
Vorigen Donnerstag war es, zu Mittag, als ich Sebastian, einen ehemaligen Arbeitskollegen und Florian treffen durfte. Petra, die Malermeisterin, sagte kurzfristig ab („ich bin in einer Phase“). Wir gingen ins Comida, einem eher höherpreisigen City-Lokal an der Ringstraße, wo man gut essen und trinken kann, vorausgesetzt, die Geldbörse sitzt locker. Im Gastgarten (vulgo Schanigarten) plauderten wir über Gott und die Schriftstellerei und allerlei. Florian, den ich zum ersten Mal sah, zögerte keinen Moment, und erstand ein Exemplar von Schwarzkopf. Das ist nicht selbstverständlich. Ex-Kollege K. brauchte vom Durchblättern bei der Buchpräsentation bis zur elektronischen Bestellung („Gesetzt den Fall ich möchte …“) etwa zwei Wochen. Naja. Sebastian war dann zu guter Letzt auch noch so freundlich, meine Zeche zu übernehmen. Ohne, dass ich darum gebeten oder gar gebettelt hätte. Wir sehen: solche Nettigkeiten vereinfachen das Leben eines brotlosen Dichters. Ja, ja.
So nebenbei wurde mir wieder auf das Angenehmste bewusst, warum die einen Karriere und Geld machen, die anderen Bücher. Die Kellnerin (warum klingt es in meinen Ohren so unschön?) war und ist eine bildhübsche Person. Foto hab ich keines gemacht. Ich „packe“ sie einfach in meinen nächsten Roman. Vielleicht kann ich damit bei ihr Eindruck machen.
Und bevor ich’s vergess, Florian macht in Wein- und Käseverkostungen. Aus Spaß an der Freude. Und einen guten Kontakt zu einer tollen Lokalität im Raimundhof unterhält er nebenbei. Also, wenn ich da jetzt eins und eins zusammenrechne, dann …






Wein und Käse???
Wann und Wo???
Von: Claudia am Montag, 6 Juli, 2009
um 0:30
Demnächst in diesem Theater
Von: Richard K. Breuer am Montag, 6 Juli, 2009
um 9:21
Wir DichterInnen sind eben Genießer!!!!
Von: pebowski am Montag, 6 Juli, 2009
um 9:35
Bitte um rechtzeitige Info!!! Mit Bier und Würstel kannst du mich ja jagen, aber bei Wein und Käse bin ich immer dabei!
lg Claudia
Von: Claudia am Montag, 6 Juli, 2009
um 9:57
Mit Mein und Käse fängt man schriftstellernde Claudias, sozusagen
Anmerkung: seltsam, ich hab tatsächlich „Mein“ geschrieben und „Wein“ geweint. Äh, gemeint.
Von: Richard K. Breuer am Dienstag, 7 Juli, 2009
um 10:41
Immer diese Freudschen Verschreiber – aber kein Wunder, wenn man jemanden antwortet, der im Nachnamen to man heißt.
Von: pebowski am Dienstag, 7 Juli, 2009
um 13:09
Tststs Pebo! Lebte der gute alte F. noch, er hätte bestimmt einen Couchplatz für dich!
Von: Claudia am Dienstag, 7 Juli, 2009
um 15:05
Und nach der ersten Sitzung würde er fragen, ob ich Fotos von ihm machen würde.
Von: pebowski am Dienstag, 7 Juli, 2009
um 18:03
Davon bin ich absolut überzeugt!
Von: Claudia am Dienstag, 7 Juli, 2009
um 18:48