<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	>

<channel>
	<title>richard k. breuer</title>
	<atom:link href="http://1668cc.wordpress.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://1668cc.wordpress.com</link>
	<description>leere Gedankenfülle No. 13 des Dichters zu Wien</description>
	<lastBuildDate>Tue, 22 Dec 2009 23:26:51 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.com/</generator>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<cloud domain='1668cc.wordpress.com' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' />
<image>
		<url>http://www.gravatar.com/blavatar/b8daf51af8340a37bfe77f39d74ac2e8?s=96&#038;d=http://s.wordpress.com/i/buttonw-com.png</url>
		<title>richard k. breuer</title>
		<link>http://1668cc.wordpress.com</link>
	</image>
	<atom:link rel="search" type="application/opensearchdescription+xml" href="http://1668cc.wordpress.com/osd.xml" title="richard k. breuer" />
		<item>
		<title>Taschenbuchtaschen &amp; A British Movie Masterpiece</title>
		<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/12/23/taschenbuchtaschen_dvd/</link>
		<comments>http://1668cc.wordpress.com/2009/12/23/taschenbuchtaschen_dvd/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 23:26:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[schwarzkopf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://1668cc.wordpress.com/?p=2290</guid>
		<description><![CDATA[Denn die Menschen sind so einfältig und gehorchen so sehr dem Eindruck des Augenblicks, dass der, welcher sie hintergeht, stets solche findet, die sich betrügen lassen.
Machiavelli (um 1514)
geschrieben für die Fürsten der Werbebranche des 21. Jahrhunderts
Gestern die Taschenbuchtaschen (TBTs) von Miriam Spies, gONZo Verlag, bekommen. Sehr hübsch. Sehr trendy. Ich zeigte sie heute IMS., die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=1668cc.wordpress.com&blog=986810&post=2290&subd=1668cc&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><blockquote><p>Denn die Menschen sind so einfältig und gehorchen so sehr dem Eindruck des Augenblicks, dass der, welcher sie hintergeht, stets solche findet, die sich betrügen lassen.</p>
<p>Machiavelli (um 1514)<br />
geschrieben für die Fürsten der Werbebranche des 21. Jahrhunderts</p></blockquote>
<div id="attachment_2291" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-2291" title="TBT_BE_DVD_01A" src="http://1668cc.files.wordpress.com/2009/12/tbt_be_dvd_01a.jpg?w=500&#038;h=450" alt="" width="500" height="450" /><p class="wp-caption-text">TBT &amp; DVD &amp; BE</p></div>
<p style="text-align:justify;">Gestern die <strong>Taschenbuchtaschen</strong> (TBTs) von Miriam Spies, <a href="http://gonzoverlag.wordpress.com/" target="_blank"><strong>gONZo Verlag</strong></a>, bekommen. Sehr hübsch. Sehr trendy. Ich zeigte sie heute IMS., die ein wenig verwundert war, dass man Bücher schützen wollte, vor den Widrigkeiten des Lesers (&#8222;ich lese in der Badewanne und beim Frühstück und man sieht es den Büchern an, deshalb borge ich mir keine aus!&#8220;) und machte den Vorschlag, sie für anderes zu verwenden (&#8222;Schminkzeug&#8220;). Gut. IMS. ist demnach nicht die Zielgruppe für die TBTs. Andererseits hat sie natürlich auch wieder Recht. Das Täschchen ist für vielerlei Zwecke zu gebrauchen und dieser heiligt ja bekanntlich die Mittel. Übrigens, Miriam möchte klar stellen, dass sie  &#8222;zu keinem Zeitpunkt sexuellen Kontakt&#8220; mit ihren Praktikantinnen hatte. Des Weiteren gilt noch zu sagen, dass die gute Miriam den Prelude und das Vorwort zu Tiret eingelesen hat. Wer sich ihre tolle Stimme anhören will, bitte sehr: <a href="http://www.myspace.com/richardkbreuer" target="_blank">LINK</a></p>
<p style="text-align:justify;">Ich habe die DOUBLE DISC SPECIAL EDITION von <strong>The third man</strong> mit ins rechte Bild gerückt. Ist günstig in London zu bestellen. Das Bonus-Material (Dokumentation) muss ich mir erst anschauen. Die beiden TRAILERS sind jedenfalls erschreckend einfallslos und brüllen förmlich um Aufmerksamkeit. So haben die Trailers wohl vor sechzig Jahren ausgesehen. Trotzdem bleibt der Film ein Klassiker und muss man gesehen haben. Unbedingt.</p>
<p style="text-align:justify;">Gestern ein <strong>Box-Package</strong> (Schwarzkopf &amp; Tiret) bei RS. vorbeigebracht. Nett geplaudert. Über seine wissenschaftlichen Veröffentlichungen (Mathematik) und dass man an diesen nicht viel verdienen könne (die Autoren kümmerten sich auch um das Layout und Lektorat &#8211; der Verlag ließ es nur noch in Indien (!) drucken &#8211; ich schätze, die Rechnung könnte wirtschaftlich aufgehen). Er zollte mir Lob für Schwarzkopf, merkte aber noch einen Kritikpunkt an, den ich erklären konnte. Erfreuliches Gespräch. Schenkte ihm ein <strong><span style="color:#ff0000;">Rotkäppchen 2069</span></strong> A2-Hochglanzplakat. Wenn er schon für eine tolle Quote sorgt, die am Plakat prangt, gehört sich das, nicht?</p>
<p style="text-align:justify;">EH. rief mich am späten Abend an. Teilte mir mit, dass der <strong>FRICK am Graben</strong> keine Exemplare mehr von Schwarzkopf habe &#8211; jedenfalls konnte man keines finden (was nicht heißt, dass die guten Leute schon alle verkauft hätten, sondern dass es gut möglich ist, dass man die Bücher ausgelagert oder unter den Teppich gestapelt hat; werde dem wohl morgen nachgehen). In der <strong>MORAWA Filiale</strong>, Wollzeile, gab es noch drei Exemplare (Taschenbuchabteilung; sie wurden bei Neuerscheinungen eingereiht). Jetzt sind&#8217;s nur noch zwei. Gut. Ich bin zufrieden. Schlimm, wenn vor Weihnachten, der umsatzstärksten Zeit im Buchhandel, kein einziges Buch verkauft worden wäre. Andererseits, die Leutchen kaufen ja auch nicht alles, was ihnen vor die Füße fällt (&#8222;Breuer, wer?&#8220;). Und falls der Buchhändler nicht dahinter ist, wird sich nicht viel tun (&#8222;Dieses Buch kann ich nur empfehlen &#8230;&#8220;).</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.redaktionsbuero-tergast.de/" target="_blank"><strong>Carsten Tergast</strong></a>, Sachbuchautor aus dem hohen Norden,  den ich auf der Frankfurter Buchmesse und über Twitter kennen lernen durfte, schickte mir ein dickes Buchpaket. Wir vereinbarten einen Tausch. Unterm Weihnachtsbaum werde ich das Päckchen aufmachen. Seines hat er schon geöffnet. Konnte nicht warten. Sowas.</p>
<p style="text-align:justify;">
<div id="attachment_2292" class="wp-caption alignnone" style="width: 361px"><img class="size-full wp-image-2292" title="plakat_BE_nude_A0_S" src="http://1668cc.files.wordpress.com/2009/12/plakat_be_nude_a0_s.jpg?w=351&#038;h=249" alt="" width="351" height="249" /><p class="wp-caption-text">Plakat Entwurf Schwarzkopf BE Nude</p></div>
<p style="text-align:justify;">Ein A0-Plakat will ich demnächst drucken lassen (Größe: ca. 120 x 80 cm).  Postkarten dito. Mal schauen.</p>
<p style="text-align:justify;">
<div id="attachment_2293" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-2293" title="postkarte_BE_nude_1" src="http://1668cc.files.wordpress.com/2009/12/postkarte_be_nude_1.jpg?w=400&#038;h=287" alt="" width="400" height="287" /><p class="wp-caption-text">Postkarte Schwarzkopf BE back</p></div>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/1668cc.wordpress.com/2290/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/1668cc.wordpress.com/2290/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/1668cc.wordpress.com/2290/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/1668cc.wordpress.com/2290/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/1668cc.wordpress.com/2290/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/1668cc.wordpress.com/2290/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/1668cc.wordpress.com/2290/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/1668cc.wordpress.com/2290/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/1668cc.wordpress.com/2290/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/1668cc.wordpress.com/2290/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=1668cc.wordpress.com&blog=986810&post=2290&subd=1668cc&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://1668cc.wordpress.com/2009/12/23/taschenbuchtaschen_dvd/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/2a4c6e9694f46526b65dc9b49cb72afe?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">dschun</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://1668cc.files.wordpress.com/2009/12/tbt_be_dvd_01a.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">TBT_BE_DVD_01A</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://1668cc.files.wordpress.com/2009/12/plakat_be_nude_a0_s.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">plakat_BE_nude_A0_S</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://1668cc.files.wordpress.com/2009/12/postkarte_be_nude_1.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">postkarte_BE_nude_1</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Wiener Befindlichkeit 2009</title>
		<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/12/20/wiener-befindlichkeit-2009/</link>
		<comments>http://1668cc.wordpress.com/2009/12/20/wiener-befindlichkeit-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 17:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[about das system]]></category>
		<category><![CDATA[about wien]]></category>
		<category><![CDATA[gedankliches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://1668cc.wordpress.com/?p=2283</guid>
		<description><![CDATA[Ein herrlicher Wintertag. Sonne. Glitzernder Schnee. Donau. Ufer. Der Weg ins Kaffeehaus. Da drängen sich die Ideen nur so auf. Noch mehr, wenn man Georg Trollers &#8222;Das fidele Grab an der Donau&#8220; endlich fertig liest, nach dem man es vor zwei, bald schon drei Jahren auf der Leipziger Buchmesse (nur ein bescheidener Besucher aus Wien!) [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=1668cc.wordpress.com&blog=986810&post=2283&subd=1668cc&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div id="attachment_2284" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.1668.cc"><img class="size-full wp-image-2284  " title="Vienna_breit_2bb" src="http://1668cc.files.wordpress.com/2009/12/vienna_breit_2bb.jpg?w=400&#038;h=239" alt="" width="400" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Wien, du Stadt der bodenständigen Illusionen</p></div>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ein herrlicher Wintertag.</strong> Sonne. Glitzernder Schnee. Donau. Ufer. Der Weg ins Kaffeehaus. Da drängen sich die Ideen nur so auf. Noch mehr, wenn man <strong>Georg Trollers &#8222;Das fidele Grab an der Donau&#8220; </strong>endlich fertig liest, nach dem man es vor zwei, bald schon drei Jahren auf der Leipziger Buchmesse (nur ein bescheidener Besucher aus Wien!) erstand und es vom Autor persönlich signieren ließ. In diesem alten Mann, der die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts noch miterlebte, geistig hellwach und ein Vorzeige-Charmeur ersten Ranges war/ist (seine Begleiterin, die der Verlag ihm zur Seite stellte, war eine bildhübsche junge Frau; sie kümmerte sich herzlich um den Grandseigneur der alten Schule und &#8211; davon gehe ich aus &#8211; genoss es, seine Komplimente entgegen zu nehmen). Ja, in diesem alten Mann (Stecktuch und weißer Spitzbart!) steckte mehr (altes) Wien als in den hunderten von Werbeplakaten, die die Tourismusindustrie Jahr für Jahr plakatiert, mit den immergleichen Motiven.</p>
<p style="text-align:justify;">Während ich also die Abhandlung, vielleicht sogar Abrechnung mit dem vergangenen Wien las, dachte ich dann und wann über &#8222;mein&#8220; Wien nach. Über 40 Jahre lebe und liebe (wohl eher ersteres) ich in dieser Stadt. Aufgewachsen, die erste Kindheit, verbrachte ich in Meidling, dem 12. Bezirk, der seit jeher ein Arbeiterbezirk war. Die Seitengassen waren mein Spielplatz. Autoverkehr? In der Nacht, als ich mich im dunklen Zimmer fürchtete, war das Herannahen eines Autos mit dem Scheinwerferlicht eine wahre Wohltat und Erleichterung. Ich war nicht mehr allein, dachte ich selig. Aber selten waren sie, diese motorisierten Kurzbesuche. Heute, an einer recht stark frequentierten Straße (beide Fahrtrichtungen), dem Handelskai, wohnhaft, ist es nun umgekehrt, mit den Besuchen. Eine Wohltat, wenn kein Lärm ins Zimmer dringt (den Schallschutzfenstern sei Dank, ist es nur im Sommer eine nervtötende Lärmbelastung).</p>
<p style="text-align:justify;">Mit etwa 7 oder 8 Jahren an die Donau gezogen. In den 20. Bezirk. &#8222;Glasscherbeninsel&#8220; im Volksmund genannt. Weil hier viele Gemeindebauten entstanden, die wiederum für die Arbeiter (schon wieder!) vorgesehen waren. Über 30 Jahre verbringe ich demnach schon mein Leben in diesem Bezirk. Die höhere Schulausbildung im 22. Bezirk lässt mich mit der Bim, der Tramway, der Straßenbahn über die Donau zuckeln. 5 Tage die Woche. Auch Samstags. Bis die U-Bahn kommt. Und in (nicht auf!) der neuen Reichsbrücke das Wasser quert. Später. Die täglichen &#8222;Ausflüge&#8220;, dem Broterwerb geschuldet, führen mich in den 9. Bezirk, in den 1. Bezirk, später in den 11. Bezirk. Freundschaften und Bekanntschaften entstehen zu meist im 20. Bezirk, zu meist in Transdanubien (21. und 22. Bezirk). Gründe, die Gürtelbezirke aufzusuchen gab es selten. In die City ging man des Wochenendes. Hin und wieder. Dann und wann ins Kino. Von der Wiener Kultur war nichts zu spüren. Jedenfalls interessierte ich mich herzlich wenig dafür.</p>
<p style="text-align:justify;">Heute, man muss es einfach sagen, ist alles verwässert, sprich verglobalisiert. Das mag nicht nur schlechte Seiten haben &#8211; immerhin las ich die alten Wiener Anekdoten von Troller in einer US-Kaffeehauskette und fühlte mich sehr wohl. Kein Zigarettenqualm, der mir die Luft zum Atmen nimmt, zumeist nette Menschen, die allesamt Manieren haben und höflich miteinander umzugehen wissen (was wohl mit den hohen Preisen zu tun haben muss &#8211; und der bluesigen, jazzigen Musik, die nicht jedermanns Sache ist). Aber diese Verwässerung macht es so schwierig, ein Alleinstellungsmerkmal (Das ist Wien!) zu finden, abgesehen von den bekannten touristischen Zielen, die sich tief in jedes Bewusstsein eingegraben haben. Immerhin habe ich dem Steffl in meinem Erstlingswerk &#8222;Azadeh&#8220; eine kleine Rolle gegeben, dabei versucht, seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen (immer weht ein Wind auf diesem Platz, der eigentlich keiner ist). Troller erzählt, dass in den 30ern, also vor dem Anschluss 38, noch so etwas wie eine Kultur vorhanden war, in den Menschen. Andere erzählen von einer Musikalität, die es sonst nirgends auf der Welt gab (Strauß &amp; Schrammeln &amp; Stanzln &amp; Couplets &amp; Fiakerlieder) und dem ersten deutschsprachigen Theater (Burg) am Platz. Heute rühmen wir uns mit Kultur und Musik und dem Theater. Aber sind es nicht nur kleine Reste dieser glänzenden Vergangenheit, die wir jedes Mal aufs Neue polieren und in die Auslage stellen? Ich maße mir diesbezüglich keine Bewertung an. Was weiß schon ein Fremder (in Sachen Musikalität)? Jedenfalls fehlt mir das Gespür, das Besondere herauszuschälen, weil es sich andernorts genauso oder ähnlich finden lässt.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich erinnere mich noch gut daran, wie schwierig es in meiner Jugendzeit war, an ein Videospiel-Magazin zu kommen, oder an eine bestimmte Single (Vinyl!). Viele Geschäfte musste ich aufsuchen, bis ich fündig wurde. Eifersüchtig schielte ich nach Deutschland (BRD!), wo sich so gut wie alles finden ließ, was mir wichtig schien, damals. In Wien gingen die kaufmännischen Uhren anders. Vieles gelangte erst gar nicht über die Grenze. Oder über den großen Teich. Ja, die USA, das war damals ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten (im Besonderen einzukaufen). Videospiele, Homecomputer, Software, Videocassetten, Plakate (noch in den 90ern war es in Wien nicht möglich, Kinoplakate zu bekommen &#8211; wie unfassbar, als ich in New York Läden ausfindig machte, wo tausende feilgeboten wurden). Wir sehen: der Konsum bescherte mir glänzende, sehnsuchtsvolle Augen. Gottlob blieb mir die geballte Werbetrommelei, wie sie heute generalstabsmäßig geplant ist, erspart. Wie hätte ich mich auch dagegen wehren können?</p>
<p style="text-align:justify;">Das Besondere an Wien? Vielleicht ist&#8217;s die Sprache, der Dialekt. Gut möglich. Immer dann, wenn ich mich mit MD. aus A. unterhalte, merke ich die Unterschiede unserer beider Sprachen. Der Wiener Dialekt, die Wiener Färbung ist schon etwas Besonderes. Aber auch hier macht die Verwässerung nicht halt. Das ist schade. Beinahe traurig. Während man vor &#8211; sagen wir &#8211; hundert Jahren noch die Bewohner an ihrem Dialekt, ihrer Aussprache einem Bezirk zuordnen konnte (das &#8222;Meidlinger L&#8220; ist heute noch ein geflügeltes Wort &#8211; Hans Krankl beherrscht es perfekt), mag das heute nicht mehr so einfach gehen (nur die Leutchen aus den (teuren) Innenstadtbezirken kann man getrost blind am Sprachduktus erkennen). Überhaupt, man möchte nicht glauben, wie viele &#8222;Zuagraste&#8220; aus den Bundesländern in Wien leben. In den Büros war ich als geborener Wiener zumeist eine (bestaunte) Seltenheit. Aber von den MigrantInnen, die eine Parallel-Gesellschaft bilden, ihre Sprache und Kultur und Glaube pflegen und hegen, ist an dieser Stelle nicht die Rede. Davon später einmal mehr.</p>
<p style="text-align:justify;">Was zu spüren ist, ist dieses Geflecht, das die Stadt durchzieht. Weltmännisch provinziell werden Geschäfte untereinander geschlossen. Man kennt sich. Hackt sich kein Auge aus. Wäscht die Hand seines Geschäftspartners. Eine Männerbündelei. Das &#8222;Verhaberte&#8220;, die &#8222;Freunderlwirtschaft&#8220; ist omnipräsent. Hin und wieder werden die Strukturen aufgezeigt (bei großen Bauvorhaben müsste einem die Grausbirnen aufsteigen, so korrupt sich alles anhört &#8211; und wohl auch ist), aber selten gibt es Konsequenzen (der Wiener besticht durch Inkonsequenz, wenn es ihm genehm ist oder wenn es ihm unangenehm werden könnte). Meine Einblicke in das Wiener Filmbiz sind gering, man könnte sagen, ich stehe vor der großen Türe und erhasche Wortfetzen. Aber diese Wortfetzen alleine reichen aus, um die gängigen Vorurteile zu bestätigen. Freilich, vielleicht ist auch alles ganz anders (&#8222;Alles ist wahr. Auch das Gegenteil!&#8220; &#8211; Torberg, wenn ich mich nicht irre). Manchmal, ich gesteh&#8217;s, bin ich heilfroh, als ein unbedarfter, unwichtiger und einflussloser Möchtegern- Schreiberling wahrgenommen zu werden (&#8222;Was will denn der?&#8220;). Beinah könnte man sagen, ich spiele im Vorzimmer der Erwachsenen und reime mir meinen Teil zusammen, von dem, was ich höre. Aber eben doch nur Kind. Verträumt. Verspielt. Verlaust. Während also die hohen Herren an ihren Zigarren genüsslich paffen und den Kuchen verteilen, suche ich nach dem Tintentod (wer hat dieses Wort eigentlich erfunden?).</p>
<p style="text-align:justify;">Proporz. So heißt es fachmännisch. Die &#8222;Freunderlwirtschaft&#8220;. Das &#8222;rote&#8220; Wien, in den wichtigsten Ämtern durchzogen von den Sozialdemokraten, würde in einer anderen Färbung nicht besser oder schlechter ausschauen. Darin liegt ja das Übel an sich: dass jede Wahl nur eine Verschiebung, aber keine Veränderung bringt. Heute ein &#8222;roter&#8220; Staatssekretär. Morgen ein &#8222;schwarzer&#8220;, übermorgen ein &#8222;blauer&#8220; und bald schon ein &#8222;violetter&#8220;. Das seltsame ist ja, dass unsereins mit den Schultern zuckt (&#8222;Kann man nix machen, des is&#8217; halt so&#8220;). Derweil, wir erinnern uns, dass ich mich mit der Französischen Revolution beschäftige, verhält es sich gänzlich anders. Wir sind das Volk (hieß es in Leipzig 89). Wir sind für uns verantwortlich und bestimmen, was in unserem Dorf, in unserer Stadt, in unserem Land vor sich zu gehen hat. Zumeist vergessen wir es. Besser: man lässt uns glauben, dass die Eliten das Volk erwählt. Wo bleibt die Kritik? Wo bleibt das Räuspern? Das Aufstehen? Warum tut sich so wenig? Weil wir (ja, auch ich) allesamt von einem System profitieren, das unausgewogen ist und einer großen Anzahl kleine Profite, einer kleinen Anzahl große Profite beschert. (Wie sagte einst Graf de Mirabeau: &#8222;Krieg den Piviligierten und den Privilegien &#8211; da haben Sie meine Losung!&#8220; &#8211; Brief vom August 1788). Wobei, das muss vielleicht auch noch gesagt werden, ist es keine Erfindung der Neuzeit, diese verbandelte Netzwerkerei. &#8222;Günstlinge am Hof&#8220;, die gab&#8217;s schon seit jeher.</p>
<p style="text-align:justify;">Bleiben wir bei Wien. Schließen wir nun mit einem hübschen <strong>Bonmot</strong>, zitiert aus dem erwähnten Buch von Georg Troller &#8222;Das fidele Grab an der Donau&#8220;: der junge Troller fährt mit seinem Onkel  Pick, ein Schriftsteller und Dandy, in der Kutsche. Dieser fragt seinen jungen Neffen, auf was denn die Frauen letzten Endes aus sind. Darauf sprach der Neffe flammend: &#8222;Auf die ewige Liebe!&#8220;, worauf der Onkel seufzte und meinte: &#8222;Genau, und das von vorn und von hinten und jeder andern Richtung. Und zwar dauernd.&#8220;</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/1668cc.wordpress.com/2283/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/1668cc.wordpress.com/2283/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/1668cc.wordpress.com/2283/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/1668cc.wordpress.com/2283/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/1668cc.wordpress.com/2283/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/1668cc.wordpress.com/2283/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/1668cc.wordpress.com/2283/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/1668cc.wordpress.com/2283/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/1668cc.wordpress.com/2283/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/1668cc.wordpress.com/2283/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=1668cc.wordpress.com&blog=986810&post=2283&subd=1668cc&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://1668cc.wordpress.com/2009/12/20/wiener-befindlichkeit-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/2a4c6e9694f46526b65dc9b49cb72afe?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">dschun</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://1668cc.files.wordpress.com/2009/12/vienna_breit_2bb.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Vienna_breit_2bb</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Der Schwanz der in die Katze beißt &#8211; expect the unexpected</title>
		<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/12/19/in-die-katze-beisst/</link>
		<comments>http://1668cc.wordpress.com/2009/12/19/in-die-katze-beisst/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 17:28:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[about bücher]]></category>
		<category><![CDATA[about das system]]></category>
		<category><![CDATA[about verlage]]></category>
		<category><![CDATA[gedankliches]]></category>
		<category><![CDATA[schwarzkopf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://1668cc.wordpress.com/?p=2273</guid>
		<description><![CDATA[Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Rückblicke, wohin man schaut und guckt. Der literarische Blick in die Vergangenheit wird, aller Voraussicht nach, nächsten Sonntag gemacht werden. In Reichenau an der Rax. Dort, wo schon vor zwei Jahren das Nachwort zu &#8222;Tiret&#8220; entstand. Dort, wo nun das Nachwort zu &#8222;Brouillé&#8220; entstehen wird. So wäre es [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=1668cc.wordpress.com&blog=986810&post=2273&subd=1668cc&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div id="attachment_2274" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.schwarzkopf.1668.cc"><img class="size-medium wp-image-2274" title="Schwarzkopf_TEASER_sexy" src="http://1668cc.files.wordpress.com/2009/12/hollywood_banner02.jpg?w=300&#038;h=211" alt="" width="300" height="211" /></a><p class="wp-caption-text">TEASER zu Schwarzkopf BE von Richard K. Breuer mit einem Foto von George Mayer @ fotolia.com</p></div>
<p style="text-align:justify;">Das Jahr neigt sich dem Ende zu. <strong>Rückblicke</strong>, wohin man schaut und guckt. Der literarische Blick in die Vergangenheit wird, aller Voraussicht nach, nächsten Sonntag gemacht werden. In Reichenau an der Rax. Dort, wo schon vor zwei Jahren das Nachwort zu &#8222;Tiret&#8220; entstand. Dort, wo nun das Nachwort zu &#8222;Brouillé&#8220; entstehen wird. So wäre es geplant. So wäre es gewünscht. Während ich also diesen Blog-Eintrag schreibe, liegt leichter Nebel über der Donau, Schnee über der Stadt. Schön. So soll es sein. Wenigstens um die Weihnachtszeit.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Schwarzkopf Black Edition</strong> (die 2. Auflage) erblickte also gegen Ende November das Licht der Welt. Kleinauflage. Trotzdem ordentlich, für ein Ein-Mann-eine-Show-Unternehmen. Während also der Autor sich längst zurückgezogen hat und nur dann hervorgeholt wird, wenn es darum geht, eine Widmung ins Buch zu fabrizieren, die Freude macht (&#8222;Dir fällt nix ein? Du bist doch Dichter, oder?&#8220;), muss der Verleger mit seinem Vertreter, dem Presse-Menschen und der Auslieferung, respektive Boten-Dienst, gut auskommen. Das gelingt nicht immer, aber wo ein Wille ist, ist auch der Kompromiss nicht weit. Kalkulationen galt und gilt es zu machen. Rabatte einzuräumen, Misstrauen auszuräumen. Buchhändler sind ein (wirtschaftlich) vorsichtiges Völkchen. Da wird mit Fix-Abnahmen gegeizt. Besser es &#8222;probieren&#8220;, ob sich dieses Taschenbuch verkauft und dann &#8222;schauen wir weiter&#8220;. In den großen Ketten gibt man sich gewohnt herablassend (&#8222;Also gut, wir probieren es.&#8220;). In den kleineren, unabhängigen Buchläden gibt man sich unentschlossen. Da wird abgewogen (&#8222;für Plakate haben wir hier keinen Platz&#8220;) und abgezählt  (&#8222;Taschen? Die brauchen wir nicht!&#8220;), hin und wieder gerne genommen (&#8222;Die Buttons können Sie da lassen&#8220;). FS. schreibt, dass er die Bücher mit &#8222;RR&#8220; nimmt, also mit Remissionsrecht (vulgo Rückgaberecht). Nun verhält es sich im Verlagsbiz so, dass ein Rückgaberecht gar nicht gerne eingeräumt wird, aber eingeräumt werden muss (will man die großen Buchhandelsketten nicht vergrämen &#8211; was bleibt also über?). Das heißt, der Buchhändler bezahlt die bestellten Bücher ordnungsgemäß &#8211; abzüglich etwaiger Rabatte (zwischen 25  und 50 %) und wartet. Nach einer gewissen Zeit, wenn absehbar ist, dass die (vormals) gehypten Bücher nicht mehr an die Frau (80 % der Buchkäufer sind weiblich) zu bringen sind, werden sie an den Verlag zurückgeschickt (tatsächlich von der Auslieferung zurückgenommen). Dieser gewährt für die remissionierten Bücher eine Gutschrift auf die neuen Bücher (derer gibt es ja viele), so dass das Spielchen munter weiter gehen kann. Gut für den Buchhändler. Unangenehm für den Verlag. Der sich überlegen muss, was mit den übriggebliebenen Exemplaren zu tun ist (Lagerfeuer? Fernheizwerk? In Zeiten der Resourcen-Knappheit könnte es bald ein interessantes Thema werden; &#8222;Nehmen sie die US-Familien-Saga mit 1330 Seiten &#8211; die brennen am besten!&#8220;). Als die westdeutschen Verlage dachten, nach der Öffnung der Grenze, dem Wegfall der Mauer, würden sie den Ostdeutschen Markt mit guten Büchern überschwemmen können, irrten sie gewaltig. Weil die Ostdeutschen Leser gewohnt waren, dass die Bücher allesamt wenig Geld kosten (gestützt durch den Stasi-Staat). Was zur Folge hatte, dass die erfolgsverwöhnten westdeutschen Verlage auf ihren teuren Bücher sitzen blieben. Schlussendlich wurden die LKW-Ladungen mit den Büchern irgendwo abgeladen und vergraben (soll man den Gerüchten glauben). Gut möglich, dass die Archäologen Jahrzehnte später auf seltsame Funde in der Erde stoßen werden (&#8222;hier sehen wir einen verrotteten Buch-Einband, vermutlich aus dem Jahre 1990, als man die Bücher noch auf Papier drucken ließ&#8220;).</p>
<p style="text-align:justify;">Jener FS. also besah sich die Rechnung. Schien unschlüssig. Druckste herum. Ein sicheres Zeichen dafür, dass er natürlich kein Geld in die Hand nehmen möchte. Da ich ein harmoniesuchendes Wesen bin (gänzlich ungeeignet für den Vertreter-Job, aber man hat mich trotzdem angestellt, in Ermangelung anderer Bewerber), versuchte ich zu retten, was zu retten war (nämlich unser beider Gesicht). Ich nahm die Rechnung wieder an mich und meinte, ihm einen Lieferschein zu schicken. Demnach ein Kommissionsgeschäft (&#8222;Die Ware bleibt so lange in meinem Eigentum, bis sie bezahlt ist&#8220;). Wie dem auch sei, die 3 Exemplare, die streng genommen mir gehören, werden nun in der Buchhandlung , die einem anderen gehört, ihr Plätzchen finden. Davon gehe ich aus. Der Nachteil dieser Kommissionsgeschäfte ist ja, dass der Buchhändler keine sonderlichen Ambitionen verspürt, diese Bücher loszuwerden. Eher ist er geneigt, jene anzupreisen, die er dem Verlag abgekauft hat (&#8222;Breuer? Also, ich würde ihnen eher den neuen Hinterseher empfehlen.&#8220;). Eine rühmliche Ausnahme ist TAC., wo man meinte, für Kommissionsbücher die besten Plätze bei der Kassa auszusuchen. Ob es stimmt, nun, ich kann es nicht sagen, aber ich glaube ihnen, so einen zuvorkommenden Eindruck die beiden machten (wenn gleich eine Spur Unsicherheit zu spüren war).</p>
<p style="text-align:justify;">Bei den beiden großen Buchhandelshäuser in der City liege ich mit &#8222;Schwarzkopf&#8220; auf. Das ist natürlich erfreulich. Bis jetzt getraute ich mich nicht die Geschäfte zu betreten und auf die Suche zu gehen. Die Befürchtung, dass die Bücher gut verräumt, versteckt und verschollen sind, ist allgegenwärtig. Nur bei WK., da warf ich einen kurzen Blick in das Lokal und konnte die 5 Exemplare günstig positioniert erkennen. Mehr darf ich wohl nicht erwarten. Wiewohl, es gäbe viele gute Möglichkeiten, so ein Buch anzupreisen. Aber warum sollte das ein Buchhändler tun, wenn er sich sicher sein kann, dass die gängigen Top-Seller ihre Käuferinnen finden werden (MN. steht momentan hoch im Kurs &#8211; und schon allein durch diese Erwähnung hätte ich dazu beigetragen, dass er weiterhin in aller Munde bleibt, auch wenn ich nur ein kleines Rädchen im Buch-Universum bin und man in Deutschland fragen wird: wer zum Teufel ist dieser Kerl?).</p>
<p style="text-align:justify;">Am wohlsten fühle ich mich noch immer in der <strong><span style="color:#ff6600;">Spielerei </span></strong>und in der <span style="color:#999999;"><strong>Buchhandlung am Quellenplatz</strong></span>. Dort, wo man mir viel Platz einräumt. Unzählige Bücher wurden in den Auslagen hübsch platziert, Bücher im Ladenlokal gestapelt. Das sollte an und für sich reichen, um wahrgenommen zu werden. Oder? Nach Weihnachten werde ich wohl eine erste Bilanz ziehen müssen. Und ich befürchte, sie wird das gängige Bild im Verlagsbiz ein wenig lädieren, nämlich, dass sich die Bücher dann gut verkaufen, wenn sie werbe- und verkaufswirksam im Ladenlokal platziert werden. Wer kennt sie nicht, die Büchertische in den großen Ketten, die kleinen Tische in den unabhängigen Buchhandlungen, wo die Neuerscheinungen gestapelt werden? Bis dato war das auch meine Meinung. Nur, was dem Kunden entgegenschreit (&#8222;Hallo, kauf mich gefälligst und zwar jetzt!&#8220;), hat eine Chance, verkauft zu werden. Dummerweise reicht es aber nicht alleine. Es braucht ein mediales RUNDHERUM. Will heißen: nur wenn das Buch (oder jedes andere Produkt) vom potenziellen Käufer in den Medien (Zeitung, Magazine, Web, Radio, TV, Plakat, Gespräche, Empfehlungen, &#8230;) wahrgenommen wird, wird er in der Buchhandlung auch hellhörig, auf das Geschrei (&#8222;Okay, ich kauf dich ja &#8230;&#8220;). Deshalb gilt: mediale Präsenz aufbauen. Das hört sich leicht gesagt an, ist aber TEUER! Wer glaubt, dass Bücher umsonst Erwähnung in  den Medien finden, der hat entweder keine Ahnung oder ist ein hoffnungsvoller Traumtänzer. Wir wissen, dass &#8211; vor allem &#8211; die Printmedien finanziell angeschlagen sind. Warum sollten sie also ein Buch lang und breit für &#8222;umme&#8220; (lau, umsonst) besprechen? Eben! Bevor ich jetzt eine Abmahnung bekomme, muss ich einwerfen, dass es nicht für alle Medien gilt. Natürlich gibt es unabhängige Redaktionen, die gänzlich für sich entscheiden, was geschrieben und was gestrichen wird. Der Verkauf, der Vertrieb hat dahingehend nichts  zu melden. Ja, ja.</p>
<p style="text-align:justify;">Was heißt das jetzt? Für kleinere und mittlere Verlage (von den Selbstverlegern ganz zu schweigen) wird es immer schwieriger ihre Bücher (oder eines ihrer Bücher) medial vorzustellen. Weil es guter Kontakte bedarf und viel Geld kostet. Eine Werbekampagne walzt alles der Reihe nach nieder, verschlingt Unsummen, ist aber (im besten aller Fälle) dafür verantwortlich, dass Unmengen von Büchern (Produkten) verkauft werden. Wichtig ist aber, dass man kein totes Pferd reitet. Will heißen: ein Produkt, das nicht angenommen wird, kann auch durch die teuerste Werbetrommel nicht aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden. Gut möglich, dass der neue Dan Brown in diese Kategorie fällt. Weil er den Bogen überspannte und sich zu lange Zeit für das neue Buch ließ, weshalb die Nachahmer zwischenzeitlich reichlich absahnten und dieses Genre dermaßen verwässerten, dass der einstmalige Primus nur noch zusehen kann, wie die Felle (und Verkaufszahlen) davonschwimmen. Kein Wunder also, wenn der Verlag die bekannten Autoren drängt, schneller zu machen. Was heute noch hip ist, kann morgen schon ein upturner sein und übermorgen der allseits bekannte Schnee von gestern. Und was machen dann die Verlage mit den Bücherbergen? Ja, das hatten wir schon, ich weiß.</p>
<p style="text-align:justify;">Überhaupt, wer mit dem Verlagswesen zu tun hat (also vor allem jene, die für die Kalkulation/Vertrieb zuständig sind), muss sich jeden Tag aufs Neue die Frage stellen, wie es noch möglich ist, aus der schieren Masse an Büchern, die eigenen heraus- und hervorzuheben. Und die Halbwertszeit von Büchern wird immer geringer. Da schießen sich nämlich die Verlage ja allesamt selber ins Knie, in dem sie auf den Markt werfen, was ihnen in die Hände fällt und annähernd nach Erfolg riecht (Süskindsche Parfumeure sind gefragt, heutzutage). Weil es sich ja so verhält, dass ein Verlag erst dann Geld verdient, wenn sich das Buch &#8211; sagen wir über tausend Mal &#8211; verkauft hat (je nach dem, wie viel rundherum investiert und bezahlt werden muss, kann es dann schon mehrere tausende Stück ausmachen und wird die große Werbetrommel gerührt, geht&#8217;s wohl in die zigtausend). Das klingt jetzt nach einer überschaubaren Menge, wird sich der unbedarfte Leser denken. Aber wenn wir davon ausgehen, dass etwa 120.000 Neuerscheinungen pro Jahr im deutschen Sprachraum (gewiss, das Gros machen Sach- und Fachbücher aus) erscheinen, dann sollte einem das schon zu denken geben. Wenn wir die Bücher, die in so einer durchschnittlichen Buchhandlung aufliegen, abzählen, auf wie viele würden wir da kommen? Und dabei muss man die &#8222;Klassiker der Weltliteratur&#8220; abziehen, die jede Buchhandlung wenigstens haben sollte, um sich überhaupt Buchhandlung nennen zu dürfen (&#8222;Mit &#8216;Wärter&#8220; finde ich nichts bei Goethe &#8230; meinten Sie vielleicht &#8216;Bahnwärter&#8217;?&#8220;). Man darf also behaupten, dass es nur der Bruchteil eines Bruchteils der Neuerscheinungen in die Buchhandlungen schafft. Und diese nur auf Kosten der vormaligen Neuerscheinungen, die gnadenlos ausgeräumt werden (&#8222;Wir brauchen Platz, Platz, Platz!&#8220;). Mit anderen Worten, die Neuerscheinung hat nur einen zeitlich schmalen Rahmen, um wirtschaftlich zu reüssieren (&#8222;Umsatz, meine Herren!&#8220;). Wer es da nicht auf Anhieb schafft, eine zweite Chance wird einem Buch selten eingeräumt (Ausnahmen sind natürlich Verfilmungen oder medialer Rummel um den Autor, um das Buch). Wir sehen, einen Verlag durch gegenwärtige Zeiten zu führen, ist kein Zuckerschlecken und bereitet den Verantwortlichen zusehends mehr schlaflose Nächte.</p>
<p style="text-align:justify;">Apropos schlaflose Nächte. Während also der Verleger hoffnungsfroh Tonnen an Bücher produziert, plagt sich der Buchhändler mit der Entscheidung, welche Bücher er denn ins Programm nehmen soll. Die Verlags-Vertreter (so sie nicht harmoniebedürftig sind) locken und lenken. Hübsche Bilder. Zitate. Quotes. Ein Lese-Exemplar vorweg. Großzügige Rabatte. Gute Namen. Mediale Präsenz. Aber all das kann nur ein vages Umsatzbild ergeben. Schlussendlich werden die Buchhändler, wohl oder übel, bei den großen Verlagen und ihren namhaften Autoren bleiben. Unbekanntes macht sie zusehends nervöser. Vermutlich war es vor vielen Jahren noch möglich, etwaigem Neukömmlingen (Newcomer) eine Chance zu geben, in dem der Buchhändler (mit Interesse und Neugier) die Bücher las oder wenigstens hineinblätterte. Heute blättert er eher in Lieferscheinen und Rechnungen, plagt sich mit Werbemaßnahmen und Innenausstattung seines Ladenlokals (Kaffeehaus-Flair ist der letzte Schrei!), muss Personal und Kosten einsparen und hofft, dass die Stammkundschaft nicht wegzieht oder wegstirbt. Gelesen wird ja bekanntlich immer weniger. Also, in der klassischen Form &#8211; Gedrucktes zwischen zwei Buchdeckel. Im Web, am Mobilo wird fleißigst gelesen &#8211; wenn auch nur häppchenweise. Die eReader erwachen aus ihrem Dornröschenschlaf. Der Bildungsauftrag wird von der Elite nicht sonderlich ernst genommen und das Web macht das Bestellen so einfach wie nie. Es schaut nicht rosig aus, für den Einzelhandel. Weil die Mietpreise samt den Betriebskosten nach oben gehen. Heißt dies, dass der Abgesang der klassischen Buchhandlung begonnen hat? Auf meine Frage, warum sich ein recht junger Mensch mit einer kleinen Spezialbuchhandlung selbstständig macht, kam als Antwort: &#8222;Warum nicht?&#8220;. Gut möglich, dass ich mir viel zu viele Gedanken mache.</p>
<p>Kommen wir wieder zum Ausgangspunkt zurück (der da wäre?), also der Frage, was ein Klein(st)verleger machen kann, um sein Buch, seine Bücher ordentlich zu vermarkten. Im Grunde: nichts. Im Grunde: alles. (&#8222;Königreich der Himmel&#8220;, alles klar?)</p>
<p style="text-align:justify;">Eine paradoxe Systematik ist mir zwischenzeitlich aufgefallen (wobei, sie ist nicht paradox, sondern einfach nur menschlich), weshalb ich den Titel &#8222;Schwanz beißt in Katze&#8220; wählte. So lange nicht von einem äußeren Kreis das künstlerische Werk beklatscht wird, tut es keiner (oder verhalten) im inneren, mit Ausnahme jener, die in der Lage sind, Qualität festzustellen. Will heißen: würde ich morgen die Filmrechte zu &#8222;Schwarzkopf&#8220; um ein hübsches Sümmchen verkaufen, würde dieser Verkauf durch die Medien gehen (&#8222;Eigenverleger schafft, was große Verlage nicht schaffen!&#8220;), ich medial in aller Munde sein, würde eine gehörige Portion mir bekannte Leutchen anklopfen und ein Buch mit Widmung haben wollen, obwohl der Inhalt des Buches um keinen Deut besser geworden ist, als sie das letzte Mal hineingeblättert und es mir mit einem Schulterzucken zurückgegeben haben. Somit ist hinlänglich bewiesen, dass die Leutchen nicht an der Qualität interessiert sind, sondern am (vermeintlichen) Erfolg. Man möchte sich im erfolgreichen Windschatten des anderen, den man persönlich kennt, sonnen. Damit ist auch schon die Lösung des Problems gegeben: jeder angehende Künstler muss sich mit der Aura des Erfolgreichen schmücken. Aber auch das funktioniert nur noch bedingt. Auch hier hat die Eigen-Beweihräucherung (gerade im Web) bereits inflationäre Züge angenommen. Deshalb werden nebulöse &#8222;ICH&#8220;-Botschaften vom anderen geflissentlich überlesen. Nur Handfestes wird akzeptiert. Quantität. Zahlen. Mediale Aufmerksamkeit. Deshalb gilt: es braucht Einflüsterer und bezahlte BRAVO-Rufer im Saal (das gab&#8217;s und gibt&#8217;s vermutlich noch immer), die die Stimmung anheizen. Aber gute &#8222;Einheizer&#8220; sind rar und eine kostbare Spezies. Weil sie sich eines funktionierendes Netzwerk bedienen müssen. Weil es nicht nur eines Rufers, sondern derer vieler bedarf, die im Gleichklang klatschen müssen. Noch habe ich solche Rufer nicht leibhaftig gesehen, aber ich weiß, dass es sie gibt.</p>
<p style="text-align:justify;">Kommen wir nun zum Handfesten. Ich werde &#8211; voraussichtlich &#8211; zwei Plakate drucken lassen. Groß. Sehr groß sollen sie werden. Auch wenn das Sujet nicht jederfrau gefällt, so sind sie Hingucker, Aufmerksammacher. Wenn ich diese, sagen wir, in einer Buchhandlung ins Schaufenster hängen lasse, sollte es den (erhofften, erwarteten) Effekt haben. Nicht unbedingt für mein Buch, aber für die Buchhandlung. Weil sie (vielleicht zum ersten Mal) bewusst wahrgenommen wird. Man darf nicht vergessen, dass der Bruchteil eines Bruchteils eine Buchhandlung frequentiert. Demzufolge müssen jene angesprochen werden, die bis dato kein sonderliches Interesse an einem Besuch hatten, aber zum Beispiel sehr wohl ins Kino gehen, sich im Web informieren/spielen und dann und wann in den großen Buchhandelsketten ein Taschenbuch erstehen. Gut möglich, dass ich an die Sache blauäugig herangehe. Aber ich bin mir (fast) sicher, dass etwas passiert, wenn man es schafft, ein AHA-Erlebnis auszulösen. Vielleicht muss sich die Buchhandlung vom intellektuellen, seriösen, netten, ruhigen, belesenen Image verabschieden. Im Besonderen und vor allem kleinere Läden könnten vielleicht progressiver und lauter auftreten, als es bisher der Fall war. Ich weiß nicht, ob es dahingehend bereits Erfahrungswerte gibt oder ob es der Griff ins Klo wäre (&#8222;bitte vorher spülen, ja?&#8220;). Nächste Woche werde ich mit WG. darüber plaudern. Im neuen Jahr könnten schon die Plakate hängen. Dann wird man sehen, was sie bewirken. Ob ich ihnen zu viel Vorschusslorbeeren gebe? Vermutlich. Wichtig ist aber, dass man nicht untätig bleibt, sondern tut. Die Gefahr, unschlüssig hin- und herzupendeln (&#8222;Soll ich oder soll ich nicht?&#8220;), verbrät eine Menge an guter Energie. Besser etwas ausprobiert zu haben und aus dem Ergebnis etwas mitnehmen, als die Hände in den Schoß zu legen. Freilich, so einfach verhält es sich natürlich nicht. Nie verhält es sich einfach. Es sei denn, man macht es sich einfach.</p>
<p>Jetzt stellt sich die Frage, warum ich so einen elendslangen Beitrag schreibe bzw. geschrieben habe?<br />
Darauf kann ich nur antworten: &#8222;Weil ich es kann!&#8220;</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/1668cc.wordpress.com/2273/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/1668cc.wordpress.com/2273/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/1668cc.wordpress.com/2273/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/1668cc.wordpress.com/2273/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/1668cc.wordpress.com/2273/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/1668cc.wordpress.com/2273/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/1668cc.wordpress.com/2273/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/1668cc.wordpress.com/2273/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/1668cc.wordpress.com/2273/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/1668cc.wordpress.com/2273/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=1668cc.wordpress.com&blog=986810&post=2273&subd=1668cc&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://1668cc.wordpress.com/2009/12/19/in-die-katze-beisst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/2a4c6e9694f46526b65dc9b49cb72afe?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">dschun</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://1668cc.files.wordpress.com/2009/12/hollywood_banner02.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Schwarzkopf_TEASER_sexy</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Schwarzkopf oder expect the unexpected</title>
		<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/12/16/schwarzkopf-oder-expect-the-unexpected/</link>
		<comments>http://1668cc.wordpress.com/2009/12/16/schwarzkopf-oder-expect-the-unexpected/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 10:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[schwarzkopf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://1668cc.wordpress.com/?p=2254</guid>
		<description><![CDATA[
Gestern ein paar hübsche Fotos in dem Heuhaufen von fotolia gefunden und gekauft. Werde damit eine Reihe von &#8222;expect the unexpected&#8222;-Hollywood-TEASER-Plakate designen. Macht Spaß. Freude. Und sollte die Aufmerksamkeit auf das Produkt lenken. Die eindringlichsten Sujets werden ausgedruckt und in den Buchhandlungen werbewirksam platziert. Ein Bild, wir wissen es, sagt bekanntlich mehr als zehn Trillionen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=1668cc.wordpress.com&blog=986810&post=2254&subd=1668cc&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;">
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 493px"><a href="http://www.schwarzkopf.1668.cc"><img class=" " title="Schwarzkopf Black Edition" src="http://photos-d.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc3/hs075.snc3/14264_206082694748_742399748_2885899_1997155_n.jpg" alt="" width="483" height="342" /></a><p class="wp-caption-text">Speck</p></div>
<p style="text-align:justify;">Gestern ein paar hübsche Fotos in dem Heuhaufen von fotolia gefunden und gekauft. Werde damit eine Reihe von &#8222;<span style="color:#ff0000;"><strong>expect the unexpected</strong></span>&#8222;<strong><span style="color:#000000;">-Hollywood-TEASER-Plakate</span></strong> designen. Macht Spaß. Freude. Und sollte die Aufmerksamkeit auf das Produkt lenken. Die eindringlichsten Sujets werden ausgedruckt und in den Buchhandlungen werbewirksam platziert. Ein Bild, wir wissen es, sagt bekanntlich mehr als zehn Trillionen Worte, und dringt sogleich ins Unbewusste. Deshalb gibt&#8217;s so viele gesunde und strahlenden und attraktive Menschen auf Plakaten und Postern. Kommt nicht von ungefähr. Oder was hat eine aufreizende Blondine mit einem Hamburger zu tun? Gerade läuft eine Kampagne für BurgerPrince. Junge Mädels in Western-Klamotten. Kein Wunder also, wenn man(n) sich hin und wieder dabei ertappt, einen Burger zu ordern, ohne eigentlich genau zu wissen warum.</p>
<p style="text-align:justify;">Mit Bilder kannst du Mäuse fangen. Anders gesagt: <strong>Mit Speck erzeugst du Aufmerksamkeit.</strong> Das Rezept ist so alt wie die Malerei. Und wenn es schon im kirchlichen Umfeld funktioniert hat (die Leiden Jesu waren sehr gefragt), sollte es auch in jedem anderen funktionieren. Gerade eben hat MZ., eine wundervolle Fotografin, auf facebook den Kommentar abgegeben, dass das Bild &#8222;unglaublich cool!&#8220; sei. Wir sehen: der Speck ist gut abgehangen.</p>
<p style="text-align:justify;">
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/1668cc.wordpress.com/2254/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/1668cc.wordpress.com/2254/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/1668cc.wordpress.com/2254/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/1668cc.wordpress.com/2254/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/1668cc.wordpress.com/2254/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/1668cc.wordpress.com/2254/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/1668cc.wordpress.com/2254/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/1668cc.wordpress.com/2254/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/1668cc.wordpress.com/2254/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/1668cc.wordpress.com/2254/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=1668cc.wordpress.com&blog=986810&post=2254&subd=1668cc&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://1668cc.wordpress.com/2009/12/16/schwarzkopf-oder-expect-the-unexpected/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/2a4c6e9694f46526b65dc9b49cb72afe?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">dschun</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://photos-d.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc3/hs075.snc3/14264_206082694748_742399748_2885899_1997155_n.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Schwarzkopf Black Edition</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Einstellung für Farbauftrag 260 % CMYK</title>
		<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/12/16/einstellung-fur-farbauftrag-260-cmyk/</link>
		<comments>http://1668cc.wordpress.com/2009/12/16/einstellung-fur-farbauftrag-260-cmyk/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 10:18:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[about drucken]]></category>
		<category><![CDATA[about layout]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[cmyk]]></category>
		<category><![CDATA[indesign]]></category>
		<category><![CDATA[photoshop]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://1668cc.wordpress.com/?p=2256</guid>
		<description><![CDATA[
KRIMI &#38; SPIEL Packages im vielleicht bestsortierten Spielwarenfachgeschäft Wiens, der Spielerei, Mariahilferstraße 88a. Dort gibt es für kurze Zeit zwei hübsche Angebote:
Schwarzkopf Black Edition mit allem Drum und Dran
also Poster, Buttons, Designer-Tasche
+ 1 Black Stories um zusammen € 19,95 (statt € 23,85)
oder
+ 1 Ein bisschen Mord muss sein um zusammen € 39,95 (statt € 49,85)
Alle [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=1668cc.wordpress.com&blog=986810&post=2256&subd=1668cc&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img title="Flyer Schwarzkopf und Spielerei" src="http://photos-c.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc3/hs055.snc3/14264_199529509748_742399748_2858201_5156331_n.jpg" alt="" width="483" height="259" /></p>
<p><strong><span style="color:#ff0000;">KRIMI </span>&amp; SPIEL Packages</strong> im vielleicht bestsortierten Spielwarenfachgeschäft Wiens, der <strong>Spielerei</strong>, Mariahilferstraße 88a. Dort gibt es für kurze Zeit zwei hübsche Angebote:</p>
<p><strong>Schwarzkopf Black Edition </strong>mit allem Drum und Dran<br />
also Poster, Buttons, Designer-Tasche<br />
+ 1 <strong>Black Stories</strong> um zusammen € 19,95 (statt € 23,85)<br />
oder<br />
+ 1 <strong>Ein bisschen Mord muss sein</strong> um zusammen € 39,95 (statt € 49,85)</p>
<p>Alle Details zum Buch, wie gewohnt, gibt&#8217;s hier: <strong><span style="color:#808080;"><a href="http://www.1668.cc" target="_blank">www.1668.cc</a></span></strong></p>
<p style="text-align:justify;">Den <strong>Flyer-Folder </strong>musste ich über Nacht entwerfen (scheinbar kann ich nur noch Aufträge in den frühen Morgenstunden freigeben) und im Overnight-24-Stunden drucken lassen. Da gibt es von der Druckerei die Auflage, dass der Farbauftrag nicht mehr als 260 % ausmachen darf (weil die Farben in der kurzen Zeit nicht trocknen würden; d.h. alle 4 Farben zusammen C-M-Y-K dürfen in Summe nicht mehr als 260 % ausmachen). Da war guter Rat teuer. Wie konnte man InDesign dazu bringen, nicht so dick aufzutragen? Die Lösung ist, dass man sich ein passendes Farbprofil herunterlädt (z.B. auf <a href="http://www.colormanagement.org/de/isoprofile2009.html" target="_blank">http://www.colormanagement.org/de/isoprofile2009.html</a>), in dem diese magische Grenze festgelegt ist. Somit rechnet diese die Farbräume herunter. Wie gut oder schlecht sie das macht, nun, das kann ich natürlich nicht sagen. Ich war heilfroh, nicht selber Hand anlegen zu müssen.</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><strong><a href="http://www.colormanagement.org/de/isoprofile2009.html#Web_SC_FOGRA40_GCR_bas" target="_blank">Web_SC_FOGRA40_GCR_bas.icc (1,9 MB)</a></strong><br />
Dieses ICC-Profil basiert auf den Charakterisierungs-daten „<a href="http://www.fogra.org/index_icc_de.html" target="_blank">FOGRA40L.txt</a>“. Der Gesamtfarbauftrag wurde für die Separation auf 260% begrenzt und das maximale Schwarz beträgt 97%.</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Man lädt sich also dieses Profil herunter und installiert es (Windows macht es auf Anhieb richtig, also nur auf die .icc-Datei klicken, rechte Maustaste und sagen, dass man es installieren möchte); ist dies getan, kann man es im InDesign/Photoshop als Profil auswählen. Am besten beim Export ins PDF angeben, dass man bei der AUSGABE die Farbkonvertierung &#8222;In Zielprofil konvertieren&#8220;, wobei das Ziel erwähntes WEB_SC_FOGRA40-Profil ist. Simsalabim, schon werkelt InDesign fröhlich vor sich hin. Herauskommen sollte ein PDF, das nicht mehr so dick aufträgt. Kontrolle gefällig? Kein Problem. Im Acrobat Prof. wählt man &#8222;WERKZEUGE&#8220; &#8211; &#8222;DRUCKPRODUKTION&#8220; &#8211; &#8222;AUSGABEVORSCHAU&#8220; und hakt das Kästchen bei &#8222;Gesamtfarbauftrag&#8220; an. Jetzt nur noch die gewünschte %-Zahl auswählen (z.B. 260 %) und schon werden auf dem Bild jene Flächen markiert, die diese %-Zahl überschreiten (wobei auch bereits 261 % reichen, also sich nicht gleich verrückt machen). Wenn alles klappt, sollte hier nichts angezeigt werden. Voilà. Schon beruhigt sich wieder das Nervenkostüm. Und man kann erfreut zur nächsten Problemstellung wechseln. Derer gibt es ja mehr als genug, nicht?</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/1668cc.wordpress.com/2256/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/1668cc.wordpress.com/2256/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/1668cc.wordpress.com/2256/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/1668cc.wordpress.com/2256/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/1668cc.wordpress.com/2256/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/1668cc.wordpress.com/2256/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/1668cc.wordpress.com/2256/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/1668cc.wordpress.com/2256/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/1668cc.wordpress.com/2256/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/1668cc.wordpress.com/2256/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=1668cc.wordpress.com&blog=986810&post=2256&subd=1668cc&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://1668cc.wordpress.com/2009/12/16/einstellung-fur-farbauftrag-260-cmyk/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/2a4c6e9694f46526b65dc9b49cb72afe?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">dschun</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://photos-c.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc3/hs055.snc3/14264_199529509748_742399748_2858201_5156331_n.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Flyer Schwarzkopf und Spielerei</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Subkulturwinter 09 goes Schwarzkopf</title>
		<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/12/10/subkulturwinter-09-goes-schwarzkopf/</link>
		<comments>http://1668cc.wordpress.com/2009/12/10/subkulturwinter-09-goes-schwarzkopf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 17:37:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[about lesung]]></category>
		<category><![CDATA[schwarzkopf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://1668cc.wordpress.com/?p=2249</guid>
		<description><![CDATA[Marijke Duits, Moderatorin bei Radio Aachen und Hochschulradio Aachen, gibt sich die Ehre, aus Schwarzkopf zu lesen. Dabei wird sie sogar von zwei ÖsterreicherInnen unterstützt. Sie kommt aus Salzburg, er kommt aus Wien. Ich würde sagen, eine gesunde Mischung   Hier also der Bericht von Marijke zum bevorstehenden Wiener EVENT:
Noch einmal schlafen, dann steht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=1668cc.wordpress.com&blog=986810&post=2249&subd=1668cc&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div class="wp-caption alignnone" style="width: 432px"><img class="  " title="Subkulturwinter 2009" src="http://www.hochschulradio-aachen.de/files/image/SuKuWi%202009/RIMG1874.JPG" alt="" width="422" height="317" /><p class="wp-caption-text">Schwarzkopf, gelesen beim Subkulturwinter 2009  (c) Hochschulradio Aachen</p></div>
<p><em>Marijke Duits, Moderatorin bei Radio Aachen und Hochschulradio Aachen, gibt sich die Ehre, aus Schwarzkopf zu lesen. Dabei wird sie sogar von zwei ÖsterreicherInnen unterstützt. Sie kommt aus Salzburg, er kommt aus Wien. Ich würde sagen, eine gesunde Mischung <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Hier also der Bericht von Marijke zum bevorstehenden Wiener EVENT:</em></p>
<p style="text-align:justify;">Noch einmal schlafen, dann steht er vor der Tür, der „S<strong>ubkulturwinter 2009</strong>“.  Ein Abend mit vielen Lesungen,  Kurzfilmen,  Kabarett,  A Cappella-Musik,  Saxophonklängen und einer großen Party im Anschluss – organisiert vom Hochschulradio Aachen.  Und mittendrin: <strong> Schwarzkopf und Ernesto!</strong> Die beiden werden an dem abend nicht nur auf Buttons präsent sein, sondern sie werden zumindest für 20 Minuten von mir zum Leben erweckt.</p>
<p style="text-align:justify;">Vor ein paar Wochen kam ich auf die Idee,  beim Subkulturwinter aus Schwarzkopf zu lesen. Richard stimmte hellauf begeistert zu und brachte mich auf den Gedanken, mir zur Unterstützung ein paar Österreicher zu suchen. Doch wie findet man Österreicher in Aachen? Mit offenen Ohren durch die Stadt zu laufen bringt da nicht viel, auch wenn einem auf dem Weihnachtsmarkt die lustigsten <strong>Dialekte </strong>zu Ohren kommen von all den Leuten die aus den vielen Touristenbussen strömen, die extra vor die Printenverkaufsstellen gefahren werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Eine Umfrage im Bekanntenkreis brachte die Gewissheit: eine Freundin kennt eine Freundin und deren Eltern sind <strong><span style="color:#ff0000;">Österreicher</span></strong>. Die Freundin hat dann die Freundin gefragt ob die nicht ihre Mutter fragen könnte und die Mutter rief mich dann an und redete 1 Stunde auf mich ein dass sie und ihr Mann (pensionierter , gemütlicher Medizinprofessor, wie geschaffen für die Rolle des Schuhnagels) mich gerne unterstützen würden. Zumindest habe ich das so verstanden. Viel war das nämlich nicht, was ich aus ihrem Dialekt einwandfrei mitbekommen habe. Es stellte sich heraus, dass eben diese Mutter der Freundin einer Freundin noch eine Freundin hatte, die ebenfalls Österreicherin ist und die wiederum kennt fast alle Ösis aus Aachen, von Apothekern, Architekten, Rechtswissenschaftsprofessoren, pensionierten Gynäkologen usw.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich habe mich also daran gemacht, aus Schwarzkopf Szenen auszuwählen, die wir beim Subkulturwinter „performen“ können. Sehr viel Arbeit, die mich Tage und Nächte wachhielt. Als endlich das Skript stand und an alle Mitmachenden verschickt wurde, kam es knüppeldick: nach und nach sagten mir die Österreicher ab.</p>
<p><strong>Original-Töne:</strong> „Ich habe kein einziges Mal gelacht!“, „das ist viel zu verwirrend fürs Publikum“, „So a Schaaß“, „für sowas obszönes geben wir uns nicht her“, „des soll schön wer anders machen“, „geh, wollen’S uns verarschen?“, „sagtenS net das sei witzig?“,„ich dachte das ist von einem bekannten Autor, den kennt ja kein Oarsch“ (und noch heftigere Aussagen die ich hier nicht äußern möchte).</p>
<p style="text-align:justify;">Meine Meinung über Österreicher war also extremst im Keller und auch Richard konnte sie mit seinen Kommentaren „das liegt nicht daran dass das Österreicher sind, sondern an der Generation“ (die Leutchen waren z.T. 60 aufwärts) nicht heben. Ich machte mich also daran, das Skript umzuschreiben, sodass ich allein in 9 Rollen schlüpfe.  Dann kam auf einmal eine E-Mail von einer jungen Österreicherin, die von ihrem Arbeitskollegen, der mal beim Radio gearbeitet hat, erfahren hat, dass ich dringend jemanden suche der des Wienerischen mächtig ist. Sie kommt zwar aus Salzburg, aber für uns Deutschen hören sich die Ösis eh alle gleich an …</p>
<p style="text-align:justify;">Also habe ich das Skript erneut umgeschrieben, sodass wir Schwarzi und Ernesto nun zu zweit durch Wien stolpern lassen können. Bis vor 3 Tagen plötzlich eine Mail von einem Mädchen kam, das einen Österreichischen Architekten aus Aachen kennt, der seiner Freundin gerne mal was auf <strong>Wienerisch </strong>vorliest &#8230; den Mann wollte ich. Und ich sollte ihn bekommen, er stimmte sofort zu, ohne das Skript gelesen zu haben. Gestern war die Generalprobe und es war zauberhaft. Die beiden sind umwerfend.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich werde Schwarzkopf und Ernesto übernehmen und die beiden schlüpfen nach und nach in verschiedene Rollen, vom <span style="color:#ff0000;"><strong>Bundeskanzler </strong></span>über <strong><span style="color:#000000;">Laura </span></strong>bis hin zu den <strong>Fluchtfahrern </strong>im Taxi und den <strong>Erzbischof </strong>und <strong>Schortz </strong>und  <strong>Dr. Eckelhofer</strong> und und und. Ach das wird toll.</p>
<p style="text-align:justify;">Die anfängliche Anrufbeantworterszene wird von CD abgespielt. Der Autor hat dadurch quasi einen Gastauftritt, er hat den Otto Sittich eingesprochen. Huh das klingt echt verzweifelt. Außerdem gibt es viele Effekte (Polizeisirenen, Glas splittern, Schüsse).</p>
<p style="text-align:justify;">Wer morgen abend zufällig in Aachen sein sollte:<strong> </strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Der Subkulturwinter 2009, um 20 Uhr im Mörgens Theater.</strong></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/1668cc.wordpress.com/2249/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/1668cc.wordpress.com/2249/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/1668cc.wordpress.com/2249/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/1668cc.wordpress.com/2249/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/1668cc.wordpress.com/2249/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/1668cc.wordpress.com/2249/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/1668cc.wordpress.com/2249/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/1668cc.wordpress.com/2249/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/1668cc.wordpress.com/2249/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/1668cc.wordpress.com/2249/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=1668cc.wordpress.com&blog=986810&post=2249&subd=1668cc&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://1668cc.wordpress.com/2009/12/10/subkulturwinter-09-goes-schwarzkopf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/2a4c6e9694f46526b65dc9b49cb72afe?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">dschun</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://www.hochschulradio-aachen.de/files/image/SuKuWi%202009/RIMG1874.JPG" medium="image">
			<media:title type="html">Subkulturwinter 2009</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>FairVerlag vs. Selbstverlag</title>
		<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/11/30/fairverlag-vs-selbstverlag/</link>
		<comments>http://1668cc.wordpress.com/2009/11/30/fairverlag-vs-selbstverlag/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 21:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[about bücher]]></category>
		<category><![CDATA[about das system]]></category>
		<category><![CDATA[about verlage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://1668cc.wordpress.com/?p=2245</guid>
		<description><![CDATA[[...] Allerdings &#8211; und hier haben wir das Problem &#8211; nehmen die österreichischen Krimiautoren grundsätzlich nur Mitglieder auf, deren Romane oder Kurzgeschichten in einem fairen Verlag mit einem dementsprechenden Autorenvertrag verlegt wurden (siehe http://www.aktionsbuendnis-faire-verlage.com). Das ist für uns auch eine Schutzmaßnahme, um nicht aus allen Nähten zu platzen. [...]
&#160;
Anfrage an Aktionsbündnis Faire Verlage:
Sehr geehrte Damen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=1668cc.wordpress.com&blog=986810&post=2245&subd=1668cc&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><blockquote><p>[...] <span style="color:#ff0000;">Allerdings &#8211; und hier haben wir das Problem &#8211; nehmen die österreichischen Krimiautoren grundsätzlich nur Mitglieder auf, deren Romane oder Kurzgeschichten in einem fairen Verlag mit einem dementsprechenden Autorenvertrag verlegt wurden (siehe <a href="http://www.aktionsbuendnis-faire-verlage.com/" target="_blank">http://www.aktionsbuendnis-faire-verlage.com</a>). Das ist für uns auch eine Schutzmaßnahme, um nicht aus allen Nähten zu platzen. </span>[...]</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Anfrage an Aktionsbündnis Faire Verlage:</strong></p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>als Selbstverleger werde ich generell in einen Topf mit Pseudoverlagen gesteckt, obwohl ich meinen Werken jegliche Sorgfalt (Grafiker, Lektorat, &#8230;) angedeihen lasse und sagen kann, dass die Qualität meiner Bücher über dem Durchschnitt der Branche liegt. Gibt es hierzu Gremien, die mir diese Qualität bestätigen?</p>
<p>Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.<br />
Richard K. Breuer<br />
Wien</p>
<ul>
<li><strong>Antwort von Aktionsbündnis Faire Verlage:</strong></li>
</ul>
<blockquote>
<div>Lieber Herr Breuer,</div>
<div>vielen Dank für Ihre Mail.</div>
<div></div>
<div>Klären Sie diese Leute einfach darüber auf, dass überhaupt nichts daran zu finden ist, einen Selbstverlag zu eröffnen. Nur gegen sog. Pseudo- und Bezahlverlage muss man kritisch sein.</div>
<div></div>
<div>Gremien gibt es nicht. Aber ein gutes Buch spricht auch bereits für sich. Führen Sie auf, was es mit den Pseudoverlagen auf sich hat. Denn man kann es nur so oft es geht wiederholen: Nicht der Autor hat für eine Veröffentlichung zu zahlen, sondern der Verlag (was bei einem Selbstverlag der Fall ist). Einen interessanten Bericht dazu lesen Sie auch im Literatur-Café: <a rel="nofollow" href="http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/" target="_blank">http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/</a></div>
<div></div>
<div>Mit den besten literarischen Wünschen</div>
<div>Christine Körner</div>
<div>Bundesverband junger Autoren und Autorinnen, BVjA</div>
<div><a rel="nofollow" href="http://www.bvja-online.de/" target="_blank">www.bvja-online.de</a></div>
<div>i.A. aller Initiatorenverbände des Ak Fairlag</div>
<div>[Abdruck der E-Mail mit freundlicher Genehmigung von Frau Körner]</div>
</blockquote>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/1668cc.wordpress.com/2245/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/1668cc.wordpress.com/2245/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/1668cc.wordpress.com/2245/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/1668cc.wordpress.com/2245/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/1668cc.wordpress.com/2245/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/1668cc.wordpress.com/2245/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/1668cc.wordpress.com/2245/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/1668cc.wordpress.com/2245/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/1668cc.wordpress.com/2245/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/1668cc.wordpress.com/2245/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=1668cc.wordpress.com&blog=986810&post=2245&subd=1668cc&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://1668cc.wordpress.com/2009/11/30/fairverlag-vs-selbstverlag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/2a4c6e9694f46526b65dc9b49cb72afe?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">dschun</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Schwarzkopf goes Auslage</title>
		<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/11/29/schwarzkopf-goes-auslage/</link>
		<comments>http://1668cc.wordpress.com/2009/11/29/schwarzkopf-goes-auslage/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 21:53:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[about bücher]]></category>
		<category><![CDATA[buchhandlung]]></category>
		<category><![CDATA[schwarzkopf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://1668cc.wordpress.com/?p=2232</guid>
		<description><![CDATA[Vorige Woche durfte ich einen Teil der Auslage in der Buchhandlung am Quellenplatz für die Schwarzkopf Black Edition gestalten. Es galt zu klotzen, nicht zu kleckern. Nur wenn der neugierige Kunde verblüfft ist, über die immense Anzahl an Büchern in der Auslage, muss er wohl oder übel feststellen, dass der Buchhändler an einem sicheren Erfolg [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=1668cc.wordpress.com&blog=986810&post=2232&subd=1668cc&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div id="attachment_2234" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://1668cc.files.wordpress.com/2009/11/schwarzkopf_auslage02_baq.jpg"><img class="size-full wp-image-2234" title="Schwarzkopf_Auslage02_BAQ" src="http://1668cc.files.wordpress.com/2009/11/schwarzkopf_auslage02_baq.jpg?w=500&#038;h=333" alt="Auslage Buchhandlung am Quellenplatz" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Auslage Buchhandlung am Quellenplatz - man beachte das Ro2069 Plakat</p></div>
<p style="text-align:justify;">Vorige Woche durfte ich einen Teil der Auslage in der <strong>Buchhandlung am Quellenplatz</strong> für die Schwarzkopf Black Edition gestalten. Es galt zu klotzen, nicht zu kleckern. Nur wenn der neugierige Kunde verblüfft ist, über die immense Anzahl an Büchern in der Auslage, muss er wohl oder übel feststellen, dass der Buchhändler an einem sicheren Erfolg für das beworbene Buch glaubt. Und wenn er sich so sicher ist, dann muss es wohl seine Vorzüge haben. Einzig, dass er noch nie etwas in den Medien darüber gelesen hat, macht ihn stutzig. Freilich, der aufmerksame FALTER (Buchbeilage) Leser könnte sich dunkel an den Titel erinnern. Und wer im Internet fleißig herumsurft, könnte &#8211; unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich &#8211; schon mal über diesen Autor und Verleger gestolpert sein. Wie dem auch sei, die Auslage muss einfach die Neugierde wecken. Kann nicht anders sein. Mag sein, dass einem das Buch nicht anspricht, oder das Cover, aber diese omnipräsente Präsentation lädt zum Hinschauen ein.</p>
<div id="attachment_2235" class="wp-caption alignleft" style="width: 110px"><a href="http://1668cc.files.wordpress.com/2009/11/schwarzkopf_stapel_baq.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2235" title="Schwarzkopf_Stapel_BAQ" src="http://1668cc.files.wordpress.com/2009/11/schwarzkopf_stapel_baq.jpg?w=100&#038;h=150" alt="" width="100" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Präsentierteller</p></div>
<p style="text-align:justify;">In der Buchhandlung wurde ein kleines Holztischchen (dort, wo ich sonst den Kaffee trinke) als Präsentationsfläche für die Bücher (Package mit Designertasche und Plakat) gestaltet. Es sieht einladend aus. Ob es seinen Zweck erfüllt, wird sich wohl in den nächsten Tagen und Wochen zeigen. Es wäre enttäuschend, wenn es nicht zu einem neugierigen Blick verführen würde. Nächste Woche werde ich mein Werk aus der Distanz beobachten. Mal schauen, ob es mir noch immer gefällt. Ob es den rechten Eindruck macht. Gut möglich, dass meine jetzige Zufriedenheit in Unmut umschlägt.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong>Die Auslage in der &#8222;<a href="http://www.spielerei.at" target="_self">Spielerei</a>&#8220; </strong>ist natürlich von einem ganz anderen Kaliber. Immerhin konnte da aus dem Vollen geschöpft werden. Viele Krimi-Karten- und Krimi-Brett-Spiele konnten da mit Schwarzkopf BE hübsch kombiniert werden. Zwar ist es recht eng, in der Auslage, aber mit gutem Willen lässt sich schon arbeiten. Fotos werden nachgereicht. Morgen, Montag, werde ich es mir bei Tageslicht anschauen. Und die Vitrine gehört ja auch noch mit einbezogen, in dieses literarische Krimi-Spiel-Package. Supersonderangebot inklusive. Am Samstag habe sie ein paar &#8222;Bände&#8220; verkaufen können, schrieb sie mir. Erfreulich. Weil ohne mein Zutun, ohne mein Insistieren (&#8222;brotloser Dichter &#8230;&#8220;). Überhaupt würde es mein geordnetes Weltbild auf den Kopf stellen, würden keine Packages verkauft werden. Denn besser präsentieren kann man sie nicht mehr, weder in der Auslage, noch im Geschäft (gleich neben der Kasse stehen die Taschen mit den Büchern und Spielen, also förmlich zum &#8222;Zugreifen&#8220;). Ich bin ja der (felsenfesten) Meinung, dass es vorwiegend auf Präsentation ankommt. Nun wird sich zeigen, ob ich Recht behalten sollte. Im Formel-I-Jargon (übrigens, ich war bei der Grand-Prix-Story-Präsentation im Morawa; Heinz Prüller ist ein launiger Redner, der den Schmäh förmlich aus dem Ärmel schüttelt) würde es wohl heißen: der beste Fahrer kann mit einem mittelmäßigen Rennauto nix gewinnen, wohingegen ein mittelmäßiger Rennfahrer mit dem besten Auto sehr wohl gewinnen kann. Was heißt das jetzt? Ein mittelmäßiges Buch, ordentlich präsentiert, kann zum Bestseller werden, wohingegen ein (mögliches) Bestseller-Buch, in der hintersten Reihe der Buchhandlung versteckt, keinen Blumentopf abräumt. Ja, das ist meine Meinung. Jetzt wird sich also zeigen, ob sich diese These bewahrheitet. Freilich, immer noch kann ich sagen, dass die Bedingungen nicht ideal waren (das falsche Publikum oder die Nicht-Empfehlung des Buchhändlers).</p>
<p style="text-align:justify;">Dass ich nun auch beim FRICK, am Graben aufliege, freut mich besonders. Vielleicht hängt auch mein Plakat bereits? Jetzt hoffe ich, dass wenigstens ein paar Exemplare verkauft werden. Die Blöße will ich mir nicht geben, dass ich angerufen werde (&#8222;Sie können Ihre Bücher abholen.&#8220;) &#8211; vielleicht sollte ich im FRICK für einen Auflauf sorgen. Wo war doch gleich die E-Mail-Adresse der hübschen Zwillinge?</p>
<p style="text-align:justify;">
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/1668cc.wordpress.com/2232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/1668cc.wordpress.com/2232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/1668cc.wordpress.com/2232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/1668cc.wordpress.com/2232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/1668cc.wordpress.com/2232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/1668cc.wordpress.com/2232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/1668cc.wordpress.com/2232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/1668cc.wordpress.com/2232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/1668cc.wordpress.com/2232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/1668cc.wordpress.com/2232/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=1668cc.wordpress.com&blog=986810&post=2232&subd=1668cc&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://1668cc.wordpress.com/2009/11/29/schwarzkopf-goes-auslage/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/2a4c6e9694f46526b65dc9b49cb72afe?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">dschun</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://1668cc.files.wordpress.com/2009/11/schwarzkopf_auslage02_baq.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Schwarzkopf_Auslage02_BAQ</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://1668cc.files.wordpress.com/2009/11/schwarzkopf_stapel_baq.jpg?w=100" medium="image">
			<media:title type="html">Schwarzkopf_Stapel_BAQ</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Schwarzkopf, Pia und das Spielefest 09: Tag 3</title>
		<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/11/29/schwarzkopf-spielefest-09-tag3/</link>
		<comments>http://1668cc.wordpress.com/2009/11/29/schwarzkopf-spielefest-09-tag3/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 20:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[frisch gespielt]]></category>
		<category><![CDATA[schwarzkopf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://1668cc.wordpress.com/?p=2228</guid>
		<description><![CDATA[Spielefest &#8211; Tag 3 &#8211; Sonntag, 22. November 2009
Letzter Tag des Spielefests. Einen Ansturm erwartet. Dergleichen ist aber ausgeblieben. Trotzdem viele Spielebegeisterte, die sich im Austria Center tummelten und sich hie und da einen Kaffee an unserem Stand gönnten. Weil ich mich so glänzend unterhielt, dachte ich, wie es wohl wäre, ein Kaffeehaus zu haben. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=1668cc.wordpress.com&blog=986810&post=2228&subd=1668cc&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Spielefest &#8211; Tag 3 &#8211; Sonntag, 22. November 2009</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Letzter Tag des Spielefests. Einen Ansturm erwartet. Dergleichen ist aber ausgeblieben. Trotzdem viele Spielebegeisterte, die sich im Austria Center tummelten und sich hie und da einen Kaffee an unserem Stand gönnten. Weil ich mich so glänzend unterhielt, dachte ich, wie es wohl wäre, <strong>ein Kaffeehaus</strong> zu haben. Der Patron, der mürrisch seine Gäste mit einem Nicken begrüßt. Dann und wann bequemt er sich zu seinen Stammgästen und wechselt ein paar freundliche Worte. Neue Gäste tuscheln, wenn sie ihn sehen (&#8222;Er soll mal ein paar Bücher veröffentlicht haben. Waren nicht so erfolgreich.&#8220;) und erhoffen, dass er ihnen ihre Aufmerksamkeit schenkt. Ja, das könnte mir gefallen. Freilich, alles nur aufgeschäumte Träume. Harte, beinharte Arbeit wäre es, so ein Kaffeehaus zu führen. Da gilt es, den Geschäftsmann aus dem Ärmel zu schütteln. Man muss den Leutchen etwas (ver)bieten (&#8222;Warum darf man hier nicht rauchen, ha?&#8220; &#8211; &#8222;Weil ich es sage!&#8220;). Sicherlich, ein Treffpunkt für jene Menschen, die noch einen gesunden Verstand besitzen, die reflektieren und bereit sind, über die wichtigen Dinge im Leben zu befinden (und dazu zählt mit Sicherheit nicht das TV-Programm; Fußball-Live-Übertragungen natürlich ausgenommen, ja?). Ein literarisches Kaffeehaus? Tja. Hätte ich das Geld, würde ich es vielleicht machen. Weil auch die Literatencafés zumeist von Inhabern geführt wurden, die nicht auf die Einnahmen angewiesen waren. Wie sonst hätten sie dann solche Gäste toleriert, die den ganzen lieben langen Tag bei einem kleinen Braunen gesessen sind, immer wieder Wasser geordert und die Zigaretten erschnorrt haben? Einer dieser Kaffeehausliteraten, so sagt man, hatte nur ein Paar Schuhe. Als er diese flicken lassen musste, zog er sie im Kaffeehaus aus, gab sie einem der jungen Zuträger und schickte ihn mit den Schuhen zum Schuster, während der Literat &#8211; in Socken &#8211; geduldig wartete. Ja, die Geschichten der Wiener Kaffeehäuser (besser: ihrer Gäste, ihrer Kellner, ihrer Inhaber) sind legendär. Heute? Geht alles den gewöhnlichen Gang. Der Witz leidet darunter. Merklich.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich kam mit <strong>Pia </strong>ins Gespräch. Sie stattete uns einen Besuch ab. Kannte TB. und sein Spielemagazin. Ihr T-Shirt verriet es. Sie war von der <a href="http://www.spielerei.at/" target="_blank"><strong><span style="color:#ff6600;">Spielerei</span></strong></a>, der wohl bestsortierten Spielwarenhandlung Wiens, wenn es um Brett- und Gesellschaftsspiele geht. Sie mache den Einkauf, antwortete sie auf meine Frage, was sie denn so tue. Ich zeigte ihr meine Bücher, erzählte vom <em>Krimi-ABO-Package</em> (Schwarzkopf + Krimikartenspiel + ABO)  und meinte, so etwas auch in der Spielerei anbieten zu können. Ihr gefiel die Idee. &#8222;Du kannst die beste Auslage haben&#8220;, sagte sie. Erfreulichst. Wir vereinbarten, dass ich mit Sack und Pack morgen Nachmittag bei ihr &#8222;einziehen&#8220; könne. Es ist schon erstaunlich, dass man immer wieder auf Menschen trifft, mit denen man innerhalb von Sekunden warm wird. Pia gehört zu jenem Menschenschlag, der sich die gute Laune nicht vermiesen lässt, der korrekt und ehrlich dem anderen gegenüber ist, keine Allüren aufweist und dem anderen eine Hand bietet. Gerne schlug ich in diese ein. Und hoffte, sie nicht zu enttäuschen.</p>
<p style="text-align:justify;">Übrigens, im<a href="http://www.dorfgasthof.at" target="_blank"><strong> Dorfgasthof Tschitscher</strong></a> &#8211; das Spiele-, Lese- und Hörbuchhotel in Osttirol &#8211; kann man nun ein <span style="color:#008000;">Rotkäppchen 2069</span> mit Widmung finden. Hoffe, dass deren Gäste aufgeschlossen sind. Literatenrabatt würd&#8217;s geben, sagte mir das Inhaber-Pärchen im hübschen Tiroler Akzent, falls ich mal eine Auszeit bräuchte. Sollte ich also meine leeren Batterien aufladen wollen, werde ich wohl gen Osttirol reisen. Ich denke, im Tschitscher würde es mir an nichts fehlen. Und Bücher und Spiele gäb&#8217;s dort genug. Wunderbar.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein <strong>Fotograf </strong>lichtete mich und meine Bücher ab. Für einen der Sponsoren, wie er sagte. Ich gab ihm meine E-Mail-Adresse und meinte, er solle sie mir zuschicken. Tja. Bis jetzt warte ich noch. Schade, schade. Ich schätze, sie täten schon was hergeben. Vermutlich sind sie für den Sponsor uninteressant (&#8222;Was soll denn das?&#8220;). Aber vielleicht kommt ja noch mal ein fotografischer Nachschlag, den ich reichen kann.</p>
<p style="text-align:justify;">Nach dem einen oder anderen netten Besuch (die treue Seele Elli ist da natürlich hervorzuheben <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ging auch der Sonntag zu Ende. Abgebaut wurde. Das ging leicht von der Hand. <strong>Zwei Mädels</strong>, die völlig erschöpft im Stuhl saßen, quatschte ich freundlich an. Sie machten Promotion für XY. Ich fragte sie, was sie denn so verlangen würden, falls ich sie mal engagieren würde. Sie sahen mich mit großen Augen an und wollten wissen, was sie denn da zu tun hätten. Ich zuckte mit der Schulter. Das Übliche, meinte ich. Flyer verteilen. Hübsch lächeln. Jemanden ein Buch unter die Nase halten. Sie nickten. Nannten mir ihren Stundensatz (der manche verblüffte, weil er gar recht hoch schien). Sie gaben mir ihre E-Mail-Adressen. Sollten also einmal zwei hübsche Mädels, die sich verblüffend ähnlich sehen (&#8222;Wir sind Zwillinge, hast du das nicht bemerkt?&#8220; &#8211; &#8222;Äh, nein &#8230;&#8220;), auf meinem Event herumtreiben, dann wissen wir jetzt, wo ich sie kennen gelernt habe, nicht?</p>
<p style="text-align:justify;">Das waren sie also, <strong>die drei Tage im Zeichen des Spiels</strong>. Ich habe es durchaus genossen, ins Gespräch zu kommen, meine Bücher freundlichst zu präsentieren und jedermann und jederfrau einen <strong>Folder </strong>in die Hand zu drücken (&#8222;Da steht alles drin!&#8220;). Wo diese schlussendlich gelandet sind (Altpapier?), weiß der Himmel. Aber wer weiß, wer weiß. Eine lächerliche Postkarte, die ich im K7 deponierte (freilich sprach ich kurz mit der Projektkoordinatorin), führte zur Kriminacht 09. Man sollte deshalb den Flyer, den Folder, die Postkarte, das Plakat nicht gering schätzen, wer weiß, wohin es einen bringt. Noch vor Jahren wäre es undenkbar gewesen, dass man all diese Werbematerialien kostengüstig herstellt. Heute sind auch kleine, überschaubare Mengen bezahlbar. Man muss nur das Händchen dafür haben. Ich kann von Glück reden, dass sich alles so schön fügt. Das Rollup von &#8222;frisch gespielt&#8220;, das ich designt habe, machte sich äußerst gut. Dabei kommt es vor allem auf die Größe an. Wie im richtigen Leben auch, nicht? Vielleicht werde ich dann und wann mal ein A1 Plakat drucken lassen. Oder gar A0? Damit könnte ich mich sicherlich zudecken, falls mir kalt ist , weil ich die Heizung nicht mehr bezahlen kann (zu viel in die Werbung gesteckt!).</p>
<p style="text-align:justify;">Was habe ich gelernt?</p>
<p style="text-align:justify;">Wenn man mir freundlich kommt, bin ich in bester Laune. Da verzeihe ich auch <strong>ein gewisses Desinteresse</strong> an meiner Literatür (&#8222;Ich lese keine Bücher!&#8220;). Einer der <strong>Aufkleber</strong>, den ich von der Frankfurter Buchmesse mitgenommen habe, erfreute sich großer Beliebtheit (&#8222;Den würde ich gleich kaufen!&#8220;), weshalb ich mir überlege, diesen nachdrucken zu lassen. Und damit meine Bücher bekleben. Und ein paar zum Buch dazugeben. Ja, so macht man das. Mit einem Buch fängt man noch keine Mäuse, respektive Leser. Es braucht viel Rundherum, um das Interesse zu wecken. Interessant ist natürlich: je mehr Leutchen sich für eine Sache interessieren, umso mehr Leutchen beginnen sich für die Sache zu interessieren. Das ist ja das geradezu seltsame Phänomen: zuerst tut sich nichts, dann ein wenig und eh du dich versiehst, türmen sich die Schulterklopfer. Man muss es schaffen, den anderen das Gefühl zu vermitteln, dass das Produkt begehrt ist. Der Mensch hat eine gewisse Angst, etwas zu verpassen, nicht dabei zu sein, ausgeschlossen zu werden. Wenn &#8222;alle&#8220; ein Buch, einen Film sehen, dann muss ich es auch tun, sonst könnte ich ja nicht mitreden, gehörte nicht dazu und würde mich alleine fühlen. Der Einzelne will also in der Masse aufgehen. Wäre ich ausgepufft, hätte ich genügend Chuzpe, würde ich diese Verblendung ausnutzen. Das heißt, Aufläufe organisieren (da reichen schon ein paar sympathische Menschen, die sich lauthals um ein Produkt &#8222;raufen&#8220;), Bedarf wecken (&#8222;Das musst du haben!&#8220;) und einfach unverschämt das Blaue vom Himmel bluffen (&#8222;Der Kinofilm kommt nächstes Jahr in die Kinos.&#8220;; &#8222;Der größte US-Verlag hat mir ein Angebot gemacht &#8230; ich überlege noch.&#8220;, &#8222;Ein Hollywood-Studio schickt einen Konsulenten, um mein Script zu prüfen.&#8220;) Der Witz ist ja, dass diese <strong>Blufferei</strong> die Qualität des Buches weder anhebt, noch senkt. Nur in den Augen des Interessenten wird das Produkt begehrenswert, aber nicht, weil es gut ist, sondern weil es in Bälde viele begehren und nur deshalb gut sein muss.  Aber davon später einmal mehr (und ich weiß, dass ich mich wiederhole!). Hm. Vielleicht sollte ich ein Spiel erfinden. &#8222;Bestseller&#8220;, wird es heißen. Übrigens, ich habe erst vorgestern erfahren, dass man auch ein Spiel im Eigenverlag produzieren kann. Es gibt Firmen, die das Spiel nach den Vorgaben des Spieleerfinders produzieren. Das kostet natürlich und hat seinen Preis. Aber ich finde, es ist gut zu wissen, dass man nicht nur von den großen Herstellern abhängig ist. Ja, ja.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/1668cc.wordpress.com/2228/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/1668cc.wordpress.com/2228/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/1668cc.wordpress.com/2228/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/1668cc.wordpress.com/2228/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/1668cc.wordpress.com/2228/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/1668cc.wordpress.com/2228/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/1668cc.wordpress.com/2228/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/1668cc.wordpress.com/2228/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/1668cc.wordpress.com/2228/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/1668cc.wordpress.com/2228/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=1668cc.wordpress.com&blog=986810&post=2228&subd=1668cc&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://1668cc.wordpress.com/2009/11/29/schwarzkopf-spielefest-09-tag3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/2a4c6e9694f46526b65dc9b49cb72afe?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">dschun</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Schwarzkopf, ein Kriminalromansekundärliteraturexperte und das Spielefest 09: Tag 2</title>
		<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/11/29/spielefest_2/</link>
		<comments>http://1668cc.wordpress.com/2009/11/29/spielefest_2/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 17:57:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[about bücher]]></category>
		<category><![CDATA[schwarzkopf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://1668cc.wordpress.com/?p=2224</guid>
		<description><![CDATA[Spielefest &#8211; Tag 2 &#8211; Samstag, 21. November 2009
Am Morgen, nach dem obligaten Frühstück am Stand von &#8222;frisch gespielt&#8220; und dem Aufbau der Bücher (wichtig: Stapel, stapeln, stapeln &#8211; nur, wer klotzt, bekommt Aufmerksamkeit! Das Dezente, das Subtile geht völlig unter!), kam eine Dame vorbei, blieb stehen, dreht sich um, deutet auf meine Bücher und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=1668cc.wordpress.com&blog=986810&post=2224&subd=1668cc&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Spielefest &#8211; Tag 2 &#8211; Samstag, 21. November 2009</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Am Morgen, nach dem obligaten Frühstück am Stand von &#8222;frisch gespielt&#8220; und dem Aufbau der Bücher (wichtig: Stapel, stapeln, stapeln &#8211; nur, wer klotzt, bekommt Aufmerksamkeit! Das Dezente, das Subtile geht völlig unter!), kam eine Dame vorbei, blieb stehen, dreht sich um, deutet auf meine Bücher und sagte zu ihrer Begleitung &#8222;Schau, Richard, ein Krimi!&#8220; Wie sich später herausstellte, war dieser &#8222;Richard&#8220; niemand geringerer als <a href="http://www.krimiautoren.at/autor_richard_donnenberg.html" target="_self"><strong>Richard Donnenberg</strong>,</a> ein Kriminalromansekundärliteraturexperte, der &#8222;Österreichs vermutlich größte private Sammlung  von Sekundärliteratur über das Fach Kriminalroman eklektisch zusammengetragen hat&#8220;. Donnenberg von einer charmanten Zurückhaltung, der die Lobeshymnen seiner Begleitung (&#8222;DER EXPERTE in Sachen Krimi!&#8220;) mit einem freundlichen Lächeln abwehrte, besah sich &#8222;Schwarzkopf&#8220; und nickte zufrieden. Ich erzählte frank und frei, dass ich die Bücher selber veröffentliche, dabei aber auf maximale Qualität achte. Donnenberg gab mir dahingehend Recht, dass man diesem Buch den &#8222;Makel&#8220; des selbstverlegten Buches in keinem Falle anmerkte. Das freute mich sehr. Gerne hätte ich es schriftlich. Und wer weiß, vielleicht kommt es ja noch. Über den Inhalt, wir wissen es nur zu gut, lässt sich nicht streiten. Geschmäcker sind verschieden. Was dem Hans gefällt, muss dem Hänschen nicht gefallen. Und umgekehrt. Freilich, ein gewisses Maß an silistischer Handwerkskunst sollte schon vorhanden sein. Aber gestehen wir&#8217;s uns ein: wenn es sich gut verkauft, würde man auch das Getippsel des intelligentesten Affen (&#8222;Cheeta&#8220;) verlegen und ihm Qualität attestieren. Jedenfalls freute ich mich noch mehr, als er mein Buch und die Ausgabe 2 von &#8222;frisch gespielt&#8220; erstand (&#8222;Das muss ich haben!&#8220; &#8211; waren es seine Worte? Schwer zu sagen, in meinen Ohren klang es jedenfalls so), in der ein Special über Krimi-Spiele zu finden ist (der Autor schreibt Theaterkritiken für die FAZ, bitteschön!). Freundliche Verabschiedung. Ja, solch wunderbaren Begegnungen kann es geben. Vorausgesetzt, man nimmt all die Mühsal in Kauf (man will nicht glauben, was man da alles besorgen und herumschleppen muss &#8211; z.B. eine riesige Metall-Kiste, um die wertvollen Dinge über Nacht einsperren zu können), die solch ein &#8222;Event&#8220; bereit hält.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Ironie dieser Begegnung soll nicht verschwiegen werden, hat doch der Kriminalromansekundärliteraturexperte (er hat einen Hang für lange Wörter) seine Hand bei der österreichischen <strong>Krimiautoren-Vereinigung</strong>, die mich zuerst freundlich aufnahm (&#8222;Willkommen!&#8220;) und mich Tage später freundlich zur Ausgangstür begleitete (&#8222;Selbstverleger &#8230;&#8220;). Ei, was hat mich dieses Lob von Donnenberg gefreut (und dass er das Buch erwarb). Gut möglich, dass ich nie wieder von ihm höre, aber dieses Gespräch mit ihm hat mich wahrlich beseelt. Schön!</p>
<p style="text-align:justify;">Der Samstag ging flott über die Bühne. Viele Menschen. Viele Interessenten. Viele Gespräche. Die<strong> Schwarzkopf Black Edition</strong> fiel auf, nicht durch, könnte das Credo heißen. Die Plakate machten sich gut. Der hübsch angerichtete Präsentier-Tisch dito. Rotkäppchen 2069 wurde immer wieder begutachtet. Vielleicht hat BW. vom BZ. Recht, wenn sie meinte, das Buch verkaufe sich alleine durch das Cover. Das dazugehörige Plakat lockte eher die Jüngeren an (&#8222;Mama, schau &#8230; Rotkäppchen &#8230;&#8220;). Vielleicht, weil es nicht auf Augenhöhe montiert war.</p>
<p style="text-align:justify;">Mit Günter Rubik, Geschäftsführer von <a href="http://www.audiamo.at" target="_blank"><span style="color:#ff6600;"><strong>Audiamo</strong></span></a>, dem Hörbücher- und Hörspiel Shop in der Kaiserstraße, nett geplaudert. Muss noch eine E-Mail an ihn richten. Er möchte mir den Kontakt zu einem kleinen Hörbuch-Verlag geben, der auch Hörbücher/Hörspiele in seinem Studio produziert. Tät mich ja sehr interessieren, was denn so ein Hörbuch kosten täte. Für all die Leseunwilligen da draußen. Oder für die deutschen Leser, die gerne mal den Wiener Dialekt hören wollen, so, wie er richtig gesprochen wird. Habedehre &#8230; Meiner Seel, das wär was.</p>
<p style="text-align:justify;">Buchhändler WG. (<a href="http://www.baq.co.at" target="_blank"><strong>BAQ</strong></a>) besuchte mich mit seiner aufgeweckten Tochter (&#8222;Ich bin schlauer als du denkst!&#8220;) und begutachtete die Bücher.  Er dachte, dass das Hintergrund-Schwarz dünkler sei. Aha. Zugegeben, es ist kein tiefes Schwarz. Aber auch kein helles. Sag ich mal. Natürlich gab ich seiner Tochter einen kleinen Button, den sie  werbewirksam sogleich ansteckte.</p>
<p style="text-align:justify;">Nach der Spielemesse in die City, weil TC. unbedingt ein <strong>Geschenk </strong>für eine Freundin brauchte (&#8222;bis 19h30!&#8220;) und dabei an den neuen Schwarzkopf dachte. Also in die U-Bahn. Stephansplatz. Übergabe. Geplaudert. Verabschiedet. Service am Kunden, sozusagen. Wo gibt es das sonst, dass der Autor persönlich sein Buch abliefert. Hm. Vielleicht wäre das eine Marktlücke. So, wie man Pizza bestellen kann, kann man auch Bücher bestellen. (&#8222;<strong>PizzaBooks</strong>, Grüß Gott. Sie wünschen?&#8220;  -  &#8222;Ja, ich hätte gerne einmal den neuen Mankell, einmal Jelinek und dann noch diesen Breuer. Wie lange wird es dauern?&#8220; -  &#8222;Zwanzig Minuten!&#8220;) Oder der Autor, die Autorin liefert ihr Buch gleich selbst ab. Ich bin sicher, es gäbe genügend AutorInnen, die das gerne machen würden. Und wie wär&#8217;s mitl <strong>literarischer Prostitution</strong>? Hm. Darüber müsste ich jetzt nachdenken.</p>
<p style="text-align:justify;">
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/1668cc.wordpress.com/2224/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/1668cc.wordpress.com/2224/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/1668cc.wordpress.com/2224/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/1668cc.wordpress.com/2224/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/1668cc.wordpress.com/2224/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/1668cc.wordpress.com/2224/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/1668cc.wordpress.com/2224/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/1668cc.wordpress.com/2224/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/1668cc.wordpress.com/2224/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/1668cc.wordpress.com/2224/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=1668cc.wordpress.com&blog=986810&post=2224&subd=1668cc&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://1668cc.wordpress.com/2009/11/29/spielefest_2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/2a4c6e9694f46526b65dc9b49cb72afe?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">dschun</media:title>
		</media:content>
	</item>
	</channel>
</rss>