LillYs Zwischenbericht

Ei, das hat mich wahrlich gefreut, dass die LillY Zeit und Muße gefunden hat, schon mal in „Tiretscherl“ reinzulesen und ihren Zwischenbericht abzugeben. Ich hoffe, das motiviert nun andere Leser, es ihr gleichzutun. Also, hurtig, hurtig.


LillY

Da ich gestern noch schnell ein Theaterstück von Horvath gelesen habe, konnte ich erst am späten Nachmittag mit deinem Buch beginnen und es war gar nicht so schlecht, vorher den guten Ödön gelesen zu haben.

Pluspunkte:

Ich gratuliere einmal, weil du das Vorwort kräftig entmistet hast. Es ist nun wesentlich leichter und unbeschwerter und passt besser zum Buchtitel. Die Kurzfassung der Inhaltsangabe (Umschlag- klappe) ist wohl besser als das vorher angedachte Inhalts- verzeichnis. Sonst liest es sich sehr leicht, flüssig und anregend. Witzig, weil ich dich kenne, verbinde ich Inhalt mit möglichen autobiographischen Ähnlichkeiten – rätselhaft.

Minuspunkte:

Erst bei Seite 100 bin ich draufgekommen, dass die Fußnoten am Ende zu finden sind. Jetzt brauch ich sie auch nicht mehr lesen, weil mir der Zusammenhang der Originalpersonen ohnehin schon fehlt. Ist vermutlich nur eine Doktorarbeit, das nachzulesen und blättern.

Die Ouvertüre ist ähnlich gelagert wie Azadeh. Ich bekomm sie nicht aus dem Kopf und sie blockiert ein wenig, weil ich den Zusammenhang noch nicht finde. Aber du spielst damit gerne, also warte ich ab. Die Schrift bei den Überschriften find ich ein bissl patzert und wirkt verschmiert.

Ich wünsche mir nach wie vor eine Prägung am Titel. Es würde sich so gut angreifen, wenn man das Buch in der Hand hält. Sonst sehe ich das momentan Gelesene als märchenhafte Traumnovelle und passt zu deiner Bezeichnung Illusionist. Warten wir’s ab, wie der Verlauf der Geschichte ist …

Die Gnädigste meinte, ich solle noch hinzufügen (O-Ton): Die Chancen stehen gut, dass ich es fertig lese. Außerdem hab ich Azadeh auch fertig gelesen. Meine Ehrlichkeit wegen Rotkäppchen schleif ich nach, wie einen stinkenden Hund.