George Carlin ist nicht mehr …

Wie ich gerade gehört habe, ist der amerikanische Stand-up-Comedian George Carlin am Sonntag, 22. Juni 2008, verschieden. Was für ein Jammer. Er hatte nämlich das Talent und die Chuzpe, sich nicht nur gegen alle Widrig- und Obrigkeiten zu stellen, sondern für den gesunden Menschenverstand und eine humane Welt zu kämpfen. Und gerade das braucht(e) es in Amerika und auf der ganzen Welt. Die Probleme der Menschheit hatte er beim Namen genannt: zumeist unmissverständlich, oft derb, manchmal vielleicht sogar verletztend, aber immer über die Maßen neckisch. Ja, dahingehend war er wohl ein Meister seines Fachs. Auch wenn ich nur zwei Programme von ihm kenne und einige der kurzen Ausschnitte seiner Shows auf youtube, so bleibt nur zu sagen, dass er ein genialer Hofnarr der alten Schule war. Und hätte ich ihm nicht schon vor zwei Jahren in Ro2069 eine kleine Rolle gegeben, um ihm meine bescheidene Anerkennung auszusprechen, ich hätte es wohl jetzt getan. Ganz bestimmt.

Wenn Eltern zu sehr lieben …

und Lehrer zu wenig führen.

Der Bonner Psychiater Michael Winterhoff warnt: Die Kinder werden zunehmend zu Partnern der Eltern und Lehrer gemacht – und das überfordert sie. Ein pädagogisches Debakel droht.

Ein Interview mit Michael Winterhoff im Schweizer Tagesanzeiger.

Ich hab, ehrlich gesagt, keine Ahnung von der Kindererziehung. Dass es kein Zuckerschlecken ist, versteht sich von selbst. Dass etwas schief läuft oder nicht ganz rund, fällt sogar mir auf. Ist es der „Spießbürger in me“?