Latex und Literatur

Claudia Cekal Latex-Mode
bitte sehr: ein erster Eindruck

.Vorige Woche war es, als ich Oe3-Verkehrsfunkredakteurin HB (da ich kein Auto habe und selten im Stau stecke, kannte ich ihre Stimme natürlich nicht) und ihre Schwester Claudia Cec Cekal im Dschungel des MQ treffen durfte. Es galt, eventuelle Synergien zu erkennen und zu nutzen. Cec macht in Mode. Nicht irgendeine. Nein, sie macht in Latex. Auf ihrer alten WebSite (die neue ist gerade in Arbeit) konnte ich mir einen ersten Eindruck von ihren Arbeiten machen. Bumsti! Das gefiel dem Dichter. Ihre Entwürfe hatten das gewisse Etwas. Und sie sind weit weg von einem schmuddeligen „Porno-Look“. Und so kamen wir zum Schluss, dass Literatur und Latex durchaus vereinbar wären. Wir überlegen nun, im Oktober gemeinsam Rotkäppchen 2069 zu präsen- tieren und die vortragenden Schauspielerinnen in ein auf- reizendes Latex-Outfit einzu- kleiden. Ich bin sicher, dass die Literaturinteressierten diese mo- dische Ausschmückung gou- tieren werden. Und die Latex- interessierten die literarische.

Was noch fehlt, ist einerseits die perfekte Örtlichkeit (vulgo Location), andererseits etwaige namhaften Schauspieler. Aber gut Ding braucht Vorbereitungszeit. Mal sehen, was uns dazu einfallen wird. Demnächst mehr darüber in diesem bloggenden Theater.

Anmerkung: Der Block-Satz neben dem Foto brauchte eine gehörige Justierungs-Feinfühligkeit. Auch wenn der Leser dafür keine Augen hat, weil diese immer wieder nach links wandern, möchte ich darauf hinweisen. Danke.

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14 Kommentare zu „Latex und Literatur“

  1. naja..erotik und literatur passten schon immer sehr gut zusammen 😉
    ich denke, da lässt sich sehr gut was draus machen. immerhin hat das rotkäppi ja auch den anspruch, kein „kinderbuch“ zu sein 🙂

    wünsch dir viel glück bei der planung richard.

  2. „Was noch fehlt, ist einerseits die perfekte Örtlichkeit (vulgo Location), andererseits etwaige namhaften Schauspieler.“

    … die bereit sind, sich in Latex zu hüllen 🙂 Ich denke, Latex ist sehr unbarmherzig, wenn es um körperliche Mäkel geht. So schön und stilvoll es bei Models aussieht – bei „normalen“ Menschen gleitet das meines Erachtens schnell ins Unästhetische ab. Es kann aber sein, dass a) Männern das eh nix ausmacht, und b) deine Schauspieler sowieso perfekte Körper haben 🙂

  3. Gotcha, Manu.

    Als begnadeter Ästhetikfetischist werde ich dafür sorgen, dass das Schöne gewahrt bleibt. Unansehnliches kommt mir bitteschön nicht auf die Bühne. Wo bekomme ich nur die perfekten Körper her? Vielleicht sollte ich mal beim André Heller nachfragen 😉

  4. @manu: nein, latex ist nur was für ästhetische körper. auch männern wird schlecht, wenn da „unförmiges“ drin steckt. latex sollten (wenn überhaupt) nur frauen nutzen die es sich auch 100% leisten können…

    was denn, die euronen sind jetzt erst eingetroffen? boah, die waren bestimmt erst auf weltreise. hatte die am gleichen tag losgeschickt, als das buch hier war…

  5. Gusto und Watschen …. da fahren anscheinend nur Männer darauf ab, noch dazu die Farbe … daher plädiere ich dafür RKB in Latex zu stecken und zwar in einer augenfreundlichen Farbe.

  6. @ LillY: Watschen können wir natürlich auch austeilen. Soll ja Leutchen geben, die das gerne haben. Hat heut sogar der ORF-Grandseigneur Sigi Bergmann beim Olympia-Boxen bestätigt:

    „Manche Boxer wollen geschlagen werden. Die brauchen das, um auf Touren zu kommen.“

    Mein schmächtiges Persönchen in Latex zu kleiden, also, auf so eine irrwitzige Idee kann nur die LillY kommen. Ich denke, jeder sollte das machen, was er am besten kann.

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