richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Hitchcock and Hope

Wer hätte gedacht, dass Hitchcock auch Spaß versteht? Der Film ist wahrlich ein Juwel! Und Marlene Dietrich gibt sich auch die Ehre. Alle Details gibt’s auf IMDB. Und wer den Film sehen möchte, bitte sehr: da der Film „public domain“ ist, darf man sich diesen kostenlos anschauen und runterladen. Wäre wohl ein Verbrechen, es nicht zu tun, oderrr? Hier geht’s zum Internetarchiv:  http://www.archive.org/ ENJOY!

Der Anfang ist vielleicht ein wenig zäh, dafür wird man aber mit jeder Minute mehr hin- und hergerissen. Vor allem von der Vorstellung, dass Joseph Cotton einen Mörder mimen soll. Verdächtig ist er ja, aber ein Witwenstrangulierer? [passend zur Musik „Die lustige Witwe“ von von Lehár] Sein Gegenspieler ist eine junge Sie: Teresa Wright. Überzeugende Performance von beiden! Das Ende, nun ja, wirkt ein wenig aufgesetzt.

Robert Walker [seine erste große Rolle und leider auch die letzte] erinnert ein wenig an einen jungen Bill Murray. Was Walker hier abliefert, ist ziemlich beängstigend:  ein charmanter Soziopath, der weiß was er will (und nicht will), und konsequent seinen Weg geht. Spannend ist er, der Film. Auch wenn der Showdown ziemlich hingetrickst wurde [falls jemand einen Kriminalfall schreiben möchte, hier sieht man es förmlich vor sich, wie sich die Autorin/die Drehbuchautoren das Hirn zermattern und beginnen, das eine oder andere zu konstruieren.] Trotz allem: sehenswert!

Aha. Ist an 4. Stelle der besten englischen Filme, gewählt vom British Film Institute. Dann kann man wohl auch an diesem Film nicht vorbeigehen, oderrr? Sieht alles ein wenig kindisch aus, was da so daherkommt, aber wenn man sich vor Augen hält, dass der Film im  Jahr 1935 gemacht wurde, dann wage ich zu behaupten, dass er spätere Filme beeinflusste [z.B., dass Mann und Frau, mit Handschellen aneinander gebunden, vor der Polizei flüchten müssen – natürlich ist sie zickig und er bemüht – wie im wahren Leben auch, nicht?].

Zu guter Letzt, eine Komödie. Und was für eine. Funny! Glänzend gespielt von Bob Hope. Peter Lorre ist auch dabei und mimt den bösen Handlanger. Man beachte das Entstehungsjahr: 1947! Meine Güte! In sechzig Jahren haben wir nicht viel dazugelernt. Das Timing von Bob Hope ist perfekt, die Wisecracks sowieso. Die Story, die für die witzigen Situationen herhalten muss, gar nicht mal schlecht. Alles in allem: anschauen und lachen.

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2 Antworten zu “Hitchcock and Hope

  1. NiRAk Freitag, 9 Januar, 2009 um 22:04

    Vielen Dank für den “public domain” Tip – Fein ..
    Das der Mann Hunor hat war mir schon klar 😉

    Ich sehe das sich Deine Besucher per e-mail über Folge-Kommentare informieren können.

    Sehr gut!
    Mir ist leider nicht klar wie ich diese Funktion einbauen soll 😦

    Liebe Grüße : )

  2. NiRAk Samstag, 10 Januar, 2009 um 12:03

    Ich habe bemerkt das die Mail-Funktion auch „bei mir“, dank WP läuft!
    Ich habe Sie daür gleich zwei Mal im Blog 😆

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