richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Schwarzkopf v2.0 hits the road and other funny shit

certifyZeit, wieder eine Bestandsaufnahme zu machen.

Schwarzkopf v2.0 – 396.802 Zeichen – 05.03.09 – 161 Seiten

Nun denn. Schwarzkopf – Buchversion 2.0 wurde heute abgeschlossen. Nach dem ich am Sonntag mit Lektorin EJ. über Version 1.0 befunden habe, kamen neue Ideen und Impulse zum Tragen. Einige Rechtschreib- und Grammatikfehler waren mir beinlich. Wirklich. Hin und wieder musste ich bemerken, wie ich kompliziertest um den heißen Brei herumschreibe, wo es doch viel einfacher ging. Seltsam. Was sagte EJ. zu Schwarzkopf? Sagen wir, ihre Begeisterung hielt sich in Grenzen (im Gegensatz zu SP. und DG.), was einem ganz schön beschäftigen kann. Anfänglich denkt man sich: „Was soll’s!“, aber wenn man dann daran geht, das Bestehende zu ergänzen, zu ändern, dann bemerkt man die Schwächen des zuvor zu Papier gebrachtem. Man könnte sagen: erst, wenn man einen Tritt in den Hintern („AUA!“) bekommt, macht man sich die Mühe, unter den Teppich zu schauen. So unangenehm manch Lektorats-Sitzung auch ist („AUA!“), sie öffnet Aug und Ohr. Und später, wenn man sich die älteren Versionen kurz durchsieht, erschauert man und fragt sich, wie man in alles in der Welt, das Geschreibsel für gut befinden konnte. Tja. Im Nachhinein ist man bekanntlich immer schlauer. Die Frage ist: gibt es einen Punkt, wo es nichts mehr zu beanstanden gibt? Die Frage lässt sich nicht beantworten.  (Naja, würde der Dichter einen Abgang machen, dann gibt es wohl auch nichts mehr zu ändern. Für ihn, oder?) Den Buchumschlag möchte ich diesmal selber gestalten („Wo sind die Buntstifte?“).  Bei der ONB – im Bildarchiv – konnte ich ein hübsches Foto von den Dreharbeiten zum „The third man“ finden. Carol Reed und Orson Welles im Kanal. Das würde mir gefallen, am Cover. Freilich, da braucht es noch viele Ideen – und Schriftarten, Schriftarten und nochmals Schriftarten! Wird kein Zuckerschlecken.

Schwarzkopf – das Script dümpelt fröhlich in der österreichischen Showbiz-Welt herum. Gehe davon aus, dass SP. kleinere Änderungen vornehmen möchte, nach dem sie die Buchfassung gelesen hat. Wahrlich, darauf würd ich wetten. („Faites vos jeux!“) **)

Tiret – Brouillé v4.0 – 01.03.09 – 479.436 – 155 Seiten

Rechtzeitig vor dem Lektoratsgespräch mit EJ. Brouillé in der Version 4.0 abschließen können (gut, zugegeben, ich habe zu einem Ende kommen wollen und müssen). So konnte ich mich die folgenden Tage mit Schwarzkopf befassen. Mal schauen, was DG. dazu sagen wird. Immerhin liest sie es zum ersten Mal. *)

Kheira wird bis Ende März die drei Illustrationen für die Buchumschläge der Tiret-Folgebände fertig haben. Spannend. Bis dahin werde ich vielleicht am letzten Band arbeiten: Tiret – Penly. Dieser ist noch in einer Rohfassung (Version 0.60, wenn ich mich recht erinnere), aber ich hoffe, dass die Bearbeitung leichter von der Hand geht, bei all der Action.

Heute übrigens zur Premiere der Haas-Verfilmung … ah,wie heißt er, der Film? Glatt vergessen. Und nein, die Bücher habe ich nicht gelesen. Als hätt man sonst nix zum Tun.

*) Aha. DG. hat sich ein MacBook samt mobilem Internet angeschafft. Das lob ich mir.

**) update:  Gewonnen! SMS vom 5.3.09 – 21:38 (ja, da saß ich gerade im Kino): „Einige sätze, die nicht im drehbuch sind und zu genial um sie nicht einzubauen. Besprechen wir morgen.“

**)

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