Schwarzköpfliches

das buch [Rotkäppchen 2069] hat mich gar nicht mehr losgelassen und ich hab es in 2 tagen fertig gelesen; es hat mich ein wenig an 2 bücher erinnert, die ich auch sehr mag (matt ruff/fool on the hill und ljubko deresch/kult). das spezifische ist der lockere umgang mit realität, oder besser: verschiedenen realitäten, die sich vermischen. das buch hat auch einen starken erzählerischen faden, der gegen ende vielleicht nicht mehr ganz so fesselnd und stringent ist, wie am anfang. insgesamt ein wirklich großes lob!

ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. R. Steinbauer
Fakultät für Mathematik, Universität Wien

Puh. Die letzten Tage mit Hängen und Würgen und Räuspern und Krächzen die Überarbeitung von „Schwarzkopf“ soweit einmal abschließen und ausdrucken können. Das Übertragen des Textes von OpenOffice in Adobe InDesign (Copy/Paste) funktionierte ohne Probleme. Das Zuweisen der Formatierungen für Zeichen bzw. Absatz dito. Als Vorlage diente das Layout von „ro2069“, mit spezifischen Änderungen – jedes Buch braucht ihre typografischen Eigenheiten. Erste Rückmeldungen fielen soweit einmal positiv aus. Erfreulich! Der Feinschliff muss natürlich noch gemacht werden. Heute das Manuskript EJ. gegeben, die es mit lektoralen Argusaugen durchgehen wird („Jetzt kenn ich ja schon die Geschichte und werde das Manuskript genießen“). Huh. Thrilling.

Etwa eine Woche brauchte die Layout-Überarbeitungs-Orgie, die zuweilen recht ermüdend war. Ja, manchmal verliert man die Lust am wiederholten korrigieren und streichen und ändern und lesen. Kein Wunder, dass mein Körper rebellierte und sich kränklich stellte. Half ihm auch nix. Aber am Ende, wenn man – besser: ich – auf das fertige Produkt verweisen kann, dann stellt sich eine gewisse Zufriedenheit ein. Freilich, die dauert nur kurz – denn es gilt noch hundert und eine Detailänderung zu überlegen. Und aus dem Nichts kann es plötzlich Zweifel regnen. Tja. Gehört wohl dazu.

Obwohl der Buchumschlag so gut wie fertig ist, möchte ich noch nicht an die Öffentlichkeit. Zuvor will ich das Lektoratsgespräch abwarten. Man will es ja nicht verschreien – auch wenn nicht zu erwarten ist, dass EJ. den Kopf schütteln wird (am Ende entscheidet sowieso der Verleger, ob es noch einmal überarbeitet oder gedruckt wird – und der Verleger bin ich).

Wenn ich mich ablenken will, dann bastle ich einen WordPress-Banner.Darin gefalle ich mir. Bombastische oder subtile „Werbeeinschaltungen in eigener Sache“ zu gestalten. Ah, da fällt mir ein, dass ich die Banner, die ich bis jetzt gemacht habe, auf meiner Internet-Site auflisten werde. Daran hab ich noch gar nicht gedacht (analog ro2069). Werde ich dann gleich machen *Ärmel aufstrick*. Zuvor gilt es aber, die „büchliche Werbeeinschaltung“ für ro2069 zu designen. Schließlich soll der geneigte „Schwarzkopf“-Leser auch wissen, dass es dieses eigentümliche Rotkäppchen gibt. Heute die Zitier-Erlaubnis eingeholt (man sollte nicht meinen, aber es gibt immer wieder Leutchen, die partout nicht ihren richtigen Namen unter ihrer Kritik stehen haben wollen. Ja, ja.) – Beispiel gefällig? Schon gelesen.

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