richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Tagesarchive: Dienstag, 19 Mai, 2009

die Farben eines Flyers

Hola, das waren jetzt grausame Stunden. Die Postkarte (vulgo Flyer) für Schwarzkopf designt und als .tif abgespeichert. Dann, mehr durch Zufall, die Vorderseite der Postkarte mit der „hausinternen“ Windows- und Faxanzeige aufgerufen. Mich trifft der Schlag. Die Farben sind ein fröhliches Wirrwarr. Entsetzen. Also zurück ins Photoshop und die Einstellungen kontrolliert. Also gut, 16bit-Farbkanäle sind vielleicht wirklich zu viel des guten. Also auf 8bit reduziert (analog den ro2069- und tiret-Flyern) und siehe da, es werkelt korrekt. Gut möglich, dass meine Vorsicht unbegründet ist, aber was im Windows-Fenster korrekt aussieht, muss auch anderswo passen. Im Gegensatz zum appeligen PictureViewer (keine Ahnung, wo ich mir den eingetreten habe), der macht, was er will. Microsoft Paint übrigens auch. Tja. Ich schätze mal, die beiden Programme holen ihre Farbprofile aus dem Eintopf. Apropos Farbprofil. Seit 2008 gibt es neue ECI Offsetprofile [flyeralarm verwendet u.a. ISO Coated v2 300%], die man hier herunterladen kann: LINK

der vergleich macht sie sicher

der Vergleich macht Sie sicher!

das korrekte Farbprofil ist das „schlammige“, nicht das „außerirdische“ Bild!

Also, ich hoffe mal, dass ich alles richtig gemacht habe. [beim Hochladen wäre mir beinah die Peinlichkeit passiert, die Vorder- mit der Rückseite zu vertauschen. Huh!] Wenn nicht, dann kann ich die 1.000 Postkarten dem Fernheizwerk zur Verfügung stellen. Gratis natürlich. Andererseits, wer achtet heutzutage noch auf Flyers und Postkarten? Wenn ich denke, wie viele Flugblätter und sonstiger Werbemüll mir tagtäglich unterkommt, wird mir schwindlig. Überhaupt, rgendwie ist das Ganze Drucken viel zu billig. Mit ein paar hundert Euronen könnte man zigtausend Flyers drucken lassen und damit die Innenstadt zupflastern. Hm. Auch eine Idee, um mediale Aufmerksamkeit zu erreichen. Guerilla-Marketing ist das dann wohl nicht, oder?

Jetzt werde ich mich in der ZEN-Mediation üben und meine Scheu ablegen. Ja, ich mache mir ernsthaft Gedanken, ob ich jemanden einen meiner kleinen, lieblichen Flyer in die Hand drücken oder diese  an einem frequentierten Ort ausstreuen bzw. liegen lassen soll. Irgendwie tun sie mir Leid, diese bedruckten Werbebotschaften. Ja, man könnte sagen, ich suche ein hübsches, heimeliges Plätzchen für jeden einzelnen. Ist das seltsam? Hm. Vielleicht hätte ich mein Werbebudget besser in eine Therapiestunde investieren sollen.

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Erik is on the way

Erik_NamenTC. fragte mich vor wenigen Tagen, ob sie nicht noch einmal das Manuskript zu Erik lesen dürfte. Weil es ja doch schon viele Jahre her ist, das letzte Mal. Aha. Merke: wenn du zu einem Manuskript angesprochen wirst, jemand es unbedingt lesen möchte, dann ist der erste Schritt in die richtige Richtung getan (freilich, mit den nächsten hundert Schritten kannst du dich leichtens verlaufen und verirren). Also, um es für die Nachwelt festzuhalten (besser: um mein Erinnerungsvermögen nicht all zu sehr zu strapazieren, später einmal), soll hiermit gesagt sein, dass ich begonnen habe, an Erik herumzudoktern. Ob ich den langen Atem für diese gänzlich seltsam verschrobene Story über die Innenansichten eines Fetischisten und seinen Gespielinnen habe, wird sich zeigen.

Heute Nachmittag das Treffen mit EJ. bezüglich Schwarzkopf. Damit werde ich nun das letzte Drittel der Korrekturen einarbeiten können. Ist es getan, werden die „Druckfahnen“ NS. geschickt. Eine letzte Durchsicht. Der Eigenverleger geht auf Nummer sicher. Immerhin hat er einen Ruf zu verlieren (so er ihn jemals gehabt hat).