Erik is on the way

Erik_NamenTC. fragte mich vor wenigen Tagen, ob sie nicht noch einmal das Manuskript zu Erik lesen dürfte. Weil es ja doch schon viele Jahre her ist, das letzte Mal. Aha. Merke: wenn du zu einem Manuskript angesprochen wirst, jemand es unbedingt lesen möchte, dann ist der erste Schritt in die richtige Richtung getan (freilich, mit den nächsten hundert Schritten kannst du dich leichtens verlaufen und verirren). Also, um es für die Nachwelt festzuhalten (besser: um mein Erinnerungsvermögen nicht all zu sehr zu strapazieren, später einmal), soll hiermit gesagt sein, dass ich begonnen habe, an Erik herumzudoktern. Ob ich den langen Atem für diese gänzlich seltsam verschrobene Story über die Innenansichten eines Fetischisten und seinen Gespielinnen habe, wird sich zeigen.

Heute Nachmittag das Treffen mit EJ. bezüglich Schwarzkopf. Damit werde ich nun das letzte Drittel der Korrekturen einarbeiten können. Ist es getan, werden die „Druckfahnen“ NS. geschickt. Eine letzte Durchsicht. Der Eigenverleger geht auf Nummer sicher. Immerhin hat er einen Ruf zu verlieren (so er ihn jemals gehabt hat).

Beweihräucherungskärtchen #4

Marijke vom Uni Radio Aachen bat zum Interview. Per Telefon. 37 Minuten dauerte es. Und irgendwie dünkt mir, ich habe nur Blödsinn geredet. Ich frage mich, ob Marijke mein Geschwafel („die Österreicher reden gerne um den heißen Brei“) so zusammen schneiden (kürzen) kann, dass der geneigte Zuhörer ein brauchbares Bild von mir (und meinen Büchern) bekommt. Immer geht es ja um den rechten Eindruck (merkwürdig, keiner redet von einem linken Eindruck), den man bei anderen hinterlassen möchte. Wenn ich eine Interview-Situation gedanklich durchspiele, klinge ich so souverän und abgebrüht. Die Realität zeigt, dass ich davon ein Stück entfernt bin. Freilich, am Ende sind es immer die Zuhörer, die aus dem Gesagten ihr Urteil zimmern. Marijke ist übrigens ein Fan* von „Rotkäppchen 2069“ („ich würde das Buch ab 16 Jahren freigeben“). Hoffe, sie ist es auch jetzt noch.

 

*Auf meine Frage, ob sie wüsste, was der „Schriftsteller“ im Buch sagte (er hat nur eine Dialogzeile!), kam die (richtige) Antwort wie aus der Pistole geschossen. Bumsti. Dar war ich kurz sprachlos. Und irgendwie bin ich es noch immer. Ja, ja.

Weltwirtschaft: Horror und Szenario?

sternleinKennt einer den Wiener Hartgeld-Investor Walter Eichelburg? Bis heute habe ich von ihm nichts gehört, nichts gelesen. Erst ein deutscher amazon.de-top-ten-rezensent, der in Barcelona lebt und mit mir in Kontakt kam, sprach mich auf Eichelburg an und fragte mich, ob ich ihn kennen würde. Ich musste verneinen. Also habe ich mich mal (virtuell) umgesehen. Und einen Artikel in der Wiener Zeitung gefunden. Huh. Eichelburg sieht düstere Zeiten auf die Wirtschaft und auf uns zukommen. Er rät in Hartgeld (also Silber, Gold und dergleichen) zu investieren. Einen Punkt, den er schon im Oktober 2008 (!) vorausgesehen hat: die Notenbanken beginnen Geld zu drucken, um die Krise zu bewältigen (siehe USA).

Wie auch immer das Szenario der Zukunft aussehen wird, ich investiere weiterhin in Papier, gedrucktem Werkpapier (80 g/m²). Durch die Inflation wird das wenigstens nicht wertlos. Gut möglich, dass es bereits wertlos ist, wie böse Zungen behaupten. Aber am Ende funktioniert Geld und Literatur nach dem selben Prinzip: viele, sehr viele Menschen müssen daran glauben! Dann kann man sogar mit kotz-brech-speib-scheiß-piss-kill-Literatur zu Ruhm und Ehre gelangen. Oder heißt es Rum und Ähre? Ach ja, das hatten wir schon mal, Pebo.

Micro01_Schwarzkopf

Traumhochzeit²

MQ verlost Traumhochzeit!

Das (Wiener) MuseumsQuartier verlost für den 07.08.09 ein komplettes Hochzeitspaket im Wert von € 6.500,-. Einfach ein Foto des Hochzeitspaares im MQ zum Motto „TrauQuartier“ an heiraten@mqw.at senden und mit der kreativsten Idee gewinnen!

Klingt nicht schlecht, aber wo krieg ich so schnell eine Braut her?