Brouillé oder 350 losgelassene Seiten

Cover_Brouille_3D_1

Schlapperlot. Heute, gegen 16 Uhr, habe ich mich getrennt. Von Brouillé. Ich habe mich bemüht, redlich und fleißig, alles noch durchzusehen, vieles noch abzuwägen. Aber irgendwann ist Schluss. Jeder Künstler kennt dieses seltsame Gefühl, das zwischen Erleichterung („Endlich!“) und Gewissensbisse („Hätte ich nicht …?“) pendelt. Freilich, nach dem Korrektorat von EJ. wird es noch Änderungen (besser: Ausbesserungen oder Korrekturen, evtl. Ergänzungen) geben, ja, geben müssen. Die historischen Anmerkungen gehören akkurat geprüft. Und die Danksagung, ja, die fehlt auch noch.

Wie immer, wenn sich ein Buchprojekt dem Ende zuneigt, werden Zweifel wach. Muss so sein. Wird immer so bleiben. Man versucht sich mit netten Rückmeldungen zu beruhigen. Zwei Vorbestellungen (die Autorin HK. hat gleich mal alle weiteren Bände bestellt; HH., mit dem ich heute gesprochen habe, wollte in der Buchhandlung am Quellenplatz gleich den 2. Band kaufen) können durchaus Balsam auf der abgearbeiteten Seele des Schriftstellers sein. Und wie war die Rückmeldung von DG. (zu einer eher mäßigen Vorversion):  „FASZINIEREND, SPANNEND, FLÜSSIG, ÜBERRASCHEND, LUSTIG, REGT ZUM NACHDENKEN AN, VERWOBEN, GEFINKELT, BEEINDRUCKEND, KNIFFLIG, …“ [ich hab die Wörter bitteschön nicht groß geschrieben!] oder MK. [„dein bestes Buch, abgesehen von ‚Azadeh'“]

Naja. Schauen wir mal.

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