richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

KRIMINACHT mit Schwarzkopf

Plakat_Kriminacht09rkbBevor es also morgen Abend zur Frankfurter Buchmesse* geht (Abendzug, kein Liegewagen bitteschön; erst letztens mit EH. darüber geplaudert, die es ganz selbstverständlich findet, wenn man/frau sich mit fünf FremdInnen in ein Abteil legt, das die Größe meines Vorzimmers hat) und ich die nächsten Tage wie verblödet durch die Messehallen hetze („Wo ist da der EXIT?“), noch schnell die Ankündigung der Lesung zur KRIMINACHT am 19.Oktober 2009. Gelesen wird aus „Schwarzkopf„, was so viel heißt wie: es darf gelacht werden. Entweder über den Inhalt oder über die unfreiwillig komische Darbietung des vorlesenden Autors, der in viele Rollen schlüpfen muss („Coolio!“) und so tut, als könnte er das („Hey, der Kerl hat es schließlich geschrieben!“). Heute am Schauplatz der baldigen Darbietung („Treten Sie näher, meine Herrschaften, der Autor ist zahm und beißt nicht!“), im Projektlokal K7 und mit CP. geplaudert. Die Flyer (hübsch schwarz) abgeholt, meine Faltblätter deponiert. Soll Leutchen geben, die für die Lesung bereits Plätze reservieren wollten. Schlapperlot. Das ist genauso unheimlich, wie die Tatsache, dass die Buchhandlung in der Brigittenau (ja, es gibt nur eine einzige in diesem Bezirk!) den Büchertisch machen will. Ich frage mich, mit welchen Büchern? Scheinbar hat sich noch nicht herumgesprochen, dass man die Bücher bei mir beziehen muss. Ich bin schließlich meine eigene Auslieferung (okay, ich trage die bestellten Bücher auch mal zur Post).

Übrigens, im Moment twittere ich aus allen Rohren. Faszinierend, wer einem da so über den virtuellen Weg läuft. Scheinbar ist die gesamte Buchhandelsbranche geschlossen anzutreffen. Ich fühle mich natürlich geehrt, wenn meine Kurz-Ergüsse nun auch vom HANSER-Verlag gelesen (besser: überlesen) werden. Und ein Twittagessen gibt’s auch schon. Schlapperlot. http://twittagessen.de/events/314 Ich habe mich bereits angemeldet. Man will ja schließlich nicht nur virtuell connected sein. Schön langsam versteh ich, warum twittern so einen Boom auslöst bzw. ausgelöst hat. Weil die Hemmschwelle so gering ist. Und der Aufwand sowieso. Während man bei facebook & co Unmengen an (zum Teil sehr persönlicher) Daten bekannt geben (und pflegen!) muss, kann man bei Twitter einfach darauf los zwitschern. So konnte ich ohne Mühe einer freundlichen Lektorin die Frage stellen, ob der Satz „Genauer gesagt, in einer Liebeslaube.“ mit oder ohne Beistrich nach „gesagt“ gehörte. Ja, Pebo, der Beistrich stimmt und bleibt da, wo er ist 🙂

Während ich also vor zwei Jahren auf der Leipziger Buchmesse genau einen Menschen treffen durfte – man könnte unverblümt sagen, ich kannte kein Schwein (wobei ich sagen muss, dass ich am Luftschacht Verlag den Autor Manfred Rumpl kennen lernte, mit dem sich gut plaudern lässt), sieht es auf der Frankfurter Buchmesse schon viel besser aus. Termine wohin das Auge reicht. Ja, da fühlt man sich plötzlich wichtig. Ob man es ist, nun, das wird sich noch zeigen. Huh. Die Aufregung steigt.

Ach ja, morgen hole ich mir 5 T-Shirts von der Druckerei ab. Die will ich auf der Messe tragen. (nacheinander, nicht übereinander!)  Schließlich bin ich ja meine eigene Litfaßsäule (gut, dazu fehlen mir vielleicht noch ein paar Kilos). Fotos folgen.

KriminachtK7_72A

Da hängt er also, der gute Breuer. So ein Plakat werde ich mir nach der Veranstaltung natürlich abholen, will heißen „absahnen“. Häng ich mir übers Bett. Jawohl.

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8 Antworten zu “KRIMINACHT mit Schwarzkopf

  1. Manu Dienstag, 13 Oktober, 2009 um 4:38

    jippie, ich freu mich! endlich eine lesung, zu der ich in der stadt bin 🙂

  2. pebowski Dienstag, 13 Oktober, 2009 um 10:10

    Und der Autor liest persönlich!!!! Ist das Premiere??!
    Ja, ja, der

  3. pebowski Dienstag, 13 Oktober, 2009 um 10:11

    Und das kommt davon, wenn man die falsche Taste erwischt. Also was ich sagen wollte:

    Ja, ja, der Beistrich – hab ja gesagt, dass ich unsicher bin. 😉

  4. die Radiomarijke Dienstag, 13 Oktober, 2009 um 18:57

    gibt’s am nächsten Morgen einen Nachbericht auf AustriaLIVE? 🙂

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