richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Ein Werwolf, die Liebe und andere Grausamkeiten

Halloween-Werwolf

Halloween goes Werwolf by Sonja Ulreich

Gestern, passend zu Halloween, „ge-werwolft“. Ein „Party“-Spiel der überdrüber-Kategorie. Wer wissen will, wie das funktioniert, bitte sehr:

[entnommen: dem öster. Spielemagazin frisch gespielt Ausgabe 1/2009 von Thomas Bareder] Jeder erhält zu Beginn verdeckt eine Karte vom Spielleiter – er moderiert  das Spiel – zugeteilt, die ihm seine Identität und Rolle im Dorf verrät. Neben den „normalen“ Dorfbewohnern gibt es – eher für erfahrene Runden – auch solche mit besonderen Fähigkeiten und natürlich die als Dorfbewohner getarnten Werwölfe. Zwei Gruppen gibt es nun, beide mit dem Ziel die andere zu eliminieren, wobei auf den ersten Blick die Werwölfe stark benachteiligt scheinen, kommen doch auf einen Werwolf vier Dorfbewohner. Aber diese sind gut getarnt und kennen ihresgleichen. Jede Runde (Nacht) schläft das Dorf ein, d.h. schließen alle – überwacht vom Moderator – die Augen. Danach werden nacheinander die   unterschiedlichen Dorfbewohner, vor allem aber die Werwölfe, vom Moderator „aufgeweckt“ um ihrer Bestimmung zu folgen. Werwölfe einigen sich auf  ein Opfer, das schlicht und ergreifend gefressen wird. Am nächsten Tag fehlt (zumeist) ein Dorfbewohner – der Spieler ist ausgeschieden – und die Gemeinschaft, darunter auch die (getarnten)  Werwölfe ist nun aufgefordert, einen Schuldigen zu finden und – einigt man sich – zu lynchen. Dumm, wenn ein  Unschuldiger dran glauben muss, außer man ist Werwolf. FAZIT: Ursprünglich einem russischen Volksspiel entstammend, ist Werwölfe ein interaktives, deduktives Partyspiel, das echten Erlebnischarakter hat und jeder einmal gespielt haben sollte. Die vorliegende Version [Anm.: vom Spieleverlag Pegasus] besticht durch die Vielzahl an neuen Karten, einem System zum Chancenausgleich und Szenarien (u.a. mit Vampiren). Ein Muss für Fans, gut spielbar bereits ab Schulalter, perfekt beim Lagerfeuer und auch in Gruppendynamikseminaren o.ä. ein Hit, werden nur wenig Kommunikationsfreudige passen. [virtueller Abdruck mit freundlicher Genehmigung]

Werwolf eignet sich also hervorragend in einer größeren Gruppe (ab 10 Leutchen macht es richtig Spaß) zu spielen. Das ist aber auch schon der Knackpunkt: denn heutzutage ein Dutzend Leute an einem Ort zu versammeln, ist eine organisatorische und logistische Meisterleistung. „Spontan-Absagen“ und kurzfristige Krankheitsfälle (bitte das nächste Mal ein ärztliches Attest mitnehmen!) können schon arg am Nervenkostüm der VeranstalterInnen zerren. Großes Lob also für EL. (als Corpse Bride verkleidet; stilecht mit Schleier, bitteschön!) und Claudia Toman (die gute Fee des Abends), die diesen  Halloween-Event auf die Beine stellten. Es fehlte nicht an Getränken und Speisen (nicht selten war der brotlose Dichter am Buffet-Tisch zu finden,  was nicht am Hunger lag, sondern vielmehr an der Spielmechanik; aber davon später mehr), das Kerzenlicht (kein elektrisches Licht!) sorgte für die passende Stimmung und den dunklen Rahmen. Dekoration inklusive (die lebensechte „Phantom der Oper“-Puppe konnte einen schon erschrecken ;“Huh, wer ist denn der da?“)  Dass alles so schön in Szene gesetzt wurde, liegt vor allem daran, dass EL. Stage Managerin der großen Bühnen dieser Welt ist. Ja, ja.

So nebenbei gab es auch noch ein Mörderspiel zu absolvieren. Auf kleinen Zetteln wurde einem ein Mordauftrag erteilt (wer, wann, wo, mit  was). Ich erhielt den mörderischen Auftrag, den guten Pebo (im Kostüm des doppelgesichtigen Teufels; ich werde ihn für die „Brouillé“-Premiere sicherlich engagieren) ums Eck zu bringen. Mit einem „Panda“. Der Zeitpunkt? Wenn sich ein Gast, der früher gehen musste, aufmacht. Übrigens, Victoria Schlederer (hübsch kokett kostümiert; gleich zu Beginn setzte  sie sich devot  vor meine und Pebos Füße; das kann man(n) schon gut finden) war jener welcher Gast. Jetzt ist es natürlich so, dass auch andere ihren Mordauftrag ziehen. Was so viel heißt, dass man vermeiden sollte, irgendwohin zu gehen, wenn man aufgefordert wird, da dort schon das Todesurteil auf einen lauern könnte („Äh, würdest du mal kurz in die Garderobe kommen?“). Wer seinen Auftrag (konsequent und gut) ausführt, erhält vom „Toten“ dessen Mordauftrag und kann, so er noch nicht erfolgt ist, diesen seinerseits ausführen. Zwar konnte ich Pebo erfolgreich ins Jenseits befördern, aber als ich mir das Mordwerkzeug für die gute Dani Dina aus dem Badezimmer holte („Bürste“), war ich unaufmerksam; die Sektflasche bohrte sich aller Wahrscheinlichkeit nach in die Lunge, als ich das Badezimmer verließ; Dani Dina war demnach schneller (hätte ich die Bürste gehabt, hätte ich sie noch aufs Sofa locken müssen („setzt dich doch zu mir, Dani Dina“), um dort meine blutige Tag zu vollbringen; aber soweit ist es nicht mehr gekommen, wie gesagt, die Sektflasche machte mir den Garaus; wenigstens wurde ich nicht mit einem Keramik-Fliegenpilz erschlagen). So viel zum paranoiafördernden Mörderspiel.

Zurück zum Werwolf-Spiel. Wenn man sich in einer Runde von Leuten wiederfindet, die man nicht kennt, tut man sich anfangs schwer, festzustellen, wer etwas zu verbergen hat und wer nicht. Während einer seine Werwolf-Identität durch Quasseln zu verbergen sucht, bleiben andere eher stumm und ducken sich förmlich in den Schatten möglicher Verdächtiger. Prinzipiell ist es ja so, dass man in der ersten Runde keinen Funken einer Ahnung hat, wer wer sein könnte (es sei denn, man ist Werwolf oder eine Seherin oder eine Hexe oder Amor … ja, die Liebe kommt hier nicht zu kurz). Es ist ein „Schuss in die Menge“, den man abgibt („Du bist so verdächtig still!“; „Du redest verdächtig viel !“; „Bei dir hat es geraschelt!“; „Du hast gegrunzt, als wir aufwachten!“). Ein möglicher Dialog könnte folgendermaßen aussehen:

„Ich tippe auf X.“
„Warum?“
„Keine Ahnung. Ich sag mal was.“
„Ja, nehmen wir X.“
„Wer ist für X.?“

Drei Hände werden gehoben. Eine vierte geht zögernd nach oben. Die Köpfe wandern zu X., der sich zu verteidigen sucht. Mit den üblichen schwachen Argumenten:

„Ihr macht einen Fehler! Ich bin’s nicht!“

Diese Verteidigungsrede, ein wenig holprig ausgesprochen, macht X. noch verdächtiger. Und schon gehen weitere Hände in die Höhe. Zumeist denkt man sich: besser, es trifft X. als mich (da lernt man wieder etwas über Gruppendynamik und Psychologie und was man für ein „Arsch“ sein kann).

In späterer Folge lernt man seine „Pappenheimer“ recht gut kennen, wodurch sich dann folgender Dialog entspinnt:

„Ich tippe auf X.“
„Warum?“
„Er hat das letzte Mal schon so merkwürdig g’schaut.“
„Ja, nehmen wir X.“
„Wer ist für X.?“

Freilich, nach den ersten Runden, wenn sich die Zahl der „Todesopfer“ erhöht hat, beginnt der deduktive Teil des Spieles. Wer stimmt für wen und warum. Wäre nicht das ominöse Liebespaar, es könnte recht einfach sein; aber Gott Armor erwählt heimlich ein Liebespaar und gibt ihnen die Aufgabe, sie mögen bis zum Schluss durchhalten, egal, ob sie von unterschiedlicher Ausrichtung sind (Werwolf – Dorfbewohner). Ich darf stolz sagen, zwei Mal den Part des Geliebten gespielt zu haben. Beide Male konnte ich mit meiner Holden gen Sonnenuntergang reiten (die Blutspur, die wir im Dorf hinterlassen haben, nun, die zählt da natürlich nicht; es geht nur um die hehre Liebe, die alles überdauert!)

Das erste Spiel konnte ich bravourös als verliebter Werwolf beenden, was zur Folge hatte, dass ich in den nächsten Spielen kritisch beäugt wurde und man mir recht schnell den Garaus machen wollte. Meine Verteidigungsstrategie („Also, ich bin’s wirklich net!“) war zumeist schwach und unausgegoren. Und wer auf einer der beiden Sofas saß, machte sich prinzipiell mal verdächtig (Grund genug, alsbald die Sitzpositionen zu tauschen). Da ich also die nächsten Male recht rasch ins Jenseits befördert wurde (und Tote dürfen natürlich nicht mehr an den folgenden Dorfdiskussionen teilnehmen), machte ich mich nach Walhalla auf, sprich: zum Buffet-Tisch. Dort aß ich mehr aus Gusto, denn Hunger. Interessant ist ja, dass man dem ganzen „Dorftreiben“ von „oben“ zuschauen kann. Man weiß nun, wer welche Identität hat und kann fasziniert beobachten, wie jeder seine Strategie anlegt („Ihr zwei kommt mir sehr verdächtig vor!“)

Erst in den letzten beiden Spielerunden wurde die Diskussion laut, ob man verstärkt bluffen solle („Ich bin die Seherin und weiß etwas!“); dass es keiner gemacht hat, zeigt, wie ehrlich der Mensch auch in einem banalen, unwichtigen Spiel ist. Die Angst oder Befürchtung, beim Bluffen erwischt zu werden und von nun an nicht mehr als „ehrlich“ eingestuft zu werden, war wohl zu groß. Ich bin sicher, beim nächsten Mal, mit all den gewonnenen Erfahrungen, wird geblufft, dass sich die Bretter biegen.

„Ich tippe auf X.“
„Ich weiß, warum du mich gewählt hast! Du bist ein Werwolf!“
„Woher willst du das wissen?“
„Ich habe es G E S E H E N!“
„Du kannst es nicht G E S E H E N haben, weil ich es S E H E N hätte müssen!“
„Okay, dann nehmen wir Y!“
„Warum?“
„Er hat das letzte Mal schon so merkwürdig g’schaut.“
„Ja, nehmen wir Y!“
„Wer ist für Y?“

Mehr gibt es jetzt gar nicht mehr zu sagen. Außer, dass der gestrige Abend förmlich nach einer Wiederholung schreit („Bitte net so laut!“). Gut, über den „Kostümierungszwang“ („wer sich nicht verkleidet, bekommt auch keine Süßigkeiten!“) kann man hoffentlich reden (ich wählte die Verkleidung eines US Farmers, dem die Krise Haus und Hof gekostet hat; wir sehen: wenn der Kleiderkasten nix Brauchbares hergibt, muss man sich in gesellschaftskritische Töne gewanden). Sollte jemand Interesse haben, beim nächsten Mal mitzumachen, bitte mich zu kontaktieren oder einen netten Kommentar hinterlassen.

Übrigens:

SPIELEFEST 09: 20.11. bis 22.11. im Austria Center; auf dem Spielestand des Magains „frisch gespielt“ wird es die Möglichkeit geben,  ein moderiertes Werwolfspiel auszuprobieren. Ich werde natürlich auch anwesend sein. Man halte Ausschau nach einem aufstrebenden Autor (die Verkleidung gibt’s exklusiv bei mir zu kaufen), der sich bemüht, Interessierten das eine oder andere literarische Spiel näherzubringen. Gut möglich, dass ich hin und wieder dezent auf mein schriftstellerndes Ouevre hinweise („Habe ich dir schon von der coolen 2.Auflage von „Schwarzkopf“ erzählt? Hast du schon einen Folder?“). Virales Marketing nennt man das in der Fachsprache (also, so lange subtil lästig sein, bis der potenzielle Kunde die Geduld verliert und kauft kauft kauft).

Wer Victoria Schlederer persönlich kennenlernen will (ob sie sich wieder devot gibt, bleibt abzuwarten), hat demnächst die Möglichkeit dazu:  am 11.11. (huch, der Fasching beginnt!) stellt sie ihr neues Buch „Des Teufels Maskerade“ (Random House/Heyne) in der Buchhandlung Thalia W3, Landstraße vor. Ich werde sie noch bitten, ein paar Details diesbezüglich zu verraten.

Claudia Toman wiederum wird am 28.11., ab 15 Uhr, Märchenhaftes in der Genussbuchhandlung TIEMPO vortragen. Unterstützt von dem einen oder anderen Kollegen, der einen oder anderen Kollegin, sollte für stimmungsvolle Unterhaltung gesorgt sein. Ich gehe davon aus, dass sie die gute Fee geben wird. Wie im wahren Leben auch. Ja, ja. Ihr Buch „Hexendreimaldrei“ (Diana Verlag) wird sie sicherlich gerne in einer Pause oder im Anschluss signieren (ich hab bitteschön bereits eines!).

Im nächsten Spielemagazin „frisch gespielt“ 3/2009, das Mitte November erscheinen wird (ich darf es nächste Woche im Schweiße meines Angesichts layouten), gibt es übrigens einen Schwerpunkt, der sich mit „spielbarer Literatur“ auseinandersetzt. „Tore der Welt“ soll neben „Donna Leon“ und „Welt der Bücher“ kritisch unter die Lupe genommen werden. Ich erlaube mir, darüber in meiner Kolumne zu fabulieren. Da fällt mir ein, wie wäre es mit einem interaktiven „Ro2069“-Spiel? Natürlich nur für Erwachsene. Hmmm?! Wo ist bitteschön der nächste Spieleverlag?

Und zu guter Letzt die freudige Nachricht, dass ich – vielleicht – auf der BUCH Wien mit meinen Büchern vertreten sein werde. Wird sich erst nächste Woche klären. Einen Autorenstammtisch-Ausflug zur Messe wird es freilich geben. Mal schauen, ob wir uns der Vielzahl an kreischenden Groupies erwähren können. Eventuell schicken wir Pebo vor. Falls er Glück hat, reißen sie ihm nicht die Kleidung vom Körper. Ja, wenn ich eines vom „Werwolf“-Spiel gelernt habe, dann jenes, dass es immer gut ist, andere ins Feuer zu schicken. Soll mal einer sagen, dass man nichts fürs Leben lernt, wenn man spielt. Fragen?

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35 Antworten zu “Ein Werwolf, die Liebe und andere Grausamkeiten

  1. die Radiomarijke Sonntag, 1 November, 2009 um 12:50

    oha der Werwolf-Spiel-Wahn hat auch Österreich erreicht, freut mich dass du „Hello-Wien“ gut überstanden hast. Ich freue mich auch jedes Mal kein Werwolf, Jäger, Seher oder Mädchen zu sein, sondern als stinknormaler Bürger schnell um die Ecke gebracht zu werden um dem Treiben zuzugucken. Warum hast du dich nicht als Schwarzkopf verkleidet? 🙂 nach deinen Buffet-Gängen sahst du wahrscheinlich eher aus wie Wamperl:-)

    • Richard K. Breuer Sonntag, 1 November, 2009 um 13:10

      Also, ich war zwei oder drei Mal ein „stinknormaler biederer Spießbürger“ und da macht es nur bedingt Spaß. Andererseits ist man dann nicht so nervös („Huh … jetzt mich nur nicht verraten … jetzt mich nur nicht verraten …“)

      Stimmt, Marijke, „Schwarzkopf“ wäre natürlich auch gut gegangen, als Verkleidung. Dann hätt ich aber Ernesto mitnehmen müssen. Und der kann sich ja bekanntlich nicht benehmen („Coolio! Ich brauch ne Pille!“). Noch dazu hat es zwei Bowlen-Schüsseln gegeben!

      Wamperleske Züge, ja, die nehm ich bald an …

  2. Claudia Toman Sonntag, 1 November, 2009 um 13:31

    Sehr lustig war’s, auch wenn mir niemand glaubt, wenn ich Jäger oder Hexe bin. Selbst als Amor wurde ich brutal gemeuchelt. Dafür scheint mir der Werwolf ganz gut zu stehen, denn als solcher wurde ich nie enttarnt, hehe, zweimal konnte ich so siegreich das Dorf vernichten! Schade, dass ich nie Selbstmörder sein durfte, das hätte ich mit Bravour gelöst. Hätte nur behaupten müssen, dass ich Jäger/Hexe oder Amor bin und flupp hätten sie mich entleibt!!!

    lg Claudia

  3. Eponine Sonntag, 1 November, 2009 um 13:52

    Danke für den interessanten Blog Eintrag. Er hat – bei mir zumindest – ins schwarze getroffen.
    Ich würde bitte gerne den „Schwarzkopf“ lesen, das Spielemagazin täte mich interessieren, auf jeden Fall möchte ich zu der Spielemesse kommen, beim Märchennachmittag bin sowieso dabei und für jeden Spiele/ Werwolfabend bin ich auch zu haben.

    Werbung wirkt. 😉

    • Richard K. Breuer Sonntag, 1 November, 2009 um 14:28

      Schlapperlot. Soll mal einer sagen, virales Marketing würde nix bringen. Blöd, Eponine, dass ich keinen „Schwarzkopf“ mehr habe. Aber ein paar Exemplare stehen noch fein säuberlich sortiert in der Buchhandlung am Quellenplatz herum (jedenfalls am Freitag Nachmittag, als ich dort meinen Kaffee schlürfte). Oder in der Buchhandlung TIEMPO.

      Wenn du mit dem Buch zur Spielemesse kommst, werde ich es gerne signieren („für die liebe Eponine, die die Werbewirksamkeit eines Blogbeitrages glänzend unter Beweis stellte“). Das Spielemagazin kannst du dort auch gleich angucken und durchblättern. Und am Spielestand von „frisch gespielt“ werden wir mal deine „Spieltauglichkeit“ prüfen 😉

  4. Eponine Sonntag, 1 November, 2009 um 15:35

    Das werde ich doch tatsächlich tun. 😉 Nachdem du ja mit Terry Pratchett und Monty Python verglichen wirst, ist das sicher toll! 🙂 Claudia hat auch noch brav für Brouillé Werbung gemacht. Französische Revolution klingt ja auch interessant.

  5. pebowski Sonntag, 1 November, 2009 um 17:52

    Lieber RKB – toller Blogeintrag, nur in einem irrst du: richtigerweise müsste es heißen: wenn ich Glück habe, reißen sie mir die Kleider vom Leibe. 😉

  6. Sonja Sonntag, 1 November, 2009 um 22:28

    Netter Blog-Eintrag zu einem sehr unterhaltsamen Abend, danke 🙂
    Bin auch für eine Wiederholung zu haben – Claudias Idee einer Halloween-Tradition find ich gut!

  7. Claudia Toman Montag, 2 November, 2009 um 0:24

    Aber Richard, Eponines Spieltauglichkeit ist längst erwiesen, schließlich war sie definitiv die bestgekleidetste Leiche! Ich hab auch schon ordentlich Werbung gemacht und ich denke, am Sa den 21. werden ein paar hungrige Wolfsveteranen am Frisch gespielt Stand zu finden sein.
    Ich bring auch ein paar Hexendreimaldreis mit, vielleicht braucht ja wer schon Weihnachtsgeschenke oder einfach so zwei davon (sehr dekorativ links und rechts im Bücherregal, stützen die Bücher dazwischen gut und anständig!) mit Unterschrift und so… 😉

    lg Claudia

  8. Claudia Toman Montag, 2 November, 2009 um 2:12

    Ist aber auch gemein, da hat er sich am Ende die Namen gemerkt und dann gibt’s hier Pseudonyme! Eponine ist bei Hugo die erste Barrikadentote, was sie gestern beim Mörderspiel gleich demonstriert hat. Außerdem auch als Corpse Bride legendär, darum auch bestgekleidetste Leiche!

    Apropos literarisch: Wir könnten beim Werwolfspiel auf der Spielemesse immer wenn wir zur Verteidigungsrede aufgefordert werden unsere Büchleins aufklappen und ein passendes Zitat liefern. Oder ist das dann zu offensichtlich?? 😉

    lg Claudia

    • pebowski Montag, 2 November, 2009 um 2:16

      In der Wohnung war ja auch gar nicht zu merken, dass es da gewisse Musical-Affinitäten gibt. 😉

    • Richard K. Breuer Montag, 2 November, 2009 um 11:20

      Schlapperlot. Eponine muss ich mir merken. Klingt gut. Und wenn es der gute alte Hugo mit Eponine (literarisch) hielt, dann umso mehr.

      Die Nackedeis am WC habe ich auch nicht bemerkt, was wohl daran lag, dass ich mich nicht getraute auf jenes zu gehen. Wer weiß, dachte ich mir, vielleicht will mich einer die Toilette runterspülen. Aber ich konnte immer wieder die (weiblichen) Stimmen vernehmen, die sich über die g’schmackigen Nackigen am WC sehr freuten.

      Stimmt. Berfusbedingte Nackedeis? Naja, heutzutage geht es auf den Bühnen ja heftiger zu als in einem Puff, pardon, Bordell.

  9. Eponine Montag, 2 November, 2009 um 2:22

    Ach und Claudia verrät mein Inkognito! 😉
    Aber, ich korrigiere, sie ist bei Hugo nicht die erste Barrikaden Tote sondern bei Boublil-Schönberg. :p
    Ich hoffe auch nicht ein Jahr warten zu müssen, bis zum nächsten Werwoflabend. Wir könnten übrigens beim nächsten Spieleabend auch noch Black Stories spielen. Das hab ich gestern ganz vergessen. 😉

  10. pebowski Montag, 2 November, 2009 um 10:16

    Ich habe ja jetzt ein bisserl recherchiert und gesehen, dass momentan 2 Werwolfspiele angeboten werden: das eine, das wir gespielt haben und das von RKB zitierte vom Pegasus Verlag. Kennt das jemand?

  11. Eponine Montag, 2 November, 2009 um 13:17

    Ich weiß noch nicht so wirkich, wie ich „schmuck“ und Eponine verbinden soll, aber grundsätzlich komm ich gern als Eponine. 😉

  12. pebowski Montag, 2 November, 2009 um 13:21

    Da ist ein interessanter Artikel über die verschiedenen Werwolf-Varianten:
    http://www.spieletest.at/bericht.php?ID=708

    Hat ja schon ganz schön viele Einträge dieser Blog – da sieht man, dass die gutren alten analogen Spiele doch nich die meisten Reaktionen hervorrufen.

  13. Eponine Montag, 2 November, 2009 um 14:48

    Es gibt auch noch (mindestens) eine online Variante und so ganz Selbstwerbung ist hier der Link dazu. Spielrunde ist so eben beendet, die nächste startet sicher bald. 😉

    http://www.werwolf-online.net/phpbb/index.php

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