richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Package? Nein, Danke!

Die Sorgen und Nöte eines Kleinverlegers sind legendär. Gut. Das wissen wir. Ist ein alter Hut. Nichts Neues. Trotzdem sollte man, dann und wann, aus dem Nähkästchen plaudern. Damit man es nicht vergisst oder unter den Teppich kehrt. Und unter besagtem Teppich liegt schon viel zu viel.

Eine Anfrage habe ich mir getraut abzusenden. Weil ich mir dachte, es wäre doch schön, wenn man ein hübsches Package schnüren könnte. Taschenbuch, Plakat, Buttons, kleiner Tragtasche aus Papier (space black!) und … einer DVD des Klassikers. Wir wissen, um welchen Film es sich handelt, oder? Gut.

Die Antwort, die ich auf meine Anfrage erhielt, muss ich hier nicht breit treten. Gehört sich nicht. Trotzdem ein wenig säuerlich. Weil ich nichts Böses im Schilde führte. Wollte die DVDs zum Großhandelspreis einkaufen und in die Tragtasche geben (space black! sagte ich es schon?). Ist nicht gewünscht. Tja. Dafür habe ich jene welche Dame im XING-Universum angetroffen. Beinahe bin ich versucht, ihr eine Anfrage für „Kontaktung“ zu schicken. Aber ich schätze, sie legt mir das nicht im positiven Sinne aus. Virtuelles Stalking wäre das dann. Ist das eigentlich schon strafbar? („Das Gericht verbietet Ihnen, auf das XING-Profil der Frau X. zu klicken!“

Alternativ werde ich vielleicht einen Gutschein anbieten. Wird ja nicht verboten sein, oderrr? Eine Anfrage diesbezüglich ans Burg Kino gestellt (dort läuft mehrmals wöchentlich der Film!). Mal schauen, was die Damen und Herren dazu sagen werden.

Wir sehen: der Kleinverleger (die Inhaberin einer Buchhandlung gab mir den Tipp, mich nicht als Eigenverleger vorzustellen, nach dem sie meine Bücher begutachtet hat) ist bemüht, Fäden zu ziehen. Wenn man ihn nur ließe. Aber Kleinkram verträgt sich nicht mit Big Biz. Irgendwie verständlich. Ja, ja.

Bezüglich der „Pre-Production“ für den Videoclip zu „Tiret“ gibt es zu sagen, dass ich morgen ein Theater unter die Lupe nehme. Würde gut zum Setting passen. FG. hätte diesbezüglich schon ein paar Ideen, wie er mir schrieb. Requisiten und Lichttechnik sollten damit keine große Hürden mehr sein. Wunderbar. Ei, welch glücklicher Zufall, einer Stagemanagerin über den Weg gelaufen zu sein. Wo war das doch gleich? Ach ja, Düsterwald. Linker Hand.

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4 Antworten zu “Package? Nein, Danke!

  1. Claudia Toman Montag, 16 November, 2009 um 23:23

    Bist du mit Elli wegen des Stage Managements verlinkt oder brauchst du Kontaktdaten?
    lg Claudia

    • Richard K. Breuer Montag, 16 November, 2009 um 23:39

      Oh. Die Claudia liest aber genau 😉

      Alles bereits ausgemacht. Wenn ich von der guten Elli nix mehr höre (Werwölfe?), dann steh ich um 10 Uhr vor dem Theater und begehre Einlass („Wer klopfet an?“). Huh. Wollte schon immer mal auf der Bühne stehen …

  2. Claudia Toman Mittwoch, 18 November, 2009 um 1:34

    Super, dass das so klappt“ Vernetzung ist alles! 😉

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