Schwarzkopf goes Auslage

Auslage Buchhandlung am Quellenplatz
Auslage Buchhandlung am Quellenplatz - man beachte das Ro2069 Plakat

Vorige Woche durfte ich einen Teil der Auslage in der Buchhandlung am Quellenplatz für die Schwarzkopf Black Edition gestalten. Es galt zu klotzen, nicht zu kleckern. Nur wenn der neugierige Kunde verblüfft ist, über die immense Anzahl an Büchern in der Auslage, muss er wohl oder übel feststellen, dass der Buchhändler an einem sicheren Erfolg für das beworbene Buch glaubt. Und wenn er sich so sicher ist, dann muss es wohl seine Vorzüge haben. Einzig, dass er noch nie etwas in den Medien darüber gelesen hat, macht ihn stutzig. Freilich, der aufmerksame FALTER (Buchbeilage) Leser könnte sich dunkel an den Titel erinnern. Und wer im Internet fleißig herumsurft, könnte – unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich – schon mal über diesen Autor und Verleger gestolpert sein. Wie dem auch sei, die Auslage muss einfach die Neugierde wecken. Kann nicht anders sein. Mag sein, dass einem das Buch nicht anspricht, oder das Cover, aber diese omnipräsente Präsentation lädt zum Hinschauen ein.

Präsentierteller

In der Buchhandlung wurde ein kleines Holztischchen (dort, wo ich sonst den Kaffee trinke) als Präsentationsfläche für die Bücher (Package mit Designertasche und Plakat) gestaltet. Es sieht einladend aus. Ob es seinen Zweck erfüllt, wird sich wohl in den nächsten Tagen und Wochen zeigen. Es wäre enttäuschend, wenn es nicht zu einem neugierigen Blick verführen würde. Nächste Woche werde ich mein Werk aus der Distanz beobachten. Mal schauen, ob es mir noch immer gefällt. Ob es den rechten Eindruck macht. Gut möglich, dass meine jetzige Zufriedenheit in Unmut umschlägt.

Die Auslage in der „Spielereiist natürlich von einem ganz anderen Kaliber. Immerhin konnte da aus dem Vollen geschöpft werden. Viele Krimi-Karten- und Krimi-Brett-Spiele konnten da mit Schwarzkopf BE hübsch kombiniert werden. Zwar ist es recht eng, in der Auslage, aber mit gutem Willen lässt sich schon arbeiten. Fotos werden nachgereicht. Morgen, Montag, werde ich es mir bei Tageslicht anschauen. Und die Vitrine gehört ja auch noch mit einbezogen, in dieses literarische Krimi-Spiel-Package. Supersonderangebot inklusive. Am Samstag habe sie ein paar „Bände“ verkaufen können, schrieb sie mir. Erfreulich. Weil ohne mein Zutun, ohne mein Insistieren („brotloser Dichter …“). Überhaupt würde es mein geordnetes Weltbild auf den Kopf stellen, würden keine Packages verkauft werden. Denn besser präsentieren kann man sie nicht mehr, weder in der Auslage, noch im Geschäft (gleich neben der Kasse stehen die Taschen mit den Büchern und Spielen, also förmlich zum „Zugreifen“). Ich bin ja der (felsenfesten) Meinung, dass es vorwiegend auf Präsentation ankommt. Nun wird sich zeigen, ob ich Recht behalten sollte. Im Formel-I-Jargon (übrigens, ich war bei der Grand-Prix-Story-Präsentation im Morawa; Heinz Prüller ist ein launiger Redner, der den Schmäh förmlich aus dem Ärmel schüttelt) würde es wohl heißen: der beste Fahrer kann mit einem mittelmäßigen Rennauto nix gewinnen, wohingegen ein mittelmäßiger Rennfahrer mit dem besten Auto sehr wohl gewinnen kann. Was heißt das jetzt? Ein mittelmäßiges Buch, ordentlich präsentiert, kann zum Bestseller werden, wohingegen ein (mögliches) Bestseller-Buch, in der hintersten Reihe der Buchhandlung versteckt, keinen Blumentopf abräumt. Ja, das ist meine Meinung. Jetzt wird sich also zeigen, ob sich diese These bewahrheitet. Freilich, immer noch kann ich sagen, dass die Bedingungen nicht ideal waren (das falsche Publikum oder die Nicht-Empfehlung des Buchhändlers).

Dass ich nun auch beim FRICK, am Graben aufliege, freut mich besonders. Vielleicht hängt auch mein Plakat bereits? Jetzt hoffe ich, dass wenigstens ein paar Exemplare verkauft werden. Die Blöße will ich mir nicht geben, dass ich angerufen werde („Sie können Ihre Bücher abholen.“) – vielleicht sollte ich im FRICK für einen Auflauf sorgen. Wo war doch gleich die E-Mail-Adresse der hübschen Zwillinge?

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