richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Apple Tablet & books

Apples Tablet (iSlate) scharrt in den Startlöchern.
Hier eine Auflistung der interessantesten News von Gizmodo LINK.

Im Großen und Ganzen interessiert mich der Media-Schnickschnack nicht die Bohne. Interessanter ist da natürlich die Frage, wie Apple the ebook-Flut bewältigen will. So rumort es, dass Apple mit den größten Verlagshäusern Deals aushandelt, schließlich will sich Apple nicht die Blöße geben, dass die kommenden Mega-Seller nicht lieferbar sind, für das überdrüberwunderwuzzi-Tablet. Interessant also, wie die Distribution der ebooks ablaufen wird. Vermutlich, man kann es sich gut vorstellen, wird iTunes Pate stehen für … iBook. Yep. Don’t change a running system!

Man darf gespannt sein, wenn Apple das Gerät (ja, es ist nur ein simples HighTech-Ding) vor den Vorhang holt und die Details (und vor allem den Preis) bekannt gibt. Mich würde vor allem interessieren, ob PDFs korrekt wiedergegeben werden. Damit würde man sich das leidige konvertieren von PDF/InDesign in HTML/ePub ersparen. Und hübscher würde es auch noch aussehen. Ob der Text auf dem (glänzenden) 10 Zoll Schirm lesbarer ist als auf einem e-Ink-Gerät, wird sich weisen. Aber die Geeks gewöhnen sich bekanntlich an alle Verdrießlichkeiten (Monitore, die spiegeln! Tastaturen, die flach wie eine Flunder sind! Surround-Systeme, die etwa hundert Kilometer Kabel benötigen!).

Erst letztens im Web den Schlagabtausch zwischen Android-Befürwortern (das „google“-Handy) und Apple-Liebhabern (iPhone) verfolgt. In Anlehnung an Baron von Cloot, könnte man sagen, dass „google“ Philosophen und Apple Sektierer hervorbrächte. Weit hergeholt, ich weiß, aber durchaus treffend, wenn man sieht, mit welcher Inbrunst die Applerianer ihre Gadgets verteidigen und auf Wintelianer einprügeln. Als User von Wintel-PCs kann ich nur sagen, dass ich meinem PC noch nie einen Namen gegeben habe und ihn auch sonst nicht lobpreise. Vor zweitausend Jahren hätte man vermutlich die Applerianer als Gladiatorenfutter verwendet („Oh, Caesar, sie huldigen bunten Götzen! Und noch niemandem ist es gelungen, sie zu bekehren … diese Menschen wollen ihrem Gott Job nicht abschwören!“).

Bei amazon.dtp erreichte mich eine E-Mail, mit der Frage, ob ich auch der Rechteinhaber meines ebooks „Die Liebesnacht des Dichters Tiret“ bin. Aha. Interessante Frage. Gar nicht so einfach, jemanden zu beweisen, dass man für ein kreatives, künstlerisches Werk die Urheberrechte besitzt. Immerhin kann man getrost auf die Einträge in der „Austrian National Library“ verweisen. Auch schon was, oder?

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2 Antworten zu “Apple Tablet & books

  1. Manu Dienstag, 26 Januar, 2010 um 12:49

    haha, diese bedingungslose apple-liebe kann ich auch nicht verstehen. ebenso wie reflexartiges windows- und office-bashing… passend dazu: http://stadt-bremerhaven.de/wp-content/uploads/2010/01/inacktscanner.png lieben gruß!

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