richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Brouillé ist 135

Bon! 135 Seiten von etwa 350 sind letztkorrigiert. FB. aus Mainz hat sich nun „Brouillé“ angenommen und durchgesehen. In der Tat haben sich zwei hässliche Vertipper eingeschmuggelt, die – FB. sei’s gedankt – ausgebessert werden konnten. Nicht auszudenken, wenn mich der DAL („Dümmste anzunehmende Leser“) hämisch grinsend auf diese Fehler aufmerksam gemacht hätte. Die gefinkelten Grammatikfehler können freilich nur die GALs („Gescheiteste anzunehmende Leser“) finden und davor fürchte ich mich wahrlich nicht. Ja, gerade als Einzelkämpfer, als Selbstverleger muss man auf Teufel komm raus eine nahezu perfekte Qualität anstreben. Jeder Anflug von „Hobbytum“ muss tunlichst vermieden werden. Während also die Großverlage ihre Lektoren einsparen, muss ich derer zwei engagieren. Zu mindest.

Ja, hat wirklich Spaß gemacht die Seiten zu lesen. Wahrlich! Ich bin gespannt, wie es weiter geht.
FB., Mainz

Wir dürfen nicht vergessen, dass FB. den ersten Band noch gar nicht gelesen hat. Wir können also davon ausgehen, dass „Brouillé“ durchaus als eigenständiges Buch durchgeht. Abgesehen vielleicht vom letzten Kapitel, dem Epilog, muss man nicht viel wissen, von „Tiret“ und seinen „Begleitumständen“. Auch der dritte Band „Madeleine“ ist prinzipiell eine eigenständige Geschichte (die natürlich durch Band I ausgelöst wurde). Nur im vierten und vorerst letzten Band „Penly“ laufen die Stränge zusammen und bilden ein tarantinoesken Showdown, der mich damals zu Tränen rührte. Aber bis dieser das Licht der eInk-Welt erblickt, wird noch viel Druckerschwärze die Donau hinab fließen.

Der Fetisch des Erik van der Rohe“ an FH. in Dresden geschickt. Vorerst einmal nur die ersten zwei Kapiteln. Das sollte für einen ersten Eindruck reichen. Dann wird sich entscheiden, ob sie Interesse hat, daran zu arbeiten. Vorerst ist es nur als ebook-Ausgabe gedacht. Vermutlich mit ein Grund ist, dass meine Familie die digitalen Büchern nie zu Gesicht bekommt. Und wer weiß, was sie dann von mir denken würden, hätten sie’s in Buchform vorliegen. Hier und jetzt möchte ich klarstellen, dass das Manuskript lange vor Glattauers Werk entstand.  Jetzt fällt mir der Titel gar nicht ein. Peinlich. Wie auch immer, wer also die Nase rümpft, ob des abgedruckten E-Mail-Verkehrs der Protagonisten („Ist ja voll abgekupfert, Mann!“), der wird (virtuell) geohrfeigt.

Mit Ciando in Verhandlung. Das klingt hochtrabend, dafür, dass ich „nur“ den Vertrag ausfüllen und zurückschicken muss. Aber man will sich ja schließlich im besten Licht präsentieren, nicht? Eine neue ebook (besser: media) Plattform für Mobiltelefone (allen voran natürlich iPhone, aber auch Android-Phones sind darunter), die ihren content im epub-Format inklusive etwaiger Verhübschungen anbieten: textunes. Ich habe einmal eine Anfrage gestellt. Bei libri lässt die Antwort noch auf sich warten. War irgendwie zu erwarten.

Planet Harry ist eine kleine, aber feine Spezialbuchhandlung (Fantasy, Comix, TCG, RPG, Cosim, …) in einer Seitengasse der Mariahilfer Straße. So nebenbei unterstützt Harry die heimischen Autoren. Hört man gerne. Harry ist übrigens  die erste Buchhandlung, die sich für ein 10/11-Fixabnahme-Package von „Schwarzkopf BE“ entschied, während die anderen das teure (also wenig lukrative) und organisatorisch aufwendige Kommissionsmodell wählen. Freilich, das Risiko können sie dadurch ausschalten. Die Auslage möchte er jedenfalls mit „Schwarzkopf“ befüllen („wenn es wärmer wird“). Ich hoffe, er gibt mir Bescheid. Das muss natürlich fotographisch für die Nachwelt festgehalten werden.

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2 Antworten zu “Brouillé ist 135

  1. die Radiomarijke Sonntag, 31 Januar, 2010 um 13:23

    und wenn der Schwarzi-Verkauf bei Planet Harry gut läuft, kann Harry gleich noch nen Planet Ernesto aufmachen, hm? 🙂

  2. Richard K. Breuer Sonntag, 31 Januar, 2010 um 23:26

    Gestern Planet Harry, heute Planet Ernesto und morgen das ganze Universum. Yah!

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