richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Brouillé haben fertig

In Anlehnung an die Abschiedsworte von Signor Trappatoni gebe ich hier und jetzt bekannt, dass „Brouillé“ endlich fertig ist. Anfrage an die Druckerei gestellt. Morgen wissen wir hoffentlich mehr. Die Zeit drängt, bekanntlich. Will ich doch ein paar Bücher nach Leipzig mitnehmen. Wofür gibt’s eine Buchmesse sonst, wenn man dort nicht sein neues Buch präsentieren kann?

360 Seiten umfasst also der kompakte historische Kriminalroman, der nicht nur mit Spannung („Wer war’s?“) und einem doppelten Boden („Wer war’s nun wirklich?“) aufwarten kann, nein, auch der (breuereske) Humor kommt wahrlich nicht zu kurz. Auf den Punkt gebracht: ein kleines Meisterwerk. Dagegen wirken die bisherigen Veröffentlichungen wie Fingerübungen. Sollten dem geneigten Leser die Bücher entfallen sein, bitte sehr: Rotkäppchen 2069, Die Liebesnacht des Dichters Tiret, Schwarzkopf. Der nächste Band (Numero 3, falls jemand bereits vergessen hat, mitzuzählen) mit Namen Madeleine läutet dann eine neue Ära in meiner (veröffentlichten) Schreibe ein: eine gewisse Ernsthaftigkeit verdrängt das Leichtfüßige. Nicht umsonst heißt es im Untertitel: Anatomie einer Tragödie. Im vorerst letzten Band Penly (Untertitel: Fragment eines Blutbades) wird diese Ernsthaftigkeit auf die Spitze getrieben, aber im Gegensatz zu (der noch nicht veröffentlichten Novelle) Azadeh, wird am Ende mit dieser Ernsthaftigkeit gebrochen. Freilich, unbeschadet kommt trotzdem niemand davon. Nicht der Leser. Nicht der Autor. Und das ist gut so.

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