richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Leipziger Buchmesse 2010 oder Golfen mit Tarantino

Das sind die aufgezeichneten Erlebnisse des Autors und Verlegers Richard K. Breuer, der sich aufmachte, in Leipzig neue Buchwelten zu erkunden und diese zu bemessen. In Halle 2, Tand* G209, teilt er sich nicht nur das Brot, sondern auch die Koje mit zwei Verlegern: Miriam Spies und ihrem gONZo-Verlag aus Mainz und Daniel Habenicht mit seinem vive!-Verlag aus Lüneburg. Vom 17.3. bis 22.3. lief der Schreiber dieser Zeilen nicht nur durch das nächtliche Leipzig und bahnte sich einen Weg durch die überfüllten Trams der Stadt und Gänge der Messe, sondern kostete vom Nektar des süßen Lebens. Was die Zukunft bringt, nun, das steht bekanntlich in den Sternen. Aber eines ist gewiss:  Nach der Buchmesse ist vor der Buchmesse!

*) eigentlich müsste es ja Stand heißen, aber vielleicht hat mir mein Unbewusstes einen Streich gespielt. Freudsche Fehlleistung, sozusagen. Wenn nicht bei einem Wiener, bei wem dann?

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Leipziger Buchmesse 2010. Halle 2. Stand G209.

A., der das Gehabe und das Aussehen eines in die Jahre gekommenen langhaarigen Rockstars hat, sieht sich meine ausgestellten Bücher an. Mit einem Nicken liest er sich die Klappentexte durch. Er blickt auf.

„Wenn du möchtest, geb ich das Tarantino. Ich kann nichts versprechen, aber ich sage ihm, dass das was für ihn sein könnte.“

Ich kneife ein Auge zusammen. A. kommt näher.

„Du glaubst, ich verarsch dich, was? Ich habe mit Tarantino Golf gespielt … und David Lynch kenn ich auch, vielleicht wär das ja was für ihn …“

A. steckt sich die drei Bücher ein. What the fuck, denke ich. Andererseits, einen ganzen Lottoschein ausfüllen kommt mir auch nicht billiger.

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3 Antworten zu “Leipziger Buchmesse 2010 oder Golfen mit Tarantino

  1. Susanne Mittwoch, 24 März, 2010 um 13:27

    Hallo Richard Breuer,
    ich kenn zwar nicht den Tarantino, dafür aber Stephen Spielberg, und werd mal schauen, was ich für dich und deine Bücher tun kann.

    Nein Spaß beiseite, ich bin sehr gespannt aufs „Rotkäppchen“ und wenns die Zeit zulässt, dann möchte ich auch Tiret und Brouillé lesen.
    Und dann auch was drüber berichten. Übers Lesen.
    Und – natürlich bin ich eine „ganz eine Nette“ !!!

  2. Richard K. Breuer Mittwoch, 24 März, 2010 um 14:31

    🙂

    Merci Susanne, für dein unermessliches Verlangen, meine Bücher zu beschnuppern. Nach dem ich mir deine WebSite mal so durchgeguckt habe (das Plakat gefällt mir :-), würde ich vorschlagen, du stattest mal der Miriam Spies und ihrem gONZo-Verlag einen virtuellen Besuch ab. Ich denke, ihr zwei würdet euch gut verstehen. Und vielleicht magst du ja bei der Miriam mitarbeiten. Fragen kostet ja nix. Und schreiben tust ja ordentlich. Ja, ja.

  3. Julia Fischer Samstag, 27 März, 2010 um 11:55

    Kreative Buchschnorrmethode, Respekt!

    [via facebook]

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