Die Leseprobe für Brouillé

»Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.«
Voltaire (1694 − 1778)

Mesdames et Messieurs, verehrtes Lesepublikum, es ist geschafft. Die offizielle Leseprobe (inklusive Vorwort) für den historischen Krimi „Brouillé“ ist nun online abrufbar. Man beachte, dass jene Liste, die eine Vielzahl an konspirativen Andeutungen beinhaltet, nur in der Papierversion erhältlich ist.

Wer sogleich online in der Leseprobe blättern möchte, der ist bei issuu genau richtig; ansonsten, wie üblich, das PDF herunterladen. Hier die links:

ONLINE ISSUU: http://issuu.com/dschun/docs/brouille

PDF (0,8 MByte): LINK

Ich wünsche viel Vergnügen.

Brouillé und ein zweiter Kommentar

[EJ. zu Brouillé] Brouillé, also. Was es mit diesem Namen auf sich hat, wird hier nicht verraten. Nur so viel: gewohnt sorgfältige Recherche à la Breuer, feine Zeichnung der Figuren und der Atmosphäre, eine gesunde Prise der so typischen komischen Überraschungsmomente, Spannung und Alltägliches im Wechsel bis zum großen Showdown. Wie ein polnischer Gelehrter, der sich im Leben als ziemlicher Einfaltspinsel erweist und am Ende zu kombinatorischer Hochform aufläuft … Lesen!

Brouillé haben fertig

In Anlehnung an die Abschiedsworte von Signor Trappatoni gebe ich hier und jetzt bekannt, dass „Brouillé“ endlich fertig ist. Anfrage an die Druckerei gestellt. Morgen wissen wir hoffentlich mehr. Die Zeit drängt, bekanntlich. Will ich doch ein paar Bücher nach Leipzig mitnehmen. Wofür gibt’s eine Buchmesse sonst, wenn man dort nicht sein neues Buch präsentieren kann?

360 Seiten umfasst also der kompakte historische Kriminalroman, der nicht nur mit Spannung („Wer war’s?“) und einem doppelten Boden („Wer war’s nun wirklich?“) aufwarten kann, nein, auch der (breuereske) Humor kommt wahrlich nicht zu kurz. Auf den Punkt gebracht: ein kleines Meisterwerk. Dagegen wirken die bisherigen Veröffentlichungen wie Fingerübungen. Sollten dem geneigten Leser die Bücher entfallen sein, bitte sehr: Rotkäppchen 2069, Die Liebesnacht des Dichters Tiret, Schwarzkopf. Der nächste Band (Numero 3, falls jemand bereits vergessen hat, mitzuzählen) mit Namen Madeleine läutet dann eine neue Ära in meiner (veröffentlichten) Schreibe ein: eine gewisse Ernsthaftigkeit verdrängt das Leichtfüßige. Nicht umsonst heißt es im Untertitel: Anatomie einer Tragödie. Im vorerst letzten Band Penly (Untertitel: Fragment eines Blutbades) wird diese Ernsthaftigkeit auf die Spitze getrieben, aber im Gegensatz zu (der noch nicht veröffentlichten Novelle) Azadeh, wird am Ende mit dieser Ernsthaftigkeit gebrochen. Freilich, unbeschadet kommt trotzdem niemand davon. Nicht der Leser. Nicht der Autor. Und das ist gut so.

Brouillé und ein erster Kommentar

[FB. zu Brouillé] Erst ein mal: Sehr, sehr witzig. Ich musste ein paar mal laut auflachen, weil die Figuren und dein Erzählstil bissig und gut gezeichnet sind! Manchmal habe ich an eine Verfilmung gedacht … Super interessant deine Intertextualität, das Spiel mit den Genren: Du hast einen postmodernen Historischen Roman geschrieben, wie er im Buche steht, mit dessen Spiel um Fiktion und Fakten und natürlich der (auto-)poetologischen Aussage!