eine Website ist eine Webseite ist eine Homepage

Endlich also meine virtuelle Visitenkarte – meine Website www.1668.cc – rundum erneuert und re-strukturiert. Seit ich sie ans Netz genommen habe, vor vielen Jahren, war sie zumeist ein Abbild meiner kreativen Unruhe. Mit anderen Worten: sie war überladen, undurchschaubar und ausschweifend. Es brauchte eine Weile, bis man sich darin zurecht fand. Ich nahm die Kritik gelassen hin. Wollte nichts wissen, von einer Benutzerfreundlichkeit. Für mich ging es vorderhand um Ästhetik und den kreativen Augenblick. Schnöde Klarheit, die aalglatt, also glitschig, auf den Bildschirm daher kommt, wollte mir nicht in den Sinn. Und wie so oft, so ist es die Zeit, die einen führt und lenkt. Mit heute ist die pubertäre Website erwachsen geworden. Sie trägt Verantwortung, will sie auch übernehmen und versucht, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Dem war nicht immer so, zugegeben.

EL. besah sich als Erste die neue Seite, sprach mir ein Kompliment („Gute Struktur“) aus und meinte schließlich, dass sie alles gut fände. Bis auf die Kurzbio, die sei ein wenig „verrückt“. Man beachte die Doppeldeutigkeit, den doppelten Sinn. Nicht gewollt, trotzdem geschrieben, sozusagen. Vermutlich eine Freudsche Fehlleistung im virtuellen E-Mail-Gekritzel.

Am Sonntag werde ich einen Josefstadt-Schauspieler treffen. Nach dem Theater. Vielleicht können wir Schwarzkopf auf Spur bringen. Das Drehbuch gefällt ihm „ausnehmend gut“. Und hat er es nicht einem sehr bekannten österreichischen Schauspieler gegeben, der im TV eine angesehene Figur ist? Be continued.