richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Tagesarchive: Montag, 10 Mai, 2010

Die 300 Seiten Madeleines

Jetzt liegt es also vor mir. Der Ausdruck von Band III der Tiret-Saga: MADELEINE. Etwa 300 Seiten sind es geworden. Die nächsten Tage werde ich diese letzte Version von vorne bis hinten  durchgehen. Fehler anstreichen. Doppeltes ersetzen. Kompliziertes vereinfachen. Aber immer, wenn man fürs Erste mit einem neuen Buchprojekt fertig ist, ist es diese Leere, die einen für die nächste Zeit auf Schritt und Tritt begleiten wird. Wobei, es gibt noch viel zu tun. Aber das Intensive ist dahin. Man sperrt sich nicht mehr ein. Hat keinen Grund mehr, sich von der Welt da draußen abzuwenden. Plötzlich werden einem wieder Augen und Ohren geöffnet. Nicht, dass man es unbedingt möchte. Es geschieht einfach.

Nach meiner Durchsicht wird das Manuskript, bereits im hübschen Taschenbuch-Layout, CH. und DG. geschickt. Sie wollen unbedingt eine erste Version von Madeleine lesen. Das ist erfreulich. Weil ich mir die eine oder andere Rückmeldung erwarten darf. Was auch immer ich damit dann mache. EL., mit der ich schon intensivst das eine oder andere Kapitel durchgekaut habe, wird auch beglückt werden. Freilich, die von mir in den letzten Tagen und Wochen gemachten Überarbeitungen schienen EL. nicht immer überzeugt zu haben, weil oftmals das Schnörkellose, Geradlinige nun ins Breite, Überladene kippte. Und diese eine Szene, meine Güte, wie viele Ansätze, sie „richtig“ zu machen, gab es da? Muss ich hierzu noch anmerken, dass es um Mann und Frau und einer inniglichen Umarmung geht? EL. hat mir da gehörig den Kopf gewaschen. Das war wohl notwendig. Und EJ. wird sich wundern, wie erwachsen und reif Madeleine nun geworden ist.

Ob Madeleine jemals als Taschenbuch erscheinen wird, steht in den Sternen. Ich möchte einen Versuchsballon starten (bitte pusten). Die Idee ist, 99 verbindliche Vorbesteller zu finden, die bereit sind, bereits im Vorhinein und im Voraus den offenen Betrag zu überweisen und dann so lange zu warten, bis die 99 Vorbestellungen fixiert sind. Im schlimmsten Falle könnte es geschehen, dass es nie dazu kommt und damit würde das Taschenbuch auch nie gedruckt. Der Vorbesteller erhält in jedem Falle nach Eingang der Zahlung das ebook (PDF, epub, mobi)  und – so er es wünscht – eine freundliche Erwähnung in der Danksagung (die auch im gedruckten Buch nicht fehlen wird). Warum ich gerade bei der  7. Veröffentlichung (das 5. Buch) so einen Versuch starte, wird später en detail erklärt.

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