Neue Webseite, neues Glück

Meine Website www.1668.cc wieder einmal auf Vordermann gebracht. Dabei konnte ich auf eine hübsche Sammlung (frei erhältlicher) Icons von Oliver Twardowski zurück greifen:  The Ultimate Free Web Designer’s Icon Set (750 PSD sources). Voraussetzung ist freilich ein Adobe Photoshop. Ohne dieser Icon-Sammlung hätte ich vermutlich Jahre gebraucht, um Ordnung und Ruhe in meine virtuelle Informationswut zu bekommen. Erinnert wiederum an mein Geschreibsel, wo ich mich dabei ertappe (besser: man macht mich darauf aufmerksam), viele viele kleinere Geschichten mit einer großen zu vermengen. Aus der Befürchtung heraus, es könnte mir der Stoff ausgehen. Bewundernswert jene Autoren, die mit einer kleinen, nebensächlichen Geschichte große Literatur machen können.

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Ridley Hood & Robin Scott

Gerade Robin Hood von Ridley Scott gesehen. Tja. Was soll ich sagen. Sehr enttäuschend. Wer sich unbedingt einen historischen Schinken anschauen möchte, dann bitte Gladiator oder Königreich der Himmel in der Directors Cut Fassung. Die kann man getrost empfehlen. Da stimmt so gut wie alles. Bei Robin Hood stimmt gar nichts. Derweil verwendet Sir Scott die gleichen Ingredienzen wie sonst auch immer. Aber diesmal ist alles so lustlos aneinander gereiht. Zweidimensional. Eindimensional. Flach. Und warum beschmusen sich R. und M. ausgerechnet am Schlachtfeld? War das tatsächlich üblich, damals? Visueller Geschichtsunterricht anno 2010.

Zugegeben, vielleicht wollte Sir Scott auch nur dezent darauf hinweisen, dass es nicht okay ist, wenn „Barone“ und Könige ihr Volk knechten und ausbeuten und bluten lassen. Da kann schon mal ein gewöhnlicher Fußsoldat des Weges kommen und beim König „Menschenrechte“ einfordern. Huh, so etwas hört und sieht man auch nicht alle Tage. Nicht im England des ausgehenden 12. Jahrhunderts (freilich, auch nicht in den USA des beginnenden 21. Jahrhunderts, wo Menschenrechte arg beschnitten werden). Und dass Mylady Blanchett zum Schwert greift, äh, ja, das hatten wir auch schon mal gesehen. Ach ja, stimmt, bei Dr. Tolkien und Mister Jackson. Bei den beiden war’s wenigstens Fantasy.

Kurz und gut, die Story, die einem da aufgetischt wird, ist nicht nur an den Haaren herbeigezogen, sondern wurde einem schon hunderte Male lauwarm serviert. Da der Bösling (glatzköpfig, fanatisch, skrupellos, mit Narbe und einen Heißhunger auf Krieg und Verwüstung), dort der schlaue fesche Günstling (damit ist schon alles gesagt). Und dass Mylady von einem Schergen nicht vernascht wird, naja, haben wir wohl nur den konservativen Filmemachern zu verdanken. Deshalb freut es mich umso mehr, dass ich mich bei Madeleine nicht zurückgenommen habe. Oui, oui.