richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Nur eine Erwähnung

Am Montag Vormittag die neue Ausgabe des Spielemagazins „frisch gespielt“ an die Druckerei gesandt. Am späteren Nachmittag die letzte Durchsicht des Plotts. Zwei Austauschseiten. Das war’s! Und damit geht auch der Motor aus, der die letzten Tage über hochtourig und im roten Bereich lief. Das ist ja die Krux an der Projektemacherei: so lange du „im Geschäft“ bist, so lange der Motor läuft, so lange brauchst du dich nicht um das Drumherum kümmern. Aber ist das Projekt zu Ende, ist das „Geschäft erledigt“, dann stehst du da und bemerkst die geistige und körperliche Unordnung, die sich zwischenzeitlich angesammelt hat. Eine Lösung, dieser „Unordnung“ Herr zu werden: sich in das nächste Projekt zu stürzen, den Motor wieder hochdrehen, die Ärmel aufstricken. Aber künstlich herbeigeführte Projekte, die nicht sein müssen, die nur sein können, lösen nicht den Adrenalinausstoß aus. Wenn du nicht gezwungen bist (von wem eigentlich?), gibt es auch kein „müssen“ mehr. Seltsam, das Freiheit nur dann spürbar ist, wenn man aus einer Gefangenschaft ausbricht.

Eigentlich hätte ich ja längst über das Mediencamp erzählen und die Antworten zum Thema „Eigenverlag“ niederschreiben sollen. Kommt noch. Zum Mediencamp gibt es natürlich noch ein paar Zeilen zu sagen. Immerhin konnte ich wieder sympathische Menschen kennen lernen. Dass ich viel zu früh gekommen bin, ist nur meiner Unerfahrenheit in Bezug auf Barcamps zurückzuführen. Ich dachte, um 9 Uhr würde die Chose beginnen, derweil treffen gegen 9 Uhr die Besucher erst ein, trinken Kaffee und Plaudern gemütlich. Ich hätte es mir freilich denken können, aber da ich ja zum ersten Mal von Beginn an bei einem Barcamp dabei war, wollte ich nicht gleich zu spät kommen. Vermutlich bin ich doch mehr Banker als Schriftsteller, wenn es um Termine geht. Im Übrigen haben sich die Organisatoren ganz schön ins Zeug gelegt. Namentlich erwähnt seien hier Susanne Lichtenecker @sueholzer und Veronika Mauerhofer @ronni_m und Richard Pyrker @pyrker (= Epic Geocheater*).

Mit @youfox gleich mal einen Kaffee getrunken. Sie ist wahrlich ein technikfreundliches Wesen, mit all ihren Gadgets (und der Flucherei, weil das WLAN nicht immer funkte). Vielleicht wird sie ja über meine Lesung am Dienstag im Café Falk twittern. Das wäre wohl ein Novum. Hm. Muss ich ihr vorschlagen 🙂 Ihren blog-Beitrag zum Mediencamp gibt es hier: link

Dann die gute B. vom Online-Standard getroffen. Die mir später einen Kollegen vom Wirtschaftsblatt vorstellte, als ich eigentlich schon gehen wollte. STM. zeigte sich von meiner Session angetan und sollte mich am Montag tatsächlich mit ein paar Zeilen erwähnen. Wer das nicht glaubt, bitte sehr: PDF.  Klingt nach wenig, ist aber für meiner einer ein erster großer Schritt in die weite Medienwelt. Weil, in einem Blog kannst du leicht erwähnt werden, aber in einer gedruckten Zeitung, wo Platz Mangelware ist, bedeutet der Abdruck deines Namens eine zuvorkommende Geste. Gut, jetzt blase ich natürlich diese mediale Mücke zu einem großen Elefanten auf. Ich hoffe, der geneigte Leser verzeiht mir diese Überheblichkeit. Übrigens, die  gute @digiom machte mich auf den Artikel aufmerksam. Ohne Jana hätte ich somit weder die Session gehalten, noch die Erwähnung bemerkt. Dafür gibt es ein großes Dankeschön.

Mit @medienpirat lang und breit geplaudert. Schließlich sind wir zum Schluss gekommen, gemeinsam einen Video-Clip zu drehen. Er filmt, ich kümmere mich um die Story. Am Nachhauseweg ist mir auch schon eine perfekte Umsetzung für den Prelude aus Tiret gekommen. Wobei, der Clip sollte nicht länger als 2 Minuten sein. Wird er auch nicht. Später davon mehr. Dann noch mit Ex-Stadtarchäologin S. beisammen gesessen und  über die Höhen und Tiefen der Kleinverlegerei befunden.

Für den Online-Bereich von der Verlagsgruppe news hätte ich tatsächlich eine interessante Idee, die dem österreichischen Buchmarkt neue Impulse geben könnte. Dahingehend werde ich mal mit FS. plaudern. Ungezwungen.

So. Jetzt ruft dann gleich MS. von euryclia an. Und die Antwort der JVM zur Klassenfahrt auf die Frankfurter Buchmesse ist auch noch ausständig. Schlapperlot.

* Epic Geocheater = jemand, dem es große Freude zu machen scheint, so zu tun, als wäre er vor Ort und darüber twittert. Ich merke, mein naives Entgegenkommen ist nicht mehr zeitgemäß. Ja, ja.

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2 Antworten zu “Nur eine Erwähnung

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