richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

#fbm10: ein Rückblick – lang und breit, rauf und runter, querbeet

Kurz und bündig ein paar Stichworte und ein paar Zeilen zu meinem Buchmessebesuch 2010. Ich werde mich bemühen die leeren Stellen mit virtueller Druckerschwärze zu füllen, sollte ich Zeit und Muße finden. Aber für einen ersten Eindruck sollte es dann doch reichen, oder? Vorweg ein kleiner Twitter-Dialog, der sich am 4. Oktober ereignete. Wenn Sie den Witz verstehen, dann gehören Sie mit Sicherheit zur elitären Büchermenschenclique. Ready?

eichbornverlag: Übermorgen geht die Buchmesse los … kaum zu glauben, wenn man sich dieses Video anschaut: http://youtu.be/LZtAPh6B1KM #fbm10 #eichblog

dschun: messe-clip vom @eichbornverlag erinnert an blair witch project *harhar* 

eichbornverlag: Willst du im nächsten Clip die Messehexe spielen? 😉

dschun: Besser, ich wäre der Herr der Fliegen, oder? 😉

eichbornverlag: Be careful what you wish for …

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Einführung und Verführung in die #fbm10: Der Autor der Zeilen reist zum zweiten Mal als Fachbesucher nach Frankfurt. Was hat sich zum letzten Jahr für ihn verändert und hat sich die Reise bezahlt gemacht?

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Beigbeder und ich: darüber schrieb ich bereits einen laaangen Beitrag; Sensationelles darf sich der Leser hier nicht erwarten; einfach eine zufällige Begegnung mit dem Autor von „Ein französischer Roman“. Wer Details wissen möchte, bitte sehr: blogbeitrag

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🙂

 

eine zweimalige Erwähnung: beim Vortrag von @leanderwattig (Gründer von der Initiative Ich mach was mit Büchern) im Forum Zukunft des Deutschen Börsenvereins wurde ich zwei Mal mit Porträtfoto und Zitat erwähnt. Neben Frédéric Beigbeder und dem „Knaur“-Kuchen stellte dies wohl einen der Höhepunkte der Buchmesse dar. Nebenbei machte Ines von neobooks ein Foto, wie ich von der Leinwand strahle.  Dorothee Werner vom Börsenverein, mit der ich facebooktechnisch verbunden bin, nickte mir anerkennend zu (und reichte mir später ein Glas Wasser). Hier die Folien der Präsentation zum Thema „Flattr, Kachingle – Freiwilliges Bezahlen als Chance für den Buchmarkt“.

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Knaur-Jause und emons Kölsch: Patricia Keßler vom Droemer Knaur Verlag lud eine auserlesene Schar Twitteristi (@hedoniker, @mietgeist, @CarstenTergast, @leanderwattig) zu Kaffee und Kuchen und kleinen Snacks; zu verdanken habe ich die Einladung wohl nur dem guten Reinhard Fendrich, wenn man so will, der auch in Deutschland eine breite Fanbasis hat, wie ich erfahren durfte. Mit Ines und Sarah und Andreas von neobooks, dem neuen Imprint von Knaur,  konnte ich mich nett unterhalten. Als Ines am Freitag vor ihrem Vortrag mit ihrer Stimme kämpfte,  reichte ich ihr zwei Halspastillen, die ich noch in der Sakkotasche hatte. So macht man sich jedenfalls mal nicht unbeliebt. Dass ich am Ende kein Kölsch bekam, hat nichts mit dem emons-Verlag und der reizenden Britta zu tun, sondern mit Monsieur B. am Piper-Stand. Die neue Buchumschlag-Gestaltung des emons-Verlag kann sich jedenfalls sehen lassen.

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ein Krimi in Ehren: Autorenkollege Guido M. Breuer (weder verwandt, noch verschwägert) stellte mir seinen Verlag vor: KBV in Hillersheim in der Eifel; der kleine, aber feine Krimiverlag machte einen sympathischen Eindruck; wir pitchten unser „Wien-meets-Eifel“-Krimiprojekt. Wohlwollendes Nicken vom Geschäftsführer Ralf Kamp. Wir vereinbarten, Exposé und Probekapitel abzuliefern. Ich tauschte später mit Ralf Bücher. Ich bekam von ihm sein neues Buch „Voll ins Schwarze“, er von mir „Schwarzkopf“. Hätte ich nur wenige Stunden vorher meine Aufwartung gemacht, ich hätte vielleicht vom Verleger-Paar eine Eintrittskarte zur angesagten Knaur-Verlagsparty bekommen können.

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Hot Spotting Clique: für wenige Stunden durfte ich mich zugehörig und akzeptiert fühlen, als ich mit einer illustre Gruppe nach dem Hot Spotting Treffen, gut gelaunt, essen ging (Nr. 85 kann ich empfehlen – leider weiß ich den Namen des Lokals nicht mehr); so saßen wir – christina, wibke, leander und andreas – zusammen, aßen, plauderten und lachten und verfolgten so nebenbei, wie Klose das erste Tor gegen die Türkei machte; später marschierten wir zur Party der jungen Verlage (aber irgendwie war da keine Party, sondern nur eine studentische Zusammenrottung). Ich schätze, ich habe den Altersschnitt erheblich erhöht.

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Prinzessin Wibke: die liebe Social Media- und Kommunikations-Expertin Wibke Ladwig wurde zur Miss Bookfair gekürt und erhielt auch ein güldenes Krönchen, das gut zu ihren dunklen Haaren passte; zuvor saßen wir mit Bier und Apfelschorle auf den Stufen, vor der Halle 4, und sprachen über dies und das; ich signierte ein Exemplar Brouillé für sie und freute mich, dass sie sich freute; wer kann schon sagen, eine frisch gekürte Prinzessin unter seinen Lesern zu haben? [am Foto habe ich die gute Wibke mit „ie“ geschrieben … äh, ja, ist mir natürlich peinlich]

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Ex-Suhrkamp I: zu meiner Verteidigung darf ich sagen, dass mich Christina zu erst angesprochen hatte; sie drehte ihren Kopf zu mir und meinte, dass wir uns kennen; es brauchte wohl seine Zeit, bis mir klar wurde, wer hier vor mir stand; ehrlich, ich hätte mir nicht gedacht, dass sie sich mir gegenüber zu erkennen geben würde; meine lakonische Rückmeldung „Ich hatte eine andere Vorstellung von dir“ quittierte sie mit einem fragenden Blick, auf den ich keine Antwort wusste. Weil es gar nicht so sehr ihr (kesses) Äußeres betraf (das Porträt auf fb stimmte mit der Realität überein), sondern eben die Tatsache, dass sie sich mit mir abgab. Ein wenig erinnerte die Situation an eine schlechte High School Komödie, wo ich den dumpfbackigen Loser mimte und die gute Christina das coole Mädel. Und hätte ich nicht die letzte U-Bahn nehmen müssen, vielleicht hätte sie mich dann noch auf die DuMont-Party mitgenommen. Aber, okay, da gehen jetzt meine Wiener Pferde mit mir durch. Wieher.

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Ex-Suhrkamp II: Stefan läuft mich förmlich auf der Rolltreppe über den Haufen; freundliche Begrüßung. Als ich ihm sagte, dass ich auf dem Weg zur Knaur-Jause sei, dürfte es meiner (verlegerischen) Reputation sicherlich nicht abträglich gewesen sein; am nächsten Tag konnte ich ihn überzeugen, sich fotografieren zu lassen („book faces“); sein Lieblingswort hat er mir aber nicht verraten; mal schauen, ob er für seine Literatur-Agentur einen neuen Schätzing oder alten Thilo findet; ich würd’s ihm vergönnen. Immerhin schenkte er mir ja letztes Jahr ein paar Suhrkamp-Krimis (die mein geordnetes Verlags-Weltbild ziemlich auf den Kopf stellten).

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Erfreuliches I: @hedoniker schrieb mir kurz vor der Buchmesse, dass er Brouillé gelesen habe; wie er das Buch fand, verschwieg er und ich fragte auch nicht nach; bei der Knaur-Jause vermied ich es, ihn auf Brouillé anzusprechen, weil es ja ein Waterloo gewesen wäre, zu hören, dass es ihm vielleicht nicht gefallen hätte usw.; erst am nächsten Tag, beim Twittagessenflashmob, da rückte er mit der Wahrheit heraus, will heißen, er nickte und meinte, dass ihm das Buch gefallen habe! Ei, das hört man gern, ist er doch Gründer der XING-Gruppe „Bücher, Bücher, Bücher“. Jetzt warte ich auf die Buchbesprechung und die Telefonanrufe von Lizenz-Agenturen („Oui, isch bin interessiert an Ihre Büch über die Französische Revolution, non?“).

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Erfreuliches II: als ich mit christina, wibke, leander und andreas bei Tisch saß und meine Nr. 85 genüsslich mit Stäbchen verspeiste, kamen zwei jungen Mädels an den Tisch und sprachen mich an. Fragend sah ich zu ihnen, fragend sahen sie zu mir. Eine Verwechslung! Sie entschuldigten sich peinlich berührt. Interessanterweise kannte die gute Wibke die beiden, die keine Schülerinnen oder Studentinnen waren, sondern bereits einen Job in Verlagen inne hatten. Das war schon eine lustige Sache. Autogramm von mir wollten die zwei aber keines (vermutlich zu schüchtern), trotzdem gab ich ihnen einen Flyer mit auf den Weg. Wer weiß, in ein paar Jahren könnten sie zu meinem Zielpublikum werden. Noch dazu pries Wibke Brouillé lautstark an. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen: ich habe es geschafft. Wenigstens an diesem lauen Freitag Abend in Frankfurt.

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Erfreuliches III: Autorenkollegin @heikekoschyk (Club der 99) ist hübsch und charmant wie eh und je; beim Twittagessen am Donnerstag ließ ich es mir nicht nehmen, sie zur „Essensausgabe“ zu begleiten (Selbstbedienung) und ein wenig zu plaudern; leider war kein Fotograf zugegen. // Immer wieder eine große Freude, meinen Autorenkollegen @carstentergast (Club der 99) zu treffen und mit ihm zu scherzen – wer sagt, dass die Norddeutschen keinen Humor hätten? Wir haben uns eine kurze Messe-Auszeit gegönnt, Kaffee getrunken und über Gott und die Bücherwelt geplaudert; schön war das! //

@krimimimi33 (Club der 99) wiederum fiel mir um den Hals – wer sagt, dass die Hessen ein biederes Völkchen seien? Dass ich kurz vergessen hatte, dass sie einen kindle besaß, stieß ihr kurz säuerlich auf – weil ich ja einen Blog-Beitrag über ihre Erfahrungen machte; naja, man ist halt auch nicht mehr der Jüngste und im Kopf schwirren einem tausend Dinge herum. Übrigens lässt sie ihren (weißen) kindle auf der Rückseite von (berühmten) Autoren signieren! // @peterhellinger – Verleger mit schmalem Budget und trotzdem im Club der 99 – erkannte mich auf Anhieb und beweist, dass meine Fotos auf der Webseite noch nicht photogeshopt sind; wenn alles klappt, besucht er mich auf der Wiener Buchmesse im November. //@Marcel_Koch von lovelybooks sprach mich beim Hotspotting an und fragte, wie es denn um die „Madeleine“-Sache stünde und meinte später, dass er vielleicht einmal darüber berichten wird. //@aviess, der unter anderem das Buchcamp 2010 mitorganisierte und jenes für 2011 mitplant, war sichtlich verblüfft, als ich sagte, dass wir eine gemeinsame gute Bekannte hätten, nämlich M.D. aus A.; sollte es mir möglich sein, würde ich natürlich das Buchcamp besuchen. // Und @donbrandy (sein Name ist Programm) kam tatsächlich als Harley-Rocker im schweren Lederoutfit zur Buchmesse. Beim Twittagessenflashmob erzählte er mir, dass er aus einer Antiquariats-Familie stamme, die wisse, worauf es im Geschäft ankomme: nämlich seriös zu sein und kein falsches Spiel mit (unwissenden) Kunden treiben; dass er „Mister Bookfair“ wurde, lag irgendwie auf der Hand, gegen sein Rocker-Image konnte kein anderer punkten; und sollte ich mal Lizenz-Verhandlungen führen, dann werde ich mir erlauben, ihn als meinen Agenten vorzustellen; ich schätze, beim Feilschen kann er ein paar Prozentpunkte herausschlagen. Ja, ja. Zum Glück konnte ich ihn dazu bewegen, sich für book faces fotografieren zu lassen. Das Foto muss wirklich klasse sein. // @doncish, die gute Seele im Erik-Projekt, die mir mit detaillierten Rückmeldungen das Überarbeiten erleichtert, sie überraschte mich mit wahrer Größe. Ihr Freund und Fotograf @hel9000 war noch ein Stück größer als sie! Seine Fotos sind schon extraklasse. Vielleicht zieren sie ja mal ein Buchcover. Oder ich sage ihm, was ich will und der macht dann das Shooting. Who knows? Hier seine Seite.

twittagessen #fbm10
twittagessen #fbm10 – foto von demipress

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Idee I: flattr oder kachingle, das muss ich jetzt mal für mich ausprobieren. Nach dem Vortrag von Leander Wattig will ich wissen, was in der „Spender-Szene“ so abgeht und wie ich meine Credits verteile und ob ich überhaupt wahrgenommen werde. Das Wichtigste in der Web2.0-SocialMedia-Melange: mitmachen, ausprobieren, tun!
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Idee II: ich werde mich bemühen, für ein zukünftiges Buchprojekt zu einem Wiener Beigbeder-Stil zu finden; das kann dauern, ist aber im Hinterkopf; eventuell ein zeitgemäßes Buch über die (in sich abgeschlossene) Verlagsszene und wie es einem ergeht, wenn man kein Visum hat und draußen bleiben muss („Wilmaaaa!“).

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wenn schon DKZ, dann richtig: die sympathisch junge Sandra Vogel und ihr @piepmatz_verlag sind ein wunderbares Gespann; sie bietet unter anderem gegen Bezahlung die Veröffentlichung eines Buches an; Druck-Kosten-Zuschuss-Verlag hört sich für viele nach Abzocke an, aber nachdem ich mit ihr eingehend geplaudert habe, kann ich nur sagen: wenn jemand es tun möchte, dann mit ihr. Warum? Weil in ihrem Preismodell neben dem Druck auch Marketingmaßnahmen (Flyer, Plakate, Lesungen usw. …), Lektorat, aber auch professionelles Layout und Covergestaltung inkludiert sind (sie verdient ihr Brot mit Grafik-Arbeiten). Niemand sollte sich aber deshalb erwarten, tausende Bücher verkaufen zu können (das schaffen nicht mal kleinere oder mittlere Verlage), aber am Ende des Tages sollte der Autor ein hübsch professionell gemachtes Buch in der Hand halten, das noch seine Kinder und Kindeskinder erfreuen wird (oder wenigstens werden sie sich nicht genieren müssen, jedenfalls nicht für die Aufmachung: „Cool. Opa postet im PBook, wie er Sex mit Oma hatte. Abgefahren!“). Hier die Webseite.

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Fettnäpfchen: dass ich @heikeschmidt vom UTB-Verlag beim Twittagessen nicht zuordnen konnte, war mir sehr peinlich – da sie mich mit Namen ansprach (oder hatte sie einen Souffleur?) Carsten und DonBrandy @hedoniker  (wie er mir gerade versicherte) lachten sich jedenfalls einen Wolf, wie ich peinlich berührt um Worte rang. Tja. Zu meiner Verteidigung sei gesagt, dass ich die gute Heike erst wenige Tage vor der Buchmesse virtuell kennen lernte. Am Freitag Abend, kurz vor Messe-Schluss, bin ich ihr dann noch schnell hinterher gelaufen und habe mich artig von ihr verabschiedet.  Wirkt das jetzt mildernd?

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Enttäuschungen: es wäre schon eine feine Sache gewesen, so eine „Ausflugsfahrt“ zur #fbm10 mit jungen Verlagsmenschen aus Österreich. Leider gab es für die günstige Busreise keine Interessenten, weshalb ich dann doch kurzfristig die Österreichischen Bundesbahnen um ein Ticket bemühen musste. Und hätte ich mich nicht beim Datum geirrt und somit doppelt buchen müssen, die Reise wäre mir gar nicht mal so teuer gekommen. Dass ich mich bei den jungen Verlagsmenschen auch als Reporter andienen wollte, sei kurz erwähnt. Aber mein „Stellengesuch“ wurde  ignoriert. Na, vielleicht hab ich dann doch schon zu viele graue Haare, um noch als jung zu gelten. Das nächste Mal werde ich mich wohl einer Verjüngungskur unterziehen müssen („Wie alt simma denn, Bürscherl?“).

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Teresa aus Shanghai: schon einmal von einer chinesischen Literatur-Community gehört? Ja, die gibt es. Und sie weist eine beachtliche Mitgliederzahl auf. Nebenbei wurde ein interessantes Geschäftsmodell umgesetzt, das Gewinn abwirft. Ich habe mit Teresa ausgiebig geplaudert. Ein wenig beschämt, dass ihr Englisch fließender war als meines. Trotzdem verstanden wir uns auf Anhieb. Dass sie ihre Hausaufgaben machte, merkte man. Immerhin wusste sie von Bookrix. Dafür konnte ich sie mit neobooks überraschen. Interessiert lauschte sie meinen Erklärungen. Dass die chinesische Community noch in diesem Monat einen eReader auf den Markt bringt, sei noch rasch erwähnt. Ich werde darüber ausführlicher berichten. Teresa ist ganz erpicht darauf, zu erfahren, was ich über ihre Community denn so schreibe. Als ich ihr sagte, dass ich nur in deutsch blogge, meinte sie, das sei kein Problem, sie werde schon jemanden finden, der es ihr übersetzt. Ja, das glaube ich ihr gleich. Warum? Weil diese Literatur-Community einem chinesischen Konzern gehört, der unter anderem im Wettgeschäft tätig ist. Ich schätze, da spielt Geld keine all zu große Rolle. Und wer weiß, vielleicht steigen auch mal die europäischen Wettanbieter ins Literaturgeschäft ein. Ich würde mich freuen. Why? Frischer Wind, you know!

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10 Antworten zu “#fbm10: ein Rückblick – lang und breit, rauf und runter, querbeet

  1. alien59 Montag, 11 Oktober, 2010 um 12:07

    Wow. Herzlichen Dank. Einerseits ein netter Einblick – und auf der anderen Seite doch ein wenig Salz in die Wunde – wääh!

    Lachen musste ich bei „Wilmaaaaa!“ – ist das ein Zeichen für mein Alter?

  2. Stefanie Leo Montag, 11 Oktober, 2010 um 12:31

    Lang, breit, rauf, runter, querbeet und SUPER!
    Danke sehr 🙂

  3. Wibke Ladwig via facebook Montag, 11 Oktober, 2010 um 13:26

    Es war mir eine große Freude, lieber Richard, Dich kennenzulernen und sogar Dein Buch mit nach Hause nehmen zu dürfen – persönlich und herzlich signiert! Ich freue mich auf die Lektüre – und wenn ich nicht Sorge gehabt hätte, im Interview mit everybody’s public in der Aufregung über den Titel Deines Buches zu stolpern, hätte ich es gleich mit genannt. War schön, ein Stündchen mit Dir vor Halle 4 zu sitzen und festzustellen, wie sehr sich unsere Ansichten über dies und das ähneln. Auf bald!

  4. Miriam Zöller (Marix) via facebook Montag, 11 Oktober, 2010 um 13:30

    lang und breit, rauf und runter, queerbeet – das fasst die Messe wirklich sehr treffend zusammen!

  5. Heike via facebook Montag, 11 Oktober, 2010 um 15:32

    schöner Rückblick! Und, hey, solange das nicht jedes Mal so ist mit uns zwei… – alles gut! 😉

  6. dieRadiomarijke Dienstag, 12 Oktober, 2010 um 11:40

    da hat sich die Reise ins weit entfernte Germanien ja richtig gelohnt! 🙂 freut mich sehr!

    • Richard K. Breuer Dienstag, 12 Oktober, 2010 um 12:49

      Ha. Ich hab dem guten Alexander Vieß erzählt, dass ich eine M.D. aus A. kenne. Huh, da hat er aber ganz schön geguckt. Das nächste Mal sagst du ihm, dass du einen R.B. aus W. kennst.

      Gelohnt? Ja, gelöhnt habe ich kräftig 😉

  7. Heike Koschyk Dienstag, 12 Oktober, 2010 um 18:16

    Sehr schöner Rückblick, lieber Richard! Und das nächste Mal bestellen wir die Paparazzi, gell?

    • Richard K. Breuer Dienstag, 12 Oktober, 2010 um 19:07

      Merci, Heike 🙂

      Da ist mir gerade eine hübsche Geschäftsidee gekommen: RENT A LOT OF PAPARAZZIs – gegen einen auszumachenden Betrag heuert man eine große Gruppe Fotografen an, die dann zum vorher festgesetzten Termin auftauchen und wie verrückt Fotos machen. Für ein paar Minuten darf sich jeder als Weltstar fühlen. Verfolgungsjagd gibt’s nur gegen Aufpreis und auf eigenes Risiko.

  8. Pingback: Zurück von der Messe… | neobooks Blog

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