richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

ERIK: 10 Frauen, 1 Fetisch, viele Probleme!

 

Cover-Entwurf

Cover-Entwurf

 

So! Jetzt ist schon wieder was passiert. Marion Schwehr von euryclia.de hat nun am Freitag das Manuskript Der Fetisch des Erik van der Rohe – eine autobiographische Fiktion freigeschalten. Wir haben nun zwei Bände aus dem Tagebuch-E-Mail-Gesprächs-Konvolut zwischen Erik und den 10 Frauen gemacht. In jedem der Bände finden sich dann 5 Kapiteln. Leseproben gibt es natürlich zu begucken. Wer sich für das Thema „Mann-Frau-Beziehung am Beginn des 21. Jahrhundert“ interessiert, der ist natürlich herzlich eingeladen, die beiden Bände (oder wenigstens ein Band) vorzubestellen. Sollten sich 1000 Leutchen finden, die gewillt sind, dem Manuskript eine Chance zu geben, dann wird das Buch (nach ausführlichem Lektorat/Korrektorat) gedruckt und veröffentlicht. Das Gute an der Sache: bezahlt wird erst, wenn tatsächlich 1000 Vorbestellungen innerhalb eines halben Jahres zusammenkommen. Wer meint, dass es unwahrscheinlich ist, hat demzufolge kein Risiko, wenn er sich in die Liste der Vorbesteller einträgt. Als Gustostückerl würden die Vorbesteller im Buch genannt werden (so sie es wollen).

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Informationen gibt es hier: www.erik.1668.cc
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Lydia als eBook (PDF)

 

Wer nicht so lange warten möchte, der hat schon jetzt die Möglichkeit, das erste Kapitel  LYDIA von rund 44 Seiten als eBook im PDF-Format über den beam-shop für schlappe € 0,99 zu beziehen. Das ist nicht viel, reicht aber aus, um herauszufinden, ob es ein ernsthaftes Interesse am Stoff gibt. Darin liegt ja die Krux an all diesen neuen Community-Plattformen, wo über Texte und Manuskripte bewertet und abgestimmt wird. Ich denke, die beste Abstimmung erfolgt über klingende Münzen. Hier geht es nicht um Gier oder Profitstreben – bei  einem Verkaufspreis von 99 Cent – mir würden dann etwa 50 Cent bleiben – können wir davon ausgehen, dass am Ende nicht einmal die Lizenz-Preise für die Fotos der hübschen Damen auf den Covers gedeckt sind. Aber hier geht es darum, festzustellen, ob der vermeintlich interessierte Leser auch bereit ist, in die Tasche zu greifen. Man glaubt gar nicht, welchen Unterschied das macht. Ein Klick auf den Like-Button von facebook ist mal schnell gemacht, aber Geld für etwas zu bezahlen, egal wie klein die Summe, löst in uns ein „Antwort-Frage-Spiel“ aus, das in etwa so klingt: „Warum muss ich dafür etwas bezahlen?“ oder „Häh? Für ein Kapitel will er Geld?“ oder „Da könnte er es ja gleich gratis hergeben!“ oder „Also, ich weiß nicht …“ oder „Sorry, aber ich hab noch nie im Web etwas gekauft!“ oder „Für so einen Schrott will er auch noch Kohle?“ oder „Naja …“ oder „Hmmm …“ oder „Ich hab keine Kreditkarte!“ oder „Bei Geld hört sich die Freundschaft auf!“ oder „Ich würd ja gerne etwas bezahlen, aber nicht für ein paar Seiten!“ oder „Was? Nur ein Kapitel gibt’s für das Geld? Und was kommt dann? Muss ich bald für jeden Absatz löhnen?“ oder „No, thanx!“ oder „Ist ja nett, aber …“ oder „Ich hab jetzt keinen Kopf dafür.“ und so weiter und so fort. Gerne möchte mich der geneigte Leser auf weitere „No, thank you“-Litaneien hinweisen. Ich gebe zu, ich bin ja nicht anders. Auch ich überlege drei Mal, bevor ich ein paar Münzen springen lasse.

Deshalb machen wir uns nichts vor. Bezahlt wird nur, wenn man auch der Meinung ist, etwas fürs Geld zu bekommen, das einen befriedigt. Und jetzt stelle man und frau sich vor, du berappst ein paar Münzen und bleibst unbefriedigt. Huh. Das kommt nicht gut. Gar nicht gut.

Und weil wir gerade so hübsch beisammensitzen, ich hier, du da, mache ich folgendes Angebot: wer den ersten Band bei euryclia vorbestellt, erhält von mir das Kapitel Lydia geschenkt. Dieses großzügige Angebot ist natürlich für all jene Pessimisten interessant, die nicht davon ausgehen, dass 1000 Vorbesteller zusammenkommen. Damit erhalten diese ein eBook im Wert von € 0,99 geschenkt. Hmm. Eigentlich müsste ich jetzt das eBook teurer machen, sonst gibt es ja keinen sonderlichen Anreiz, das Angebot anzunehmen. Hmm. Wie man es auch dreht und wendet, jede Marketingmaßnahme zieht eine Reihe von Fragen nach sich, die man so einfach nicht beantworten kann. Eine „Fan“-Page auf facebook habe ich für den guten ERIK auch schon eingerichtet. Was das bringt? Keine Ahnung. Aber der Vorteil: ein Klick kostet nix. Damit könnte man ja mal beginnen. Klick, klick, klick …

 

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7 Antworten zu “ERIK: 10 Frauen, 1 Fetisch, viele Probleme!

  1. Carsten Tergast Montag, 18 Oktober, 2010 um 12:57

    Bestellt!

    Freu mich auf Lydia…

    Und natürlich wird es etwas Gedrucktes geben… Wär doch gelacht!

    • Richard K. Breuer Montag, 18 Oktober, 2010 um 13:11

      Haha. Der gute Carsten, der hat wohl immer Zeit für den Dichter aus Wien, was? Merci! Aber du solltest besser mal in die Hände spucken und deine Sachen fertig machen 😉

      Lydia kommt in Bälde frei Haus geliefert. Ja, ja.

  2. flattersatz Montag, 18 Oktober, 2010 um 14:53

    ok, ok….. her mit lydia.

    dafür nehm ich doch das gedruckte glatt in kauf.

    ein servus nach wien!
    fs

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