richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Ein exklusiver Video-Clip für 24 Stunden!

Bevor ich in medias res gehe, noch schnell verkündet, dass mein blog nun auch für alle NOKIA Smartphones als app im ovistore gratis zu beziehen ist. Die liebe @sturbi hat die app bereits auf allen touch und non-touch Geräten getestet (sie ist für besagte Mobile Phone Company tätig). Wer also ein NOKIA Smartphone besitzt oder jemanden kennt, der eines hat, der bekommt mich, respektive meine bloggenden Gedanken frei Mobiltelefon geliefert. Nähkästchen-Plauderei to go, sozusagen.

Vorgestern mit der netten Alexandra von starnext.de geskypt. Sie kommt aus Chemnitz, in Ostdeutschland. Und da habe ich mich wieder gefragt, ob nicht generell die offeneren, zugänglicheren Leutchen aus dem Osten Germaniens kommen. Freilich, ich kenne sie nicht alle und nicht wenige meiner virtuellen und persönlichen Bekanntschaften kommen aus dem Westen. Dass diese freundlich und sympathisch bis zum Abwinken sind, muss ich nicht extra erwähnen, tue es aber trotzdem. Wie zum Beispiel der gute Heinrich aus der Gegend von Hannover, der sich mächtig ins Zeug legt, um für MADELEINE die Werbetrommel zu rühren. Letzter seiner interessanten Einfälle: den Club der 99 als Weihnachtsgeschenk anzupreisen. Wunderbar.

Zurück zu Alexandra und startnext.de, wo ich in den nächsten Tagen das literarische Projekt AZADEH vorstellen werde. Apropos. Alexandra meinte, ob ich nicht ein „charmantes“ Video aufnehmen könnte, wo ich mein Projekt kurz vorstelle. Vermutlich hätte ich dieser Idee eine Absage erteilt, aber weil ich mit @medienpirat sowieso im Moment dran bin, den Buch-Trailer zu TIRET den letzten Schliff zu geben, streute ich diese „Vorstellung“ kurz ein. Gestern also in der Inneren Stadt die Aufnahmen gemacht. Huh. Das Budget von etwa € 12,- reichte aus, um die Requisiten (kurzer Mokka beim Meinl am Graben!) und die Mannschafts-Verpflegung (Melange, Baguette, Wurst, Radler) zu bezahlen.

Es war nicht das erste Mal, dass ich in eine Kamera gesprochen habe – wir erinnern uns an das Interview für OKTO, das Pebo mit mir machte, vor über zwei Jahren im Museumsquartier, nach meiner Buchpräsentation von TIRET. Aber diesmal war es keine Interview-Situation, sondern vielmehr eine Form des Dokumentarfilms, wo ich Zusammenhänge erkläre und Interesse wecke. Vier Szenen sind es schlussendlich geworden. Die kurze Lesung am Stephansplatz war akustisch leider nicht zu verwenden – man glaubt gar nicht, wie laut es dort ist, im Besonderen die Pferdehufe auf dem Kopfsteinpflaster. Wir haben dann kurzerhand die Lesung im stillen Kämmerlein aufgenommen und über ein famoses Weitwinkel-Bild des Steffl gelegt. Bei unserem geringen Budget hätten wir uns keinen zweiten Drehtag erlauben können (obwohl heute wieder hübsch die Sonne scheint).

Überhaupt, die Sache mit dem Mikrofon. Zwar arbeiten wir mit einem Richtmikrofon, das gute Arbeit leistet, aber jetzt weiß ich, warum es diese herunter hängenden Mikrofone über einen gibt. Je weiter die Kamera sich entfernt, umso leiser wird das Gesagte, umso lauter die Umgebungsgeräusche. Freilich, ist eine Binsenweisheit, trotzdem wird es einem schlagartig bewusst, wenn man sich die Ergebnisse am Schnittcomputer anschaut und anhört. Die Erfahrungen, die man selber macht, dringen nun mal stärker ins Bewusstsein. Period!

Heute werden wir (hoffentlich) den Video-Clip fertig machen. In den nächsten Tagen soll er dann auf startnext.de seine anziehende und fördernde Wirkung erzielen. Ob so eine mehrminütige Video-Botschaft tatsächlich den Unterschied macht, ob jemand ein paar Münzen für das Projekt berappt, nun, man wird sehen. Ausprobieren und tun, heißt die Devise im viralen Web. Von nichts kommt bekanntlich auch nichts.

Apropos viral. In den nächsten Tagen sollte auch der Buch-Trailer zu TIRET das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Dabei auf die Idee gekommen, endlich mal den Club-Mitgliedern von MADELEINE und all jenen Bloggern, die Tiret und/oder Brouillé besprochen haben, einen Bonus zu gewähren: Ich werde Ihnen vorab den Link zum Videoclip schicken und sie können ihren guten Freunden den Link weiterschicken („seht her, ich bin im Club und habe schon jetzt exklusiv Zugang zum Clip“). Innerhalb der, sagen wir, 24 Stunden soll der Link weder in facebook noch in einem Blog gepostet, noch in Twitter getwittert werden, weil sonst die Exklusivität flöten geht. Das wollen wir ja nicht. Schön wäre es, wenn die Club-Mitglieder sehr wohl sagen/schreiben/posten, dass sie den Clip gesehen haben und wie sie ihn finden. Somit würden wiederum andere darauf aufmerksam werden, die sich ein wenig ärgern/giften, dass sie den Clip nicht sehen dürfen. Schön. So soll es sein. Und wer weiß, vielleicht löst dieses Ausgeschlossensein einen Beitrittswunsch aus. Man wird sehen. Ach ja, natürlich werden die Club-Mitglieder im Clip namentlich genannt. Das ist ja das Mindeste, was ich für sie tun kann, oder?

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: