richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Eine visuelle Hoffnung mit einem GByte

Gestern, gegen Mitternacht, noch die beiden Clips für Azadeh und Tiret auf youtube hochgeladen. Die beiden Full-HD-Clips brauchten eine gehörige Weile, bis ich sie auf der Videoclip-Plattform begucken konnte. Yep! Ein und zwei GByte große Clips haben nichts mehr mit den wackeligen, verrauschten, nur briefmarkengroßen Videos von einst zu tun. Freilich, die ultra-großen Auflösungen in HD brauchen schon das nötige technische Equipment. Mein guter alter PC, nur mit einem luftgefühlten VW Käfer zu vergleichen, werkelt brummend vor sich hin und läuft und läuft und läuft. Period! Aber für Videoclips jenseits der 360p muss er sich schon gehörig anstrengen. Deshalb wird es auch eine abgespeckte, kleinere Version geben. Für schwächliche Rechnerknechte.

So viel zum technischen Firlefanz, kommen wir nun zum Wesentlichen. Mit heute ist der Buchtrailer Tiret online, aber für die nächsten 24 Stunden – sagen wir, bis Mittwoch, 3.11.2010 um 12 Uhr – exklusiv für die Club der 99 – Mitglieder zu bestaunen. Es steht den Mitgliedern freilich frei, den Link zum Clip in die virtuelle und reale Welt zu posaunen, so lange sie es still und leise und persönlich machen, will heißen: der LINK zum youtube-clip wird bis morgen um 12 Uhr nirgends gepostet oder gebloggt oder getwittert. Wer also seinem guten Freund aus alten Tagen den Clip zeigen möchte, ist eingeladen, diesem eine persönliche Nachricht zu schicken – und ihn darauf hinzuweisen, dass er ebenfalls den Link nicht bis zur Deadline verrät. Ich denke, das ist ein faires Angebot, oder?

Der zweite Punkt betrifft die Interaktivität der Clubmitglieder. So würde ich mir wünschen, dass man eine kurze Erwähnung über den Clip im Internetz lanciert, also postet, so dass andere darauf aufmerksam werden. Wie gesagt, in den nächsten 24 Stunden noch ohne Link-Angabe. Und ein Kommentar, hier, an dieser Stell, wäre natürlich auch sehr fruchtbar. Weil man den Leutchen ständig und immer wieder vor Augen führen muss, dass es eine Community da draußen gibt, die man dann und wann auch erreichen kann, wenn die Umstände es verlangen oder erfordern.

Wie der Clip am Ende aufgenommen wird, kann ich natürlich nicht sagen, aber ein Versuch war es allemal wert. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen (sagt der Produzent). Mein Dank gilt natürlich der lieben Schauspielerin Iris Maria Stromberger, die natürlich der visuelle Hauptact des Clips ist. Ihr könnte ich stundenlang zusehen. Der Audio-Act geht an Miriam Spies, die eine famose sprecherische Leistung an den Tag legte. Die Aufnahme liegt natürlich schon ein Weilchen zurück, ist aber noch immer ein Highlight literarischer Interpretationen (sagt der Autor). Und – last but not least – der mit beiden Beinen am Boden stehende Kameramann und Schnittmeister Florian Hörantner aka @medienpirat – ohne den dieses Projekt natürlich nicht umgesetzt hätte werden können. Er brachte die Dinge zumeist auf den springenden Punkt und bremste meinen großen Überschwang, der immer gefährlich ausufert und Projekte verzögert und verlangsamt. Weitere kleinere Filmprojekte fassen wir mal ins Auge. Aber zuvor gilt es, sich zurückzulehnen und zu schauen, wie unsere filmische Ouvertüre beim Publikum aufgenommen wird.

[update 02.11.2010/10:19] ein erstes virales Leck ist aufgetreten. Der Maulwurf wurde erkannt und ist natürlich immer zuerst in den eigenen Reihen zu suchen 😉

[update 02.11.2010/14:45] der Clip wurde bisher über 60 Mal aufgerufen.

Fortsetzung folgt.

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12 Antworten zu “Eine visuelle Hoffnung mit einem GByte

  1. Marion Schwehr Dienstag, 2 November, 2010 um 10:44

    Danke für die nette „Post“ heute morgen – mit dem Link auf deinen Trailer. Sehr gelungen! Eine unaufdringliche Verbindung zweier Welten. Hoffentlich spricht sich´s rum!

    • Richard K. Breuer Dienstag, 2 November, 2010 um 11:37

      Na, ein bisserl muss ich schon was tun, damit es sich herumspricht. Aber ich bin guter Dinge. Schließlich brauch ich mich ja nicht zu verstecken, mit dem Clip. Merci für den Kommentar, Marion. ERIK auf euryclia strampelt sich ja auch Stück für Stück nach oben. Wunderbar 🙂

  2. Matthias Dienstag, 2 November, 2010 um 12:38

    Wow! Und dann auch noch ein **spoiler**
    Absolut professioneller Trailer (ich hatte auch nichts anderes erwartet), der sich wohltuend von mancher Massenproduktion der Großverlage abhebt.
    Chapeau, mein Lieber!

    [Anmerkung des Film-Produzenten:] Der gute Matthias hat gleich mal darauflos gespoilert und die nette Pointe am Schluss des Trailers verraten. Deshalb hab ich den Kommentar ein klein wenig geändert.

  3. Peter Hellinger Dienstag, 2 November, 2010 um 14:14

    Tolle Idee und Klasse gemacht, etwas anders als übliche Buchtrailer. Gefällt mir sehr gut!

  4. Andrea Dienstag, 2 November, 2010 um 16:16

    Bin beeindruckt von deinem Trailer! Die Schauspielerin ist ja eine Augenweide!
    Deine Idee für den ERIK-Trailer finde ich übrigens noch viel besser und bildlicher, wenn du weißt, was ich meine! 😉

  5. Heinrich Dienstag, 2 November, 2010 um 17:06

    Zitat R.Breuer: Iris Maria Stromberger, die natürlich der visuelle Hauptact des Clips ist. Ihr könnte ich stundenlang zusehen.
    Dem VLC-Player kann man sagen, mach von Punkt A bis Punkt B eine Endlosschleife … 😉

    Es gibt Frauen, die können machen, was sie wollen: Haar hochstecken, offen tragen, lang, oder kurz – sie sehen immer bezaubernd aus! So auch Iris Maria Stromberger. Aber die Frisur, die sie auf Wunsch des Produzenten im Clip trägt, lässt sie in einer ganz besonderen, zeitlosen aber trotzdem historisch wertvollen Schönheit erstrahlen.

    Gruß Heinrich

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