richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Literatur und Film – Vienna Film Commission

Heute Abend lädt die Vienna Film Commission Verleger und Autoren ein, interessante literarische Stoffe aus ihrer Schublade bzw. aus ihrem Bücherregal einer illustren Reihe an Filmemachern, Produzenten und Drehbuchautoren vorzustellen. Der Stoff sollte, wenn möglich, einen Wien-Bezug aufweisen. Aha.

 

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Ich werde also mit SP., meiner Agentin, wenn man so will, der freundlichen Einladung folgen. Mit im Gepäck das einseitige kurze Exposé, Flyer, Folders und natürlich die Bücher. Wir sprechen hier von „Schwarzkopf – Eine absurde Krimicomedy über Hollywood und andere Grauslichkeiten“. Das Script hat den Arbeitstitel Der vierte Mann. Wer den Inhalt des Buches kennt, weiß natürlich, warum dieser Titel (vorläufig) gewählt wurde. Coolio, ha?

SP. wird wohl bei diesem „Get together“ den einen, die andere persönlich kennen. Das macht es für mich einfacher, auf Augenhöhe mit den Herrschaften zu stehen (wobei, seien wir ehrlich, ich würde erst dann ein ernstzunehmender Verhandlungspartner sein, wenn ich ein gutes Geschäft verspreche). Der persönliche Kontakt zählt zwar nicht alles, ist aber wenigstens die halbe Miete (trotzdem fliegst du aus deiner Wohnung, wenn du nicht die andere Hälfte auftreiben kannst; anders gesagt: fast gewonnen ist auch verloren). Man wird also sehen, ob es Eindruck macht, wenn SP. erzählt, dass wir schon Gespräche mit Grissemann, Harather (dieser würde beim Projekt mitmachen, wenn ich die Script-Änderungen in seinem Sinne machte), Dangl (er zeigte sich sehr angetan vom Script) und einer kleineren Schar an wichtigen Leutchen aus dem kakanischen Film-Biz. Warum dann noch immer kein Filmprojekt aus dem Script entstanden ist, wollen Sie wissen? Tja. Darauf weiß ich auch keine Antwort. Gut. Die naheliegendste wäre natürlich, dass der Stoff uninteressant ist und/oder kein Geschäft verspricht. Freilich, ich könnte darauf erwidern, dass so ein untypischer und zugleich typischer österreichische Film der Wiener Filmlandschaft fehlte. Aber der Prophet zählt im eigenen Blog freilich wenig bis gar nichts. Also zurück zum Start.

Sollten Sie bis hierher gelesen haben, dann dürften Sie in der Tat interessiert sein. Sei es an mich, an Schwarzkopf oder an dem Filmprojekt. Und wenn Sie jetzt auch noch Möglichkeiten haben, ein Filmprojekt zu lancieren, anzuleiern oder wenigstens ins Gespräch zu bringen, dann sind Sie mein Mann, respektive meine Frau. In der Filmwirtschaft (wie in allen Bereichen der Wirtschaft) geht es um Schein, nicht um das tatsächliche Sein. Würden also die Filmproduzenten (davon gibt es natürlich nur eine Hand voll, hier, in Wien) von diesem aufstrebenden Autor hören, der eine lustige, aber durchaus intelligente Krimikomödie geschrieben hat, die sich vor Billy Wilder und Wolf Haas nicht zu verstecken braucht, dann klopfe ich mir auf die Schulter und verlange einen Scheck. Hm. Vielleicht ist Bargeld dann doch wieder besser. Beim maroden Filmbiz weiß man ja nie. Jedenfalls, Sie verstehen, worauf ich hinaus will, oder? Also, worauf warten Sie noch? Posten Sie in den weiten des Webs, dass Sie Schwarzkopf als Film sehen wollen. Und dann schauen wir mal, was Social Media bringt. Fragen?

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