richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

BUCH WIEN 2010: Aufgebaut wird zuerst

Bevor ich ins Bett gehe – morgen heißt es wieder früh aufstehen, weil ich Aceton bzw. Nitroverdünner besorgen muss. Warum? Sagen wir: das Klebeverhalten ist auf dem ölig/fettigen Kunststoffverkleidungen des Messe-Standes nicht sehr optimal, will heißen: unsere PVC-Standbeschriftung (6 Meter lang)  macht sich selbstständig. Das gehört sich natürlich nicht. Wenn am Donnerstag die Pforten öffnen (Pensionisten und Journalisten kommen an diesem Vormittag gratis in die Messe  – gibt es da einen Zusammenhang?), dann soll unser Stand natürlich im besten Lichte glänzen. Yep.

 

Heute also den Stand auf Vordermann gebracht. Lange herumprobiert. Regale verschoben. Eingesetzt. Abgesetzt. Zuerst das Riesen-Plakat Schwarzkopf in die Ecke gequetscht, dann doch auf die schmale Seite geklebt. Meine Folder und Flyer hübsch aufgereiht. Morgen, Mittwoch, werde ich die Bücher kurz auspacken und in die Regale stellen, dann, bevor die Party steigt, wieder wegräumen. Man hört ja immer wieder, dass so manches schwuppdiwupp wie durch Zauberhand verschwindet. Lange Finger, sozusagen. Mit ein Grund, die Idee, unsere Buch-Trailer am TV zu zeigen, fallen zu lassen. Wobei, das Ö1-Mobil hat einen Breitbild-Fernseher. Vielleicht kommen wir ja mit Didi ins Geschäft. Oder mit der Verantwortlichen des 3SAT-Standes. Das hätte natürlich Stil.

Im Großen und Ganzen, man muss es sagen, wirkt die BUCH WIEN im Verhältnis zu Leipzig oder Frankfurt, wunzig. Die Preise sind es freilich nicht, andererseits hört man, dass die Standkosten für Kleinverleger wohl noch teurer wären, würde der HVB nicht einspringen. Unvorstellbar eigentlich, dass sich Wien eine neue tolle MESSE mit ein paar überdrüber Hallen geleistet hat und sie nur noch gegen teures Geld vermieten möchte. Kein Wunder also, wenn die Hallen zumeist leer stehen. Dass die Angelegenheit natürlich auch noch eine politische Komponente beinhaltet, muss ich nicht extra erwähnen. In Wien wird immer Politik gemacht. Zumeist die falsche. Was nicht heißen soll, dass die anderen Parteien es besser gemacht hätten. Wir werden ja sehen, was der grüne Fleck auf der roten Flut ausrichten wird können. Man darf gespannt sein.

Bereits die ersten Zusagen erhalten, bezüglich der Besuche. Meiner Lektorin EJ. heute eine Gratis-Eintrittskarte überreicht. Das mindeste, was ich ihr (zurück) geben kann. Ja, ja.

In eigener Sache: Michaela, von der Messe-Projektleitung, ist an dieser Stelle lobend zu erwähnen 🙂

 

 

Advertisements

Eine Antwort zu “BUCH WIEN 2010: Aufgebaut wird zuerst

  1. Pingback: BUCH WIEN 2010 – bitte einzutreten! « richard k. breuer

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: