Voilà, Verlagsvertretung Lesefuchs!

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Übrigens, wer es noch nicht weiß, oder noch nicht dabei ist: auf facebook gibt es eine FAN-Page für Schwarzi.  Coolio, ha? Klick, klick, klick.

Gestern haben wir uns also auf einen Kaffee getroffen und uns geeinigt. Sebastian Fuchs von der Verlagsvertretung Lesefuchs wird mich und meine Bücher in Zukunft in Österreich vertreten. Das ist erfreulich. Noch mehr, wo ich ein gutes Gefühl habe. Er ist jung und dynamisch und engagiert. Er ist noch nicht vom Buchmarkt ver-konditioniert. Er hat Ideen. Er hat Visionen. Genau solche Menschen suche ich. Die zuerst das Buch beurteilen – innen und außen – und dann zu einer Entscheidung kommen. Sebastian Fuchs hat mich auf der BUCH WIEN aufgesucht, hat sich meine Bücher angesehen, hineingeblättert und zu guter Letzt Schwarzkopf mitgenommen und ausgelesen. Er bemerkte meinen gestalterischen Aufwand, die aufwändige Typographie, die vermutlich ein Publikumsverlag nicht hätte bezahlen wollen. Und der Inhalt? Schwarzkopf machte ihm großen Spaß. Ein gutes Zeichen. Ja, ja.

Nun wird sich bald zeigen, wie der Buchhandel auf die Bücher reagiert. Bei Schwarzkopf wäre es so einfach. Ich sage es immer und immer wieder. Das Zielpublikum hat den Filmklassiker Der dritte Mann nicht nur einmal gesehen. Es hat vielleicht die DVD zu Hause oder möchte sich demnächst die DVD kaufen bzw. schenken lassen. Es besucht die Kanaltour. Es blättert im Bildband. Es kennt die weltbekannte Zither-Musik von Anton Karas (der keine hundert Meter von meinem zu Hause bescheiden gelebt und das Angebot ausgeschlagen hatte, nach Hollywood zu kommen). Es schätzt die alten österreichischen Filme. Paul Hörbiger. Hans Moser. Theo Lingen. Josef Meinrad. Willi Forst. Es unterhält sich zu den Komödien eines Billy Wilder oder Ernst Lubitsch. Es mag den schrägen Humor mit Wiener Einschlag, wie er in den ersten Folgen der TV-Serie Kottan ermittelt so herrlich in Szene gesetzt wurde (heute Abend ist übrigens die Premiere zum Kinofilm, wo ich nicht fehlen werde). Es mag die Wolf Haas Verfilmungen, in denen Josef Hader einen zynisch zerknitterten Privatdetektiv spielt. Wenn wir also all diese Anknüpfungspunkte in Betracht ziehen (und es gäbe sicherlich viel mehr), dann wäre es nicht schwer, die Wiener Krimicomedy richtig zu platzieren und schlussendlich zu verkaufen (denn darum geht es dem Handel ja vorrangig!). Und auf der BUCH WIEN habe ich erlebt, dass man das Buch verkaufen kann, wenn man bereit ist, auf den potenziellen Käufer zuzugehen. So!

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