richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Voilà, Verlagsvertretung Lesefuchs!

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Übrigens, wer es noch nicht weiß, oder noch nicht dabei ist: auf facebook gibt es eine FAN-Page für Schwarzi.  Coolio, ha? Klick, klick, klick.

Gestern haben wir uns also auf einen Kaffee getroffen und uns geeinigt. Sebastian Fuchs von der Verlagsvertretung Lesefuchs wird mich und meine Bücher in Zukunft in Österreich vertreten. Das ist erfreulich. Noch mehr, wo ich ein gutes Gefühl habe. Er ist jung und dynamisch und engagiert. Er ist noch nicht vom Buchmarkt ver-konditioniert. Er hat Ideen. Er hat Visionen. Genau solche Menschen suche ich. Die zuerst das Buch beurteilen – innen und außen – und dann zu einer Entscheidung kommen. Sebastian Fuchs hat mich auf der BUCH WIEN aufgesucht, hat sich meine Bücher angesehen, hineingeblättert und zu guter Letzt Schwarzkopf mitgenommen und ausgelesen. Er bemerkte meinen gestalterischen Aufwand, die aufwändige Typographie, die vermutlich ein Publikumsverlag nicht hätte bezahlen wollen. Und der Inhalt? Schwarzkopf machte ihm großen Spaß. Ein gutes Zeichen. Ja, ja.

Nun wird sich bald zeigen, wie der Buchhandel auf die Bücher reagiert. Bei Schwarzkopf wäre es so einfach. Ich sage es immer und immer wieder. Das Zielpublikum hat den Filmklassiker Der dritte Mann nicht nur einmal gesehen. Es hat vielleicht die DVD zu Hause oder möchte sich demnächst die DVD kaufen bzw. schenken lassen. Es besucht die Kanaltour. Es blättert im Bildband. Es kennt die weltbekannte Zither-Musik von Anton Karas (der keine hundert Meter von meinem zu Hause bescheiden gelebt und das Angebot ausgeschlagen hatte, nach Hollywood zu kommen). Es schätzt die alten österreichischen Filme. Paul Hörbiger. Hans Moser. Theo Lingen. Josef Meinrad. Willi Forst. Es unterhält sich zu den Komödien eines Billy Wilder oder Ernst Lubitsch. Es mag den schrägen Humor mit Wiener Einschlag, wie er in den ersten Folgen der TV-Serie Kottan ermittelt so herrlich in Szene gesetzt wurde (heute Abend ist übrigens die Premiere zum Kinofilm, wo ich nicht fehlen werde). Es mag die Wolf Haas Verfilmungen, in denen Josef Hader einen zynisch zerknitterten Privatdetektiv spielt. Wenn wir also all diese Anknüpfungspunkte in Betracht ziehen (und es gäbe sicherlich viel mehr), dann wäre es nicht schwer, die Wiener Krimicomedy richtig zu platzieren und schlussendlich zu verkaufen (denn darum geht es dem Handel ja vorrangig!). Und auf der BUCH WIEN habe ich erlebt, dass man das Buch verkaufen kann, wenn man bereit ist, auf den potenziellen Käufer zuzugehen. So!

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12 Antworten zu “Voilà, Verlagsvertretung Lesefuchs!

  1. rheinsberg Mittwoch, 1 Dezember, 2010 um 10:21

    Sagte ich doch, Erfolgsmeldungen! Schön.

  2. Heike Koschyk Mittwoch, 1 Dezember, 2010 um 11:09

    Ich drücke die Daumen, lieber Richard! Es wird ja langsam auch Zeit, dass die breite Öffentlichkeit von Deinen Talenten erfährt … 😉

  3. Guido M. Breuer Mittwoch, 1 Dezember, 2010 um 11:15

    jawoll! Qualität setzt sich durch – daran glauben wir doch bis zum letzten kraftlosen Tapser auf der Tastatur … der Schwarzkopf wird groß rauskommen, denn er ist einfach gut! Und sei es auch, dass man andere publikumswirksame Projekte drumherum bauen muss, die zusätzliche Sogwirkung erzielen. Ich denke da an eine geniale Idee der „Breuer-Buam“ 😉

    • Richard K. Breuer Mittwoch, 1 Dezember, 2010 um 11:55

      Haha. Die „Breuer-Buam“. Klingt nach Volksmusik. Vermutlich räumen wir in den Bierzelten alle Preise ab (inklusive der Bierdusche und den üblichen Schlägereien). Ja, das hätt was.

      Wie geht’s mit deinem Krimi, Guido? Fix und fertig? Sollte ja im Frühjahr erscheinen, nicht?

      • Guido M. Breuer Mittwoch, 1 Dezember, 2010 um 20:35

        Ich bin fix, aber der Roman noch nicht ganz fertig – aber es sind nur noch wenige Seiten, dann kann ich meiner schönen Lektorin Futter geben.

        „Alte Narben“ wird im März erscheinen und ist sogar schon bei Amazon eingestellt! Ralf Kramp arbeitet noch am Cover, aber es wird sicher wieder wunderprächtig werden.

        In diesen Tagen bin ich mit 2 Krimis in neuen Anthologien vertreten, einmal in „Wein, Mord und Gesang“ und zum zweiten in „Eifel-Winter“, wo mein Beitrag neben Kurzgeschichten vieler wertgeschätzter Kolleginnen und Kollegen steht, sogar Ernest Hemingway ist dabei – wer hätte das gedacht, das ich mit diesem Knaben einmal zwischen die Buchdeckel gerate …

        Du siehst, es passiert was bei deinem kleinen Bruder aus der Eifel 😉 und der Wiener-Eifel-Krimi wird bald mit Vollgas angepackt! Dann lassen wir es so richtig krachen …

      • Richard K. Breuer Donnerstag, 2 Dezember, 2010 um 16:44

        Na da schau her. Da geht ja die kriminalistische Post ab. Respekt, Herr Kollege Namensvetter. Und mit Hemingway, also, mit dem tät ich auch gern mal zwischen zwei Buchdeckel liegen. Huh.

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  5. Heinrich Mittwoch, 1 Dezember, 2010 um 13:30

    Glückwunsch lieber Richard,
    ich bin sicher, nun wird es schnackeln!
    Gruß Heinrich

  6. Heinrich Mittwoch, 1 Dezember, 2010 um 13:45

    Ich bin erstaunt, erschüttert, fasziniert. Erst heute klicke ich auf den Namen Guido M. Breuer – erst heute entdecke ich, dass er speziell für mich einen Roman geschrieben hat! Nun kann ich es gar nicht mehr abwarten, bis ich ins Seniorenheim komme – wow, da geht ja die Post ab. 😉

    Gruß Heinrich

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