ein kleines Heureka

Huh. Gestern also tatsächlich noch begonnen, das Layout für das neue Buchprojekt 88/4 – eine banale Liebesgeschichte in InDesign erstellt. Ein kleines, schmales Büchlein soll es werden. Herumexperimentiert mit den Schriften, die ich verwende. Schließlich auf Garamond Pro und Museo Slab geeinigt. Die beiden wirken sehr entspannt auf mich und transportieren den Inhalt auf eine passende Art und Weise.

Als ich das Layout hatte, begann ich zu schreiben. Aha. So fühlt sich das also an. Ist ja schon ein Weilchen her, das letzte Mal. Es ging gut dahin, ich darf mich nicht beklagen. 15 Seiten sind es fürs Erste geworden. Das ist nicht umwerfend, aber in Anbetracht der Umstände ein hervorragender Wert.

Sich auf eine Person zu konzentrieren, dabei gar keine äußere Handlung einfließen lassend, also, das ist schon die hohe Kunst der Autorenschaft. Ob ich dem gewachsen bin, man wird sehen. Deshalb gleich mal die ersten Seiten der guten A. geschickt. Mal schauen, wie sie sich mit der ersten Rohfassung tut und ob sie die Form, die Konstruktion für lesbar hält. Dabei gehe ich einen neuen Weg. Period!

Später, am Abend, der Vollmond guckte interessiert in mein Fenster, gab es ein Heureka! Ich fand die Über-Pointe. Gewiss, ich hatte ja schon diese „Haken“, den ich schlagen wollte, etwa 1/4 vor dem Ende, aber die Über-Pointe gibt nun der ersten Pointe Sinn und Verstand. Eigentümlicherweise haderte ich mit dem (Arbeits)Titel „88/4“, der einem bestimmten Umstand geschuldet ist, der wiederum auf die Pointe zuläuft. Aber so ganz war es anfänglich nicht ersichtlich, warum und wieso. Erst mit der Über-Pointe erhält nun auch der Titel seine Erklärung.

Gut. Für den Leser des Blogs mag dieses musische Gewäsch keinen rechten Sinn ergeben. Freilich, so ist das. Ich schreibe diese Zeilen auch in erster Linie für mich. Später einmal, wenn man das möchte, kann man sich auf die Suche begeben, wie es denn zu dieser „banalen Liebesgeschichte“ gekommen ist, wer den Musenkuss verabreichte, wo die Muse küsste, wie sich diese Inspiration in eine Idee und von der Idee in eine Geschichte transformierte. All das in wenigen Tagen – vorausgegangen natürlich intensive Erfahrungen die in eine schreibende Katharsis mündeten.

Morgen und Übermorgen, also Samstag, also Sonntag, werde ich mich bemühen, die Geschichte weiterzuschreiben. Wenn alles klappt, ich einen Lauf habe und nicht gestört werde, dann könnte ich mir vorstellen, am Montag eine erste Version fertig zu haben. Mmmh. Schön ist das.

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