richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

König Markt oder Was soll ein ebook kosten?

Wenn die Amerikaner das Geld und das Bankwesen verstünden,
gäbe es am nächsten Tag eine Revolution.
Henry Ford

update: sind Piraten und Raubkopierer eine gute Sache? Könnte sein, heißt es im (englischsprachigen) Artikel von FutureBook: Piracy is good.

Vor ein paar Tage habe ich mir bereits Gedanken gemacht, was denn eigentlich so ein elektronisches Buch (richtig wäre wohl: digitales Buch) kosten dürfe, damit der Konsument – ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen – zugreift. Die Meinungen gehen diesbezüglich auseinander. Im Besonderen, wenn man Verleger und Leser befragt. Die einen wollen sich nicht selbst das Wasser abgraben, die anderen die Früchte der digitalen Welt einbringen.

Eine Statistik, bitte: Wer wissen möchte, wie viele Deutsche sich im Internet tummeln (46,1 Millionen) und wie viele davon in einem Social Network registriert sind (bei den 14 – 29jährigen sind es 96 %), der sollte sich diese aufschlussreiche Grafik  von socialmedia-blog.de und cocomore AG angucken: link

Nun habe ich gestern in facebook eine Umfrage gestartet: »Was würdest du für ein E-Book bezahlen, wenn die Print-Ausgabe € 14,90 kosten würde?« Zur Antwort standen die folgenden Preise zur Verfügung:

  • etwas mehr (€ 15,99)
  • etwas weniger (€ 12,99)
  • die Hälfte (€ 7,49)
  • viel weniger (€ 2,99)
  • sehr viel weniger (€ 0,99)
  • gar nix (€ 0,-)

Die Antworten sind freilich in keiner Weise repräsentativ, aber ich denke, es reicht mal, um eine Tendenz auszumachen. Also, nicht verwunderlich, dass die Rubrik etwas mehr (€ 15,99) nicht gewählt wurde. Die physische Kopie wird wohl immer als wertiger und damit teurer als eine digitale Kopie angesehen (die eigentlich nur eine Lizenz darstellt). Seltsam ist, dass die Rubrik sehr viel weniger (€0,99) ebenfalls nicht ausgewählt wurde. Das hat mich dann doch überrascht. Weil dieser Preis in den USA bereits zu einem Standard erhoben wurde, wenn es um Indie-Publikationen geht, die auf Mundpropaganda hoffen. Das Angebot der $ 0,99 ebooks ist jedenfalls enorm.

Eine nicht unerhebliche Zahl der Umfrage-Teilnehmer möchte gar nix (€ 0,-) zahlen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man die Antwort für bare Münze (sic!) nehmen soll, möchte sie aber nicht gänzlich verwerfen. Die (älteren) Kritiker des Internetz malen ja die »Generation Gratis« an die Wand und vielleicht ist ja ein Körnchen Wahrheit darin zu finden (ich nehme mich gar nicht aus, wenn ich an die Freeware auf meinem PC denke).

Für die Hälfte (€ 7,49) konnten sich etwa halb so viele Befürworter aussprechen, wie für die Antwort sehr viel weniger (€ 2,99), die von dem meisten Teilnehmer bevorzugt wird.

Natürlich wird hier keine Unterscheidung in Bezug auf den Content gemacht. Ein Einmal-Lesen-Buch gegenüber einem Fach- oder Sachbuch, in dem man öfters nachschlägt, wird vermutlich preislich anders wahrgenommen. Wie dem auch sei, in den Köpfen der Konsumenten, die mit der vernetzten digitalen Welt auf Du und Du sind, scheint sich der Glaube zu manifestieren, dass digitaler Content viel günstiger sein muss als physischer. Darüber wird gerade in der Buchbranche lang und breit diskutiert, immer mit einem Auge auf die Musikbranche, der das Wasser dank mp3 und Apples iTunes bis zum Hals steht. Blub.

Interessant ist die Diskussion bezüglich der kleinen und mittleren Buchläden und die Angst, dass sie alsbald verschwinden könnten. Wenn ich jetzt die Musikbranche hernehme, nun, dann hat sich wohl auch dort solch eine Konzentration ergeben. Ich sage das jetzt einfach mal wertfrei, interessant ist aber, dass ich mich nicht erinnern hätte können, dass die Marktteilnehmer vor vielen Jahren das Ende des abendländischen Kultur an die Wand malten, weil die kleinen Plattenläden verschwanden (und jetzt wieder zurückkommen, um Sammler und Vinyl-Geeks und die soziale Komponente zu bedienen).

Wie auch immer die Diskussion weitergehen wird, es steht fest, dass der Preis dort eine Rolle spielt, wo der Wunsch, das Buch/Produkt besitzen zu wollen, nicht besonders ausgeprägt ist. Mit anderen Worten: Warum soll ich mir den neuen Breuer (yah, that’s me, folks!) um € 2,99 kaufen, wenn ich den neuen Follet um € 12,99 bekomme, den gerade jeder liest, der in aller Munde ist? Ich schätze, Soziologen haben dafür sicherlich einen Namen, es geht nicht nur um den Content, dem Inhalt, sondern vielmehr um den damit zu erzielenden sozialen Zuwachs. Wenn du also nicht ein Literatur-Buff bist, wenn du nicht ein gehöriges literarisches Selbstbewusstsein hast, dann vertraust du auf die Masse vulgo Mainstream. Yep. Da kannst du nicht viel falsch machen. Und Mitreden geht ganz leicht.

Eigentlich würde man sich denken, durch die digitale Epoche würde es zu einer Befruchtung des Geistes, der Künste, der Kultur kommen – analog der Einführung des Buchdrucks und der Vielzahl an Bücher, die damals in Umlauf gebracht werden konnten. Ohne Buchdruck hätte sich die Wissenschaft nicht so rasant entwickeln, ohne Buchdruck hätte man den religiösen Auswüchsen nicht Paroli bieten können. Und ohne Buchdruck hätte es auch keine Aufklärung gegeben. Das ist gewiss eine einfache Sicht auf die Dinge, aber warum sollten sie deshalb falsch sein?

Vermutlich sind die Parallelen zwischen der Buchdruck-Epoche und der digitalkopie-Epoche nicht unähnlich. Damals versuchte eine herrschende Klasse ihre absolute Macht mit Gewalt, Verbot und Zensur aufrecht zu erhalten. Es hat am Ende nicht funktioniert – auch wenn es mehrere hundert Jahre brauchte. Interessant diesbezüglich ein Schreiben des jungen Königs Ludwig XVI an seinen Minister, der für die Zensur der Bücher und Broschüren und Flugblätter zuständig war. Ludwig XVI sorgte sich, dass Bücher in Umlauf gebracht würden, die die Sittlichkeit und den Glauben seiner Untertanen gefährdeten. In Tiret habe ich mir erlaubt, diesen Brief abzudrucken (der übrigens Gemeinfrei ist – ich werde ihn demnächst online stellen).

Die gegenwärtige herrschende Klasse, wenn man so will, ist der Markt und ihre unternehmerischen Teilnehmer. Auch diese versuchen ihre absolute (finanzielle) Macht mit Verbot und Zensur aufrecht zu erhalten. Auch sie predigen von der Gefährdung der Sittlichkeit (Gratiskultur) und des Glaubens (an den freien Markt). Ich gehe davon aus, dass auch diese Klasse einmal der Vergangenheit angehören wird. Genauso, wie man heute verwundert durch die Prunkräume eines der monarchischen Schlösser schreitet, wird man später einmal durch die Präsentations-Räume der Multinationalen Konzerne geführt werden:  »Und hier wurden die Preise für eine digitale Kopie festgelegt. Damals beherrschte nämlich eine kleine Gruppe an Konzernen die Welt. Die ungerechte Verteilung führte in späterer Folge zu einem Sturz des Dogmas, dass der freie Markt der Heilsbringer von Glück und Wohlstand sei.«

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16 Antworten zu “König Markt oder Was soll ein ebook kosten?

  1. Petra Donnerstag, 12 Mai, 2011 um 16:06

    Ganz ehrlich: Ich halte wie du solche Umfragen, zumal im Internet, auch nicht für repräsentativ, denn es antworten doch meist immer die gleichen Verdächtigen 😉 Man müsste auch Menschen außerhalb der Social Media befragen (immer noch die Mehrheit!), Menschen, die lieber beim Online-Giganten kaufen oder im unabhängigen Buchhandel, Menschen, die Schmöker wollen oder Hochliteratur, Fachliteratur oder Bestseller und und und…
    Sonst bleibt das wie Kaffeesatzlesen und man wird weiter wild herumprobieren müssen.
    Wundert mich aber, dass diiejenigen, die das Problem am meisten betrifft, noch keine Marktforschung betreiben. Oder ist mir eine Studie entgangen?

    • Richard K. Breuer Freitag, 13 Mai, 2011 um 0:36

      Naja, aber die „immer gleichen Verdächtigen“ sind auch jene, die ich durch meine facebook postings und twitter-Meldungen anspreche, also per se meine erste Zielgruppe, wenn man so will. Wenn diese nicht bereit sind, mehr als XY für ein ebook zu bezahlen, dann sollte ich das auf jeden Fall berücksichtigen. Freilich, pauschal und generell soll man ein Thema nie abhandeln, aber bevor ich tatsächlich Kaffeesatz lese, verweise ich auf diese „Umfrage“. Dann kann ich mir später wenigstens sagen, dass ich ein paar Leutchen gefragt habe 😉

      ad Studie: ich habe mal auf den Beitrag eines US-Indie-Autors verlinkt, der die verschiedenen Preise mit den damit erzielten Umsätzen verglichen hat. Muss mal gucken, ob ich das noch finde.

  2. fatmike182 Donnerstag, 12 Mai, 2011 um 22:09

    Viel lässt sich sicher mit Bundles machen, zum realen Buch gibt es das Ebook billiger. Sicher: doppelter Vertiebsweg & nur für große leistbar, aber durchaus sehr nützlich.

    Wie du bei der Umfrage gesehen hast (und im realen Leben wird es noch knausriger sein, als auf facebook zugestanden wird), ist die Bandbreite groß & genauso vermutlich die Bedürfnisse. Gäbe es weitere Mechanismen, unterschiedliche Preise zu gestalten; wäre ja in dem Bereich nix neues (Taschenbuch, gebunden, …).
    Ausgehen muss man natürlich vom blanken Text. Was wäre das Vorwort wert, das Cover, Format-features, …

    Viel Erfolg auf jeden Fall — um dich mach ich mir da eh wenig Sorgen. Als ohnehin nicht soooo unbekannter Vorreiter schaffst du das schon.

    • Richard K. Breuer Freitag, 13 Mai, 2011 um 0:45

      „nicht soooo unbekannter Vorreiter“? Da schau her. Ich fühle mich geehrt. Ja, ja.

      Bezüglich Bundles: Yep, ne gute Idee, scheitert freilich an der Buchpreisbindung, die auch für ebooks gilt. In den USA bieten das progressive Verlage bereits an. Ein anderer Weg ist das Angebot an erweiterten E-Books, die sozusagen einen Mehrwert anbieten. Ob das die Kunden annehmen, ist noch nicht klar – immerhin kosten diese E-Books dann auch mehr.

      Der Preis ist ja nur bedingt relevant, wichtiger ist es, einen Bedarf zu wecken bzw. zu generieren. Manche Bücher will man ja nicht mal geschenkt.

  3. R.C.N. Freitag, 13 Mai, 2011 um 11:57

    Warum kann ich keine Leseprobe herunter laden bzw. ebook (für PC) bei Amazon Dland kaufen, nur weil ich in Ozland lebe? Weißt du darüber was, Richard?

    • Richard K. Breuer Freitag, 13 Mai, 2011 um 14:26

      Hmm. Schätze, wenn die Rechte nur auf Deutschland beschränkt sind, dann gibt’s nix E-Book für Ozland. Du kannst ja gucken, ob die Bücher auf amazon.com zu finden sind. Ja, mit den Rechten ist das so eine Sache. Alles ziemlich deppert.

  4. Petra Freitag, 13 Mai, 2011 um 15:12

    Weil ich Bücher als Ware gern mit Shampoo vergleiche, kommt mir gerade eine ganz subversive Frage: Würde die Kosmetikfirma „Lockmittel“ ihre Kunden tatsächlich offen fragen, wie viel sie bereit wären, für das neue Brennesselshampoo zu zahlen? Da wird zwar in der Marktforschung auf Einkaufsverhalten und die Konkurrenz geschaut, aber ansonsten der Preis diktiert. „Jetzt mit extra Sengefaktor und Grünosmose“ draufgepappt und promt darf das Klitschzeug drei Euro teurer sein. Und die Käuferin juchzt: „Dieser Sengefaktor ist echt irre gut, musste auch mal kaufen!“

    Warum machen wir das nicht genauso?

    • Richard K. Breuer Freitag, 13 Mai, 2011 um 15:38

      Ja, ja, ja! Das ist der Punkt. Wir haben uns lange Zeit für blöd verkaufen lassen, haben uns Preise diktieren lassen – weil wir es nicht besser wussten. Und jetzt, mit den E-Books, das jeder mit ein wenig Chuzpe und Zeit selber herstellen kann (auf amazon geht das Ruckzuck), wird die berechtige Frage aufgeworfen: Warum müssen diese so teuer sein?

      Natürlich versuchen auch die Verlage „Sengefaktor und Grünosmose“ in die Diskussion einzustreuen, aber der Konsument ist nicht blöd. Sagen wir: nicht alle. Ja, die Konsumenten durchschauen diesmal das Spielchen (im Gegensatz zur Musik-MP3-Revolution).

      Deshalb beobachte ich diese Sache immer auch aus dem Augenwinkel, ob die aufgeklärten Konsumenten irgendwann die Schnauze voll haben, von der Bevormundung großer Unternehmer, die im Prinzip machen können, was sie wollen. Ja, spannend ist das. Und ein bisschen fühlt es sich wie 1788 im Palais Royal an.

  5. R.C.N. Samstag, 14 Mai, 2011 um 0:16

    Ich habe mich gestern noch einmal durchs Netz gelesen. Ich hatte gedacht, dass man vielleicht als Selbstverleger eine Option hat, die da besagt, dass das Produkt im gesamten Amazonenland verkauft wird und nicht auf z. B. Dland beschränkt ist. Denn schließlich kann ich ja auch ein gedrucktes Buch in Originalsprache kaufen, auch wenn ich woanders lebe. Mit Lizenzen scheint das überhaupt nichts zu tun zu haben, weil es sich nicht um Übersetzungen handelt.
    Es ist eine Entscheidung der Verlage und/oder Amazon. Eine Einschränkung so überflüssig wie ein Loch im Kopf. Somit hat sich zumindest für mich die Überlegung – die sich langsam, aber sicher mal mit Ebookreaderkauf beschäftigt hat, komplett erledigt. Ich werde den Teufel tun, mir ein Produkt zu kaufen, mit dem ich nicht machen kann, was ich will.

    Bei den Amerikanern kann ich nur amerikanische Leseproben bekommen, keine von ausländischen Selbstverlegern (die sich ja zunächst dort angemeldet haben, weil es das in Dland noch nicht gab). Wenn ich einen Kindle hätte, könnte ich meinen Reader z. B. in Dland auch registrieren, müsste dann immer das Land wechseln, um ein Ebook zu kaufen. Komischerweise geht das nicht mit dem PC. Die Zeit, die ich gestern Nacht verplempert habe, um dies und das auszuprobieren … pffft. Es geht bestimmt noch komplizierter. Naja, sollen sie ihr Produkt – wie schon gesagt – behalten.

    • Richard K. Breuer Samstag, 14 Mai, 2011 um 10:10

      Yep. Der Verlag muss festlegen, in welcher Region (Land) er die Veröffentlichungs-Rechte besitzt. Du musst dir ja vorstellen, dass ein E-Book, das in den USA erscheint, von einem US-Verlag publiziert wird. Später veröffentlicht in Europa der UK-Verlag das E-Book. Beide wollen sich nicht in die Quere kommen. Also darf das eine E-Book nur in den USA, das andere in Europa verkauft werden. Die Verlage teilen sich den Markt, wenn man so will. Und die Online-Shops akzeptieren diese Vorgehensweise. Ist ja alles legal und rechtskräftig. Ja, ja.

      Selbstverleger sollten eigentlich weltweite Rechte von ihren Texten haben, deshalb wundert es mich, dass du auf diese nicht zugreifen kannst. Aus meiner Erfahrung sieht es so aus: Ich habe seit Mai einen online-Distributor, der amazon.de mit meinen ebooks beliefert, während ich weiterhin amazon.com bediene. Ich habe also die Rechte auf „US“ geändert. Hmm. Vielleicht sollte ich das noch ändern, dass es weltweit gilt, mit Ausnahme von Deutschland, Österreich und Schweiz … was für ein Schlamassel, da geb ich dir Recht 🙂

  6. R.C.N. Samstag, 14 Mai, 2011 um 10:37

    Amazon hat sich auch mal geweigert mir eine CD-ROM – mit der Begründung, dass es eine CD-ROM war haha – nach Oz zu schicken. Die musste ich erst an Verwandte schicken lassen, die sie mir dann hierher geschickt haben. Seltsam.
    Aber gut, schade für die Selbstverleger, wenn viele gar nicht erst drauf achten (oder es ihnen nicht erlaubt ist) weltweit zu verkaufen.

    Was genau muss ich mir unter einem online Distributor vorstellen? Bezahlst du für Dienste wie Konvertierungen und Anmeldungen in Shops? Ist das alles doch komplizierter, als dargestellt wird? Sicherlich auf jeden Fall ein Zeitfresser, wenn man verschiedene Formate benötigt.

    • Richard K. Breuer Samstag, 14 Mai, 2011 um 11:31

      Mein Online-Distributor heißt bookwire: http://www.bookwire.de – die Leutchen kommen aus dem Musik-Biz, wo sie das Modell für die Musik-Labels erfunden haben. Die Verlage geben bookwire die E-Book-Datei und diese verteilen die E-Books an die vielen Online-Shops (mit denen sie Verträge abgeschlossen haben), also von Apples ibookstore bis zu Barnes & Nobles und kobobooks und thalia und libri und beam und natürlich amazon und wie sie alle sonst noch heißen. Ist ja ziemlich unüberschaubar geworden in letzter Zeit. Naja, alle springen noch auf den Zug auf, bevor er dahin ist.

      Konvertierung macht bookwire nicht, da gibt es ja bereits kleinere und größere Agenturen, die das machen. Diesbezüglich habe ich keine Erfahrung, ich mache alles selbst. Handarbeit, sozusagen. Mühsam, aber so ist das eben.

      Amazon wieder weiß, wie sie die Selbstverleger/Indie-Autorenverleger ins Boot holen. Mit der Konvertierungssoftware kann man recht einfach ein Word.Dokument in das Kindle-Format konvertieren.

      Falls du mit dem Gedanken spielst, ein E-Book zu veröffentlichen, würde ich es vorrangig mit amazon probieren. Da brauchst du keine ISBN und alles ist supereasy (bei Apples ibookstore hingegen gibt’s massig Hürden zu überwinden – die wollen im Moment nur Profis an Bord haben). Und du wirst ja dann sehen, wie gut oder schlecht sich das E-Book schlägt.

  7. R.C.N. Samstag, 14 Mai, 2011 um 12:35

    Danke für die Auskunft. Ja, ich denke ich mache ein ebook. Zu verlieren habe ich nichts. Dabei habe ich vor einigen Wochen nicht im Traum dran gedacht. Aber jetzt wo Amazon auch in deutschen Landen einen Shop eröffnet hat … unspannend wird es jedenfalls nie in der Branche 🙂

  8. Petra Sonntag, 15 Mai, 2011 um 17:53

    Mit der Amazon-Version „keine ISBN“ komme ich in anderen Shops aber nicht unter, oder?

    • Richard K. Breuer Sonntag, 15 Mai, 2011 um 18:17

      Der ebook-shop http://www.beam-ebooks.com benötigt auch keine ISBNs – ich habe dort auch meine ebooks liegen und kann den shop empfehlen. Ich bin sicher, es gibt noch ein paar weitere shops, aber wenn du die üblichen Verdächtigen beliefern möchtest, also libri, thalia & co, und vor allem Apples iBookstore, dann kommt man um eine ISBN nicht herum. Inwiefern es für die Umsätze relevant ist, naja, kann ich nicht sagen, da es ja bis dato keine Zahlen gibt. Man darf davon ausgehen, dass amazon in Bälde der Platzhirsch in Deutschland werden wird. Im Moment dürfte Apple mit seinem iBookstore sicherlich noch die Nase vorne haben.

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