richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Bezahl mich oder Ein Märchen ohne Hoffnung als E-Book

Dirne: Geh, ein Sechserl für’n Hausmeister gib mir wenigstens!
Soldat: Ha! … Glaubst, ich bin deine Wurzen … Servus! Leocadia …
Dirne: Strizzi! Falott!
Er ist verschwunden.
Dialog entnommen: Reigen
Arthur Schnitzler

So! Mein 1oseitige Text Der blaue Smaragd – ein Märchen ohne Hoffnung ist nun gratis erhältlich. Gratis? So gut wie. Als Bezahlung reicht mir ein Posting in einem der vielen Sozialen Netzwerke. Also facebook, twitter, xing und wie sie alle heißen. Dadurch wird der Text viral verbreitet. Vielleicht. Da sich das Märchen kritisch mit der gegenwärtigen Konsumgesellschaft auseinandersetzt, ist es auch für Kinder und Jugendliche bestens geeignet. Auch wenn meine Erfahrung in einer Schulklasse, nun ja, zeigt, dass es nicht so einfach ist, die jüngeren Generationen wachzurütteln. Aber ein Versuch ist es allemal wert, oder? Hier der Link, der auf die relevante Seite führt, auf die hingewiesen werden sollte, im Posting oder Tweet: https://1668cc.wordpress.com/smaragd oder kurz  http://wp.me/P48Ii-1BO

.

Pay with a tweet?

Auf die Idee, mit einem Posting zu »bezahlen«, hat mich der Kommentar von Michael gebracht, der auf das Service von ‚Innovative Thunder‘ verwies, die ursprünglich ihr eigenes Buch oh my god what happened and what should i do damit promoten und viral verbreiten wollten (ich habe es mir mit einem Tweet herungergeladen und kurz reingeblättert – es richtet sich vor allem an Marketing und Werbe-Leute und hat durchaus anregende Ideen zu bieten). Hier der Link zum Service, wo man einen Button für seine Webseite erstellt: www.paywithatweet.com

Bitte sehr, bitte gleich: ein Märchen ohne Hoffnung

Wer mit einem sozialen Netzwerk nichts am Hut hat oder meint, er möchte nicht für die Katze im Sack bezahlen, voilà, hier ist das E-Book (PDF) zum herunterladen. Wenn man eines lernt, im Web2.0-Universum: versuche nicht, die Leute zu etwas zu zwingen. Das funktioniert nicht. Das heißt aber nicht, dass man sich dann zum Bettler und Bittsteller verdrehen muss. Nope. Take it or leave it, heißt das Motto des Spiels. Ob man dieses Spiel jemals gewinnen wird können? Hey, König Midas hat auch alles in Gold verwandelt, was er angegriffen hat, oder?

Du möchtest den Text mit Illustrationen verhübschen?

Falls du Ideen hast, den Text mit Grafiken, Illustrationen oder Zeichnungen zu verhübschen, tät mich das sehr freuen. Am besten, du kommentierst hier und verweist mit einem Link auf deine grafischen Ergüsse. Ich überlege mir einstweilen, wie man die Bilder mit dem Text kombinieren kann.

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8 Antworten zu “Bezahl mich oder Ein Märchen ohne Hoffnung als E-Book

  1. Jo Montag, 16 Mai, 2011 um 10:33

    Klingt nach einem sehr spannenden Experiment. Wirst Du berichten, wie es mit dem „Paywithatweet“ klappt? Wäre sehr interessant. Also den einen Tweet bekommst Du auf jeden Fall von mir und die Geschichte muss ich jetzt nun doch auch selbst lesen. 🙂

    LG
    Jo

    • Richard K. Breuer Montag, 16 Mai, 2011 um 11:03

      Freilich werde ich über das Experiment berichten, Jo. Das ist ja der halbe Spaß, sozusagen. Primär habe ich ja schon eine Vorstellung, wohin sich das Ganze entwickelt. Mal gucken. Merci fürs Mitmachen 🙂

  2. Igor Dienstag, 17 Mai, 2011 um 22:18

    hab’s gezwitschert und gefacebooked und werd’s dann auch bluechern – nachdem ich’s natürlich ausgedruckt und gelesen hab 🙂
    und wie du jetzt merkst, bin ich ein papierleser, muss also auch bei einem e-book die zellulose zwischen den fingern haben. ergo hält sich meine e-book erfahrung in grenzen zumal auch kein ipad oder kindle (finanziell) erreichbar ist. da du mich aber literarisch bereits restlos überzeugt hast, zögere ich keinen moment, wenn es darum geht, zeilen von dir zu lesen. und ich würde dafür auch bezahlen. noch lieber allerdings wenn das pdf auf seiten zwischen zwei buchdeckeln verpackt wäre. denn dann könnte mich sein anblick aus dem regal auch noch nach dem lesevergnügen erfreuen. 🙂

  3. Malissar Mittwoch, 18 Mai, 2011 um 14:04

    Tolles Experiment, ich kann mich nur den vorigen Beiträgen anschließen.
    Auch ich bin sehr neugierig, wie der Versuch „Paywithatweet“ ausgeht.
    Ich habs per Facebook verbreitet, bei Twitter fuchse ich mich grad erst rein.
    Good luck!

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