richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Das war die Frauenfußball WM 2011 oder Dramatik Dramatik Dramatik

Japan hat die Fußball Weltmeisterschaft 2011 gewonnen. Ja, die Damen. Natürlich. Verloren haben die US-Girls. Obwohl sie besser gespielt und mehr Torchancen hatten. Ätsch. An und für sich bin ich kein Freund davon, wenn die schlechtere Mannschaft (heißt es jetzt Frauschaft?) gewinnt. Wirklich. Am liebsten ist es mir, wenn sich der Underdog aus seinem belächelten Status herauskämpft, mit Beißen und Zwicken und Strampeln und knapp das Unmögliche möglich macht. Ja, das ist die Dramaturgie, die uns so oft in Hollywood und zwischen den Buchdeckeln aufgetischt wird. Aber zumeist gewinnt der Favorit. Haushoch. Und lässt dem Kleinen keine Chance. Ja, so ist das. Im Leben wie im Sport. Wer jetzt in Eile ist und keine Lust hat, lange blögende (sic!) Beiträge zu lesen, für den habe ich am unteren Ende die Quintessenz auf den springenden Punkt gebracht.

Wer sich die Highlights angucken möchte, voilà, die FIFA hat die Höhepunkte als kurze Videoclips online gestellt. Sehr erfreulich. Freilich, ohne Kommentator ist es nur der halbe Spaß, aber man bekommt schon einen Eindruck, was so abgegangen ist. Hübsch spannend war Frankreich : England – hier zu sehen – wo die Engländerinnen genau einmal vors Tor kamen und – tja – das Tor machten. Die Französinnen stürmten mit Mann (sic!) und Maus und erzwangen knapp vor Ende noch durch ein Wundertor die Verlängerung und dann das Elfmeterschießen. Meine Herren, das war aufregend. Und die gute Nummer 17 der Französinnen hat mir gefallen. Oh. Und hier kann man für das schönste Tor des Turniers abstimmen. 10 Vorschläge stehen zur Wahl. Kurze Videoclips stellen die Tore vor. Ich hab schon abgestimmt.

*

Natürlich. Es gibt Ausnahmen zum Favoriten, der den Underdog mit Haut und Haaren frisst. Immer gibt es die eine Ausnahme, an die sich all die nachfolgenden Generationen klammern und sich dadurch in eine aussichtslose Hoffnung stürzen. Aber ohne Hoffnung, ohne einem Quäntchen Trost (007), würde das Leben und der Sport ja keinen rechten Sinn machen. Und Spaß schon gar nicht.

Also gut, kommen wir zum Fußball zurück. Zum Frauenfußball. Die Männer verdrehen zumeist die Augen. Habe ich auch. Ich geb’s zu. Als ich vor einigen  Jahren die Norwegerinnen spielen sah, interessierte ich mich für ihr Aussehen (blond!) und musste feststellen, dass einige von den Spielerinnen schlank und rank das runde Leder kickten. Ansonsten war es so, wie ich vermutet hatte: wenig Ordnung im Spiel, Haufenbildung (»Wo ist der Ball?«), Fehlpässe und quälend langweiliges Herumgeschriebe. Okay, ich übertreibe. Vermutlich war es schon damals ganz okay. Aber wenn du voreingenommen bist, dann bist du voreingenommen und willst dich nicht überzeugen lassen. Ja, ja. Männer sind da sehr eigen.

Gut. Jetzt gab es also die Weltmeisterschaft in Deutschland. Und da dachte ich mir, es schadet nix, wenn man den Damen auf die Beine guckt. Die ersten Gruppenspiele mehr im Vorbeigehen bei V. gesehen, der kein Freund des Frauenfußballs ist. Und was wir sahen, naja, trug auch nicht gerade dazu bei, ihn umzustimmen. Gut, gut. Aber dann kamen die KO-Spiele: Viertelfinale. Und ein begnadeter Drehbuchschreiber setzte nicht den Hobel an, aber den Stift und schrieb ein erstklassiges Script, das an Spannung und Dramatik nichts zu Wünschen übrig ließ. Wahrlich, Hollywood hätte es nicht besser gemacht (freilich, die US-Girls hätten natürlich im Elferkrimi gewonnen – und ihre Torfrau Hope wäre zur Heldin avanciert – aber wie gesagt, wir hatten es mit einem begnadeten Drehbuchschreiber zu tun, nicht mit einem gekauften).

Ich muss jetzt ein wenig ausholen. Man verzeihe mir diese andauernden Abschweifungen. Apropos: jetzt erinnere ich mich wieder an X., die mir unverhohlen ihre Meinung zu meinem Blog schrieb, nach dem ich ihr wohlwollend ein paar Fragen beantwortete. X. meinte, dass meine Blog-Beiträge zu lang wären und sie sie deshalb nicht lese. Tja. Das Dumme ist, mir geht es genauso. Nicht bei meinen eigenen Blog-Beiträgen – die muss ich ja nur schreiben, nicht unbedingt lesen – aber bei anderen, fremden Beiträgen, da wird mir schwummrig, wenn ich den Blog runter runter runter scrolle und es nimmt kein Ende. Vermutlich wäre es gut, wenn jeder ein Fazit ans Ende oder an den Anfang stellt. Hm. Ja, das werde ich tun. Vielleicht.

Einschub: Was macht ein Fußballspiel spannend, aufregend, sehenswert? Nun, wenn die eigene Lieblingsmannschaft kickt (oder das heimische Nationalteam), dann fiebert man sich die Unterhose voll. Pardon. Ist aber so. Man ist nervös wie Sau. Wirklich. Man beißt sich alle Finger- und Zehennägel ab. Es reißt einen wortwörtlich vom Sitzplatz, wenn Chancen vergeben oder Tore gemacht werden. Man zittert. Man zetert. Man beschwört alle Götter und übt sich in Opferbereitschaft. Es ist eigentlich ein Jammer, dass man das Spiel nicht mehr nach objektiven Kriterien bewerten kann, sondern nur noch nach einem Sieg der eigenen Mannschaft – oder wenigstens einem Unentschieden. Ja, wenigstens. Verlieren ist Scheiße. Aber wem sag ich das?

Ich erinnere mich noch sehr gut, als Wacker Innsbruck (seltsam, als Wiener, dieser Mannschaft von klein auf die Daumen zu drücken, nicht?) in einem internationalen Cup-Bewerb im Rückspiel gegen eine schottische Mannschaft (war es Celtic?) spielte und es in die Verlängerung ging. Meine Güte. Ich sehe es noch jetzt vor mir. Schlagabtausch der übelsten Sorte. Beide Mannschaften lösten ihre Ordnung auf und stürmten mit Mann und Maus in den gegnerischen Strafraum. Ich war mit den Nerven am Ende. Wirklich. Ich hüpfte im Zimmer herum. Ich musste mein T-Shirt ausziehen (keine Ahnung warum – vermutlich, um es mir vor die Augen zu halten, wenn es gerade ganz schlimm wurde). Ja, es war nicht zum Aushalten. Und wäre Wacker Innsbruck am Ende als Sieger vom Platz gegangen, die ganze Aufregung, das Herumgehopse wäre wenigstens eine gute Anekdote. Aber so ist es nur eine leidvolle Erinnerung. Aber ich weiß noch, wie ich mir dachte (und das denke ich mir immer, nach solchen Spielen): okay, für mich geht das Leben ganz normal weiter – im Gegensatz zu den Spielern und  Managern des Vereins. Also, was soll’s. Haken wir das Ganze ab. Ärgerlich ist es schon. Weil Mayrleb ne 100%ige am Fuß hatte und sie stümperhaft versemmelte. Wirklich. Hätte er getroffen … naja, es hätte  mein Leben auch nicht verbessert. Zugegeben.

Oder das Achtelfinale der WM 2006 zwischen Portugal und Niederlande, das die Portugiesen knapp für sich entschieden. Aber was ist in diesem Spiel abgegangen? Emotion pur. Dramatik. Hektik. Hässlichkeiten. Es wurde gebolzt, gefoult und geschauspielert. Muss man einfach sehen, wie Deco mit Schaum vor dem Mund einem Holländer nachläuft und ihm vorsätzlich in die Beine grätscht, um sich für ein nicht geahndetes Foul zu rächen. Tja. Der Schiedsrichter war von diesem gräulichen Wüten in beiden Reihen überfordert und zog den gelben Karton als würde es kein Morgen geben. Ganze 8 Mal zeigte er Gelb und stellte zwei Portugiesen und zwei Holländer vom Feld. Haha. Das war wirklich ein Kampf auf Biegen und Brechen. Man gucke sich mal die Kommentare in einem Forum an, von Leuten, die das Spiel live kommentierten (»Wird da noch Fußball gespielt?«). Köstlich.

Mit diesen Beispielen wollte ich nur zeigen, was ein Fußballspiel braucht, um als gutes Fußballspiel in die Geschichte einzugehen: Emotion und Dramatik. Okay, Fußball soll auch gespielt werden. Aber so lange halbwegs ein flüssiges Spiel zustande kommt, ist alles gut. Wirklich. Im Gegensatz zum Schlafwagenfußball. Gääähn. Wenn eine Mannschaft den Ball hin und her und hin und her schiebt (Barcelona!) und die andere Mannschaft derweil den Rasen düngt. Stehpartie! Grauenhaft. Und dann diese Emotionslosigkeit, die einem den letzten Nerv als Zuseher raubt. Elendig. Ja, es gibt wirklich nichts Schlimmeres als einer grottenschlechten Kickerei zusehen zu müssen, in der sich keiner der beiden Mannschaften weh tun möchte. Grmpfl.

Und jetzt kommen wir – endlich – wieder zur Frauenfußball-WM 2011. Ja, die Viertel- und Halbfinalspiele waren von der knackigsten Sorte. Musste man livehaftig gesehen haben, um es zu glauben. Wirklich. Übrigens, den WM-Titel hätten sich eigentlich die Französinnen verdient. Also, was die an Offensivgeist an den Tag legten, der gute Kopfstoß-Zidane hätte seine Freude an den Mademoiselles. Ich weiß nicht mehr die genaue Statistik, aber gegen die Engländerinnen haben sie vermutlich 50 Mal aufs Tor geschossen (hat trotzdem gerade mal für eines gereicht, aber der Weitschuss war superb!), während die Inselkickerinnen gerade zwei- oder drei Mal das Tor anvisierten (und glücklich den Führungstreffer machten). Im Elfmeterkrimi hatten die Französinnen das hübsche Näschen vorne . Gottlob. Die Engländerinnen hatten mäßig gespielt und sich den Sieg nicht verdient. Da bin ich streng.

Und dann spielten die Frankreich im Halbfinale gegen die USA. Haha. Die Französinnen steckte die US-Girls in die Tasche, sie spielten Katz und Maus mit ihnen und schossen aus allen Lagen. Hui. Technisch beschlagen, gutes Kombinationsspiel. Musste man gesehen haben. Man hatte beinahe Mitleid mit den US-Girls. Tja. Aber die Tore, die man nicht schießt, bekommt man (Binsenweisheiten gibt’s bei mir gratis im Blog). Dumm gelaufen. Die Französinnen waren die bessere Mannschaft und gingen als Verlierer vom Platz. Oje. Die US-Girls zogen ihren Kopf aus der Schlinge. Genauso wie im Viertelfinale gegen die Brasilianerinnen. Die sahen schon wie der sichere Sieger aus (sie führten in der Verlängerung!), als die US-Girls Minuten vor dem Ende noch ausglichen. Glücklich. Tja. Im Elfmeterschießen behielten sie die Oberhand und die Brasilianerinnen waren draußen. So schnell kann es gehen.

Und die Japanerinnen? Huh. Mit Glück und Gnade zwangen sie die Deutschen nieder. Hätte wohl keiner für möglich gehalten. Aber die kleinen wuseligen Japanerinnen zogen den gut spielenden germanischen Frauen den letzten Nerv. Und in einem Konter wurde den Deutschen das Tor gemacht. Tja. Kein Märchen. Das Spiel gegen die Schweden im Halbfinale, also, das hatte es kurzzeitig in sich. Der Volleyschuss ins Tor, fast schon auf der Mittellinie, war sensationell. Irre. Ja, in diesem Spiel zeigte Japan, was es konnte. Im Finale gegen die US-Girls war scheinbar das Pulver verschossen. Da ging nicht mehr viel. Aber es reichte, um zweimal glücklich auszugleichen – mit freundlicher Unterstützung einer herumstolpernden US-Verteidigung (Ähnlichkeiten zum Pentagon rein zufällig und die Spielerin Cheney ist nicht mit dem Dick verwandt, oder?!). Und hätte die USA ihre Chancen verwertet und den Ball nicht dauernd an die Stange befördert, die Damen wären als glorreiche Sieger vom Platz gegangen. Aber der Scriptschreiber ist nicht gekauft. Das sagte ich bereits.

So. Müde bin ich schon. Scheint mir, als wäre ich gerade in die Verlängerung gekommen. Ja, das Leistungspensum der Damen in diesem Turnier war beachtlich. Dass viele von ihnen noch in der 118. Minute (Verlängerung) übers Feld sprinteten hat mich dann doch sehr sehr überrascht.

Überrascht hat mich auch, dass die Damen den ansehnlicheren Fußball spielten – wenn beide Mannschaften es zuließen. Da ging es flott von einer Strafraumszene zur nächsten. Und dass die Damen nicht schauspielern, nach einem Foul, hat mir auch sehr gefallen. Wie ich es verabscheue, wenn ein Spieler, nach einer leichten Berührung des Gegners zu Boden geht und den sterbenden Schwan gibt (»Applaus!«). Entsetzlich. Und wie zerfahren ein Spiel sein kann, wenn die Mannschaften beginnen, taktische Fouls am laufenden Band zu produzieren. Im Finale brauchte es fast  22 Minuten bis es zum ersten Foulspiel kam. Das wäre bei den Männer nicht möglich – weil das Testosteron es nicht zulässt: »Was guckst du? Ich trete dich in Fresse, du Sau!« – oder der Trainer gibt klare Anweisungen: »Die anderen dürfen doch net zum Spüln kommen, versteht’s ihr des net? Hauts eine!«

*

Die springende Quintessenz: Die Frauenfußball Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland hat mir eindrücklich vor Augen geführt, dass chauvinistische Voreingenommenheit zwar lustig, aber nicht den Kern des Gegenstands und schon gar nicht das Tor trifft. Aua. Will heißen: die KO-Runden waren eine perfekte Demonstration für emotionsgeladenen und spannenden Fußball, wie man ihn in der Männerdomäne so selten sieht. Freilich, das Spiel der Damen ist nicht so körperbetont, nicht so physisch, was wiederum den großen großen Vorteil hat, dass weniger Fouls begangen werden und somit der Spielfluss nicht so oft unterbrochen wird. Ein Spiel mit oftmaligen Verstößen wirkt unruhig und zerfahren und ist grottig zum Anschauen. Wirklich. Also, wenn Sie das nächste Mal wieder die Gelegenheit (Olympia 2012) haben, 22 Damen auf die schlanken Füße zu schauen, tun Sie es. Sie werden es nicht bereuen.

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4 Antworten zu “Das war die Frauenfußball WM 2011 oder Dramatik Dramatik Dramatik

  1. Claudia Montag, 18 Juli, 2011 um 10:33

    Ich bin tapfer: ich hab den ganzen Text gelesen!
    Ich hab auch tapfer jede Menge Spiele angeschaut … und auch als Frau und eingefleischter (Männer) Fußballfan (von ‚Fan‘ gibt es irgendwie auch keine weibliche Variante) meine Vorurteile bekämpfen müssen – wenn schon mal eine Weltmeisterschaft im eigenen Land ist und dann auch noch vier Spiele im heimischen Stadion stattfinden!
    Ich bin sogar tapfer bei allen vier Spielen live im Stadion dabei gewesen und muss bekennen: die Vorrundenspiele haben meine Vorurteile nicht wirklich beseitigt, aber die tolle Stimmung war es wert dabei gewesen zu sein.
    Ab den Viertelfinals wurde es wirklich, echt spannend, was mich dann wieder ein wenig versöhnt hat und sich halt auch bei einer Frauen-WM die Spreu vom Weizen trennen muss (ja, ich kann auch Platitüde).
    Das Finale war Krimi vom Feinsten!

    Als letzte Woche meine Dauerkarte für die neue Saison meines erstmalig in die 1.Bundesliga aufgestiegenen Vereins (FC Augsburg) in der Post war und am Wochenende die Saison in der 2. Liga losging, kam mir aber doch wieder, ohne dass ich mich dem erwehren konnte, der Gedanke in den Sinn „endlich wieder Fußball“!
    Ich schäme mich ein ganz kleines bisschen, aber da muss frau wohl durch 🙂

    Oh, ja, der Blog ist recht lang, aber unterhaltsam, zum Glück, man stelle sich vor, man müsste sich Sorgen um dein Renommee als Schriftsteller machen!

    • Richard K. Breuer Montag, 18 Juli, 2011 um 10:48

      Yippie. Man(n) könnte ja jetzt meinen, es gäbe keine wirklichen weiblichen eingefleischten Fußball-Fans, also, die mit Haut und Haaren dabei sind. Zumeist glaubt man ja, die Damen machen es nur ihren Liebsten zu Liebe. Aber wie ich sehe, dürfte das bei dir ja nicht der Fall sein – eine Dauerkarte zeigt schon, wie wichtig es dir ist. FC Augsburg. Schlapperlot. Von denen hab ich ja noch nie gehört. Na, wird Zeit, dass sie in der 1. Liga ordentlich umrühren. Ich drück die Daumen und werde von nun an immer im Hinterkopf haben: „FC. Augsburg? Da war doch mal eine, die im Blog kommentiert hat …“

      By the way, Claudia: Blog und Schriftstellerei sind zwei Paar Fußballschuhe. Aber ich nehme natürlich gerne Lobesbekundigungen entgegen 🙂

  2. Peter Hellinger Montag, 18 Juli, 2011 um 11:58

    Als Nicht-Fußballfan, der genau zwei Spiele dieser WM gesehen hat (das deutsche Aus und das Endspiel) muss ich dir zustimmen: Das war wirklich vergnüglich gestern und spannend bis zum Schluss. Man würde sich wünschen, bei den Männern würde öfters so gespielt, dann könnte es mich hin und wieder zu einem Spiel hinziehen … 🙂
    PS: Dein Postings sind mir nicht zu lang, ich les das sehr gerne.

    • Richard K. Breuer Montag, 18 Juli, 2011 um 15:40

      Naja, bei euch in Germanien ist die Stimmung auf den Fußballplätzen schon sehr toll. Bei uns in der Ostmark, da herrschen meist leere Ränge vor und man fühlt sich ein wenig in die Provinz verbannt. Und hie und da stürmen dann ein paar Volldebile den Platz und liefern sich eine kleine Rangelei mit Ordnungshütern. Wenn man ihnen einen Ball geben würd, vielleicht wär’s dann spannender. Na, lange Rede kurzer Sinn: gutes Fußballgekicke wird immer rarer.

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