Bücher schreiben, Bücher lesen, Bücher besprechen, Bücher leben

Ich bin ganz gespannt auf Ihr Buch, insbesondere, da ich gerade Kurt Palm: „Bad Fucking“ gelesen habe. Österreichischer Humor und Ö- groteske sind so anders als hier.
AL.
Buchhandlung Pallas
Alfeld

eine fröhliche Nina

Gestern schickte mir Nina einen Link zu einem neuen Beitrag in ihrem Literatur-Blog. Sie war freudig überrascht, dass ein Zitat aus ihrer Besprechung von Tiret auf der Rückseite des Nachfolgebandes Brouillé abgedruckt war. Und wie man an den Kommentaren der geschätzten Lit.Blogger erkennen kann, dürfte es in der Tat eine Sache sein, für die viele ihre Großmutter eintauschen würden. Derweil gab es Zeiten, da wäre es jemanden unangenehm gewesen, namentlich auf einem selbstverlegtem Buch aufzuscheinen. Vielleicht ist das nun Zeichen einer Morgendämmerung für alle Indie-Autorenverleger. Ich bin sicher, die sich überschlagenden Nachrichten aus good ol‘ America über die Bestseller von Indie-Autoren am E-Book-Markt (vor allem amazon/kindle), lassen dann doch den einen oder anderen aufhorchen. Interessant auch die damalige Frage eines Lit.Bloggers: »Denkst du denn, dass das Buch mit den großen Publikumsverlagen mithalten könnte? Oder findest du die Schwächen zu dominierend?«

Zurück zum Wesentlichen. Primär geht es ja darum, dass man dem unbekannten und nicht bei Verlagen publizierenden Autoren eine Chance gibt. Mehr würde ich mir nicht wünschen. Ich habe in den Jahren, die zurück liegen, hart und schwer gearbeitet, um wenigstens einen Fuß in die Tür zu bekommen und die eine oder andere Besprechung in Lit.Blogs zu erhalten – eine Liste ist hier zu finden. Aber noch immer gibt es keine Eigendynamik. Noch immer muss ich Leser und Blogger und Multiplikatoren (Buchhändler, Journalisten) ansprechen und sie bitten, einen kurzen oder langen Kommentar zum gelesenen Buch abzugeben. Viele zieren sich. Viele haben so gar keine Lust oder keine Zeit. Verständlich. Aber wie enorm wichtig jede Zeile, jeder Satz, jeder Absatz zum Buch ist, vorausgesetzt, diese werden öffentlich in einem Blog, Literatur-Portal, Online-Shop, in Facebook, Twitter, Google+, Xing usw. publiziert, kann ein Außenstehender gar nicht ermessen. Deshalb sei an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Indie-Autorenverleger sehr viel geben würden, falls jemand seine Medienkanäle positiv und reichlich mit Anmerkungen, Hinweisen, Rezensionen zum Buch füllt.

Gewiss, privates Feedback ist wichtig und richtig. Im Besonderen, wenn es ins Detail geht oder man auf Schwächen bzw. Fehler im Text aufmerksam machen möchte. Aber jede positive Erwähnung, jede Abbildung des Covers und Link zur Webseite des Autors bzw. zum Online-Shop, bringt wieder einen kleinen Schub Hoffnung und Motivation.

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Social Media Kanäle zu bespielen, als Indie-Autorenverleger, bringt selten die Butter aufs Brot, darüber habe ich lang und breit und intensiv geschrieben – das Posting hat in Google+ dann zu einem konstruktiv positiven Feedback geführt, deren Gesprächsverlauf man sich hier angucken kann. Erfreulich.

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Im ebeam-ebook Shop war ET. so freundlich, Schwarzkopf lobend zu erwähnen und dem Buch viele Sterne zu geben. Da sie auf ihre Rezi in Zwillingsleiden verweist, ist diese kurze Leserbewertung um so wichtiger. Ich werde sie noch bitten, Tiret zu besternderln, da sie das Buch erst vor kurzem auf ihrem Blog rezensiert hat.

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Und zu guter Letzt möchte ich auf meine Fan-Page in facebook aufmerksam machen, die ich nun Ende vergangener Woche ins Leben gerufen habe. Dort soll sich dann die Party abspielen, während mein privates Profil sich ruhig und nüchtern und unlustig geben wird. Wer also noch nicht Fan ist, bitte sehr, einfach Gefällt mir klicken und schon ist man dabei. Meine Literatur gefällt Ihnen doch, oder? *knurrender Blick*

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4 Kommentare zu „Bücher schreiben, Bücher lesen, Bücher besprechen, Bücher leben“

  1. Tiret besternderlt hab ich doch längst, werter Dichter. Guckstu mal genauer hin. Den Erik auch, so nebenbei. (Besprechung im Blog folgt noch.)
    Und, btw. „ET“ hamma gar nicht gern, das klingt gleich so außerirdisch… 😉

    Liebe Grüße von der Leserin

    1. Schlapperlot. Muss ich gucken. Momenterl. oooh. In der Tat. Da schau ich aber. Ohne, dass ich lang und breit darum gebeten habe. Ei, das freut mich, Evi.

      ET. klingt tatsächlich ein wenig nach einem kleinen schrumpeligen Typen mit großem Kopf und Leuchtfinger. Evi wiederum klingt so nach „kleine Schwester“. Hm. Schwierig, schwierig. Aber indiebookblog ist super. Der Name gibt was her. Also hurtig in die Hände gespuckt und das wordpress.blog scharf machen. Apropos.

      „Bombe, mach dich scharf!“
      „Bin scharf!“

      Welcher Film?

      1. Na siehste, du musst gar nicht viel tun. 😉
        Huh, also ehrlich – ich kann mich weder mit kleinem grünen Männchen noch mit kleiner Schwester identifizieren. Aber du darfst mich gerne Bombe nennen. *gnihihi*
        (Dark Star. Nicht gesehen aber grad gegoogelt.)

      2. Bombige Idee. Vielleicht ein bisserl zu explosiv. Kommt heutzutage ja nicht so gut. ET. finde ich gar nicht so schlecht. Oder TE. Hm. Ja, einen Namen für einen „Charakter“ bzw. „Alter-Ego“ zu finden ist gar nicht einfach.

        Dark Star. Right. Was würden wir nur ohne Google machen 😉

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