Ein Schweizer Historiker auf den Spuren von 9/11 – Vortrag von Dr. Ganser

Gerade habe ich mir den eingängigen und wichtigen Vortrag von Dr. Daniele Ganser, Historiker und Friedensforscher, Dozent an der Universität Basel, zum Thema 9/11 angesehen. Der rund 60minütige Beitrag ist eine dringende Empfehlung, auch wenn Dr. Ganser englisch spricht – da es eine gemeinsame Veranstaltung mit der Indiana University, USA ist. Bitte zu bedenken, dass der Vortragende primär Historiker ist, kein Verschwörungstheoretiker. Er listet all jene Fragen auf, die bis dato nicht hinreichend von offizieller Stelle beantwortet wurden und tritt für eine neuerliche und tiefergehende Untersuchung mit unabhängigen Experten ein. See it!

Link zum Video

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update: Wer keine Stunde Zeit hat, nun für den gibt es alles Wissenswertes über 9/11  in 5 Minuten zusammengefasst. Wirklich lüstig und sehr wahr. Enjoy!

28 Minuten Tacheles im Deutschen Bundestag oder Wie man einer unfähigen Regierung ordentlich die Ohren langzieht

Gut. Gleich vorweg, mir ist dieser Gregor Gysi noch nicht unter die Augen gekommen, was wohl daran liegt, dass ich mich für germanische Politik nicht die Bohne interessiere, es sei denn, die Regierungsinkompetenz und Unverfrorenheit schlägt auch bis zu mir (Wester)Wellen – wie der Sager des Vizekanzlers zur spätrömische Dekadenz seiner «Untertanen» oder die interessanten  politischen Verbindung einer Frau Merkel.

Deshalb freue ich mich wie ein Hutschpferd, wenn es noch Politiker gibt, die sich getrauen, Tacheles zu reden und sich dabei kein Blatt vor den Mund nehmen. Hut ab! Natürlich hat auch die Linksfraktion ihre Agenda, der man kritisch gegenüberstehen kann. Aber was Dr. Gysi in den 28 Minuten an rhetorischen Breitseiten abfeuert ist schon beste Unterhaltung mit großem Wahrheitsgehalt. Gibt es mehr von seiner Sorte? Immer her damit. Solche Leutchen braucht es jetzt. Schließlich werden sich die Bürger bald fragen müssen, wohin die Reise gehen soll. Noch haben wir es in der Hand. Morgen könnte die Sache schon anders aussehen.

9/11 – von Terroristen und Hexenmeistern im Club der Inquisition2.0

»Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.«
Voltaire (1694 − 1778)

»Wenn der Präsident etwas tut, dann heißt es, dass es nicht illegal ist.«
Richard Nixon, 1977

»Dieser War on Terrorism ist Schwindel«
Michael Meacher
Umweltminister von GB (1997 – 2003)
wurde wegen dieses Artikels im Guardian von Tony Blair gefeuert

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update: Der Schweizer Historiker Daniele Ganser schreibt im Schweizer Tagesanzeiger über WTC7 und andere Rätsel rund um 9/11. Ganser hält auch einen 60minütigen Vortrag über 9/11 (in Englisch).

update: Gute Zusammenfassung  «9/11 and the Conquest of Iraq» link

update: Gute Querverweise zw. JFK und 9/11 link

update: Darstellung von «Operation Northwood» – der Plan des US-Militärs in den 1960ern sah vor Anschläge in den USA zu verüben, um sie Fidel Castro in die Schuhe zu schieben und einen guten Grund zu bekommen, Kuba zu besetzen. Die Kennedy-Regierung lehnte den Plan ab. link

update: «Former chief economist for the Department of Labor during President George W. Bush’s first term Morgan Reynolds comments (2005) that the official story about the collapse of the WTC is “bogus” and that it is more likely that a controlled demolition destroyed the Twin Towers and adjacent Building No. 7.» – Washington Times/UPI, 6/13/05 link

update: Susan Lindauer was a U.S. Intelligence Asset covering Iraq and Libya at the United Nations from 1995 to 2003. «The New York media never investigated reports that security cameras in the parking garage had photographed mysterious trucks/vans arriving at the World Trade Center at about 3 a.m and departing at 5 a.m, before Type AAA personalities arrived to start their days on Wall Street. The vans were different than the janitorial trucks, in make, model and decal. They arrived at the World Trade Center from August 23 to September 3.» link

Am 11.September 2011 jährt sich die größte Verschwörungsaktion in der Geschichte der Menschheit. Runde Geburtstage sollte man ja unbedingt feiern. Am besten mit viel Alkohol. Erst wenn man sich die Birne einigermaßen weich gesoffen hat, ist man in der Lage, das offizielle Märchen von 9/11 zu akzeptieren. Hicks.

Ich habe nicht viel Zeit. Und ich gehe davon aus, dass Sie auch nicht den ganzen Tag mein Konvolut an Thesen und Meinungen und Anmerkungen und Hinweisen lesen möchten. Deshalb mache ich es mir einfach und verweise auf jene TV-Dokumentationen, die auf respektablen öffentlich rechtlichen Sendern gezeigt wurden, als da wären: ORF, WDR, BBC. Natürlich ist es nicht legal, diese Dokus hier zu posten, weil sie widerrechtlich auf youtube hochgeladen wurden. Gut möglich, dass ich mich dadurch ins Knie schieße und man mir die Hölle heiß macht. Andererseits, ich bin ja doch nur ein brotloser Schriftsteller, bei mir gibt’s nichts zu holen. Bitte bedenken Sie, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis youtube und google und wie sie alle heißen, Mittel und Wege finden werden, widerrechtlich hochgeladenes Material zu löschen oder wenigstens zu unterdrücken. Das gilt nicht nur für Kommerz-Dosen-Musik oder abgefilmte-Wackel-Hollywood-Filme, sondern auch für Material, an dem der aufgeklärte Bürger großes Interesse haben müsste.

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So! Ro2069B – eine absurde Science-Fiction Comedy

ein zweiter Entwurf

update 28.9.11: KK. hat die Druckfahne korrigiert. Einarbeitung folgt.

Rund 1 Woche lang brauchte die Überarbeitung zu Rotkäppchen 2069, um aus dem Drehbuchstil eine ansprechende Romanfassung zu machen. Gewiss, die Dialoge blieben, wurden aufgepeppt oder geschliffen oder ergänzt oder verbessert, einen Erzähler wird man auch in der neuen Fassung nicht finden. Geht nicht. Jeder, der demnach die beiden älteren Versionen kennt, wird sich auch in der neuesten gut zurechtfinden. Ich konnte nicht umhin, noch ein paar Anspielungen und Gags aufzunehmen. Die Illustrationen von Gunther Eckert sind vereinzelt eingefügt und sollen in späterer Folge aus dem Web heruntergeladen, ausgedruckt und eingeklebt werden. Falls jemand Drucker, Schere und Klebstoff sein eigen nennt und freilich die Muße dazu aufwendet, wird er mit einem demokratischen Auswahlverfahren belohnt: er oder sie oder es kann sich jene Cartoons einkleben, die ihm oder ihr am besten gefallen. Damit würde dann wohl jedes Exemplar einzigartig sein. Huh. Jetzt mal ab zum Korrektorat.

Den (vorläufigen) Titel hätte ich mit Rotkäppchen 2069B festgelegt. Der Subtitel »eine absurde Science-Fiction Comedy« ist zwar noch nicht der Weisheit letzter Sch(l)uss, dürfte aber aus Marketingsicht weniger potenzielle Käufer abschrecken, als »Sex und Perversionen«. Ironie geht nämlich in den Datenbanken des VLB und der Online-Shops ziemlich schnell flöten. Tja.

Gestern übrigens den Film eXistenZ von David Cronenberg angeguckt. Stammt aus dem Jahr 1999 und darin geht es um – trara – virtuelle (Spiele-) Welten. Faszinierend, wie Cronenberg die Virtuality beschreibt. Freilich, in Ro2069 habe ich mir schon ein wenig mehr Mühe gemacht, die technischen Gegebenheiten und Voraussetzungen darzulegen. Der Film ist ziemlich verwirrend, wollen wir es mal so sagen, hat aber durchaus seinen Reiz und stellt natürlich auch jene Frage, die ich mir gestellt habe. Ach ja, Christopher Nolan und sein Film INCEPTION dürfen wir nicht außer Acht lassen, wenn es um virtuelle Welten geht.

Die nächste Woche steht dann wieder im Zeichen des Layoutens für die neue Ausgabe des Spiele-Magazins »frisch gespielt«. Da werde ich wohl wieder in viel Arbeit ein- und abtauchen. Davor gilt es natürlich noch die größte Verschwörung der Menschheitsgeschichte adäquat zu würdigen. Am Sonntag jährt sie sich ja zum 10. Mal. Da gäbe es natürlich viel zu schreiben, aber in Anbetracht der wenigen Zeit, die mir bleibt, werde ich wohl eher auf bestehendes Filmmaterial zurückgreifen. Meine Social Media Aktivitäten im Moment auf Sparflamme. Wenn man mit dem Kopf zumeist und hauptsächlich nicht bei der realen Sache ist, sondern vielmehr der Kreativität freien Lauf lässt, dann bleibt nichts anderes übrig, als Ablenkungen zu vermeiden. Sprachs und twittert natürlich den neuen Blogpost.

Rotkäppchen 2069 goes Roman. Vielleicht.

Gestern, auf der Galapremiere zu einem Film, den ich am liebsten aus dem Kopf haben möchte, die gute SP. getroffen und natürlich über unser Projekt Schwarzkopf befunden. Dann ist auch LB. dazugestoßen und SP. meinte, ob er es nicht einer ihm gut bekannten Germanischen Filmproduktion vorstellen möchte. Es gab als Antwort ein „Ja, kann ich machen.“ – immerhin. Im Übrigen, im Filmbiz sind Zusagen oder Versprechungen ohne Unterschrift, nun ja, so viel wert wie ein Kilo Computerschrott. Wobei in Zeiten der Ressourcen-Knappheit der Schrott wohl an Wert zulegen wird.

Jedenfalls, um eine lange Geschichte nicht noch länger zu machen, kam die Idee auf, aus dem Drehbuch einen Roman zu machen. Da ich ja noch Penly-Gestählt bin, zuckte ich nur brummend mit der Schulter und meinte, das sollte kein Problem sein. Aha. Wie dem auch sei, ich dachte mir, wenn ich Rotkäppchen 2069 – diese abgedrehte SF-Burleske für Nerds und Geeks – schon für eine weitere Auflage überarbeite, könnte ich doch gleich mal das „Romanisieren“ ausprobieren. Die damalige Lektorin meinte ja, bei Kaffee und Kuchen, das Buch könnte dadurch gewinnen. Ich nickte und lehnte natürlich ab. Ich wollte das Hauptaugenmerk auf die Dialoge geben. Jetzt, Jahre später, denke ich noch immer, dass die Dialoge der wesentliche Part des Buches sind, aber wenn die Leutchen da draußen die Nase rümpfen („Das ist ja kein Buch! Das ist  ’n Theaterstück?“) und die Hände zusammenschlagen, so kann ich das auch. Freilich. Vermutlich noch besser. Aber gut, wollen wir da nicht trotzig die beleidigte Leberwurst spielen. Versuchen wir das Ganze als Feldforschung zu sehen. Und wenn ich dann tatsächlich einen Roman daraus gemacht habe, werden die zwei Script-Auflagen nur um so wertvoller, nicht?

Sollte also diese formale Änderung vom Publikum – die eine undankbare Geliebte ist, sagte Graf Mirabeau – angenommen werden, könnte in späterer Folge Schwarzkopf folgen. Wobei ich bei der Wiener Krimicomedy wohl beide Versionen anbieten würde wollen. Puh. Als hätte man nicht schon genug zu tun. Aber so ist das. Als OneManShow muss man sich immer eine neue Show überlegen. Tröööt.