richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Katerfrühstück und Katzenjammer

Die letzten Wochen intensivst unter Volldampf am Conspiracy Buch geschrieben. Dann eine gesundheitliche Unpässlichkeit, die mit zwei Tagen schwermütigem Nichtstun bekämpft wurde und schließlich die kreative Hochdruckphase des 52-seitigen Spielemagazins frisch gespielt, inklusive Abgabetermin (6 Uhr früh) am letzten Drücker. Das Übliche, möchte man meinen. So. Nach dieser euphorisch-musischen Kreativ-Hochschaubahn ist die Fahrt vorerst mal zu Ende. Aussteigen!

Es fühlt sich immer sonderbar jämmerlich an, dieser Kontakt mit der äußeren Schicht des Lebens, welche gemeinhin als Realität bezeichnet wird. Da gilt es nüchtern und profan zu Werke zu gehen. Es ist nun einmal eine andere Welt. Eine Welt, die das eigene Ich nicht kontrollieren kann. Wir sind am Ende doch nur Passagier, auch wenn wir wie verrückt vom Bug zum Heck und vom Heck zum Bug stürmen. Man muss sich immer die Frage stellen, was es noch zu tun gilt, bevor das Schiff in den Fluten auf Nimmerwiedersehen versinkt. Blub.

 

 

Advertisements

2 Antworten zu “Katerfrühstück und Katzenjammer

  1. viktor staudt Montag, 7 November, 2011 um 13:18

    genial formuliert! Love it! 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: