Die Sache mit dem Fett und dem Gehirn: Eine Hypothese von Dr. Seneff

Gut. Ich möchte an dieser Stelle den Umstand vorausschicken, dass ich weder Mediziner noch Biologe bin. Ich bin, im besten Sinne zu verstehen, ein interessierter Mensch, der um die Macht der Massenbeeinflussung, vulgo Propaganda, weiß. In den letzten fünfzig Jahren ist – vor allem – der westliche Bürger einem Bombardement an gut gemeinten Gesundheitsregeln ausgesetzt gewesen. Das musste natürlich mit der Zeit die entsprechenden Folgen haben. Wie dem auch sei, durch den lesenswerten Artikel The Clue to Why Low Fat Diet and Statins may Cause Alzheimer’s (link) einer amerikanischen Professorin am MIT, Dr. Stephanie Seneff, bin ich zu diesem Blog-Beitrag inspiriert worden. Dr. Seneff geht in ihrer Hypothese davon aus, dass Fette generell gut für das Gehirn seien (Ausnahme: künstlich hergestellte Transfette). Rund 25 % des gesamten Cholesterins eines Menschen findet sich – voilà – im Gehirn. Ohne ausreichendem Cholesterin/Fett kann das Gehirn nicht ordentlich arbeiten und könnte, im schlimmsten Falle, zu Alzheimer führen. Wie gesagt, das ist eine Hypothese. Wer es genauer wissen möchte, sollte den Artikel lesen. Darin werden auch andere Forschungsergebnisse erwähnt, die ihre These bestätigen bzw. unterstützen.

Gut hat mir ein Beispiel gefallen, das die westliche medizinische Ursache-Wirkung-Mentalität unterstreicht (im Gegensatz zur östlichen traditionellen Medizin, die eine Krankheit als Symptom eines aus der Balance geratenen Organismus versteht). Ich werde es, ein wenig ausgeschmückt, hier wiedergeben:

Nehmen wir an, in einer antiken Kleinstadt wird die Informationsübertragung mittels 99 Boten bewerkstelligt. Diese Boten sind jung, gesund und gut zu Fuß. Die Anzahl reicht aus, um das Tagespensum abzuarbeiten. Nun geschieht es überraschend, dass lang andauernde Regenfälle die Straßen verschlammen. Die Boten brauchen nun doppelt so lang, um ihr Pensum abzuarbeiten. Das kann natürlich nicht gut gehen. Die Stadtverwaltung handelt sofort und nimmt 99 weitere Boten auf. Damit, so die Initiatoren, könnte das Pensum wieder erledigt werden. Doch eine „göttliche Macht in Weiß“ dürfte dieses Vorhaben nicht goutieren und mordet die Boten so lange, bis wieder die Anzahl von 99 erreicht ist. Der Stadtverwaltung bleibt nichts anderes übrig, als weitere Boten anzuwerben – aber auch diese werden mit der Zeit „umgemäht“. Tja. So dreht sich das Ganze im Kreis. Anwerben. Ausmerzen. Anwerben. Ausmerzen. Und sollten die Regenfälle weiter anhalten, dürfte dieses „Ringelspiel“ bis in alle Ewigkeiten weitergehen. Freilich, so mancher Liebes- und Geschäftsbriefe muss dabei wohl verloren gehen – und es darf dann niemanden ernstlich wundern, wenn ein Romeo in den Tod und ein Sherlock in den Bankrott getrieben werden.

Die „göttliche Macht in Weiß“ ist natürlich die medizinisch-wissenschaftliche Autorität, die herausgefunden haben will, dass rund 100 Boten für eine Kleinstadt als „gesund“ zu gelten hat. Mehr oder weniger Boten bedeuten, dass etwas im Argen liegt, dem Abgeholfen werden muss. Ja, so verhält sich das Ganze – vielleicht – zwischen Botengängen (Verbindungsleitungen/graue Substanz) und Empfängern (Neuronen/weiße Substanz) in Ihrem Gehirn. Dumm, wenn sich dann keiner um die Regenfälle und dem Schlamm kümmert. Ich hol mal ne Schaufel.

P.S.: Hier ein Interview mit Dr. Seneff auf alternet.org. Darin meint sie einen möglichen Zusammenhang zwischen Glutenunverträglichkeit/-allergie und dem Einsatz des Breitbandherbizids Glyphosat gefunden zu haben. Auch das ist natürlich nur eine Hypothese. Enjoy.

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