richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Apropos Ukraine. Politik und Politiker anno 2014

Bravo_Kasperl_Cover2Ich weiß nicht, ob Sie sich schon jemals gefragt haben, wie Politiker, die im Rampenlicht stehen, zu ihren doch recht wichtigen Entscheidungen gelangen. Würfeln sie? Befragen sie das Orakel von Delphi? Lassen sie sich von ihrem Beraterstab beraten, führen, gar lenken? Wie auch immer die Antwort ausfällt, für mich steht fest, dass aktive Politiker primär Marionetten sind, die tun, was ihnen die Schnüre sagen. Verschwörungs-theoretisch gesprochen, sind sie nur „Gebrauchsmaterial“ in den Händen des Establishments. Realpolitik 2.0, sozusagen. Falls Sie es genauer wissen wollen, in ein paar Wochen sollte mein Sachbuch Con$piracy erhältlich sein. Freilich nur in einer vorläufigen Advance Reading Copy, sprich Lese-Exemplar. Wir wollen ja keine schlafenden Hunde wecken, nicht?

Bezüglich der Sache mit Russland, der Ukraine und dem Zankapfel Krim, nun, da dürften die Wellen im Moment ziemlich hochschlagen. Den Mainstream-Medien sei Dank, wird der westliche Bürger seit Tagen und Wochen mit „Fakten“ der Ereignisse überschüttet. Freilich, die „Wahrheit“, wenn man so will, lässt sich nicht in ein Boulevardformat bringen. In den Worten von Daniel Ellsberg heißt es: »Du musst kein Ichthyologe [Fischkundler] sein, um zu wissen, dass ein Fisch stinkt.« Deshalb dachte ich mir, ich lasse Sie an dieser Stelle mal die andere Seite lesen. Der russische Präsident Putin hat eine Ansprache gehalten, in der es um die Problematik rund um die Krim geht. Sie ist gut zu lesen, stimmig und sollte jedem aufgeklärten Bürger ein Verständnis der verzwickten realpolitischen Situation geben. Dass Washington, London und Berlin dem Kreml die Rute ins Fenster stellen ist freilich geopolitisches Kalkül. Wir haben es – wie so oft – um eine monströse Scheinheiligkeit zu tun. Freilich, das möchten Sie nicht glauben. Ja, ich weiß, es tut weh, wenn man erfährt, dass der Kasperl nur die Erfindung einer elitären Oberschicht – die Erwachsenen – ist. Gewiss, sie wollen doch nur das Beste für ihre Kinder. Was für eine Kasperliade.

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