Auf der Suche nach einer anderen Wahrheit: JFK – Apollo – 9/11

Wahrheit_Gewalt

Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu und man kann getrost vermerken, dass die Mehrheit der Bürger dieser Welt sich gerne hinters Licht führen lassen. Was bleibt ihnen auch anderes übrig? Sie können nicht im geringsten erahnen, dass die drei Säulen des Illusionswolkenkratzer – JFK, Apollo-Weltraumprogramm und 9/11 – als schwere Bürde auf ihren Schultern lastet. Instinktiv wissen sie, dass etwas faul ist, im Staate Dänemark und doch vertrauen sie auf ihre Führer – seien diese Politiker oder Medienleute – und akzeptieren deren unglaubwürdige Erklärungen.

Neil Armstrong, jener Astronaut, der als erster Mensch den Mond betreten haben soll, erzählte einer kleinen Schar junger Studenten, dass man eine Schicht entfernen müsse, um zur Wahrheit zu gelangen. Diese kurze Rede, die Armstrong 1994 im Weißen Haus gehalten hatte, ist im Web zu sehen und man tut sich schwer, zu begreifen, warum dieser Held der Menschheit einen so geknickten, so traurigen, so deprimierenden Eindruck hinterlässt. Ironischerweise war es Präsident Bill Clinton, der den sonst so medienscheuen Neil Armstrong „überredete“, eine kurze Rede zu halten. Ausgerechnet jener Bill Clinton, der in seiner 2004 erschienenen Autobiographie schrieb:

[meine Übersetzung:] Nur einen Monat zuvor, spazierten die Apollo 11 Astronauten Buzz Aldrin und Neil Armstrong auf dem Mond … Der alte Tischler fragte mich, ob ich wirklich daran glaubte. Sicher, sagte ich, ich sah es im TV. Er widersprach; er sagte, dass er es nicht im geringsten glaube und dass „diese TV-Leute“ Dinge real aussehen lassen konnten, die nicht real waren. Damals dachte ich, er wäre ein Spinner. Während meiner acht Jahre in Washington [als Präsident] sah ich einige Dinge im TV, die mich nachdenklich machten und ich frage mich, ob der Tischler nicht seiner Zeit voraus war. // Just a month before, Apollo 11 astronauts Buzz Aldrin and Neil Armstrong had left their colleague, Michael Collins, aboard spaceship Columbia and walked on the moon…The old carpenter asked me if I really believed it happened. I said sure, I saw it on television. He disagreed; he said that he didn’t believe it for a minute, that ‚them television fellers‘ could make things look real that weren’t. Back then, I thought he was a crank. During my eight years in Washington, I saw some things on TV that made me wonder if he wasn’t ahead of his time.

My Life
Bill Clinton, New York: Alfred A. Knopf. p. 156. 

Wer sich die damalige Pressekonferenz der drei Astronauten, die NASA nach ihrer „Rückkehr“ abhielt, angesehen hat, wird das Gefühl nicht los, dass die ganze Sache zum Himmel stinkt. Apropos. Eine andere NASA-Pressekonferenz, aus dem Jahr 2012, zelebrierte die erfolgreiche Landung des Rovers Curiosity auf dem Planeten Mars. Was man hier zu sehen und zu hören bekommt ist jenseits aller Glaubwürdigkeit.

Bezüglich 9/11 gibt es nichts Neues zu berichten. Die Hinhaltetaktik der Systemwächter funktioniert dank eines willfährigen Medienapparates, der nach oben hin buckelt und nach unten hin tritt. Was auch immer für alternative Erklärungen gefunden werden, eines ist sicher: Die offizielle Version ist ein Märchen und es braucht eine neue Untersuchung. Dringend.

Das Attentat, der hinterhältige Mord an Präsident John F. Kennedy im November 1963, ist lange her und doch reicht der Schatten dieser Tat bis in die Gegenwart. Ist es nämlich möglich, den bestgeschützten Mann der Welt auszuschalten, so ist keiner mehr sicher – und Sie können davon ausgehen, dass all die Politiker, Unternehmer, Medienleute und Populisten die Message begriffen haben. Aber noch besorgniserregender ist der Umstand, dass die Verschwörung niemals aufgedeckt wurde und die Strippenzieher im Hintergrund ungeschoren blieben. Bis zum heutigen Tage.

Willkommen im Jahr 2016.

Star Wars 7: Das Erwachen der Inflation

star-wars-das-erwachen-der-macht-poster-de

Als ich 1978, mit gerade einmal 10 Jährchen, vom Star-Wars-Hype erfasst wurde, zahlte ich für den Film Star Wars: Eine neue Hoffnung 50 österreichische Schillinge. Gewiss, dafür gab es hölzerne Kinoklappstühle und – im Vergleich zur heutigen Kino-Technik – bescheidene visuell-akkustische Eindrücke. Nichtsdestotrotz war es ein berauschend-spektakulärer Abenteuer-Film – jedenfalls für eine junge Generation heranwachsender Kinogeher. Die ältere Generation hatte ihre „Mantel-und-Degen“-Helden, die Ende der 1970er längst abgedankt hatten: Erol Flynn, Stewart Granger, Burt Lancaster, Kirk Douglas und wie sie alle hießen.

Mit Star Wars 7: Das Erwachen der Macht beginnt nun wieder ein weiterer Star-Wars-Zyklus für eine neue Generation. Der Plot ist weitestgehend mit dem Original-Film identisch – die Filme-Macher haben daraus kein Geheimnis gemacht, ganz im Gegenteil: Der Trailer zum neuen Film ist eine Kopie des alten.

Aus den 50 österreichischen Schillingen* sind nun 233 geworden – ein satter Preis, den da die Hollywood-Propaganda-Industrie von ihren Schäfchen verlangt. Und eines sollten wir niemals vergessen: Ein perfekt inszenierter Hype ist eine besondere Form der Massenbeeinflussung. Diese gut geölte Marketing-Maschinerie frisst am Ende auch die aufgeklärtesten „Rebellen“ und steckt deren Kinder und Kindeskinder in Star-Wars-T-Shirts.

Wer sich für die Fehler und Sünden der Star-Wars-Filme interessiert, der ist bei Cinema Sins bestens aufgehoben. Für Fans sind diese in sarkastischem Ton gehaltenen Videoclips natürlich blasphemisch. Aber was tut man nicht alles, für einen guten Lacher in diesen tristen Zeiten, nicht wahr?

*) nach USD inflationsbereinigt: 176 öS

Die Händlergeister, die wir riefen …

Tiret_14072015

Am Samstag werde ich eine Lesung abhalten. Brouillé. Ein amüsant-historisches Kriminalstück am Vorabend der Französischen Revolution. Zur Weihnachtszeit will Schriftsteller die Zuhörer nicht mit ernsten Themen foltern – auch wenn Wahrheit (oder wenigstens die Suche nach ihr) keine Zeit kennt. Jedenfalls überlege ich hin und her und her und hin: Welche Preise für welcher Bücherpäckchen soll ich nur machen?

De facto sind 3 Bände der Tiret-Saga erschienen. Der vierte Band sollte im Frühjahr/Sommer die Druckerpresse verlassen. Dann gäbe es vier Bücher, die einen runden Zirkelschluss ergeben. Aber wer würde vier (Taschen)Bücher „in einem Sitz“, also alle zusammen, um teures Geld kaufen wollen? Von einem unbekannten Autor, der keine Anstalten macht, seine Bücher in den höchsten Tönen zu loben? Seltsame Bücherwelt, in der ich lebe, nicht wahr?

Ich denke, es hat wieder einmal mit dem Kampf zwischen Händler- und Handwerksgeist zu tun – über diesen fight habe ich bereits mal ausführlich geschrieben. So sträubt sich mein Handwerksgeist die Händlergeister zu Hilfe zu rufen. Denn: „Die ich rief, die Geister, werd’ ich nun nicht los“, heißt es in Goethes Zauberlehrling. Eine Warnung, wenn man so will, an all jene, die die Kunst der Marketing-Magie nicht beherrschen können und trotzdem im Verkauf zaubern wollen.

Sehen Sie, ich gehe davon aus, dass der Händlergeist auf lange Sicht für jede Gemeinschaft, für jede Gesellschaft, den Untergang bringen muss. Nehmen wir die Globalisierung. Sie kann nur dem Händlergeist entsprungen sein. Während der Handwerksgeist, lokal in der Fertigung, auf Qualität und Funktionalität achtet, trachtet der Händlergeist nur nach der Verzauberung des potenziellen Kunden. So geht es in der globalisierten Überflussgesellschaft nicht mehr darum, ein Produkt zu fertigen, das dem Menschen in seinem realen Fortkommen weiterhilft. Die Elite der Händlergeister ersinnt Tricks und Kniffe, um die „seelische Lücke“ des Kunden mit billigen Massenwaren auszufüllen. Mit anderen Worten, die bösen Geister schaffen zuvor die „seelische Lücke“, erachten es als ihre Händlerpflicht, den gewöhnlichen Menschen seine Unzulänglichkeit, seine Hässlichkeit, seine Kränklichkeit, seine Unzufriedenheit, seine Ungeliebtheit, ja, all sein Unglück vorzuhalten. Ein unglücklicher, unzufriedener und eingeschüchterter Kunde wird zum Käufer seines „Glücks“.

Das ist die Tragik unserer Epoche. Der Handwerksgeist wurde uns Stück für Stück genommen – und kaum jemand, der es sich leisten könnte, Widerstand zu leisten. Es ist diese stille Tyrannei des Händlergeistes, es ist dieses Schwert, das über all unseren Köpfen schwebt: Niemand zwingt dich, besser, du zwingst dich selber. Ja, ist einmal der Händlergeist in dir, wirst du tun, was er von dir verlangt. Freiwillig.

Die Angst all der Streeruwitze vor Donald Trump

Propaganda_Bernays

Im Feuilleton Österreichs führender Qualitätszeitung (O-Ton der Webseite) Der Standard habe ich den langen Essay der Schriftstellerin Marlene Streeruwitz mit dem Titel Die Stunde der Wahrheit des Geldes gelesen. Es geht darin – wie man unschwer auf dem großflächigen Foto, das dem Artikel vorangestellt ist, sehen kann – um Donald Trump, einer der republikanischen Anwärter für den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf.

Es sieht ganz danach aus, als würde Oscar Bronners Journal Stimmung gegen Trump machen wollen. Das ist ein gutes Zeichen und spricht für The Donald. Unbedingt.

Die Autorin, die in Wien, Berlin, London und New York lebt, versucht in ihrem Essay Trump mit der üblichen Anschwärzung bzw. Anbräunung zu diffamieren. So stellt sie gedankliche Querverbindungen auf – von der FPÖ eines Haiders und Straches bis hin zum „Führer“, der in der „Wochenschau großer Gesten und gebrüllter Sätze bedurft“. Aha. Im Vorbeigehen erwähnt sie dabei, dass das „Lueger-Denkmal weiter ohne Infragestellung vor sich hinprangen kann“. Zu guter Letzt führt sie noch die Abwertung der Migranten bzw. Flüchtlinge an, die sich für einen Hungerlohn von Kapitalisten wie Trump ausbeuten lassen. Die „Menge johlt“. Die „Hetzrufe aus der Beislecke“ werden nun durch die Postings in „virtuellen Stammtischen“ ersetzt. Tja. Gegen solch eine linkische Darstellung der „Wahrheit“ ist kein rechtes Unkraut gewachsen.

Ich frage mich, welchen Eindruck dieser Essay auf einen unwissenden Leser macht. Hält er es wirklich für möglich, dass Trump mittels einer „reaktionären Comedyrevolution“ die USA in einen „Comedy-Faschismus“ führt? Vielleicht ist es der Autorin noch nicht aufgefallen, aber „Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ ist längst keine echte Demokratie mehr. Es ist eine Schein-Demokratie hinter der sich eine „Oligarchie mit grenzenloser Korruption“ (Jimmy Carter) verbirgt. Barack Obama – wie all die anderen Präsidenten der letzten Jahrzehnte – ist nur eine Marionette der Elite und aus ihrem Geld „geschnitzt“. Jene Elite, diese ominösen 1 %, für die es „nur noch darum geht, die anderen 99 Prozent in Unsicherheit zu wiegen und damit zur Disposition zu haben“. Apropos Unsicherheit. Dass Streeruwitz die Anschläge von Paris im gleichen Atemzug mit 9/11 und Boston erwähnt, zeigt, wie einfach es mittlerweile für die Medienleute und Politiker geworden ist, mittels des Trauma-Schlüsselworts der westlichen Gesellschaft (9/11) im Bürger den gewünschten Angst-Sorge-Effekt auszulösen. Nebenbei bemerkt, gibt es bei all den Anschlägen der letzten Jahre unzählige Ungereimtheiten und Merkwürdigkeiten, die bis dato weder die Behörden noch die Medien bekümmern.

„An den Universitäten in den USA ist eine neue Diskussion über politische Korrektheit begonnen worden“, schreibt die Autorin und vergisst zu erwähnen, dass es der kulturelle Marxismus war und ist, der die Studenten zu den meinungsunfreiesten Bürgern ihres Landes gemacht hat. Aber für die Autorin ist die gegenwärtige Uni-Diskussion ein „Prozess der Demokratisierung“. Der springenden Punkt bei alledem ist freilich, dass jene Gruppe, die die politische Korrektheit vorgibt, auch den intellektuellen Diskurs mittels der orwellschen Thoughtpolice dominiert. Versuchen Sie doch nur mal die Frage aufzuwerfen, ob eine behördlich festgesetzte Quotenregelung für Gruppe X nicht diskriminierend gegenüber Gruppe Y ist. Oder ob es unwidersprochen hingenommen werden soll, dass sich eine Minderheit, dank Opferrolle und Schuldzuweisung, in eine günstigere gesellschaftliche Position bringen kann. Haben wir es da nicht mit einem „Alle Tiere sind gleich, nur manche sind gleicher“-Mantra zu tun? Ich gehe davon aus, dass die „Diskussion“mit der Diskreditierung des Fragestellers eröffnet und damit auch gleichzeitig beendet wird.

Zurück zum Artikel, wo es Eingangs heißt: „Während der Mindestlohn im Jahr 1968 bei zehn Dollar lag, werden heute 7,25 Dollar in der Stunde bezahlt.“ Wie es zu dieser Verschlechterung des Mindestlohns kommen konnte, erfährt der Leser nicht. Weil die Antwort bei all den Steeruwitze Unbehagen auslösen könnte. Sehen Sie, als in den 1960ern und frühen 1970ern Jahren die Wirtschaft boomte, kamen schlaue und gut bezahlte und bestens vernetzte Denkfabriksmitarbeiter weltweit auf die Idee, Arbeiter aus dem Ausland in das Inland „hereinzuholen“ und die Frauen für die Arbeitswelt zu „rekrutieren“. Politiker und Fachleute und Medienhäuser waren sich einig: Die Wirtschaft benötige dringend mehr Arbeitskräfte. Freilich nur für die Dauer des Aufschwungs. Man prägte den Begriff „Gastarbeiter“ und definierte ihn als einen Arbeiter, der für eine Weile im Inland beschäftigt ist und dann, wenn die Arbeit getan ist, wieder „nach Hause geht“. Der Trick bestand darin, dass die Wirtschaftskapitäne mit den neuen Arbeitskräften nun ein probates Druckmittel in den folgenden Gehaltsverhandlungen hatten. Am Ende bewahrheitete sich die Befürchtung der alten Arbeiter, nämlich dass die neuen ihnen früher oder später den (angemessen bezahlten) Job wegnehmen würden (es sei denn, sie würden zu ähnlichen Bedingungen wie diese arbeiten). Nun, in den 1970ern Jahre war es für den Arbeiter noch möglich, seine Familie gut durchzubringen. Heutzutage ist das nicht mehr möglich. Um es auf den spitzfindigen Punkt zu bringen, könnte man sagen, dass der gutgläubige Mann der Arbeiterklasse vonthe intelligent few aufs Glatteis geführt worden ist. Und jetzt, wo er vor einem Scherbenhaufen seiner Existenz steht, zu recht verzweifelt ist, weil ihn Medien, Politik und Wirtschaft als überflüssig erachten, mahnt Frau Streeruwitz vor der Gefahr, die solch eine massenhafte Verzweiflung auslösen könnte. Sie erwähnt es nicht, aber zwischen den Zeilen schreit es einen förmlich an: Deutschland 1933!

Es ist dieser zynisch herbeifabulierte Umkehrschluss, der die Opfer zu zukünftigen Tätern stempelt, während die tatsächlichen System-Verbrecher unbehelligt ihr gutbürgerliches Dasein in Management-Etagen, Denkfabriks-Salons und Redaktions-Stuben fristen dürfen. All diese Steeruwitze sind nur das Produkt einer gut geölten Propaganda-Maschine, die versucht, die Hände der Täter in Unschuld zu waschen und jene, die frei von Schuld sind, in Blut zu tauchen. Donald Trump mag nicht die beste Wahl sein, aber er zeigt, dass er sich (noch) nicht dem kulturellen Marxismus beugt, ja, dass er für die politische Korrektheit, die eine Minderheit vorgibt, nur ein müdes Lächeln übrig hat. Das erzürnt freilich die Wächter der politischen Korrektheit und sie versuchen alles in ihrer Macht stehende zu tun, um diesen „Komödianten“ zu Fall zu bringen. Es steht zu befürchten, dass es ihnen gelingen wird. Dann wird mit Hillary Clinton zum ersten Mal ein Frau ins Oval Office einziehen. Ich schätze, Frau Steeruwitz würde das begrüßen. Einen Vorgeschmack auf den Humor von Hillary Clinton haben wir bereits erhalten, damals, als sie als Außenministerin die Ermordung von Muammar al-Gaddafi mit einem Lachen quittierte: „We came, we saw, he died …

Lustig, nicht?

 

 

Wenn ein Mass Shooting keinen Sinn macht: San Bernardino, California

Fake_2015-2
Glauben Sie nicht alles, was Sie sehen!

Haben Sie es auch gelesen oder davon gehört? Diese Schießerei in Kalifornien mit Sturmgewehren – das übrigens eines der restriktivsten Waffengesetze der USA hat. Die Täter? Ein Ehepaar. Vater und Mutter. Muslimischer Hintergrund. Schüsse auf Wehrlose. Ein terroristischer Akt. Warum? Facebook-Loyalitätsbekundung* der (fanatischen) Täterin für ISIL/IS/Daesh. Damit endet die offizielle Berichterstattung. Fragen? Nope. Es liegt alles so klar und eindeutig auf der Hand.

*) update: FBI Chef James Comey verlautbarte, dass die Loyalitätsbekundung nicht über Facebook, sondern über „private direct messages“lief. Aha. Scheinbar waren die vielen facebook-Posting-Widersprüche dann doch zu viel des Guten und man erinnerte sich in den FBI-Etagen, dass „Heimlichkeit“ bessere und (für die Skeptiker) unwiderlegbarere Ergebnisse liefert.

Jeder Journalist, der ein wenig Gehirnschmalz und (viel wichtiger) Rückgrat hätte, würde über die Ungereimtheiten berichten. Über all die von offizieller Seite geschilderten Fakten, die keinen Sinn ergeben. Beweise, die noch vor Jahren belächelt worden wären, werden heutzutage als „unumstößlich“ hochgespielt. Beispielsweise soll die die überzeugte Muslimin, die sich sonst immerzu in eine Niqab hüllte, während der Schießerei (!) noch schnell einem IS-Führer ihre Loyalität auf facebook gepostet haben. Freilich nicht mit ihrem offiziellen Profil. Überhaupt ist die „Täterin“, die kein 50 Kilogramm auf die Waage bringt und sich paramilitärisch ausgerüstet haben soll, ein Fragezeichen ohne Boden. Die Washington Post versucht sich daran, das Rätselhafte der in Pakistan geborenen „Malik“ zu enträtseln – dabei geht der Autor vom Ende zurück zum Start. Da es kaum Fotos und Dokumente aus ihrer pakistanischen Studienzeit gibt, muss sie diese also vernichtet haben:

When Malik graduated from pharmacy school, she tried to remove all of her pictures from university databases. She collected all of her university identification and library cards and destroyed them.

Es ist, als würde man jemanden eines Verbrechens bezichtigen und den  Beweis erbringen, dass es keine Beweise gibt. Der Verbrecher, so wird geschlussfolgert, ist so kriminell schlau, dass er alle Beweise verschwinden lassen konnte. Dummerweise trifft diese Logik auch auf einen Unschuldigen hin, aber da von vornherein feststeht, wer Täter, wer Opfer ist, braucht man sich um Beweise und Fakten nicht länger zu kümmern. Erinnert all das nicht an eine dunkle Zeit, in der die bloße Anschuldigung bereits genügte, einen Mann oder eine Frau in der Folterkammer nach „Recht und Gesetz“ zu befragen? Am Ende gab es für gewöhnlich ein Geständnis. Quod erat demonstrandum. Ein göttlicher Zirkelschluss, wenn man so will.

Ehrlich gesagt, wenn Sie wirklich der Meinung sind, dass sich die Sache so zugetragen hat, wie berichtet, dann muss ich Sie bitten, kurz an die frische Luft zu gehen und innezuhalten. Versuchen Sie sich das offizielle Szenario nur einmal ansatzweise vorzustellen – und verdrängen Sie dabei Hollywood-Action-Flicks aus ihrem Kopf.

Würde sich eine junge Mutter von ihrem erst kürzlich geborenem Kind wirklich trennen wollen? Warum erzählt der Anwalt der Familie auf CNN dem (voreingenommenen) Moderator, dass die offizielle Verlautbarung für ihn keinen Sinn ergibt. So fanden die Behörden die beiden „Täter“ tot auf der Rückbank des Wagens sitzen, in Handschellen. Es heißt, die beiden hätten mit Sturmgewehren aus ihrem (?) schwarzen SUV mit geschlossenen Fenstern „geschossen“, was aber dem gesunden Menschenverstand widerspricht – so eine „Aussault Rifle“ in Anschlag zu bringen, benötigt Platz – abgesehen davon, dass es prinzipiell keine gute Idee ist, Feuerwaffen in einem kleinen geschlossenen Raum abzufeuern.

Und dann ist da noch diese Invasion einer Reporterhorde samt unbekannter Zaungäste in die  (angebliche) Wohnung der beiden Täter – gerade einmal 48 Stunden nach der Tat. Keine Polizeibänder. Keine Absperrung. Die Leute fallen in die Wohnung wie die Geier und untersuchen jeden Gegenstand, der möglicherweise einen Hinweis auf muslimisch-terroristische Aktivitäten gibt. Freundlicherweise hat das FBI eine Liste aller belastenden Gegenstände, die sie zuvor gefunden hatten, sowie allerlei Dokumente der vermeintlichen Täter, auf einem Tisch „liegen gelassen“. Sehr zur Freude der Reporter, die nun einen „Beweis“ haben, dass in dieser Wohnung Waffen und Munition gehortet wurden. Ich kann mich an keinen Fall in der Geschichte der Kriminalistik erinnern, in der Unbefugten der Zutritt zur Wohnstätte des Täters erlaubt worden wäre – jedenfalls nicht nach 48 Stunden.

Die Berichterstattung zu diesem und all den anderen Massenschießereien im Mainstream sind unzuverlässig und zeugen davon, dass in den Redaktionen niemand mehr gewillt ist, über den Inhalt offizieller Verlautbarungen nachzudenken. Die behördlichen Presseaussendungen, die von den internationalen Presseagenturen übernommen werden, werden wiederum in den lokalen Medienhäuser einfach nur abgeschrieben. Der Journalismus hat seit 9/11 abgedankt.

Falls Sie der Meinung sind, Sie könnten einen Apfel von einer Birne unterscheiden, dann gucken Sie sich doch einmal die TV-Bilder einer Anti-Terror-Übung in London an. Stellen Sie sich vor, man würde exakt diese Bilder als „echt“ und „authentisch“ in den Nachrichtensendungen wiedergeben. Dann hätten wir plötzlich einen „Terroranschlag“, der gar keiner war, auch wenn es „eindeutig“ danach aussähe – inklusive verletzter Menschen, die „bluten“. Bilder lügen nicht, heißt es von all jenen finsteren Gesellen, die Ihnen ein Schauermärchen erzählen wollen. Übrigens gab es – Zufall, Zufall – am selben Tag der Pariser Anschläge vom 13.11.2015 eine Anti-Terror-Übung. Und bei den Anschlägen in London, 7.7.2005, gab es ebenfalls eine Anti-Terror-Übung – das fiktive „Szenario“ der Übung mit mehreren Bombenanschlägen auf die Londoner U-Bahn, erfolgte zur selben Zeit an den exakt selben Orten wie die „echten“ Anschläge. Seltsam, finden Sie nicht auch?

Kurz und gut, falls Sie das nächste Mal den Kaiser ohne Kleider am TV-Schirm sehen, sagen Sie es, sprechen Sie es aus. Nur so wird am Ende der Schleier, der uns daran hindert, die Wahrheit zu sehen, gelüftet. Ein Versuch ist es jedenfalls wert, meinen Sie nicht auch?