richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Amoklauf München, 2016: Merkwürdigkeiten in der medialen Berichterstattung

Munich_Kurier

Bevor ich mich für eine Weile mit einem literarischen Blutbad an der nordfranzösischen Küste im Jahr 1789 beschäftige, möchte ich noch ein paar Anmerkungen zu der medialen Berichterstattung in Bezug auf den (vermeintlichen) Amoklauf in München, 22.07.2016, festhalten. Als Ausgangsbasis dient mir der Sonntagskurier, 24.07. und der Artikel mit dem Titel: Der Todesschütze: Jung, labil und hasserfüllt.

Disclaimer
Dieser Artikel spiegelt die Meinung des Autors in Bezug auf das
Ereignis in München, 22.7.2016, wider und basiert auf publiziertes Foto- und Filmmaterial, sowie öffentlich zugängliche Zeugenaussagen.

Der 18-jährige Schüler mit iranischen Wurzeln habe, so der Artikel, seine Wahnsinnstat genau geplant. Ali David Sonboly, so der Name, lässt sich ironischerweise auf ADS abkürzen. Ja, das Leben spielt die sonderbarsten Streiche. Der „depressive Bursche“ hatte Jugendliche im Visier. Motiv: Mobbing in der Schule. Erinnert an Adam Lanza und den Event in der Schule von Sandy Hook. Yep. Da sollten bei einem skeptischen Bürger gleich mal alle Warnlampen angehen.

Die beiden Journalisten, die den Artikel im Kurier aufbereitet haben, tun, was alle Medienleute bei großen Events machen: Sie schalten das Hirn aus und stellen sich naiv. Deshalb ein paar Punkte, die man so nicht stehen lassen sollte:

GUN CONTROL
Waffengesetze würden Amokläufe verhindern, sagen die Medien, wenn in den USA wieder einmal einer durchdreht und wild um sich ballert. In Germany gibt es Gesetze und Auflagen und Überprüfungen – und trotzdem kann sich sogar ein Jugendlicher ne Glock und 300 Schuss Munition besorgen. Wäre es dann nicht besser, wir würden die Waffengesetze lockern, damit wir Bürger uns in Zukunft gegen Amokläufer und Terroristen verteidigen können? Die Polizei, wie man gesehen hat, rückt zwar in Kompaniestärke aus, wenn mal einer mit ner Waffe herumfuchtelt, aber im Ernstfall kommt das alles viel zu spät. Die Lösung der Behörden ist natürlich simpel: mehr Überwachung, mehr Polizei, mehr Eingriffe in unsere Freiheitsrechte. Und wenn es ernst wird, ist die Behörde so freundlich, uns aufzufordern, nicht das Haus zu verlassen. Das einzige Mal, als ich das von den Behörden in Österreich hörte, war gerade ein Atomkraftwerk in der Ukraine am Dampfen. Ist das jetzt die generelle Vorgehensweise der Polizei, ihre Bürger zum Zuhausebleiben zu bewegen? Wie sieht es dann rechtlich damit aus, wenn Arbeiter und Angestellte von ihren Arbeitsplätzen fern bleiben? Ist das gesetzlich gedeckt? Und wenn ein Handwerker deshalb seinen Termin nicht einhalten kann, wer zahlt die Pönale? Alles Fragen, die eigentlich schon längst geklärt hätten werden sollen, wo doch nun – laut Medien und Behörden –  Terroranschläge unser täglich Brot ist. Auch wenn es statistisch gesehen wahrscheinlicher ist, dass Sie an Ihrem Essen ersticken, als einen Terroristen oder Amokläufer zu begegnen. Steht im Kurier, unterhalb des Artikels. Leider vergessen diesen Umstand Behörden genauso wie Medienleute, wenn es darum geht, noch mehr Notfallsgesetze und Ausnahmezustände zu fordern.

Motiv
Wenn es stimmt, was ich in einem Kommentar gelesen habe, dann wäre ADS. in der Schule von Türken gemobbt worden und wollte sich an diesen rächen. Das würde natürlich ein stimmiges Motiv sein. Davon ist aber im Kurier nichts zu lesen. Er wollte sich nur an „Jugendliche“ rächen, hieß es, was per se ein Unding ist. Genausogut könnte man sich an der „Menschheit“ rächen wollen. Hass und Wut müssen kanalisiert werden, um eine explosive Wirkung zu erzielen. Deshalb funktioniert ja das sog. Aufhetzen gegen Andersartige, sei es Herkunft, Rasse, Religion, Geschlecht usw., weil sich der Täter von seinen Racheopfern unterscheiden will. Beispielsweise würde kein hier in Wien geborener Wiener auf die Idee kommen, sich an „alle Wiener“ rächen zu wollen. Denn dann müsste er sich ja gleich mal als erster „die Kugel geben“ – wie Wolfgang Ambros in Gezeichnet fürs Leben so melancholisch singt.

Facebook
ADS. habe sich „offenbar“ (!) in einen bestehenden Facebook-Account „gehackt„. Ach? Wie hat er das gemacht? Wenn es so einfach geht, sollte man dann Facebook nicht darauf hinweisen? Sicherheitsvorkehrungen verstärken und User informieren? ADS. soll im Namen eines Mädchens folgenden Satz gepostet haben: „Kommt heute um 16 Uhr Meggi* am OEZ. Ich spendiere euch was wenn ihr wollt, aber nicht zu teuer.“ War das alles? Ich weiß nicht, ob die Reporter schon mal bemerkt haben, was Jugendliche den ganzen langen Tag am liebsten tun: sich Nachrichten schreiben. Dieser Eintrag hätte sofort hunderte Kommentare ausgelöst. Hat ADS. auf diese geantwortet? Davon ist im Artikel nichts zu lesen. Keiner würde so einen Eintrag unkommentiert stehen lassen. Wirklich. Sie genauso wenig wie Ihr Nachbarskind. Mit diesem Hack und dem Kommentar konnte also ADS. eine Gruppe Jugendlicher in eine Fastfoodfiliale locken? Ich glaub ja wirklich viel, aber …

*) erst jetzt verstehe ich, dass es sich dabei um die Fastfoodkette handelt; und ich dachte immer, man würde die Kette mit Mäcki verballhornen, wie in Mac.

8-jähriger Zeuge
Wir lesen: „Kurz vor 18 Uhr beobachtete ein achtjähriger Bub in den WC-Anlagen des Lokals, wie der Schüler eine Pistole lud.“ Echt jetzt? Sind die Medienleute schon so verzweifelt, dass Sie sogar Kinder als Zeugen ins Rampenlicht stellen müssen? Ich meine, wir wissen doch, was Kinder so für Märchen erzählen, oder? Außerdem, woher soll ein 8-jähriger überhaupt erkennen, dass ADS. eine Pistole lud? Kennt er ne Glock? Eine echte, meine ich? Es gibt da draußen, in der Realität, Replikas, Softguns und Spielzeugpistolen – wie kann hier ein 8-jähriger die Unterscheidung treffen? Das können nicht mal Sie und ich. Und warum musste ADS. im WC seine Waffe  „laden“? Eine Glock ist ja keine Vorderladerpistole, sondern hat für gewöhnlich ein eingelegtes Magazin. Schussbereit! Oder gehen Polizisten bei Schießereien zuerst aufs WC um ihre Pistolen zu laden? Sie sehen, auch das macht keinen Sinn.

Illegaler Kauf einer Glock 9 mm mit 300 Schuss Munition
Wie wir in diesem Video aufgeklärt werden, ist die Glock eine der meistverkauften Schusswaffen in good ol‘ America. Ist drüben der große Renner. Polizeieinheiten verwenden Sie genauso wie gewöhnliche Bürger. Im Video hören Sie übrigens, wie es klingt, wenn man eine Glock abfeuert, dass die Waffe 17 Schuss im Magazin hat und dass es etwa 40 verschiedene Modelle gibt. Also, wie ist ADS. mit seinen 18 Jahren zu seiner Glock gekommen? Steht nicht im Artikel. Warum nicht? Ich meine, ist es wirklich so einfach, eine Schusswaffe illegal zu erwerben? In München? Mit welchem Geld? Sehen Sie, so ein Satz ist leicht hingeschrieben und der Leser stellt sich vor, dass der „Deal“ in einem dunklen Hinterzimmer einer zwielichtigen Bar über die Bühne ging. Freilich. Überlegen Sie mal. Wer sollte einem 18-jährigen Burschen eine funktionstüchtige Schusswaffe mit 300 Schuss Munition (!) verkaufen? Falls der junge Kerl um sich schießt, festgenommen wird, verrät er der Polizei natürlich, wer ihm die Waffe verkauft hatte. Mit anderen Worten: kein Ganove, der noch alle Tassen im Schrank hat, würde einem Kind ne Waffe verkaufen. Nicht für ne Million. Weil er ganz genau weiß, dass er dann schneller als ihm lieb ist, im Knast sitzt. Außerdem ist Waffenschieberei ein Ding des organisierten Verbrechens. Es geht hier – wie bei allen illegalen Geschäften – um Vertrauen. Ergo: Es gilt zu klären, wie ADS. zu dieser Waffe wirklich kam. Oder hat ihm jemand diese freundlicherweise zukommen lassen? Deshalb gehen die Behörden davon aus, dass er sich die Waffe im „Darknet“ gekauft haben soll. Ach. Das wäre ja dann so, als würde man behaupten, er hätte die Waffe im „Telefonnetz“ gekauft, weil er mit dem Händler telefonierte. Ein Kommunikationsmedium stellt eine Verbindung zwischen Käufer und Verkäufer her. Ob Darknet oder Postverkehr ist einerlei. Aber wie erfolgte die Zahlung? Wie die Lieferung? Und warum lieferte der Verkäufer wirklich ne funktionstüchtige Waffe? Wo hätte sich der Käufer beschweren sollen? Beim Darknet-Salzamt? Und wie kann die Behörde einen „Chatverlauf“ im „Darknet“ zurückverfolgen? Falls sie es kann, dann kann sie doch gleich mal den Verkäufer ausforschen und hops nehmen. Ich will Ergebnisse sehen!

Wer hat ADS. eigentlich gezeigt, wie man sich mit diesem Ding nicht ins Knie schießt? Ich meine, glauben Sie wirklich, man lernt das von Ego-Shootern am PC oder youtube-Videos? Wer zum ersten Mal eine Waffe abfeuert und keinen Gehörschutz trägt, bei dem Klingeln gleich mal die Ohren (knallt man in einer LKW-Kabine um sich, fallen einem die Ohren wahrscheinlich sogar ab). Kein Wunder also, wenn bei Übungen in einem geschlossenen Raum die Schauspieler, die Opfer einer Schießerei darstellen, einen Gehörschutz tragen – Kinder sogar noch zusätzlich Ohropax – wie hier bei einer blutigen Trockenübung in einer Mall in Manchester. In diesem Videoclip sehen Sie einen Kerl, der zum ersten Mal ne Glock 40 auf einem Waffenstand abfeuert und Instruktionen erhält – und hier erzählt uns ein Waffenexperte, dass man Leuten, die noch nie eine Pistole abgefeuert haben, zeigen muss, wie man sie hält. Im Videoclip, der ADS. (bzw. einen in schwarz gekleideten Mann) vor der Fastfoodfiliale zeigt (Warum hat da jemand überhaupt auf ihn draufgehalten? Filmen die Leute in München jeden, der aus nem Meggi kommt? Und ist es wirklich glaubhaft, dass ihn sein Vater auf diesem pixeligen Film erkennen konnte? Woran? An seiner Schießhaltung?), wie er um sich ballert, hat man den Eindruck, er hätte das geübt. Fragt sich nur, wo und wann er das gemacht haben soll. Zu Hause im Hartz-IV-Kinderzimmer? Im Park? Zwar trifft er niemanden auf kurze Distanz – das ist mein Eindruck – aber wer weiß, wohin bzw. auf wen er zielte. Da fällt mir ein. Was hat ADS. eigentlich gemacht, als er sein Magazin leer geschossen hatte? Hatte er Ersatzmagazine dabei? Oder musste er von Hand die 17 9mm Patronen aus seinem „roten Pokemon-Rucksack“ holen und in das Magazin stecken? Dazu braucht es freilich eine recht ruhige Hand. Sehr nervös dürfte er dann ja nicht gewesen sein. Beinahe abgebrüht.

Wortgefecht auf dem Dach
Wem fällt so etwas ein, frage ich mich. Würde im echten Leben wirklich einer sagen: „Ich bin hier aufgewachsen, in der Hartz-IV-Gegend …„? Für gewöhnlich sagt man den tatsächlichen Namen des Ortes zu erst, weil, dass dieser in einer Hartz-IV-Gegend liegt, weiß jeder, der dort wohnt. Dafür sagt er: „Ich war in Giesing in Behandlung!“ Ich meine, jetzt wirklich, wer würde im echten Leben so einen Satz von sich geben? Und der „Zeuge“, der ruft: „Er hat eine Waffe geladen!“ – Schon wieder geht es darum, dass ADS. seine Waffe lädt. Scheinbar hat er nichts anderes zu tun. Ich glaube, der „Zeuge“ verhaspelte sich und hätte wohl sagen sollen: „Er hat eine geladene Waffe!“, statt dessen vergaß er „geladen“ und setzte es deshalb ans Ende, was überhaupt keinen Sinn macht. Wäre es authentisch, würde er rufen: „Der hat ne Waffe!“ – aber auch da ist wieder die Frage, woher ein 57-jähriger Baggerfahrer, bereits in einem bierseligen Zustand, weiß, dass es sich bei dem Kerl in black um den gesuchten Täter gehandelt hatte? Die Medienberichte? Richtig, die hatten zu jenem Zeitpunkt genauso wie die Behörden ja den vollen Durchblick gehabt. Der Videoclip beginnt bereits im Wortgefecht und man kann nicht erkennen, was der Auslöser dieser Beschimpfungsorgie war bzw. wie sich ADS. zu erkennen gegeben hatte. Merkwürdigerweise ruft er „Hört zu filmen auf!“ – wollte er nicht mit dieser Tat berühmt werden? Ich meine, wenn es ihm nur darum gegangen wäre, willkürlich zu töten, hätte er das in einer unauffälligen Kleidung machen können und dann einfach im Panikgewühl untertauchen. Aber sein ganzes Gehabe und sein Anzug zeigen doch, dass er als Amokläufer wahrgenommen und gesehen werden wollte. Mit anderen Worten: Da passt etwas nicht zusammen. Oder war am Ende der Baggerfahrer gar nicht eingeplant, in der Szenerie? Oder hat man ihn hinzugefügt, weil ADL. auf dem Dach seine Strophe nicht singen wollte? Oder vom Script abgewichen ist? Seltsam auch seine beiden Sager: „Da muss ich mir eine Waffe kaufen!“ und „Ich habe (dir?) nichts getan!“ Da soll sich einer auskennen. Ist der Kerl am Dach vielleicht unschuldig zum Handkuss gekommen? Er hatte eine Waffe in der Hand, sagen Sie? Und hätte damit geschossen?  Tja. Ehrlich gesagt, das ist ein Videoclip und wenn Sie möchten, kann ich Ihnen den Abschuss der Dicken Bertha einfügen. Hieße es dann, er wollte mit der Dicken Bertha vielleicht die Hartz-IV-Gegend platt machen?

Es gilt natürlich auch zu klären, ob nicht einer der Augen- und Ohrenzeugen dieses Wortgefechts nicht nur gegafft, sondern die Polizei verständigt hat. Von einem Parkhausdach führen nicht gerade viele Ausgänge ins Freie – und man muss wohl die Stiegen oder Fahrbahnrampen nach unten nehmen. Warum er trotzdem rechtzeitig vom Dach flüchten konnte, obwohl die Gegend abgeriegelt wurde, ist wohl als Wunder von München zu bezeichnen – und wirft kein gutes Licht auf die Polizei, die mit über 2000 Mann und dem österreichischen Einsatzkommando Cobra angerückt kam. Bitte zum Mitschreiben: 2300 Mann! An manchen Frontabschnitten im 1.Weltkrieg gab es nicht so viele Soldaten. Was haben all die Polizisten gemacht? Für Fotografen und Kameraleute posiert? Oder für den Ernstfall trainiert? Und warum sagte ausgerechnet der Präsident der Vereinigten Staaten seine Hilfe zu? Wollte er ein paar Drohnen von Ramstein nach München schicken? Oder das Navy Seal Team 6 einfliegen lassen?

Was Augenzeugen gehört und gesehen haben
Ein Augenzeuge, so der Artikel, will den um sich schießenden ADS. schreien gehört haben: „Mir ist alles egal“ und „Ich töte euch alle.“ Und dann schließt der Artikel: „Als er Stunden später auf eine Streife traf zögerte er keine Sekunde und erschoss sich.“

Ist den Journalisten der Platz ausgegangen und mussten deshalb recht schnell zu einem Ende kommen? Während sie lang und breit die Vorgeschichte des Events aufrollen, bleibt für das Ende gerade einmal ein Satz übrig. Wo ist er aufgegriffen worden? War es Zufall? Oder gab es tatsächlich eine Rasterfahndung? Wie hat er sich erschossen? Hatte er noch Munition übrig? Und ist es nicht ein Widerspruch, wenn er zuerst schreit: „Ich töte euch alle!“ – und dann, warum weiß man nicht, es sich doch anders überlegt, weil er von einer Streife angesprochen wurde? Sie werden jetzt vermutlich einwenden, er sei eben geistig labil gewesen, nicht bei Sinnen. Stimmt. Aber in der Überschrift steht auch „hasserfüllt“. Und im Artikel heißt es, dass er die Tat genau geplant hätte. Ein Jahr lang, lesen wir an anderer Stelle. Und hatte er sich nicht an den Attentäter Andres Behring Breivik orientiert? So steht es im nächsten Artikel. Der ist aber lebend gefasst worden.

Eine Augenzeugin ist auf CNN zu hören: „People were running around, screaming, and people were scared. There were a lot of people, about 50 people, running towards our house to seek shelter, and sirens.“ Man könnte meinen, die gute Frau erzählt über den Event in Nizza. Apropos. @gutjahr war auch wieder vor Ort, um von diesem Amoklauf zu berichten. Zufällig, versteht sich. Wenn Sie Glück im Unglück haben, wie dieser amerikanische Mormone, dann laufen Sie sogar in drei Terroranschläge und überleben sie leicht verletzt. Die Wahrscheinlichkeit wollen wir uns besser nicht ausrechnen. Besser wir glauben an Vorsehung. Weil, das göttliche Schicksal setzt oft den Hobel an und der gute Nestroy hätte sicherlich eine herrliche Posse über diese himmlischen Schicksalsverknüpfungen auf die Bühne gebracht.

Loretta auf CNN
Oh. Was liest man im nächsten Artikel:»›Allahu akbar‹ schrie der Amokläufer laut Polizei nie. Einzig CNN berichtete eben das.« Hätte sich der Kurier-Journalist vielleicht die Zeit genommen, um festzustellen, warum CNN eigentlich diese Behauptung aufstellte, hätte er bemerkt, dass CNN eine Augenzeugin live auf Sendung hatte. Man hörte freilich nur ihre Stimme (in einem gebrochenen Englisch): „I hear – like an alarm, boom, boom, boom … and he’s still killing the children. They make nothing , the children were sitting to eat. They can’t run. … I Hear Allahu Akbar. Allahu Akbar. This I know because I’m muslim too. I hear this and I only crying.“
Die Entstehungsgeschichte des Interviews hört sich, nun ja, befremdlich an: Ein CNN-Producer, der fließend Deutsch spricht, habe einfach mal in den Geschäften der Mall angerufen. Und siehe da, eine Loretta, die sich versteckt hielt, soll das Telefon abgehoben haben und hätte ihm gesagt, sie wäre im Fastfoodrestaurant, nur zwei Zentimeter von dem Attentäter entfernt gestanden (I don’t make this up, folks!) – aber zu ihrem Glück drehte er ihr den Rücken zu. Ach ja, außerdem ist der 8-jährige Augenzeuge – Sie wissen schon, der Waffenexperte – ihr Sohn. Mit anderen Worten, man glaubt zwar der guten Loretta nicht, dass sie etwas gehört hätte, auf der anderen Seite nimmt man ihr aber die Geschichte mit ihrem Sohn ab: „My son saw in the toilet the man loading his gun … it was a pistol. I (sic!) came out of the toilet and I hear this like an alarm, boom, boom, boom …“

Das Loretta-Syndrom ist für Presse und Behörden natürlich ein Supergau. Weil, überlegen Sie einmal, welche Überlegungen damit einhergehen – zu mindest eine der folgenden Aussagen muss zutreffen (im schlimmsten aller Fälle sogar alle drei):

ZEUGIN LÜGT (= CNN/Medien überprüften die Zeugenaussage nicht!)
POLIZEI/BEHÖRDE LÜGT
PRESSE LÜGT (CNN und all jene Presseartikel mit dem 8-jährigen Waffenexperten)

Faites vos jeux, Mesdames et Messieurs.

P.S.: Äh, was machen wir jetzt eigentlich, wenn sich ISIS – natürlich in Absprache mit ihrer Marketingabeteilung in Washington – zu diesem „Anschlag“ bekennt? Wie wir bereits seit Nizza wissen, können die Täter sogar radikalisiert werden, wenn sie mit ihrem LKW im Stau stecken.

P.S.S.: Sollte es tatsächlich Opfer gegeben haben (heutzutage ist es bei all diesen Events leider nicht mehr so einfach festzustellen), dann tippe ich natürlich darauf, dass hier eine Profi-Truppe am Werke war und – husch, husch – wieder abgetaucht ist. Wer die Profi-Truppe geschickt hat und welches Motiv dahinterstecken könnte, tja, das ist dann wohl eine ganz andere Geschichte. More to come. Vielleicht.

25 Antworten zu “Amoklauf München, 2016: Merkwürdigkeiten in der medialen Berichterstattung

  1. zip Dienstag, 26 Juli, 2016 um 23:16

    @ Rouen

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/angreifer-in-franzoesischer-kirche-trug-elektronische-fussfessel-14359132.html

    Ach?

    “ Einer der Angreifer auf eine französische Kirche stand in einem laufenden Ermittlungsverfahren wegen Terrorverdachts unter Aufsicht der Justiz und trug eine elektronische Fußfessel. […]
    Er wurde einmal in Deutschland, einmal in der Türkei gestoppt und festgenommen. […]
    Im März dieses Jahres wurde er aus der Untersuchungshaft entlassen und unter Hausarrest gestellt.“

    Strategie der Spannung, wenn ihr mich fragt.

    • Richard K. Breuer Dienstag, 26 Juli, 2016 um 23:27

      „Geheimer Nachrichtendienst und totale Transparenz schließen sich aus“, sagte der neue BND-Chef Bruno Kahl am Mittwoch bei seiner Amtseinführung.

      Siehe http://www.derstandard.at/2000040546082/Neuer-BND-Chef-Totale-Transparenz-bei-Geheimdienst-unmoeglich

      • zip Dienstag, 26 Juli, 2016 um 23:38

        Danke, das ist treffend.
        Und vielen Dank auch für deine akkuraten und scharfsichtigen Beobachtungen.

        @ gutjahr

        Der wikipedia-Eintrag des Weibes von Gutjahr, Einat Wilf, wurde zeitgerecht bereinigt.

        Die Information über ihre Mitgliedschaft bei der Mossad-Abteilung unit 8020 wurde am 23.7. gelöscht.

      • Richard K. Breuer Mittwoch, 27 Juli, 2016 um 7:02

        Ich schätze, es wird nicht die einzige Löschung in der Angelegenheit bleiben. Der gute Mann @gutjahr wird wohl bald aus der medialen Schusslinie genommen und abtauchen. Vielleicht ein Projekt in Washington? Oder Tel Aviv?

        In Nizza und München haben die Verantwortlichen dermaßen stümperhaft danebengegriffen, dass weder Axt schwingende Afghanen in Zügen, noch Selbstmordattentäter mit zwei Mobiltelefonen und einem leeren Rucksack, noch Eifersuchtsdramen mit Dönermesser die aufgeklärten Geister in der Gesellschaft ablenken können. Was wir jetzt tun müssen: Nizza-Gutjahr-Timetable und München-Loretta-Syndrom immer und immer wieder ins Gespräch bringen, so dass auch den schläfrigsten aller Bürger dämmert, dass er verarscht wird.

      • Richard K. Breuer Mittwoch, 27 Juli, 2016 um 8:19

        Habe ich gerade gehört. Man möchte es nicht glauben, aber sieht so aus, als hätte die Tochter von @gutjahr einen Videoclip in München gedreht. Thema? Panik während des (vermeintlichen) Amoklaufs!

        „We went to my grandma’s balcony and from there I witnessed about 50 people running towards our neighborhood. I recorded the video from the balcony.“

        http://www.dukechronicle.com/article/2016/07/senior-thamina-stoll-discusses-live-tweeting-munich-shooting-aftermath

        You can’t make this shit up.

  2. Pingback: München & Ansbach, 2016: Schalten Sie doch endlich das Gehirn ein | richard k. breuer

  3. emanuelG Mittwoch, 27 Juli, 2016 um 9:46

    Die zitierte im Artikel Augenzeugin auf CNN ist Thamina Stoll (*1994) @ThaminaStoll, die den legendären 30s-Clip vom Balkon ihrer Grossmutter gefilmt hat. Sie ist z.Zt.in den USA zwecks Ausbildung zum Medienprofi und war unmittelbar danach in vielen internationalen Sendern mit Interviews auf Sendung.
    Ihre Mutter ist J.Stoll (ex.Gruner+Jahr), der stolze Vater ist >>> Richard Gutjahr @Gutjahr (der in Nizza vom Balkon gefilmt hat), beide waren unmittelbar nach dem Anschlag auch bei Oma, und sind dann furchtlos ins OEZ zwecks weiterer Bilder gegangen.
    Riacher Gutjahr (wann war er eigentlich wo) ist nach Shitstorm erst mal wieder nach Nizza abgetaucht (zu seiner israelischen Familie, ins gleiche feudale Hotel?)
    Tochter Tamina hat selbstslos das Video an dei Medien weitergegeben unter der Auflage, dass sie als Urheber erwähnt wird.
    Hier gibt sie anschliessend in Papas Wohnung in München ein Interview:
    https://pbs.twimg.com/media/CoO8QyaWcAALs1E.jpg:large
    Hier wird sie im Ausland als US-Studentin verkauft
    https://pbs.twimg.com/media/CoOkBiEW8AArrqa.jpg:large
    Jetzt ist sie also in die Welt der #Lügenmedien von Papa eingeführt!
    Hier eines ihrer vielen Interviews auf CNN,
    http://www.dukechronicle.com/article/2016/07/senior-thamina-stoll-discusses-live-tweeting-munich-shooting-aftermath

  4. emanuelG Mittwoch, 27 Juli, 2016 um 10:56

    Videos der Familie @Gutjahr: Richard #Nizza #NiceAttack,Tochter @ThamniaStoll #OEZ #München #MunichAttack Papa dabei
    Balkon-Videos der Familie Gutjahr:
    1) Vater Richard @Gutjahr (München/TelAviv) filmt Truck bei #NiceAttack 2016-07-14 vom Balkon einer exklusiven Suite im Westeminster-Hotel
    geht anschliessend weltweit auf Sendung. 1256 CCTV-Cams sind auch dabei, sollen aber tw. gelöscht werden! Die israelischen Frau Einat Wilf (seit 2007) +Sohn(+2010) sind vermutlich mit dabei
    2a) seine Tochter @ThaminaStoll (*1994, Medien-Azubi, von Mutter J.Stoll, ex-Gruner+Jahr) ist 2016-07-22 vorher 2x im OEZ gewesen, dann bei Oma (200m vom OEZ) im Werner-Friedemann-Bogen XX im ca. 2 Stock.
    2b) Nach den ersten Schüssen versucht sie vergeblich ein 3.Mal ins OEZ zu gehen MIT Mama+Papa (woher kommen die so schnell?)
    2c) Danach dreht sie das 30s-Video (wie Papa in Nizza) und geht anschliessend (meist als US-Studentin) weltweit auf Sendung und berichtet , dass Papa in Nizza fast gestorben wäre bei Balkon-Video
    3) Papa Gutjahr flüchtet nach Shitstorm wieder nach Nizza.
    Ja, die Welt ist klein und voller Zufälle!

    Thamina Stoll in DailyMail:
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-3703920/Me-family-saved-American-college-student-filmed-Munich-shopping-centre-shooting-rampage-says-lucky-alive.html
    Published: 19:08 GMT, 22 July 2016 | Updated: 21:24 GMT, 22 July 2016
    She told MailOnline that she had just visited the centre with her grandma and a cousin for an hour before the shooting started.
    However, she was returning to the centre with more members of her family including her mum and dad.
    ‘When we went down to the street, we ran into another family and they were in shock,’ she told MailOnline.
    ‘They were scared and they told us not to go back to the shopping mall.
    ‚After we were spoken to by the family, we went back upstairs to my grandma’s apartment – who lives about three minutes away from the shopping mall. We took in the family. They were so scared.
    ‘From the balcony we were able to witness about 50 people running towards our house seeking shelter. Sirens started to arrive and a helicopter appeared.’
    The view Thamina Stoll had from her grandma’s apartment after fleeing the shopping centre with her family

  5. emanuelG Mittwoch, 27 Juli, 2016 um 11:06

    wg.typo 1. Tweet gelöscht, Korrektur:

    Videos der Familie @Gutjahr: Richard #Nizza #NiceAttack,Tochter @ThaminaStoll #OEZ #München #MunichAttack Papa dabei
    Balkon-Videos der Familie Gutjahr:
    1) Vater Richard @Gutjahr (München/TelAviv) filmt Truck bei #NiceAttack 2016-07-14 vom Balkon einer exklusiven Suite im Westeminster-Hotel
    geht anschliessend weltweit auf Sendung. 1256 CCTV-Cams sind auch dabei, sollen aber tw. gelöscht werden! Die israelischen Frau Einat Wilf (seit 2007) +Sohn(+2010) sind vermutlich mit dabei
    2a) seine Tochter @ThaminaStoll (*1994, Medien-Azubi, von Mutter J.Stoll, ex-Gruner+Jahr) ist 2016-07-22 vorher 2x im OEZ gewesen, dann bei Oma (200m vom OEZ) im Werner-Friedemann-Bogen XX im ca. 2 Stock.
    2b) Nach den ersten Schüssen versucht sie vergeblich ein 3.Mal ins OEZ zu gehen MIT Mama+Papa (woher kommen die so schnell?)
    2c) Danach dreht sie das 30s-Video (wie Papa in Nizza) und geht anschliessend (meist als US-Studentin) weltweit auf Sendung und berichtet , dass Papa in Nizza fast gestorben wäre bei Balkon-Video
    3) Papa Gutjahr flüchtet nach Shitstorm wieder nach Nizza.
    Ja, die Welt ist klein und voller Zufälle!

  6. emanuelG Mittwoch, 27 Juli, 2016 um 12:27

    Video-Tweet vom Thamina Stoll / GoogleEarth 3d-Ansicht
    Tweet 18:18 MESZ
    Interview mit MailOnline: 19:08 GMT = 21:08 MESZ
    Gute Arbeit bzw. Hilfe von Papa!

  7. emanuelG Mittwoch, 27 Juli, 2016 um 13:39

  8. emanuelG Mittwoch, 27 Juli, 2016 um 17:04

    Ist Gutjahr ein PreCog von PRECOPS ?
    https://www.google.de/search?q=PRECOPS
    Er wohnt vermutlich 4 km entfernt(Luftlinie) vom OEZ in der Moltkestrasse, München

  9. emanuelG Mittwoch, 27 Juli, 2016 um 20:51

    Update/Korrektur der GoogleEarth3d-Grafik:

  10. emanuelG Freitag, 29 Juli, 2016 um 11:07

    TWITTER an @emanuelg_rip.
    „Dein Account wurde dauerhaft gesperrt, weil die Twitter Richtlinie für das Posten von privaten Informationen einer Person verletzt wurde.“
    betr. Videos/Photos von @Gutjahr und seiner Tochter @ThaminaStoll am OEZ München #MunichAttack #NizzaAttack.

  11. emanuelG Montag, 1 August, 2016 um 12:58

    Ausführliches Interview mit Wolfgang Eggert zum Hintergrund
    25.7.: http://quer-denken.tv/ozapft-is-ein-interview-zum-muenchner-massaker/
    27.7. http://quer-denken.tv/ozapft-is-das-muenchner-attentat-im-mcdonalds-teil-2/
    28.7. http://quer-denken.tv/ozapft-is-das-muenchner-attentat-im-mcdonalds-teil-3/
    Interessant ist auch das magische Datum des Anschlags von München > s. Eggert-Interview
    https://de.wikipedia.org/wiki/22._Juli
    1099: Gottfried von Bouillon wird der erste Herrscher des Königreichs Jerusalem, das nach der Eroberung der Stadt im Ersten Kreuzzug errichtet wurde. Er verweigert jedoch die Königskrone und nimmt stattdessen den Titel Advocatus sancti sepulchri an.
    1209: Im Rahmen des Albigenserkreuzzugs nehmen die Kreuzritter die südfranzösische Stadt Béziers, eine Hochburg der Katharer, ein und töten die gesamte Bevölkerung – etwa 20.000 Menschen.
    1946: Die von Menachem Begin geleitete zionistische Terrororganisation Irgun verübt einen Bombenanschlag auf das Jerusalemer King David Hotel, das mehrere Abteilungen der britischen Mandatsverwaltung beherbergt. Mindestens 91 Tote sind das Resultat, die Angaben zu Toten und Verletzten variieren in den Quellen.
    2011: Bei zwei Anschlägen in Norwegen sterben 77 Menschen, Dutzende werden verletzt. Im Regierungsviertel in Oslo ereignet sich ein Bombenanschlag, auf der Insel Utøya ein Attentat in einem Feriencamp der norwegischen Jungsozialisten (AUF). Der Attentäter ist der Norweger Anders Behring Breivik.
    2016: Im Münchner Olympiaeinkaufszentrum werden mehrere Menschen erschossen.

    ab 31.7.16 lässt Gutjahr Youtube-Videos über seine Familie löschen: https://www.google.de/search?q=richard+gutjahr+copyright
    Sie finden sich in grosser Zahl im englischsprachigen Raum: https://www.google.de/search?q=richard+gutjahr+mossad
    Das Führt zum Streisand Effekt:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt
    Als Streisand-Effekt wird ein Phänomen bezeichnet, wonach der Versuch, eine unliebsame Information zu unterdrücken oder entfernen zu lassen, öffentliche Aufmerksamkeit nach sich zieht und dadurch das Gegenteil erreicht wird, dass nämlich die Information einem noch größeren Personenkreis bekannt wird.

    GoogleEarth-3d-Ansicht vom OEZ mit Notizen:

    • Richard K. Breuer Montag, 1 August, 2016 um 13:28

      Aha.

      Wolfgang Eggert kennt die Gegend rund um die Münchner Shopping-Mall. Er meint, dass sich zwischen Freitag 14:00 und Samstag 20:00 die autofahrenden Anwohner, Besucher und Shopper um die freien Parkplätze förmlich kloppen. Trotzdem ist das Parkdeck leer. Kein Auto weit und breit. Ergo: Die Behörden müssen die Autofahrer bereits Stunden zuvor umgeleitet haben. Es sei denn, der Handy-Clip wurde in der Vergangenheit eingespielt.

      Auch meinte er, dass die Aufnahme zu klar und sauber rüberkommt. Stimmt. Da wurde in jedem Fall „nachjustiert“.

  12. Pingback: Wer suchet im Web, der findet Shills und Dummschwätzer | richard k. breuer

  13. Billary Donnerstag, 4 August, 2016 um 14:16

    Noch zum Loretta-Syndrom:
    1. „Loretta“ hat auf CNN einen deutschen Akzent mit deutschuntypischen Grammatikauffälligkeiten. Ein erfahrener ESL-Lehrer könnte vermutlich die Grammatikfehler der (Dritt-)Sprache zuordnen. Oder liest bei CNN eine deutsche Praktikantin ein Skript ab, das von einem Nichtdeutschsprachler geschrieben wurde?
    „Fahndung“: Wer vom OEZ-Mall-Personal nannte sich Loretta, Lauretta, oder Laura, spricht überdurchschnittliches, geübtes Englisch, ist bekennende Muselmanin und hat Macdo-Bezug? Und hat noch dazu einen vermutlich südlandphänotypischen Sohn im Grundschulalter, der neugierig das Waffenladen beobachtete, aber vom auskunftsfreudigen „Adi“-David weder als erstes angegriffen noch angesprochen wird?

    2. In welchem der beiden Macdos hat CNN angerufen? Der bekannte oben auf der westlichen Straßenseite gehört nicht zur Mall und steht nicht in der Shopliste der Mall, der im UG der Mall schon, mit Telefonnummer. Wer verkriecht sich nach Schießereigerüchten wie etwa „Oben beim Mac auf der anderen Straßenseite hat grad irgend’n Südländertyp rumgeballert“ ausgerechnet im anderen Macdo, gleich gegenüber?

    3. Loretta (Pflaum) ist zufällig die Schauspielerin, welche die weibliche Hauptrolle spielte in B. Heisenbergs „Schläfer“ (2005), dem einzig bekannteren post-2001 Spielfilm über islamistische Schläfer /-verdächtigung, der in München spielt.
    http://www.imdb.com/title/tt0420886/

    • Richard K. Breuer Donnerstag, 4 August, 2016 um 22:59

      O lala. Ordentlich kombiniert. Soweit ich es verstanden habe, hat der CNN-Producer in den Shops der Mall angerufen und zufälligerweise Lauretta ausfindig gemacht, die zufälligerweise zuvor mit ihrem Sohn beim McD gewesen war. Wer das glauben soll, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Hm?! Gab es da nicht Zeugenaussagen, dass …

      Ich gehe demnach davon aus, dass „Lauretta“ eine Praktikantin im Dienste einer Agentur ist, die ein vorgegebenes Script ins Telefon säuselt. Natürlich mit Okay von CNN.

      Die Frage ist nur, warum haben die anderen Medien CNN im Regen stehen lassen? Gab es eine kurzfristige Script-Änderung und CNN hat gepennt?

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