richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Eine einzigartige Analyse über den Anschlag von Nizza! #Widersprüche

Nizza_Tatsachen

Heute werde ich meine im deutschen Sprachraum (vielleicht sogar weltweit) einzigartige Analyse über den (vermeintlichen) Anschlag von Nizza, 14. Juli 2016, veröffentlichen. Rund 50 A4-Seiten lang, geht der Artikel auf viele Details ein und zeigt die vielen Widersprüche, die bis dato von den französischen Behörden noch nicht geklärt und von den in- wie ausländischen Medien ignoriert wurden.

Ich habe mehrere Woche sehr intensiv an dieser Analyse gearbeitet, habe englische und französische Texte übersetzt, habe Zeugenaussagen transkribiert, Fotos und Videoclips durchgesehen und im Web immer wieder nach Kommentaren und Interpretationen gesucht. Letztendlich komme ich zum Schluss, dass das offizielle Narrativ unstimmig, widersprüchlich und widersinnig ist.

In den drei deutschen Foren, in denen ich mich kurzerhand anmeldete, in der Hoffnung, eine fruchtbare Diskussion führen zu können, wurde ich bitter enttäuscht. Es scheint, als würden sich Wahrheitssucher (Truthseekers), Verschwörungstheoretiker und Sherlock Holmes Spürnasen  – Skeptiker allesamt – selbst im Wege stehen. Dabei dürfen wir natürlich nicht außer Acht lassen, dass bezahlte Agents Provocateurs auch in Online-Medien, sozialen Netzwerken sowie Foren ihre Runden ziehen und nichts unversucht lassen, um interessante Gespräche und Gedankengänge mittels Kommentare zu verwässern, ins Lächerliche zu ziehen oder ins Leere laufen zu lassen. Auch praktizieren diese den Trick, mit großem Eifer immer wieder auf nebensächliche Details hinzuweisen, um unerfahrene Skeptiker vom großen Ganzen abzulenken.

Dabei kann man sich niemals sicher sein, ob unabhängige Medienportale wirklich unabhängig sind. Es ist nicht auszuschließen, dass sie zu einer kontrollierten Opposition gehören, die nach außen hin vorgeben, kritisch gegenüber Behörden und Medienhäuser eingestellt zu sein, tatsächlich aber Teil des Systems sind. Nach dem ich mich die letzten Jahre recht intensiv mit den alternativen Medien/Blogs auseinandergesetzt habe, ist mein Eindruck, dass es nur noch wenige authentische gibt, die es ernst meinen und somit vertrauenswürdig sind.

Bezüglich der sozialen Medien, vor allem facebook und twitter, ist mir in den letzten Jahren aufgefallen, dass diese immer öfter als Werkzeug eingesetzt werden, um die breite Masse in die eine oder andere Richtung zu lenken. Nach beinahe jedem (vermeintlichen) Anschlag werden beispielsweise facebook-Profilbilder zu einem politischen Statement verändert. Daneben bildet sich meist ein selbstgerechter Mob, der jede Skepsis gegenüber dem offiziell verlautbarten Tathergang mit wütender und anklagender Stimme vom virtuellen Tisch fegt. Wage es nicht, so der Tenor dieses Mobs, die Toten lächerlich zu machen! Dabei geht es in erster Linie um die Aufklärung eines Verbrechens und Aufdeckung von Widersprüchen im offiziellen Narrativ. Sollte ich jemals Opfer eines Verbrechens werden, würde ich mir wünschen, dass dieses vollständig aufgeklärt und nicht nur der Täter, die Täterin, sondern auch eventuelle Hintermänner, Hinterfrauen dingfest gemacht und zur Verantwortung gezogen werden. Virtuelle und reale Trauerkundgebungen mögen vielleicht sehr löblich und anständig sein, verhelfen aber in keiner Weise, die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Kurz und gut, während der gewöhnliche Bürger über die Gefahr der breiten Masse in Schule und Tageszeitung aufgeklärt wurde, sieht er die sozialen Medien davon befreit. In einer Abhandlung zu Canettis Buch Masse und Macht lesen wir in der NZZ:

»Was die Masse angeht, vertritt Canetti bis zum Schluss einen höchst pathetischen Gedanken: Die Masse ist keine menschliche, sondern eine universelle Erscheinung. Wenn sich Menschen zu einer Masse zusammenscharen, vollziehen sie damit nicht einfach eine politische, gesellschaftliche Bewegung, sondern sie ahmen einander nach.«

Tatsächlich tritt die Masse auch in den sozialen Medien auf und ahmt einander nach. Wie wohlig es einem das Herz wärmt, wenn man sich dort mit Gleichgesinnten zusammentun und sich gewiss sein kann, am rechten bzw. linken Fleck zu stehen. Diskussionen gibt es nicht. Es sind kurze Monologe, die jedermann und jedefrau in das einseitige Gespräch einwirft. Da es bei den wichtig(st)en Themen für gewöhnlich um nichts anderes als die verinnerlichte Glaubenswelt geht, ist das Abwehrverhalten um so heftiger und böswilliger. Deshalb ist es ratsam, als Skeptiker, sich in den sozialen Medien nicht zu sehr zu involvieren. Die Masse kann einen einzelnen Aufrechten ziemlich schnell in den Boden stampfen.

Zu guter Letzt bleibt die Frage, was ich mir von meiner detaillierten Analyse über den (vermeintlichen) Anschlag in Nizza erwarte. In dieser Frage liegt freilich die Crux der menschlichen Zivilisation: der Einzelne, der allein nicht imstande ist, gegen die Mächtigen bzw. gegen das System etwas auszurichten, ist aber wiederum notwendig, um eine Initialzündung in der Gesellschaft auszulösen, die es erst ermöglicht, überhaupt eine Veränderung in Gang zu setzen. Thomas Jefferson, einer der Gründerväter und spätere Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika schrieb:

»Ich halte es für richtig, dass eine kleine Rebellion, hie und da, eine gute Sache ist, und in der politischen Welt so notwendig ist wie Stürme in der physischen. […] Es ist eine Medizin, die notwendig ist für die Gesundung einer Regierung.« / I hold it, that a little rebellion, now and then, is a good thing, and as necessary in the political world as storms in the physical. […] It is a medicine necessary for the sound health of government.

Memoirs, Correspondence, and Private Papers of Thomas Jefferson: Late President of the United States, Band 2, London 1829, S. 87.

Der Einzelne ist gegenüber dem System natürlich ein kleiner unbedeutender Wurm, der ohne Probleme zertreten werden kann. Für gewöhnlich ist das aber gar nicht nötig, da so gut wie niemand Notiz von einem kleinen Wurm nimmt und dieser sich früher oder später enttäuscht in seine innere Höhle zurückziehen wird. Er lässt die Welt Welt sein, es bekümmert ihn nicht mehr, soll die Sintflut nur kommen. Kippt der skeptische Wurm in die Depression (vulgo Wurschtigkeit), hat das System den Sieg davongetragen und ist wieder stärker geworden.

Was auch immer durch meine Analyse erreicht oder nicht erreicht wird, ich nehme mir vor, standhaft zu bleiben, weder die schreibende Flinte ins Korn zu werfen, noch den skeptischen Kopf in den Sand zu stecken, kurz: Ich möchte nicht klein beigeben. Das ist natürlich leicht hingeschrieben, an diesem herrlichen Spätsommertag des 30. August 2016, vor allem, weil die guten wie schlechten Dinge noch vor einem liegen. Später, wenn die kaltfeuchten Novembertage ins Land ziehen, wenn die stumpfe Sinnlosigkeit immer wieder an die Tür klopft, wer vermag da noch Kraft genug haben, die schreibende Feder wie ein Schwert zu führen?

19 Antworten zu “Eine einzigartige Analyse über den Anschlag von Nizza! #Widersprüche

  1. Sherlock Dienstag, 30 August, 2016 um 18:26

    Da bin ich schon sehr gespannt!

    Re deutsche Foren gebe ich Dir recht: viel Spreu, kaum Weizen. Leider.

    Seriös und aufrichtig ist/war Andreas Hauß von Medienanalyse International, aber er hat sein Engagement mehr oder weniger eingestellt, aus Frustration über die mangelnde Resonanz. Statt ein totes Forum hätte er aber auch lieber einen modernen Blog eingerichtet..

    Andere sind zwar medienkritisch, aber getrauen sich nicht an diese heißen Eisen ran, aus Angst vor der Diffamierung als „VT“. Auch Seiten im Umfeld von AfD und FPÖ wittern politische Morgenluft und wollen deshalb „seriös“ sein.

    Und dann gibt’s die Schwachköpfe, bei denen schlicht die Intelligenz fehlt. Und natürlich die kontrollierten.

    • Richard K. Breuer Dienstag, 30 August, 2016 um 18:33

      Der Blog von Andreas Hauß ist für mich immer wieder eine Fundgrube, besonders wenn es um diese leidige NSU-Sache geht. Als Österreicher bin ich da nicht so drinnen. Ich denke, der gewöhnliche Leser ist mit dem forschen Ton, den Hauß anschlägt, ein bisserl überfordert. Aber wer sich auskennt, in der Materie, der weiß, wie es zu verstehen ist.

      • Sherlock Dienstag, 30 August, 2016 um 18:51

        Ja, Hauß ist/war für Fortgeschrittene. Schreib ihm doch auch mal, er solle einen modernen WP-Blog mit Archiv usw. einrichten, statt seine 1990er Seite und das verödete Forum.

      • Richard K. Breuer Dienstag, 30 August, 2016 um 18:56

        Naja, wenn er bereits ein wenig – pardon me – ‚Scheiß drauf‘ ist, dann will er bestimmt den Aufwand in Grenzen halten.

        Langsam, aber sicher fährt der Zug für selbstgebastelte Foren ab. Am ehesten sehe ich auf youtube ein mögliches Potenzial. Werde meinen Kanal wohl demnächst ‚anwerfen‘.

  2. Sherlock Dienstag, 30 August, 2016 um 18:48

    Noch kurz zu den „israelischen Fingerabdrücken“. Diese gab’s in Nizza und bei den meisten früheren Events natürlich auch.

    Aber Vorsicht: man kann zwei Schlüsse daraus ziehen. Der klassische: Die Israelis sind die Masterminds. Der kritische: Die Israelis werden für solche Aktionen eingespannt oder damit beauftragt, federführend sind die Dienste in UK/US. Ich tendiere zu letzerem.

    Nehmen wir den Parade-False-Flag, den Angriff auf die USS Liberty von 1967 durch israelische Flieger. Hat hier wirklich Israel eigenmächtig ein US-Schiff angegriffen? Warum sollte sich die USA sowas gefallen lassen? Hat nich viel eher Washington Israel beauftragt, dies zu tun, damit man einen Vorwand gegenüber Egypten hat?

    So könnte es auch bei späteren Aktionen gewesen sein: Israel muss die „Drecksarbeit“ erledigen. Dafür wird Israel von den USA weiterhin unterstützt, denn Israel hat seine Existenz den USA zu verdanken und ist von den USA abhängig. Die USA nutzen Israel als Militärkolonie im Nahen Osten, und eben für solche kleinen dreckigen Aktionen. Israel macht auch deshalb mit, weil es ihnen im Kampf gegen die Araber nützt.

    Natürlich versucht Israel Washington zu beeinflussen, aber sie sind nicht allmächtig, wie man zuletzt beim Iran gesehen hat, trotz hohem Einfluss auf Hollywood und Medien. Einige der jüdischen US-Milliardäre sind übrigens auch Israel-kritisch, z.B. Soros.

    Mir scheint diese Erklärung wesentlich realistischer als die Super-Israel-These, wonach Israel eigenmächtig Aktionen auf amerikanischem und europäischem Boden durchführt und dazu die ganze Politik und alle Medien kontrollieren oder erpressen müsste, um ungeschoren davonzukommen.

    Stecken hingegen die westlichen Dienste dahinter, und Israel ist vor allem Handlanger, ist dies erstens plausibler, und zweitens der perfekte smoke screen. „Der Jude wars“ funktioniert immer, dabei lachen sich die Planer in den westlichen Zentralen wohl ins Fäustchen.

    Vergessen wir nicht, Israel kann kaum die Sicherheit seiner eigenen Bevölkerung garantieren und das Land ist selbst tief gespalten. Sogar die Offensive im Libanon 2006 scheiterte kläglich.

    John Perkins, der „Economic Hitman“, ist übrigens auch dieser Ansicht. Er sagte, Israel werde von den USA „benutzt“.

    • Richard K. Breuer Dienstag, 30 August, 2016 um 19:05

      Am Ende geht es weder um Washington noch um Tel Aviv, sondern einfach nur um eine Cabal, um eine Elite (Establishment), die die Fäden zieht und dabei sich aller Personen und Persönlichkeiten bedient. Das klingt natürlich in den Ohren des gewöhnlichen Bürgers nach der klassischen Verschwörungstheorie – aber die Indizien sprechen dafür.

      Israel (und Saudi Arabien und Pakistan usw.) haben beispielsweise ihre Hände mit Sicherheit im 9/11-Spiel gehabt – es gab sogar ne österreichische Künstlertruppe, die Monate zuvor ziemlich verrückte Sachen in den Twin Towers veranstaltete – die Truppe hat sogar darüber ein Buch herausgegeben, für das kein geringer als Tex Rubinowitz gewonnen werden konnte. Kurz und gut: Wir haben es hier mit einem Netzwerk zu tun, das global agieren kann.

      John Perkins gefällt mir – auch wenn ich befürchte, dass er – analog Ellsberg, Snowden, Assange – ein limited hangout / kontrollierte Opposition darstellt.

      Echte Whistleblower zeichnen sich besonders dadurch aus, dass sie nicht sehr lange leben. Leider. Siehe Aaron Swartz oder Dr. David Kelly.

  3. Sherlock Dienstag, 30 August, 2016 um 20:55

    Hier nochmal Analyse des Zeitablaufs. Es deutet alles darauf hin, dass die Promenade um halb 11 geräumt wurde, um dann um 11 die Inszenierung zu starten. Gutjahr nannte wohl aus versehen die Zeit der Inszenierung, statt die Zeit der Räumung. https://www.youtube.com/watch?v=uIvl2VxRXd8

    Aber, selbst wenn die Promenade geräumt wurde, konnten doch nicht all die Gäste in den Hotelzimmern (und auf den Balkonen) an der Promenade evakuiert werden? Oder geschah genau dies? Jedenfalls haben wir keinen einzigen direkten Augenzeugen aus den Hotels. Außer Richard G.

    • Richard K. Breuer Dienstag, 30 August, 2016 um 21:03

      Also, da fehlt ja wohl ne halbe Stunde, bei der Touri-Cam. Und die wäre ja höchst interessant.

      Ehrlich gesagt, Gutjahr kann niemals aus „versehen“ die Zeitangabe gemacht haben, da er diese am nächsten Morgen korrigieren hätte können. Für mich ist und bleibt die widersprüchliche Zeitangabe von Gutjahr (und anderen wichtigen Zeugen) ein Rätsel.

      In meiner Analyse findest du ein australisches Ehepaar, das sehr wohl aus dem Fenster guckte und ein kurzes Video drehte – das freilich nicht abrufbar ist.

      Ich denke, die Evakuierung setzte vielleicht sogar noch während des Feuerwerks ein.

      • Sherlock Dienstag, 30 August, 2016 um 21:16

        Naja es könnte schon sein, dass es unter den Beteiligten Akteuren ein Missverständnis gab, auf welche Zeit der LKW zu datieren ist: Auf die Zeit der Evakuation oder auf die Zeit der Inszenierung?

        Gutjahr filmte um 23 Uhr und nannte deshalb diese Zeit. Hätte er dies später plötzlich „korrigiert“, hätte dies unglaubwürdig gewirkt. Also blieb er bei seiner Geschichte. Der zeitliche Widerspruch zu anderen Zeugen wurde von den Medien einfach ignoriert.

        Das australische Paar bringt uns irgendwie nichts Brauchbares, haben den LKW jedenfalls nichts gesehen. Waren sonst keine Gäste auf ihren Balkons? Allein die Möglichkeit würde diese Operation verunmöglichen. Das ist ein echtes Problem.

      • Sherlock Dienstag, 30 August, 2016 um 21:22

        Zu Bedenken: Zwei der LKW-Videos sind Computeranimationen, höchstens Gutjahr ist real. Wir haben also noch eine Vermischung von realen und fiktiven Bildern.

        So wurde auch bei Mh17 gearbeitet, mit den gefälschten Videos vom russischen „BUK-LKW“: https://energia.su/mh17/

      • Sherlock Dienstag, 30 August, 2016 um 21:24

        Bei Gutjahr haben wir ja noch das handfeste Problem, dass er noch während des Geschehens „terrorist attack“ rief, aber danach im TV mehrfach sagte, er habe es zuerst für einen Unfall gehalten. Und das TV blendete seine Tonspur dann einfach aus, sonst wäre der Widerspruch gleich aufgefallen.

      • Richard K. Breuer Dienstag, 30 August, 2016 um 21:43

        Am besten, du liest dir mal die Analyse durch, falls du es nicht schon getan hast.

        Der springende Punkt bei alledem ist, dass nicht WIR die Widersprüche und Ungereimtheiten lösen müssen, sondern die Behörden. Und die Medien haben die Pflicht, Antworten zu verlangen.

      • Sherlock Dienstag, 30 August, 2016 um 22:13

        Ist das ironisch gemeint? Die staatlichen Behörden haben doch nicht die Aufgabe die staatlichen Operationen aufzudecken? Die werden ja von den selben Chefs geleitet. Falls ein Beamter zu ehrgeizig wird, wird er versetzt oder …

        Was natürlich vorkommt, dass die Dienste „Spuren“ legen, die die klassischen Behörden dann aufdecken dürfen. Aber die führen natürlich in die Irre.

      • Richard K. Breuer Dienstag, 30 August, 2016 um 23:06

        Nope. Ich meine das ernst. Ich weiß ja nicht, wer sich hinter dem Namen ‚Sherlock‘ verbirgt, aber ich denke nicht, dass du eine Handhabe gegenüber den französischen Behörden hast. Ergo muss der Weg zuerst über die Medien gehen – und die können auf die Behörden Druck ausüben.

        Kurz und gut: Der Schlüssel zum Erfolg heißt, die Medien in die Pflicht nehmen. Und falls sie es nicht tun, es immer wieder zur Sprache bringen, bis der gewöhnliche und leichtgläubige Bürger merkt, dass da etwas nicht stimmen kann.

        Mit Nizza hätten die Skeptiker endlich eine Möglichkeit, in die Offensive zu gehen.

    • Sherlock Dienstag, 30 August, 2016 um 21:07

      Teil 2, wie die Massenpanik ausgelöst wurde: https://www.youtube.com/watch?v=ytM-cYfLxzk

  4. em Dienstag, 30 August, 2016 um 22:29

    Ich hatte es schon mal daruaf hingewiesen:
    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/anschlag-in-nizza-von-berliner-schuelerin-kam-nur-der-koffer-zurueck-24415386
    „Laut einem Familienangehörigen von Silan A. sah eine Mitschülerin, dass Silan, ihre Freundin und die Lehrerin Saskia S. an der Promenade des Anglais standen, als der Attentäter mit dem Lkw angebraust kam. Saskia S. sei von einer Kugel getroffen worden, dann rannte die Augenzeugin davon. Seitdem ist das Handy von Silan A. aus.“
    Das macht einen ganz anderen Tathergang denkbar:
    Durch Schüsse (nicht aus dem LKW!) wird Panik ausgelöst, bei der kaum einer filmen wird und zeitgleich kommt der LKW…
    Jetzt braucht man nur nur noch die 1256 CCTV-Cams in Nizza auszuschalten und einen eingebetteten Journalisten rechtzeitig vorher filmen zu lassen!

  5. em Dienstag, 30 August, 2016 um 22:38

    Und zu den 1256 CCTV-Kameras in Nizza („franz. Hauptstadt der Videoüberwachung“):
    Installiert wurde das System unter der Ägide von Ex-Bürgermeister Christian Estrosi (Ehrendoktor der Uni Haifa)
    https://en.wikipedia.org/wiki/Christian_Estrosi
    Christian Estrosi (born 1 July 1955) is a French sportsman and politician. He is a former professional motorcyclist and politician, a former Minister, a former Mayor of Nice, and the current President of the Regional Council of Provence-Alpes-Côte d’Azur.
    He is the recipient of a Doctorate Honoris Causa from the University of Haifa in Israel. He is a Knight of the Legion of Honour from the French Republican, an Officer of the Order of Merit of the Republic of Poland, and a Commander of the Order of Saint-Charles from Monaco.
    Erhellende Bildersuche: https://www.google.de/search?q=Christian+Estrosi+Haifa&tbm=isch
    Vermutlich stammt die Video-Technik vom Weltmarktführer NICE-SISTEMS (Israel, 2015 umbenannt in Qognify)

    Links zu NICE system;Qognify;
    https://www.google.de/search?q=Nice+system
    https://en.wikipedia.org/wiki/NICE_Systems
    https://fr.wikipedia.org/wiki/NICE_Systems
    http://www.nice.com/protecting/public-safety/safe-city
    ​Leading public safety expert
    … There is no substitution for real experience and a proven track record. Our expertise is unmatched in the public safety arena. NICE Safe City solutions have been selected by Sochi, Russia, to secure the Winter Olympics 2014, by East Rutherford, New Jersey, for Superbowl 2014, and by Glasgow, capital of Scotland. Many of the world’s most security-conscious locations and organizations use NICE technology and expertise to improve their safety and security operations.
    http://www.qognify.com

    • Richard K. Breuer Dienstag, 30 August, 2016 um 23:00

      Also ehrlich gesagt, ich glaube ja, dass das CCTV-System für eine bestimmte Dauer abgeschaltet war (oder die relevanten Kameras). Ist überdrüber spekulativ, aber alles andere wäre ziemlich riskant, für die Verantwortlichen.

      Von der Touristen-Cam, die die Promenade zeigt, fehlen auch die interessantesten Momente.

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