richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Die Hörigkeit der klugen Leute bezüglich 9/11

Die letzten Tage ist das Gespräch auf den Anschlag vom 11. September 2001, sprich 9/11, gekommen. Kluge Leute saßen da mit mir am gemütlichen Tisch. Abitur. Studium. Technisch durchaus versiert. Liberal. Aufgeklärt. Und doch verteidigen sie mit Händen und Füßen die offizielle Version des Anschlags. Warum?

Passagierflugzeuge seien in die beiden Wolkenkratzer geflogen, versichern sie sich gegenseitig. Schließlich habe man es gesehen. Jeder hat es gesehen. Alle haben es gesehen. Im TV. Live. Unmöglich, dass es nicht so gewesen sein könnte. Ja, und dann der Kollaps der beiden Gebäude, die in sich zusammenstürzen. Weil das Feuer die Stahlträger geschwächt habe. Ob ein Büro-Kerosin-Feuer die dafür nötige Hitze entwickeln würde können, wird mit dem Wort „Chemie“ abgetan. All die „Chemikalien“ in den Stoffen und Einrichtungen würden die Hitze des Feuers in solche Höhen geschraubt haben, dass die Träger nachgeben mussten. Ja, und dann fiel der obere Teil auf den unteren Teil und riss alles mit sich. Dass dieser Kollaps beinahe in Fallgeschwindigkeit geschehen ist, es so aussieht, als würde der untere Teil absolut keinen Widerstand geleistet haben, wird mit der sogenannten offiziellen Pancake-Theorie abgetan. Hier eine Computer-Simulation dieser (absurden) Theorie.

Mein Einwurf, dass man in den TV-Bildern* sieht, wie die Flugzeuge förmlich in die Gebäude verschwinden, es keinen Aufprall und keine Verzögerung gibt – eine physikalische Unmöglichkeit – wird von den klugen Leuten kopfschüttelnd abgewiesen: Es sei die Geschwindigkeit des Flugzeuges („800 km/h“**) gewesen, die dies möglich machte, da es sich ja nur um eine Glasfront gehandelt hätte. Stahlträger? Achselzucken. Man glaubt mir nicht, dass die Front der WTC-Türme mit Stahlträger versehen war – wie ein stählernes Netz, das von unten nach oben hochgezogen wurde.

Aber bei einem Gegenargument merkte ich, wie sie inne hielten, wie sich ihre Gedanken langsam zerrieben. Leider konnte ich mein Argument nicht mit harten Fakten belegen, deshalb hole ich es mit diesem Beitrag nach. Die beiden WTC-Türme, die hauptsächlich aus Stahlträger bestanden haben, sind de facto nicht eingestürzt, sondern wurden pulverisiert. Ansonsten hätte man all die Stahlträger am Boden finden müssen. Aufgehäuft zu einem ansehnlichen Berg. Doch da war so gut wie nichts mehr von ihnen vorhanden. Nada. Wo sind demnach all die Stahlträger der beiden Gebäude, die über 400 Meter in die Höhe geragt haben? Die offizielle Version gibt darauf keine Antwort.

Eine alternative, freilich spekulative Theorie präsentiert Dr. Judy Wood. Sie geht davon aus, dass es eine Form von Energie/Frequenzwaffe gewesen sein muss, die die beiden Türme förmlich in (Mikro)Staub verwandelte. Das klingt jetzt natürlich völlig verrückt, aber sie zeigt eine Reihe von Phänomenen auf, die mit herkömmlichen Mitteln (konventionelle Sprengung bzw. Einsturz) nicht zu erklären sind; beispielsweise kann man ein besonderes Feuer beobachten, das zwar Metall, aber kein Papier brennen lässt;  es gibt seltsame Gebilde, die aus Stahlträgern bestehen, die förmlich ineinander verschmolzen sind bzw. brezelhaft verbogen; es finden sich Autos, die eine merkwürdige Veränderung durchgemacht haben müssen, obwohl sie nicht in der Nähe von Groundzero abgestellt waren, siehe toasted cars.

Wie dem auch sei, niemand weiß, was an diesem Tag im September 2001 wirklich geschehen ist. Vielleicht werden wir es auch nie erfahren. Aber ich denke, wir sollten endlich aufhören, die offizielle Version wie gottesfürchtige Missionare zu verteidigen und so tun, als hätten uns Regierungen und Medien noch niemals angelogen. Deren primäre Aufgabe ist die Aufrechterhaltung einer Illusion. Und so lange wir uns in dieser Illusion gefangen halten lassen, werden wir, die gewöhnlichen Bürger dieser Welt, niemals in der Lage sein, die Obrigkeit herauszufordern und sie in die Schranken zu weisen. Tun wir es für uns. Tun wir es für unsere Kindeskinder. Das sind wir ihnen schuldig, meinen Sie nicht?

*) Im September 11 TV Archiv (bzw. youtube Kanal) können Sie die Live-Berichterstattung der US-TV-Sender in aller Ruhe ansehen. Die ersten Meldungen wissen nichts von einem Flugzeug. Es gibt Vermutungen. Es gibt Augenzeugen auf der Straße, die zwar eine Explosion, aber kein Flugzeug wahrgenommen haben. Übrigens, die sehenswertesten Bilder des zweiten Einschlags, die immer und immer wieder im TV gezeigt werden und die sich deshalb in das kollektive Bewusstsein der Welt eingebrannt haben, wurden nicht live gesendet, sondern sind erst später entstanden.

**) Passagierflugzeuge würden bei solch hoher Geschwindigkeit in dieser geringen Höhe längst auseinandergebrochen sein. Die dokumentierten Mobilanfrufe aus den fliegenden Flugzeugen sind damals technisch nicht möglich gewesen; es fanden sich auf Groundzero keinerlei Flugzeugteile, dafür konnte die Behörde den unversehrten Reisepass eines der (vermeintlichen) Terroristen sicherstellen; ein Flughafenmitarbeiter gab zu Protokoll, dass ein als entführt gemeldetes Flugzeug noch immer am Gate des Flughafens stand; Flugschreiber wurden keine gefunden; die Behörden haben bis heute keine Bilder der Überwachungskameras vorgelegt, die beweisen würden, dass die 19 Entführer tatsächlich am Flughafen waren und die besagten Flugzeuge bestiegen hätten … usw. und so fort …

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6 Antworten zu “Die Hörigkeit der klugen Leute bezüglich 9/11

  1. zip Montag, 24 Juli, 2017 um 22:49

    „Und doch verteidigen sie mit Händen und Füßen die offizielle Version. Warum?“

    2 Puzzlesteinchen dazu.

    1. Die Notwendig der Gruppenzugehörigkeit. Ist evolutionär bedingt. Jahrtausendelang war der/die Einzelne auf die Gruppe angewiesen, um zu überleben. Die Akzeptanz durch den Stamm/die Gruppe war so bedeutsam, dass etliche Programme und Warnsysteme, die die Zugehörigkeit zum Stamm sicher stellen, genetisch fest verankert sind.

    Eines dieser Warnsysteme ist z.B.. dass soziale Ausgrenzung genauso schmerzt eine körperliche Verletzung. Sind auch dieselben Gehirnstrukturen aktiv, wie der ACC (anteriorer cingulärer Kortex) oder die Insula. Siehe Studien von Eisenberger/Lieberman „Does Rejection hurt?“ und „Why Rejection hurts“ u.v.a.m.

    Außerhalb der Gruppe zu stehen ist schmerzhaft und mit extremen Stress verbunden. Braucht niemand, will niemand riskieren. Deshalb die oft hündische Ergebenheit zu allem, was die Gruppe vorgibt. Und die Gruppe gibt auch Meinungen und Einstellungen vor.

    Die oft wiederum auf autoritären Vorgaben beruhen. Die Gruppe glaubt halt an das, was der Häuptling erzählt. Das ist mit wenig Risiko verbunden und meistens das Einfachste. Unsere modernen Meinungs-Häuptlinge sind die Mainstreammedien.

    2. Kognitive Dissonanz. Wenn jemand aufgrund widersprechender Fakten oder Konsequenzen in Konflikt zu seinen Einstellungen und Überzeugungen gerät, sitzt er in der Falle der kogn. Dissonanz. Die Ist-Soll-Diskrepanz ist mit erheblichem Stress verbunden, sie schafft Verhaltensunsicherheit und Hilflosigkeit. Der einfachste Weg, kognitive Dissonanz loszuwerden, ist die neu aufgetauchten, zur bisherigen Überzeugung inkonsistenten Fakten so schnell wie möglich wieder loszuwerden.

    Ach ja, ein drittes Puzzleteilchen fällt mir gerade zu. Die gute alte psychodynamische Theorie von den Abwehrmechanismen. Das Buch von Anna Freud „Das Ich und die Abwehrmechanismen“ ist da sehr aufschlussreich. Denn es zeigt, was für ein findiger Hund der Mensch doch ist, wenn es darum geht, unangenehme Fakten und Erfahrungen aus dem Blickfeld zu entfernen.

  2. zip Montag, 24 Juli, 2017 um 22:55

    Ach ja, eine witzige Strategie, die alten Überzeugungen und Einstellungen, die den realitätsnäheren neuen Fakten entgegenstehen, einer Überprüfung zuzuführen, besteht darin, ihre Logik konsequent zu Ende zu denken und dieses Ende ist meist so absurd, dass selbst der dümmste Adressat deiner Argumentation dabei stutzig werden muss.

    LG!

    • Richard K. Breuer Montag, 24 Juli, 2017 um 23:29

      „Die [all]gemeinsten Meinungen und was jedermann für ausgemacht hält, verdient oft am meisten untersucht zu werden“, sagte bereits Georg Christoph Lichtenberg (1742 bis 1799), der erster Professor der Experimentalphysik. Die Zeiten haben sich zwischenzeitlich freilich geändert.

      Das Dilemma für den gewöhnlichen und wohl gutgläubigen Bürger ist, wenn die offizielle Version tatsächlich ein Lügengespinst ist, dann sind die Folgen unabsehbar und würden die Welt auf den Kopf stellen. Wie du sagst, die kognitive Dissonanz schaltet sich ein und das Gehirn aus.

      Vielleicht braucht es einfach Humor, um den guten Leuten die Augen zu öffnen. Wie sagte schon Billy Wilder:

      „If you are going to tell people the truth, be funny or they will kill you“.

      🙂

  3. Richard K. Breuer Mittwoch, 26 Juli, 2017 um 10:31

    quod erat demonstrandum:

    facebook Kommentar von AB: „Hallo Richard, ich habe jetzt einige Zeit überlegt und teilweise deine Blogs nicht mehr oder nur noch irritiert gelesen. Ich werde dich heute nach vielen Jahren entfreunden, weil ich mich ins kleinster Weise mehr mit dir oder deinen Gedanken identifizieren kann. Ich wünsche dir alles Gute.“

    • zip Donnerstag, 27 Juli, 2017 um 23:11

      Mannomann. Das fass‘ ich nicht und es tut mir leid für dich. Sind das die berühmten liberal denkenden Demokraten, die sich tolerant geben und für Meinungsfreiheit eintreten?

      Oder doch eher jämmerliche Disney-Figuren?

      • Richard K. Breuer Samstag, 29 Juli, 2017 um 17:23

        Andererseits muss man doch schon froh sein, solch eine Reaktion zu erhalten. Ich schließe daraus, dass die Beiträge wenigstens überflogen wurden. Langsam nährt sich das Eichhörnchen 😉

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