WM 2018: Resümee der Fußballweltmeisterschaft in Russland

Das war sie also, die Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland. Wie bereits bei den letzten großen Fußballturnieren – EM 2008, WM 2010, EM 2012, WM 2014 und EM 2016 – versuche ich mich auch diesmal an ein Resümee. Einfach ist das freilich nicht, gehören doch so viele Eindrücke und Überlegungen auf den springenden Punkt gebracht. Gesehen, die Fußballspiele, habe ich sie diesmal nicht alle. Kam mir doch die Reise nach Moskau und Nischni-Novogorod dazwischen. Dafür durfte ich zwei Begegnungen (Costa-Rica : Schweiz und Kroatien : Dänemark) livehaftig im Stadion miterleben. Berauschend! Elektrisierend! Beeindruckend! Hier der gefällige FIFA-Zusammenschnitt

Stadion_Nischni_2018
Der perfekte Sonnenuntergang bei der Weltmeisterschaft in Nischni-Novgorod, aufgenommen von Sitz 23, Reihe 34, Block C221, Level 4 – am 27. Juni 2018.

Die Weltmeisterschaft in Russland hatte einige dicke Überraschungen parat. Der amtierende Weltmeister Deutschland wurde von Mexiko im ersten Gruppenspiel und in der ersten Halbzeit regelrecht vorgeführt und im letzten Gruppenspiel gegen Südkorea aus dem Turnier gekickt. Ist es dieser seltsame Fluch, der all die amtierenden Weltmeister bereits frühzeitig nach Hause schickt? Deutschland, diese Bilderbuch-Turniermannschaft, verlor bei dieser Weltmeisterschaft ihren Nimbus. Von nun an wird sich jede deutsche Mannschaft in all den zukünftigen Turnieren nicht mehr sicher sein dürfen, die Gruppenphase zu erreichen. Die deutsche Vormachtstellung bei großen Turnieren ist damit dahin. Für die EM 2020 wird sich die deutsche Nationalmannschaft neu erfinden müssen. Gleiches gilt freilich auch für Spanien sowie Italien und die Niederlande, die sich beide nicht mal qualifizieren konnten.

Das Turnier in Russland hat gezeigt, dass einstudierte Defensivkonzepte für sonst spielstarke Mannschaften zum Stolperstein werden können. Spanien und Deutschland fanden am Ende keinen Weg, die Abwehrketten zu sprengen. Frankreich hatte zumeist das Glück auf seiner Seite – man erinnere sich an das erste Gruppenspiel gegen Australien, als es ein abgefälschter Weitschuss war, der ihnen den Siegestreffer bescherte. Und gegen Peru war es die Latte, die den möglichen Ausgleichstreffer verhinderte. Alles in allem hätte Frankreich genauso wie Deutschland oder Spanien oder Portugal gegen schwächere Teams straucheln können. Spielerisch überzeugten die Franzosen in keinen der Begegnungen, gingen die Spieler nicht mal im Ansatz an ihre Leistungsgrenzen und doch reichte es am Ende für den Weltmeistertitel. Jetzt, wo die Equipe Tricolore endlich den Titel nach Paris geholt hat, werden sie vielleicht befreiter aufspielen und das enorme Potenzial abrufen können. Es kann aber auch sein, dass der Schlendrian Einzug hält und die Deschamps-Knute nicht mehr wirkt. Dann haben wir wieder großes Kino mit rebellischen Spielern und Trainern, die wie Sonnenkönige regieren. Eine erste Orientierungshilfe, wo die einen, wo die anderen stehen, bietet das Nations League Duell zwischen altem und neuem Weltmeister, zwischen Deutschland und Frankreich, am 9. September 2018.

Was wäre es für ein positives Zeichen gewesen, nicht nur für den Fußball, hätte das kleine Kroatien den großen Favoriten im Finale geschlagen und sich zum Weltmeister gekürt?! Es sind diese Momente, die einen vor Augen führen, wie das System tickt. Am Ende gewinnen immer die Großen, hämmerte es vielen jungen Fußballfans in aller Welt in die Köpfe. Während die linksliberalen Kulturmarxisten den Sieg Frankreichs zu einem Erfolg des grenzenlosen Europas mit vielen Kulturen hochstilisieren, vergessen sie, was dieser Sieg tatsächlich für die restliche Welt bedeutet.

Nationalmannschaften aus Afrika und Asien haben den Anschluss an die europäische Spitzenklasse längst verloren. Die Weltmeisterschaft scheint nur noch eine Europameisterschaft mit Brasilianischer Beteiligung zu sein. Die Perfektionierung der Defensivkonzepte gepaart mit extremer Laufarbeit und eiserner Disziplin trifft vor allem die verspielteren Mannschaften, die sich Siege erspielen, nicht erarbeiten wollen. Peru, Senegal, Costa Rica, Nigeria und Brasilien kommen mir da in den Sinn. Japan, welches bereits mit zwei Toren gegen Belgien führte, agierte zu unbekümmert, zu naiv – und Marokko führte Portugal samt Ronaldo vor, trotzte sogar Spanien ein Unentschieden ab – trotzdem reichte es am Ende nicht, um sich gegen die beiden Favoriten durchzusetzen. Erfreulich und vielleicht sogar überraschend der Sieg Nigerias gegen das isländische Defensivbollwerk. Leider reichte es auch für die afrikanische Mannschaft nicht, weil sie gegen Argentinien zu unbekümmert zu Werke gingen und acht Minuten vor Schluss die Rechnung präsentiert bekamen. Bitter!

Costa Rica hatte ich bereits nach dem ersten Gruppenspiel gegen Serbien abgeschrieben. Sie agierten auf dem Rasen derart lethargisch, dass man meinen hätte könnte, sie würden bereits ein ganzes Turnier in den Beinen haben. Gegen Brasilien ermauerten sie sich 95 Minuten lang aufopfernd das für sie so wichtige Unentschieden – aber es sollte einfach nicht sein. Im letzten Gruppenspiel gegen die Schweiz ging es für die bereits ausgeschiedenen Mittelamerikaner dann nur noch um die Ehre. Ich hatte das Glück, dieses Spiel im Stadion miterleben zu dürfen. Die Fans aus Costa Rica machten gehörig Stimmung und das Spiel war eine große Sensation. Hier zeigte sich, dass am Ende ja doch nur das Resultat zählt. Die biederen Schweizer, mit Glück und Hängen und Würgen und Shakiri in Bestform, erreichten das Achtelfinale, während ein Costa Rica, das im letzten Spiel traumhaften Angriffsfußball zeigte, nach Hause fahren musste.

England kam überraschend ins Halbfinale und viele sahen bereits die Mannschaft in weltmeisterlicher Form. Doch es war vor allem das Glück der Auslosung, das diesen sensationellen Durchmarsch erst möglich machte. Panama war mit Sicherheit das schwächste Team dieser WM und Tunesien eine herbe Enttäuschung. Spielerisch konnten die Engländer in keinem ihrer Spiele überzeugen. Manager Southgate verstand es, die griechische Rehagel-Taktik mit britischem Flair und stolzer Brust auf die Insel zu holen. Bis zum Halbfinale funktionierte die Taktik ganz gut. Zwar war die Defensivleistung nicht immer fehlerfrei, aber dank der vielen Standardsituationen konnten die nötigen Siegestreffer gemacht werden. Aus dem Spiel heraus ging offensiv wenig bis gar nichts. Gottlob warfen die kroatischen Stehaufmännchen im Halbfinale nicht gleich die Flinte ins Korn, nach dem frühen Rückstand (Freistoß!), sondern beackerten die Defensivlinien rechts und links. Der Abnützungskampf führte schließlich und endlich zu Fehlern und zu den beiden kroatischen Toren. Rückblickend gesehen, hätte das Finale Frankreich : England gelautet, wir hätten mit großer Wahrscheinlichkeit einen zähen Defensivkonzeptbrocken zum Schlucken gehabt. Mbappé hätte jedenfalls nicht die Räume vorgefunden, um seine Antrittsschnelligkeit unter Beweis zu stellen. Beide Teams hätten nur zaghafte Vorstöße unternommen – kontrollierte Offensive heißt es im Fachjargon – und auf eine Standardsituation bzw. Elfmetergeschenk gewartet und gewartet und gewartet. Gähn. Es wäre keine Werbung für den Fußball gewesen. Ganz und gar nicht. Da lobe ich mir den kroatischen Harakiri-Sturmlauf ins offene französische Messer. Übrigens wird Kroatien in der Nations League erneut auf England stoßen. Man darf gespannt sein, wie sich die beiden Mannschaften präsentieren werden.

Im Großen und Ganzen ist zu befürchten, dass das Rehagel-Southgate-Catenaccio-Defensivkonzept immer weiter verbessert und verfeinert wird, hat diese Taktik die größte Chance auf Erfolge für durchschnittliche Teams. Die Begegnung zweier Mannschaften mit solch einem Konzept haben wir bereits gesehen, so wir nicht beim Zuschauen eingeschlafen sind – Schweden : Schweiz sowie England : Schweden und vielleicht Frankreich : Dänemark. Nicht gerade der Höhepunkt spielerischer Fußballunterhaltung.

Gastgeber Russland hat positiv überrascht. Die Stimmung, die die Siege auslösten, war einfach nur zum Niederknien. Auch wenn manch russischer Fan mit Trainer Tschertschessow unzufrieden war, er hat die Mannschaft bis ins Viertelfinale gebracht – und mit ein wenig Glück – Stichwort Elfmeterschießen – hätte sogar der Einzug ins Halbfinale gefeiert werden können. Andererseits, gegen Spanien war für sie spielerisch das Ende der Fahnenstange erreicht. Die Spanier waren dank einer absurd lächerlichen Trainer-Eskapade zu Beginn des Turniers ziemlich durch den Wind. Zwar durften spanische Medien kurz hoffen, dass Diego Costa und seine Torerfolge eine neue siegreiche Ära einleiten würden, aber irgendwie funktionierte es am Ende doch nicht.

Belgien wird bereits von den Experten als Favorit für die kommende Europameisterschaft 2020 gehandelt. Doch so einfach dürfte es nicht werden, vor allem gegen eine kompakte und gut organisierte Defensivmannschaft gehen Hazard & Co mal schnell die Ideen aus. Sie hatten das Glück, dass ihnen Japan und Brasilien in den K.O.-Spielen die Räume für ihr Konterspiel boten. Frankreich machte diesen Fehler nicht und ließ die Belgier praktisch vor dem Strafraum verhungern. Kein Wunder, dass die belgischen Spieler nach der Niederlage frustriert über den französischen Defensivkick herzogen. Bei der kommenden Europameisterschaft wird es ihnen jedenfalls nicht leichter gemacht und da kann beispielsweise eine abgebrühte Schweizer Mannschaft durchaus zum Stolperstein werden. Dieses Duell wird es in der Nations League am 12.10.2018 zu bestaunen geben. Zuvor müssen die Belgier auch noch gegen das isländische Bollwerk anlaufen – es wartet demnach viel Arbeit auf die belgische Offensivabteilung.

Kroatien hat mich von Beginn an begeistert. Im Gegensatz zu vielen anderen großen Mannschaften, haben sie punktgenau ihre Leistung im ersten Gruppenspiel abrufen können. Die Einsatzbereitschaft und der Wille, auch noch in der 90. Minute, beim Stand von 2:0 (Argentinien), einen Sprint über das halbe Feld zu machen, um das dritte Tor zu erzielen, zeigte, dass mit den Kroaten zu rechnen ist. In allen vier K.O.-Spielen mussten die Kroaten einen Rückstand aufholen – und taten es auch. Bewundernswert, wie sie sich gegen die Niederlagen gestemmt haben. Hätte es diesen unseligen Handspiel-Elfmeter im Finale nicht gegeben, es wäre vermutlich ein packendes Spiel geworden. Gut möglich, dass sich die Franzosen am Ende trotzdem durchgesetzt hätten, aber so bleibt ein schaler Geschmack zurück. Nebenbei drängt sich die Feststellung auf, dass die FIFA, die Sponsoren und die EU-Politiker mit Sicherheit ein multikulturelles, EU-freundliches Frankreich als Weltmeister sehen wollten als ein nationalistisches Kroatien an der Peripherie Zentraleuropas. Gewiss, das ist ein politischer Gedanke – aber nach all den Korruptionsvorwürfen der letzten Jahre muss man auch diesen Aspekt in Betracht ziehen. Wir dürfen nicht vergessen, dass der Schiedsrichter am Feld bereits zum Weiterspielen aufgefordert hatte und erst durch die „Zentrale“ auf das mögliche Vergehen hingewiesen wurde. So gut die Videoschiedsrichter-Technologie auch ist – sie kann dazu verwendet werden, (un)gehörigen Einfluss auf das Spielgeschehen zu nehmen. Gerade das „absichtliche“ Handspiel im Strafraum war im gesamten Turnierverlauf ein einziges großes Fragezeichen. Langsam, aber sicher sollte es hier endlich zu einer klareren Regelauslegung kommen. Da fällt mir ein, dass Kroatien vielleicht noch den herkömmlichsten und ausgewogensten Fußball im Turnier gespielt hat. Sie legten ihr Hauptaugenmerk auf das Mittelfeld und einem druckvollen Pressing, stellten die Räume zu, ohne dabei auf starre Defensiv-Linien zurückzugreifen. Sah man das kroatische Spiel, sah man Fußball aus vergangenen Zeiten, als die Spieler mehr Freiheiten hatten und nicht in ein vorgegebenes System gezwängt waren, das sie peinlichst genau einhalten mussten.

Brasilien und Schauspieler Neymar waren ein wenig die Buhmänner dieser Weltmeisterschaft. Vielleicht stieg ihnen der Favoritenstatus ein wenig zu Kopf und in die Frisur. Im ersten Spiel erhielten sie den notwendigen Dämpfer gegen robuste Eidgenossen, im zweiten bäumten sie sich gegen einen drohenden Punkteverlust auf eine Weise auf, die ich den Südamerikanern nicht zugetraut hätte. Von da an ging es ihnen wieder leichter von der Schuhspitze, Serbien und Mexiko stellten jedenfalls keine sonderlichen Prüfsteine dar, doch das Viertelfinale gegen Belgien erwischte sie am falschen Fuß. Bei zwei offensiv starken Mannschaften – die eine aus dem Spiel, die andere im Konter – ist der Führungstreffer das Zünglein an der Waage. Während der Ball zuvor an die belgische Stange ging, ging er auf der anderen Seite ins brasilianische Tor. Wäre es umgekehrt gewesen, hätte wohl Belgien die Koffer packen müssen. Belgien war demnach nicht besser, nur um die Spur glücklicher und sicherlich abgebrühter als die Südamerikaner, die hie und da die Ordnung in der Defensive verloren. Im Großen und Ganzen hat mich Brasilien aber nicht zu überzeugen vermocht, andererseits ist die Qualität des Spielermaterials schon recht beachtlich, auch wenn die großen Namen und die vollendeten Fußballzauberer fehlen, abgesehen von Neymar. Aber wer braucht schon große Namen? Am Ende, wie wir wissen, zählt das Resultat.

Enttäuschende Momente gab es freilich auch, bei dieser WM. Senegal schied völlig unglücklich aus, da es bei gleichem Punktestand und gleicher Tordifferenz die Fairplay-Wertung gegen Japan verlor; ein offensiv ausgerichtetes Peru will der Ausgleich gegen Dänemark einfach nicht gelingen – hätte Guerrero mit der Ferse das Tor gemacht, Peru hätte ihm ne Statue aufgestellt – im Übrigen war es eines der besten Spiele dieser WM. Nigeria, das überraschend Island bezwang – die beiden Tore waren superb! – fehlte zum Aufstieg ins Achtelfinale gegen Argentinien 10 Minuten; hätten sie nicht die afrikanische Nachlässigkeit vor dem gegnerischen Tor gezeigt, sie hätten gegen Frankreich vielleicht eine Überraschung liefern können. Iran und Marokko schrammten beide knapp an einer Sensation vorbei – und enttäuschenderen Fußball als Portugal hätten sie im Achtelfinale auch nicht spielen können. Costa Rica hätte sich den Punkt gegen Brasilien verdient, so aufopfernd stemmten sie sich gegen die spielerische Übermacht; aber in der 95. Minute wurde die Brechstange der Südamerikaner belohnt. Und last but not least war der unnötige Elfmeterpfiff gegen Kroatien im Finale die wohl größte Enttäuschung dieser WM; dem VAR sei dank. Tja.

Alles in allem bot die Weltmeisterschaft in spielerischer Hinsicht keine Glanzpunkte, aber die Menschen, das Fest, das Land, es war einfach nur wunderbar. Die Stimmung freundlich, die Fans friedlich, das Feiern fröhlich. Herz, was willst du mehr?

Sorgen muss man sich freilich für die Zukunft machen. Die nächste WM in Katar findet im Winter 2022 statt – ob Land und Leute genügend Stimmung erzeugen können, ist fraglich. Ein wenig fühlt es sich nach einer künstlichen Befruchtung an, sozusagen eine Weltmeisterschaft aus der Retorte. Aber man sollte dem für uns so fremden Gastgeberland eine Chance geben. Was haben die Medien Russland nicht schlecht gemacht, vor der WM! Politik spielte und spielt bei alledem immer eine Rolle, das sollten wir nicht vergessen – Sport hin oder her. Fußballerisch wird sich zeigen, wohin der Ball rollt. Die nächste Europameisterschaft 2020 könnte der Höhepunkt des Defensivkicks werden, angeführt von Weltmeister Frankreich. Vive la défensive!

 

die dramatischsten Spiele dieser WM

Deutschland : Schweden 2:1

Brasilien : Costa Rica 2:0

Spanien : Russland 1:1 3:4 i.E.

Südkorea : Deutschland 2:0

Belgien : Japan 3:2

Russland : Kroatien 2:2 3:4 i.E.

die besten Spiele dieser WM

Peru : Dänemark 0:1

Russland : Ägypten 3:1

Serbien : Schweiz 1:2

Argentinien : Kroatien 0:3

Portugal : Spanien 3:3

Schweiz : Costa Rica 2:2

Deutschland : Mexiko 0:1

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s