9/11 – 17 Jahre und kein bisschen klüger

Vielleicht begann das orwellsche Zeitalter an diesem Dienstag Morgen, dem 11. September 2001, in New York City. Nichts sollte mehr so sein wie es vorher war. Der Kalte Krieg ging mit dem Zusammenbruch der UdSSR und dem Fall der Berliner Mauer zu Ende. Anfang der 1990er Jahre sah es so aus, als würde die Menschheit endlich in ein friedlicheres Zeitalter eintreten können. Der nukleare Holocaust – so durfte man diesen besonderen Begriff in jener Epoche noch gebrauchen – war damit so gut wie Geschichte und die amerikanischen Lehrfilme der 1950er Jahre, die Kinder in den Schulen belehrten, wie sie sich im Falle einer atomaren Explosion verhalten sollten (»duck and cover«), nur noch eine amüsante Anekdote. [Alles Wissenswerte zu 9/11 gibt es auch hier]

Die 1990er Jahre waren somit ein großes weltweites Aufatmen – von nun an, sagten wir uns – würde es Wichtigeres geben, als Billionen von Münzen in den Schlund des Militärs zu werfen. Deutschland war wiedervereinigt (freilich, Friedensvertrag haben unsere lieben Nachbarn – im Gegensatz zu »Österreich ist frei!« – bis heute nicht, aber das ist eine andere Geschichte), der Kommunismus wurde als ein politisches Monstrum entlarvt, das nur dazu da war, ganze Völker brutal zu unterjochen und das ohne Hilfe der westlichen Welt nicht existieren hätte können. Beinahe könnte man zur Einsicht gelangen, dass dieses Monstrum von westlichen Kreisen mit Absicht am Leben gehalten wurde. Wussten Sie eigentlich, dass die ausländischen bzw. vom Zar exilierten Revolutionäre (z.B. Vladimir Ilyich Ulyanov, kurz Lenin) der Oktoberrevolution (1917) von New Yorker Bankiers gefördert und finanziert wurden? Oder dass Lev Davidovich Bronshtein (Trotzki) und seine Gefolgsleute, die in Kanada von den Behörden festgehalten wurden, nur aufgrund der Intervention des damaligen amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson nach Russland ausreisen durften? Oder dass die UdSSR de facto vom Westen abhängig war, sei es in punkto Getreidelieferungen oder Knowhow-Transfers. Ja, ganze riesige Fabrikanlagen wurden in den 1930er Jahren mit amerikanischer Hilfe aus dem Boden gestampft! Die „Rückzahlung“ erfolgte schließlich in den 1990er Jahren – als die US-Kapitalisten in Russland und den ehemaligen Satellitenstaaten „einkaufen“ gingen. Da gab es Fabriken, Abbau-Lizenzen, Schlösser und Grundstücke zum Schleuderpreis – erst Vladimir Putin setzte, beginnend 1999, dem ganzen Ausverkauf ein Ende. Bis heute versucht er diese skrupellosen Schnäppchenjäger am Kragen zu fassen und ordentlich durchzubeuteln. Welch Glück, dass diese Leutchen die besten Kontakte nach Washington und London haben – deshalb darf es nicht weiter verwundern, wenn es bis heute politische Spannungen zwischen Ost und West gibt.

Mit dem Anschlag vom 11. September 2001 wurde ein neues Zeitalter eingeläutet: War on Terror. Obwohl sich damals noch der eine oder andere Politiker getraute, sich gegen dieses widerliche Kriegsgeheul auszusprechen, sprang die Presse bereitwillig auf den kommenden Vernichtungsfeldzug auf. Bis heute stellen sich die Journalisten und Redakteure blöd und werden dafür bezahlt, den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen. Deshalb mache ich die damaligen politischen Akteure nicht gesamtverantwortlich, dass sie Kriege vom Zaun gebrochen und Bürgerrechte mit Füßen getreten haben. Vielmehr sind es die Medien, die Möglichkeiten gehabt hätten, die Bürger umfassend zu informieren, absurde Erklärungsversuche als absurd zurückzuweisen und von Washington und London voreilig getroffene Entscheidungen zu hinterfragen. Doch nichts ist dergleichen geschehen. Im Gegenteil. Wie dressierte Affen applaudierten und bejubelten die Medienleute Kriege, Folter und Willkür. Damals wie heute machten sie eine erbärmliche Figur und es ist uns allen zu wünschen, dass sie entweder aufwachen oder langsam in die Bedeutungslosigkeit verschwinden.

Heute, am 17. Jahrestag des Anschlags, werden die Zeitungen wieder all das schreiben, was sie bereits vor einem Jahr, vor zwei Jahren, vor drei Jahren usw. geschrieben haben. Niemand getraut sich, ernsthaft an die Sache heranzugehen. Verschwörungstheorien werden ins Lächerliche gezogen – ohne dabei zu bemerken, dass die offizielle Version an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten ist. Oder glauben diese Leute wirklich, dass Aluminium durch Stahl schneiden kann? Oder dass sich Stahlträger in Staub verwandeln können?

Peter Jennings, von TV-Sender ABC, stellte am 12.9.2001 seinem Kollegen, der vor Ort war, die Frage: »Where did all the rubble go?« // »Wo sind all der Schutt und die Trümmer hin?«

»That’s a good question, Peter, I have asking some people who are doing some of the rescue and recovery work this morning. If you look behind me you can see the very remains, the skeletal reamains of the World Trade Center and one volunteer explainded to me the reason why there is so little rubble is that all simply fell down, into the ground and was pulverized, evaporated […]« // »Das ist eine gute Frage, Peter, ich habe einige Leute, die an diesem Vormittag Rettungs- und Aufräumungsarbeiten verrichten, gefragt. Hinter mir kann man die letzten Überreste, die skelletartigen Überreste des World Trade Center sehen und ein freiwilliger Helfer erklärte mir, dass der Grund, warum es so wenig Trümmer und Schutt gibt, ist der, da alles einfach nach unten fiel, in den Boden und [dabei] pulverisierte, verdampfte.«

Können Sie sich vorstellen, dass ein Stahlträger „pulverisiert“ wird? Wissen Sie, wie viel Energie dafür benötigt werden würde? In Summe war es Material mit einem Gesamtgewicht von etwa 1.250.000 Tonnen, das sich an diesem Tag in Rauch auflöste. Recht beachtlich, meinen Sie nicht? Stellen Sie sich vor, ein gewöhnlicher Baukran würde „in sich zusammenstürzen“. Würden Sie davon ausgehen, dass die Stahl-Verstrebungen pulverisieren oder verdampfen? Würden Sie nicht erwarten, dass all die Stahlträger am Boden noch zu finden sind?

Versuchen Sie doch mal mit dem Spielzeug Ihrer Kinder diesen Sachverhalt zu simulieren. Bauen Sie einen Turm (Lego, Holz, Duplo, usw.) und dann lassen Sie das oberst Drittel auf das untere fallen. Wie Sie es auch anstellen, alle Teile bleiben im festen Zustand, kein Holz- oder Kunststoffbaustein, der zur Gänze zu Staub zerfällt. Freilich, im Extremfall zersplittert der eine oder andere Stein – aber die Kraft, die dafür nötig ist, kommt nicht vom Fall (Gravitation) alleine. Im Moment haben etwa 3000 Architekten und Ingenieure den Mut, die offizielle Version anzuzweifeln. Immerhin.

Natürlich habe ich keine Idee, was damals, am 11. September 2001, wirklich geschehen ist. Den TV-Bildern und Fotos können wir nicht trauen, bei den Zeugenaussagen muss man die Spreu vom Weizen trennen, die Reportagen und Artikel im Mainstream sind eine wertlose Wiederholung der behördlichen und zur offiziellen Version erklärten Theorie, alternative Medien vernebeln mit ihren Anschuldigungen (Inside Job) oftmals die Wahrheitsfindung.

Doch geht es nicht darum, dass wir, als Bürger, herausfinden, wer, was mit wem getan oder nicht getan hat. Wir haben die Pflicht, eine von oben diktierte Erklärung der Vorfälle, so sie fehlerhaft, lückenhaft, widersprüchlich und mit den Gesetzen der Physik nicht in Einklang zu bringen ist, abzulehnen und ein neuerliches Ermittlungsverfahren einzufordern. Tun wir das nicht, hören wir auf Bürger zu sein und werden zu Leibeigene des Establishments.

youtube=https://youtu.be/TOtDSwxgohY

 

 

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