Mythen der Ernährung (3): Die ersten drei Schritte zum Meilenstein

Was bisher geschah // Sich zu einer Diät oder Ernährungsumstellung zu zwingen, weil diese „gesund“ ist oder einem „gut tut“, funktioniert auf lange Sicht nicht. Das Bewusstsein hat keine Kontrolle über Milliarden und Abermilliarden von Zellen und den zig Billionen freundlicher Bakterien, ohne die unser Überleben nicht möglich wäre und deren „Gastauftritt“ in unserer Darmflora so rätselhaft ist wie die Entstehung von Bewusstsein.

Sehen wir uns die Naturvölker an, die noch nicht zur Gänze von der Zivilisation der westlichen Welt vereinnahmt und damit ausgelöscht wurden, dann ist die richtige Ernährung eine simple Sache, die jedes Kind versteht. Aber unser Gehirn, die biologische Schaltzentrale, wurde von Kindesbeinen an mit Werbeklischees und politisch verordneten Normvorstellungen konditioniert – kurz, es wurde und wird alles unternommen, um unsere natürlich angeborenen Instinkte abzutöten. Jene, die auf der Suche nach der „richtigen“ Ernährung sind – sei es aus eigenem Antrieb, sei es krankheitsbedingt – werden ständig hin- und hergerissen, zwischen emotionalem Bauchgefühl und nüchternem Verstand. So lange dieser Zwist anhält, so lange ist an eine längerfristige Ernährungs- und damit Lebensumstellung nicht zu denken.

Aber es kommt für jeden der besondere Zeitpunkt, wenn eins ins andere greift – ohne großem Zutun -, und dieses Scharmützel zwischen Körper und Geist kann friedlich beigelegt werden. Schließlich wollen beide nur eines: einen gesunden Organismus, der genügend Ressourcen hat, um all die nötigen Arbeiten zu verrichten und um all die kaputten Zellen zu reparieren oder durch neue zu ersetzen.

Deshalb ist der erste Schritt einer langen Reise zur richtigen Ernährung, dass Sie jene Gifte, die Sie sonst zu sich nehmen, einfach weglassen – weil diese den Arbeits- und Reparaturprozess beträchtlich stören, zuweilen verhindern und weil diese ihren freundlichen Bakterien arg zusetzen. Um sich demnach gesund zu ernähren, müssen Sie nicht rohes Gemüse kauen, Knochenmark löffeln, Kokosöl in den Kaffee einrühren oder einen Marathon laufen, es reicht fürs Erste, dass Sie den Unterschied zwischen wertvollen, wertlosen und gefährlichen Stoffen erkennen und sich bewusst für das eine oder das andere entscheiden. Faites vos jeux.

Hier sind jene drei teuflisch gefährlichen Spielverderber, die Sie auf ein Minimum reduzieren sollten, möchten Sie nicht vorzeitig ausscheiden:

Tabak

Alkohol

Zucker

Wenn Sie es also schaffen, ihren Organismus von diesen drei Giften – soweit möglich – fernzuhalten, haben Sie Ihre Ernährungsumstellung erfolgreich vollzogen. Von nun an wird alles viel, viel leichter gehen. War doch gar nicht so schwer, oder?

Advertisements

3 Kommentare zu „Mythen der Ernährung (3): Die ersten drei Schritte zum Meilenstein“

  1. Meinst du wirklich, allein diese 3 Dinge weg zu lassen, genügt? Die lasse ich schon seit 2016 nahezu vollständig weg, Gesundheit seither alles easy… nur ein paar Kilo Fett könnten schon immer noch weg! Aber die halten sich hartnäckig … 🙂

    1. Das ist mal ein Anfang. Wer diese drei Dinge tatsächlich weglassen kann, ist auf dem richtigen Weg. Für die Mehrheit ist es schlichtweg ein Ding der Unmöglichkeit, sich von diesen drei „Stoffen“ zu lösen.

      In späterer Folge werde ich noch auf ein paar andere Sachen eingehen. Geduld 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s