Gedanken zum Corona-Virus COVID-2019: Eine Einführung

Später einmal, wenn mich meine Großnichte fragen sollte, wie es denn damals so war, im Frühling 2020, als dieses Corona-Virus die ganze Welt mit einem Schlag lahm gelegt hatte, was ich denn damals so dachte und gemacht hätte, möchte ich in meinem Blog zurückblättern und den Eintrag lesen, der sich mit der turbulenten Pandemie beschäftigt hat.

Es begann für unsereins in Österreich eigentlich recht harmlos, weil die Geschichte in der chinesischen Provinz Hubei ihren Anfang nahm. Diese Provinz ist freilich von Größe und Einwohnerzahl mit einer europäischen Provinz nicht zu vergleichen – die Ausdehnung liegt etwa in der Größenordnung von Österreich und Ungarn, die Einwohnerzahl ist wiederum mit Frankreich vergleichbar (ca. 60 Millionen). Das gesellschaftliche Leben in diesem dicht bevölkerten chinesischen Industriezentrum und in der Hauptstadt Wuhan (ca. 10 Mio Einwohner) kam innerhalb kurzer Zeit zum Erliegen. Die Zentralregierung scheute keine Kosten und Mühen, diese hoch ansteckende Krankheit, die Grippe ähnliche Symptome hervorruft, in den Griff zu bekommen. Erstaunt blickte man als Mitteleuropäer über die Große Mauer und war über die konsequente Handlung der chinesischen Regierung, die kurzerhand den Bewohnern Hausarrest verordnete und gleichzeitig ein Spital innerhalb weniger Wochen aus dem Boden stampfte, zum einen beeindruckt, zum anderen irritiert. Diese Eingriffe in den gesellschaftlich-sozialen Tagesabläufen der Bevölkerung waren wirklich drastisch: ganze Städte wurden unter Quarantäne gestellt, die Bewohner aufgefordert, zu Hause zu bleiben und nur der notwendigste Verkehr zugelassen. Lebensmittel-Zusteller wurden beispielsweise auf Fieber überprüft, bevor sie ihre Auslieferung durchführen durften.

Eine italienische Ouvertüre!

Erstaunt guckte man sich die Bilder aus China an. Keiner konnte sich vorstellen, dass diese Maßnahmen auch in Europa zur Anwendung kommen könnten. Ja, und dann ächzte Italien, der Norden Italiens, und ehe man sich noch wundern konnte, wurde das ganze Land unter Quarantäne gestellt und mit Ein- und Ausreiseverboten überhäuft. Allerhand. Während ich die Nachrichten über Italiens Kampf gegen den Virus las, kam ich mir vor, als würde ich den Rettungseinsatz während eines Feuers beobachten. Aus gesicherter Entfernung, ohne dass mein Hab und Gut oder das Leben von Angehörigen in Gefahr wäre, sah ich dem Hände ringenden Treiben zu. Ach, die Italiener, lächelte ich und erinnerte mich wieder daran, dass ich letztes Jahr für ein paar Tage in Mailand war, um den Formel I Grand Prix in Monza zu sehen. Die Organisation dieses jährlich stattfindenden Großereignisses war, freilich durch die teutonische Brille gesehen, recht dürftig. Nicht auszudenken, wie nun bei unserem südlichen Nachbarn gegenwärtig Notfall- und Katastrophenpläne umgesetzt werden. Liest man die Augenzeugenberichte von italienischen Ärzten, kann man es schon ein wenig mit der Angst zu tun bekommen. Beispielsweise hier.

Die Virenübertragung machte weder vor Chinas noch vor Italiens Grenzen halt. Und so begann sich jedes Land gegen die anrückende Pandemie zu wappnen, während das „Corona-Virus“ die Schlagzeilen in den Medien weltweit (!) dominierte. Freilich, je mehr Artikel geschrieben, je mehr TV-Sendungen ausgestrahlt, je öfter Experten zu Wort kommen und je öfter die Regierungen zu Pressekonferenzen einladen, umso weniger weiß man als Bürger, woran man eigentlich ist. Wie gefährlich ist diese „Grippe“ nun wirklich?

Gefährlich? Für wen?

Zum Einen heißt es, dass diese durch den Virus ausgelöste Erkrankung vor allem für ältere und gesundheitlich bereits lädierte Personen gefährlich sei, zum Anderen, dass junge und robuste Personen generell als wandelnde Überträger gelten, aber sonst keine gesundheitlichen Risiken haben würden. Die Sterblichkeitsrate ist höher als bei einer gewöhnlichen Grippe und beträgt laut dem österreichischen Gesundheitsministerium 2,3 % – dürfte aber je nach den Ergriffenen gesellschaftlichen Maßnahmen höher oder niedriger sein. Die WHO geht per 3. März von einer Mortality Rate von 3,4 % aus. Die gewöhnliche Grippe, die jedes Jahr wütet, hat eine Sterblichkeitsrate von rund 0,1 %. Dabei müssen wir aber immer im Hinterkopf behalten, dass die Datenlage mit Vorsicht zu behandeln ist – in Zeiten von Chaos und Engpässen wird das Festhalten von Daten zu einer Nebensächlichkeit. Auch dürfen wir nicht vergessen, dass eine staatlich verordnete Propaganda („Nur ja keine Panik verbreiten!“ bzw. „Nur ja net beschwichtigen!“) die Veröffentlichung brisanter Zahlen verhindern bzw. hinauszögern kann. Erinnern wir uns kurz an jenen chinesischen Arzt, der ohne Erlaubnis seiner Vorgesetzten an die Öffentlichkeit ging, um über die Gefahren dieses neuartigen Virus zu warnen. Die Behörden dementierten und maßregelten kurzerhand den „Whistleblower“, der schließlich (vermutlich) an der Infektion starb. Bei alledem kommt dazu, dass sich die westliche Welt unter Führung der USA in einem politisch motivierten Wirtschaftskrieg mit China und Russland befindet. Berichte – hüben wie drüben – beschönigen oder verhässlichen nüchterne Sachverhalte bis zur Unkenntlichkeit. Propaganda erlebt seit 2001 einen zweiten Frühling.

Die größte Gefahr, so meint die New York Times, ist die Überforderung des Gesundheitssystems, so gäbe es in den USA nur 2,8 Betten auf 1000 Einwohner. Italien zählt mit 3,2 Betten nicht gerade zu den Spitzenreitern, die sind Japan (13,5) und Südkorea (12,3). Österreich ist mit etwa 7,6 nur knapp hinter Deutschland und Russland (jeweils 8) an fünfter Stelle. Was die Statistik natürlich nicht verrät, ist, wie es um die Qualität dieser Spitalsbetten steht – beispielsweise könnte es einen Mangel an Beatmungsgeräten geben, die für schwere Fälle der Erkrankung nötig sind. Nebenbei haben Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen in den letzten Jahrzehnten dazu beigetragen, dass wir gegenwärtig Hände ringend nach freien Spitalsbetten Ausschau halten. Das Bundesheer musste beispielsweise in den letzten Jahren ihre Spitalsbetten, die sie nun zur Verfügung stellen hätten können, abbauen – auf Empfehlung des Rechnungshofes, der die leeren Betten als Geldverschwendung betrachtete. Es wäre dann wohl die Ironie des Schicksals, wenn einer der damaligen Rechnungshofprüfer vom Spital nach Hause geschickt werden müsste, da es kein freies Bett mehr gäbe.

Die Ansteckungsrate (Basic Reproduction Rate) soll etwa zw. 1,4 und 3,9 liegen, das heißt ein mit dem Virus Erkrankter infiziert ezwischen 1,4 und 3,9 andere Menschen. Die Spanische Grippe soll zwischen 2 und 3 gelegen haben. Diese Raten bedeuten ein exponentielles Wachstum: Zuerst ist es 1, dann 4, dann 16, dann 64, dann 256, dann 1024, dann 4096 und so weiter. In Wuhan wurden die Behörden erst auf eine mögliche Epidemie aufmerksam, als innerhalb eines Tages 100 neue Fälle dokumentiert wurden. Am nächsten Tag waren es bereits 400 – und die Regierung begann mit den ersten Maßnahmen. Tatsächlich waren aber zu diesem Zeitpunkt bereits tausende Menschen mit dem Virus infiziert und übertrugen diesen! Bedenken Sie, dass nur jene Personen dokumentiert werden konnten, deren Gesundheitslage einen Gang zum Arzt bzw. in die Ambulanz/Spital notwendig machte.

Laut dem österreichischen Innenministerium sieht die Situation per 14. März (8 Uhr) wie folgt aus: Bisher gab es 7.467 Testungen und 603 Erkrankte, davon Niederösterreich (82), Wien (85), Steiermark (62), Tirol (206), Oberösterreich (101), Salzburg (28), Burgenland (9), Vorarlberg (26) und Kärnten (4). Bisher sind eine Person in Niederösterreich, zwei Personen in Tirol und drei in Wien genesen sowie eine Person in Wien verstorben. [zum Vergleich: In Italien gibt es zurzeit 17.660 Erkrankte, in Frankeich 3.667, in Deutschland 3.675, in der Schweiz 1.139 und europaweit 38.433. Weltweit wurden bisher insgesamt 145.369 bestätigte Fälle bekannt gegeben.]

Wie reagiert Österreich?

Mit Montag, 16. März, werden alle Schulen und Unis sowie Kindergärten in Österreich geschlossen. Firmen wurden angehalten, ihren Mitarbeitern die Möglichkeit von Teleworking bzw. Heimarbeit anzubieten. Geschäfte, die keinen Beitrag für die gesellschaftliche Lebenserhaltung leisten, werden geschlossen. Ausgangssperren wurden noch keine verlautbart, abgesehen von mehreren Orten, die unter Quarantäne gestellt wurden (Gemeinden im Paznauntal, Arlberg, Heiligenblut, usw.) Tirol wurde vom Robert Koch Institut als europäisches Risikogebiet erklärt (gemeinsam mit Madrid und dem Osten Frankreichs). Dass es in diesen Tagen deshalb zu sogenannten Hamsterkäufen kommt, ist wohl zu erwarten gewesen – auch wenn die Regierungsvertreter betonen, dass die Grundversorgung der Bevölkerung auch auf längere Sicht gewährleistet sein wird.

Ein soziales Experiment?

Die Frage aller Fragen, mit der sich Skeptiker herumschlagen, ist jene, ob die Corona-Virus-Grippewelle von den Behörden hoch- oder runtergspielt wird. Gerüchte gibt es für die eine wie für die andere Seite. Generell ist eine Gesellschaft in der Lage, eine Grippewelle (so gut wie) ohne gesellschaftliche Einschränkungen zu überstehen. Noch ist nicht klar, wie sich die Erkrankung bei jungen und gesunden Menschen auswirkt – ob es nur einer lästigen Verkühlung ähnelt oder einer unangenehmen schweren Grippe. Interessanterweise dürften Kinder wenig anfällig für diesen Virus sein – es gab bis dato keine Todesopfer in China, Italien und Südkorea zu beklagen. Warum dem so ist, ist nicht bekannt, aber das sollte besorgten Eltern ein wenig Druck nehmen. Siehe hierzu auch eine Studie über 6 infizierte Kinder aus der Provinz Hubai, die durchschnittlich 7,5 Tage im Spital zubrachten und wieder gesund entlassen werden konnten.

Laut einer WHO-China-Studie, die ca 56.000 bestätigte Fälle in Hubai ausgewertet hat, wiesen etwa 80 % der Infizierten „nur“ die Symptome einer Grippe auf – manche mit, manche ohne Lungenentzündung! – und mussten nicht stationär behandelt werden. Die restlichen 20 % mussten stationär behandelt werden. Rund 6 % auf der Intensivstation, weil Beatmungsgeräte und lebenserhaltende Maßnahmen notwendig waren. Eine Auswertung der Daten aus Hubai vom The New England Journal of Medicine, per Ende Februar, setzt sich im Detail mit allerlei Fakten rund um die Behandlungsergebnisse auseinander: bei Einlieferung ins Spital hatten etwa 44 % der Erkrankten Fieber – während des Aufenthalts stiegt die Zahl auf 89 %. Trockener Husten war in 67 % aller Fälle vorhanden. Bei rund 90 % der Erkrankten wurde eine Lungenentzündung diagnostiziert. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Spital lag bei etwa 12 Tagen.

Der Slogan Flatten the Curve – also die Verlaufskurve der Verbreitung flach halten und damit in die Länge ziehen – wird von allen Seiten immer wieder betont. Primär geht es hier um die Vermeidung sozialer Kontakte. Je weniger die Menschen persönlich miteinander interagieren, um so geringer ist die Ansteckungsrate – was zu einer Verlangsamung der Verbreitung führt und so das Gesundheitssystem nicht überfordert. Diese Form der freiwilligen und selbst auferlegten Quarantäne bzw. Isolation ist freilich in einer funktionierenden Gesellschaft nur bedingt möglich – weshalb die Ausbreitung nicht verhindert, aber eben verlangsamt werden kann. Die Washington Post hat diesbezüglich eine sehr verständliche Reihe von kleineren Simulationen erstellt, die zeigen, wie es sich mit der Ansteckungsrate verhält, je nach den verordneten Maßnahmen. Entzückend!

Wir werden nun Zeuge eines weltweit angesetzten sozialen Experiments. Sind die gesellschaftlichen Maßnahmen nun notwendig oder übertrieben? Eine Frage, die noch niemand zu stellen wagt, ist jene, wie lange es nötig sein wird, Gesellschaft und damit auch Wirtschaft auf Sparflamme herunterzufahren. Beispielsweise diskutiert man gerade über die Verschiebung der Fußball-EM in den Sommer 2021. Aber was, wenn es dann eine weitere Pandemie gibt? Müssen wir uns nun darauf gefasst machen, dass „Plan E(pidemie)“ jederzeit ausgerufen werden kann? Alleine die psychologischen Folgen sind beachtlich, beispielsweise die Unsicherheit bezüglich der Urlaubs-, Karriere- und vor allem Familienplanung. Möchte sich jemand vorstellen, in diesen turbulenten Wochen ein Kind zur Welt bringen zu müssen? Freilich, die Menschheit hat schon weit Schlimmeres überstanden – aber für uns mit Luxus verwöhnten Bürger, die weder Krieg noch Hungersnot kennen – ist die Situation neu und mit vielen Fragezeichen behaftet.

Der Skeptiker setzt sich den Alu-Hut auf

Ich habe mich ja seit einigen Jahren mit vielen (terroristischen) Ereignissen auseinandergesetzt und musste feststellen, dass die von den Behörden und Medien verlautbarten offiziellen Versionen widersprüchlich waren und oftmals keinen rechten Sinn ergaben. Kurz und gut, ich bin gegenüber offiziellen Verlautbarungen recht misstrauisch – und versuche in den Medienberichte zwischen den Zeilen zu lesen.

Im Fall Covid-19 sind mir Merkwürdigkeiten aufgefallen, die man natürlich auch als Zufall abtun kann. Der Auslöser der Infektion fand in China statt. Im Herzen einer Industriezone. Die chinesischen Behörden reagierten auf eine Weise, die darauf schließen lässt, dass sie wussten, was am Spiel stehen würde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass solch drastischen Maßnahmen für eine „gewöhnliche Grippewelle“ so schnell so radikal ausgerufen worden wären. Angeblich, nur ein Gerücht, soll das Virus besonders Menschen mit asiatischen Wurzeln gefährden (tatsächlich scheint es eine genetische Ursache zu haben). Des Weiteren wurde Iran ebenfalls äußerst heftig von diesem neuartigen Virus heimgesucht. Beide Länder sind bekanntlich im Fadenkreuz Washingtons und wenn wir eines wissen, dann ist es, dass die Elite keine Hemmungen hat, Wolkenkratzer pulverisieren oder friedliche Länder in die Steinzeit bomben oder Briefe mit Anthraxsporen (

Erinnert sich eigentlich noch jemand an die tölpelhafte Untersuchungen eines biochemischen Attentats in Großbritannien, das man Putin und Moskau in die Schuhe schieben wollte? Oder die „Giftgasangriffe“ der Syrischen Armee, die am Ende nur eine gezielte Propaganda-Aktion der Gegenseite war, um Syrien endlich zur Gänze à la Libyen „demokratisieren“ zu können?

Die Medien haben bei alledem mitgemacht und die behördlichen Stellungnahmen kritiklos akzeptiert. Zu glauben, das wäre nun anders, wäre sicherlich töricht.

Was ist nun wahr, was ist nun falsch?

Darauf gibt es keine Antwort. Setze ich mir nun den Alu-Hut auf – gut möglich, dass das Tragen eines solchen in Bälde strafbar ist – dann kann es nur zwei Möglichkeiten geben:

  • Die Sache ist ein weltweit durchgeführtes Experiment mit einem hoch ansteckendem neuartigen Grippe-Virus, sozusagen die Generalprobe für eine tödliche Pest2.0-Seuche bzw. einen (verbotenen) Biowaffen-Einsatz. Durch die entstandene Panik in der Bevölkerung ist es nun leicht, Bürgerrechte weiter einzuschränken, Überwachung auszuweiten, Bargeld abzuschaffen und einer zentralen Gesundheitsbehörde grenzübergreifend Exekutivgewalt zu gewähren. More to come …
  • Die Sache ist in der Tat weitaus gefährlicher als man zugeben möchte.

Mesdames et Messeiurs, faîtes vos jeux … und bleiben Sie gesund!

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