Maskenpflicht und der Mut, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen

Mit heute gibt es auf der Insel der Seligen, genannt Österreich, wieder eine „verschärfte“ Maskenpflicht. Also heißt es, Duschhaube aufsetzen und ab ins höllische Einkaufsinferno. War vor Corona das Shoppen noch ein entspannender (und sehr teurer) Zeitvertreib, ist es gegenwärtig ein Frustrations-Hürdenlauf, der mutigen Bürger, die sich getrauen, ihren eigenen Verstand zu benutzen, ordentlich in die Mangel nimmt. Wer hätte gedacht, dass es mit der Demokratie – hüben wie drüben – nicht weit her ist? Dass „Notstandsverordnungen“ ohne Sinn und Verstand, mit einem politischen Seufzer, „von oben“ diktiert werden können. Demokratie, so wie wir sie jetzt sehen, ist de facto nur noch ein Einbahnstraßen-System – von oben nach unten.

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Als wir gezwungen wurden, Duschhauben zu tragen #Covid-19

Es war einmal, vielleicht, vielleicht auch nicht, in einem weit weit entfernten Land mit Namen Freedonia, als eine unheimliche Krankheit die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzte. War es die Pest? Tuberkulose? Gar Typhus? Die Experten waren sich uneinig und nannten diese Krankheit Königsschnupfen. Die Symptome dieser hoch ansteckenden Krankheit waren so vielfältig, wie man es noch nie zuvor gesehen und erlebt hatte. Manche berichten von einem trockenen Husten, andere von einem schleimigen Hals, immer wieder hört man von Kopfschmerzen – einmal spitz, einmal brummend – und einem Gefühl der Abgeschlagenheit, besonders nach getaner Arbeit, wenn die strebsame Bevölkerung aus Fabriken und Bürohäusern strömte. Die Zeitungen des Landes und die TV-Nachrichten schlugen mit jedem Tag die Hände über den Kopf zusammen und bekreuzigten sich. Hatte hier vielleicht der Teufel seinen Pferdefuß in die Tür gestellt? So gab es Menschen, alt und gebrechlich, längst über dem Durchschnittsalter, zuweilen mit schwerwiegenden Vorerkrankungen, die sanft entschliefen. Panik brach in der Bevölkerung aus. Wie konnte diese so gefährliche Krankheit entstehen? Man blätterte in alten Büchern, kramte in den Archiven – aber nichts wurde gefunden, das von solch einer unheimlichen Krankheit erzählte. Resignation machte sich breit, weil die stündlich hinausposaunte Statistik über die Zunahme der Kranken, die die oben erwähnten Symptome aufwiesen, die Hoffnung auf Besserung zerstörte.

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Als Donald Trump die Wahrheitsagte und keiner hörte hin #USA #COVID-19

Gestern hielt Donald Trump eine Pressekonferenz im Rosengarten des Weißen Hauses ab. Rund eine Stunde sprach Trump über viele Themen und, zugegeben, verfiel dann und wann auch in Wahlkampfrethorik. Aber welcher Präsident hatte sich seine Position nicht zunutze gemacht, wenn es um die nächste Wahl ging? Trump macht es vielleicht ungehobelter, weniger subtil und die linksliberale Presse findet in jedem Satz, in jedem Wort ein gefundenes Fressen, das sie dann den mit Gusto ihren unbedarften Lesern serviert. Der Kurier, die österreichische Tageszeitung, die zwischen Boulevard und Qualität pendelt, entblödet sich nicht, die Anti-Trump-Keule auszupacken und in einem pamphletartigen Artikel die Aussagen des US Präsidenten lächerlich zu machen. Hätte der Journalist nicht bei seiner Arbeit geschlafen – wer weiß, ob er sich die ganze Rede überhaupt angesehen hat – er hätte interessante Informationen hören können.

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Das Credo der Französischen Revolution von 1789: „All Lives Matter“

Heute, vor 231 Jahren, wurde vom Pariser Volk bekanntlich die Bastille gestürmt. Wobei, zu Erstürmen war da eigentlich nichts, die dicken Mauern, von einem tiefen Graben geschützt, hätten von den wenigen im Inneren stationierten Invaliden und Schweizern gut verteidigt werden können, so man es denn vor gehabt hätte. Aber der alte Gouverneur, ängstlich bemüht kein Blutbad anzurichten, versuchte, mit den Angreifern zu verhandeln. Doch diese wollten von einer Kapitulation, das heißt, freies Geleit der Besatzung, nichts wissen. Der Mob hatte Blut geleckt und wollte Blut sehen. So kam es, dass der alte Gouverneur die Zugbrücke herunterließ und auf Gnade hoffte, die ihm freilich nicht gewährt wurde. Die wütende Menge schnitt ihm auf den Stufen zum Rathaus die Kehle durch und pflanzte seinen Kopf auf eine Pike.

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Die einigende Kraft von Trumps „polarisierender“ Botschaft, 4. Juli 2020 #USA

Donald Trumps Rede zum amerikanischen Unabhängigkeitstag am 4. Juli 2020 hat in Medienkreisen die Wogen hochgehen lassen. Seltsam. Hört man sich die Rede im Wortlaut an – hier das Transkript im Original und in deutscher Übersetzung – so komme ich persönlich nicht zu der Meinung (wie beispielsweise die Redaktion der österreichischen Tageszeitung Der Standard oder all die anderen „liberalen“ Blätter), dass diese eine „düstere, polarisierende Botschaft“ gewesen wäre. Überhaupt lesen sich die „objektiven“ Berichte in den Qualitätsmedien wie hässlich verzerrte Pamphlete, die nur das eine Ziel haben, nämlich dem Leser (und potenziellen Wähler der kommenden Wahl im November) klar zu machen, dass der gegenwärtige Präsident der USA unfähig sei und das Land „spalten“ möchte. Die „objektiven“ Berichte greifen Zitate der Rede auf und interpretieren sie (seit 2016) auf eine einzige Art und Weise: Orange man bad.

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